Wortbildung der deutschen Sprache

Ziel dieser Seite ist nicht eine umfassende Darstellung der Wortbildung der deutschen Sprache mit allen Regeln inklusive aller Ausnahmen und Besonderheiten.
Ziel ist, dass Sie
- einen Überblick über die wichtigsten Wortbildungs-Modelle und ihre Regularitäten bekommen,
- Wörter der deutschen Sprache nach ihrem Wortbildungsmodell bestimmen können,
- neue Wörter nach den behandelten Regeln bilden können.

1. Woraus besteht der deutsche Wortschatz?

Der Wortschatz der deutschen Sprache besteht aus Wörtern (Lexemen), die man nach morphologischen bzw. syntaktischen Kriterien zu bestimmten Wortarten zusammenfassen kann:

KRITERIUM WORTART BEISPIELE
konjugierbar Verben gehen; sein; wollen; abfahren; spazieren gehen
deklinierbar mit Artikel
(Der Artikel ist keine selbstständige Wortart!)
Substantive der Tisch; die Fachhochschule; das Essen
deklinierbar und grammatisch komparierbar (Komparation ist aus semantischen Gründen bei manchen Adjektiven nicht möglich!) Adjektive groß; sonnig
tot; rund; verwitwet; hellblau
nicht deklinierbar; kann Satzglied Adverbien abends; neulich; immer
fordert ein Substantiv in einem best. Kasus Präpositionen auf; seit1; infolge; von ... an
fordert keinen best. Kasus; verbindet Wörter, Wortgruppen, Satzteile und Sätze Konjunktionen und; seit2; denn1; dadurch, dass ...
deklinierbar; nicht komparierbar; steht für ein Substantiv im Satz Pronomen er; kein; dieser; wer?
nicht deklinierbar; kein Satzglied; fordert keinen Kasus; verbindet keine Wörter bzw. Sätze Partikeln denn2, bloß, nicht

Achtung: Das ist nur eine Möglichkeit für die Einteilung der Wörter in Wortarten. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, den Wortschatz nach Wortarten zu gliedern.

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2. Warum müssen neue Wörter gebildet werden?

Neue Wörter müssen gebildet werden, um
® neue Dinge zu bezeichnen
Das Wort das Handy musste gebildet werden, um das neu erfundene Gerät (tragbares, schnurloses Telefon) zu bezeichnen.
® deutlichere, klarere Bezeichnungen als die bisher vorhandenen zu finden
Das Wort der Gastarbeiter war stilistisch neutral, im Gegensatz zu dem vorher vewendeten, negativ bewertenden Wort der Fremdarbeiter.
® kürzere und effektivere Bezeichnungen als bisher vorhandene zu finden (= sprachliche Ökonomie)
Das Wort der Krimi ist wesentlich kürzer als der Kriminalfilm und damit für die Umgangssprache besser geeignet.
® nicht mehr gebräuchliche Wörter durch neue zu ersetzen
Die Wörter der Frühling und das Frühjahr sollten das nicht mehr gebräuchliche der Lenz ersetzen.

3. Wie können neue Wörter gebildet werden?

In der deutschen Sprache gab und gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, neue Wörter zu bilden.
® die Wortschöpfung
Wortschöpfung ist die Entstehung neuer Wörter, ohne dass bereits vorhandene Wörter oder Wortbildungselemente genutzt werden.
Allerdings findet die Wortschöpfung heute praktisch nicht mehr statt. Sie ist die älteste und ursprünglich einzige Quelle zur Erweiterung des Wortschatzes, sie steht am Anfang der sprachlichen Entwicklung. Sie ist die Methode, in der die Grundelemente des Wortschatzes (Simplizia) geschaffen wurden. (rot; Haus; gehen)
® die Entlehnung von Wörtern aus fremden Sprachen
Heute werden vor allem Wörter aus dem Englischen (der Shop, der Job) (das Wort das Handy ist übrigens keine Entlehnung aus der englischen Sprache!) entnommen, in der Vergangenheit in erster Linie aber aus dem Lateinischen (der Terminus, die Küche), dem Griechischen (die Physik, die Atmosphäre), dem Italienischen (die Oper, das Konto) und dem Französischen (die Jacke, das Journal, der Onkel).
Viele Wörter, von denen Sie heute glauben, dass es deutsche Wörter sind, sind eigentlich aus anderen Sprachen entnommene Wörter (das Fenster lateinisch: fenestra; der Wein lateinisch: vinum). Sie haben sich im Laufe der Zeit den deutschen Sprachgesetzen angepasst (= Assimilation).
® die Verfestigung von freien Wortverbindungen (Wortgruppen) zu einer festen Einheit
Die Wortgruppe aus erster Hand in dem Beispiel Er hat die Informationen aus erster Hand bekommen. mit der Bedeutung, dass er die Informationen direkt bekommen hat, ist ursprünglich als eine freie Wortverbindung entstanden, heute wird sie immer als eine Wort-Einheit (Lexem) verwendet und ihre Bedeutung kann nicht aus den Bedeutungen ihrer Einzelbestandteile aus, erster, Hand erklärt werden.
Beispiele für solche Verfestigungen von Wortgruppen sind die Funktionsverbgefüge.
® die Wortbildung

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4. Was versteht man unter Wortbildung?

Wortbildung ist eine Methode, bei der aus bereits vorhandenen Elementen der deutschen Sprache durch Kombination neue Elemente (Wörter) gebildet werden. Dafür gibt es bestimmte Muster/Modelle. Manche dieser Modelle werden oft verwendet (= produktive Modelle), manche sind heute sehr selten oder sind nicht mehr produktiv.
Die Bedeutung dieser neuen Wörter kann aus den Bedeutungen der Bestandteile und den Bildungsregeln abgeleitet werden.
Die Wortbildung bietet übrigens eine sinnvolle Alternative für die gedankenlose und viel zu häufige Übernahme (Entlehnung) fremder Wörter aus der englischen Sprache.

5. Welche Modelle für die Bildung neuer Wörter gibt es in der deutschen Sprache?

Die wichtigsten Wortbildungsmodelle der deutschen Sprache sind
® die Zusammensetzung/Komposition
® die Präfixbildung/Präfigierung
® die Suffixbildung/Suffigierung
® die implizite Ableitung
® die Konversion
® die Kurzwortbildung

5.1. Algorithmus zur Bestimmung des Wortbildungsmodells eines deutschen Wortes

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5.2. Was versteht man unter einer Zusammensetzung?

Die Zusammensetzung/Komposition ist eine Methode zur Bildung neuer Wörter,
® bei der zwei Elemente verbunden werden, die auch selbst als Wörter in einem Satz verwendet werden können
® bei der das Ergebnis dieser Wortbildungsmethode "Zusammensetzung" oder "Kompositum" genannt wird
® bei der das 1. Element (Bestimmungswort) die allgemeine Bedeutung des 2. Elements (Grundwort) genauer bestimmt (= Determinativkompositum) oder bei der beide Elemente gleichgestellt sind und zwischen ihnen ein "und" geschrieben werden kann (= Kopulativkompositum)
® bei der das 2. Element immer die Wortart der Zusammensetzung bestimmt
® bei der die Bedeutung des Kompositums durch eine Wortgruppe bzw. einen Nebensatz erklärt werden kann
® die am häufigsten beim Substantiv verwendet wird

Determinativkomposita:

ELEMENT 1 ELEMENT 2 KOMPOSITUM WORTART BEDEUTUNG
ausland [® Substantiv] semester [® Substantiv] das Auslandssemester Substantiv (2. Element ist ein Substantiv) ein Semester im Ausland
privat [® Adjektiv] schule [® Substantiv] die Privatschule Substantiv (2. Element ist ein Substantiv) eine private Schule
hör(en) [® Verb] übung [® Substantiv] die Hörübung Substantiv (2. Element ist ein Substantiv) eine Übung zum Hören
gegen [® Präposition] licht [® Substantiv] das Gegenlicht Substantiv (2. Element ist ein Substantiv) ein Licht, das entgegen scheint
himmel [® Substantiv] blau [® Adjektiv] himmelblau Adjektiv (2. Element ist ein Adjektiv) blau wie der Himmel
dunkel [® Adjektiv] rot [® Adjektiv] dunkelrot Adjektiv (2. Element ist ein Adjektiv) dunkles rot

Kopulativkomposita:

ELEMENT 1 ELEMENT 2 KOMPOSITUM WORTART BEDEUTUNG
radio [® Substantiv] recorder [® Substantiv] der Radiorecorder Substantiv (2. Bestandteil ist ein Substantiv) ein Gerät, das aus einem Radio und einem Recorder besteht
schwarz [® Adjektiv] weiß [® Adjektiv] schwarzweiß Adjektiv (2. Bestandteil ist ein Adjektiv) etwas ist schwarz und weiß

Bedeutungserklärung:

1. Bedeutungserklärung mithilfe eine Wortgruppe: himmelblau ® blau wie der Himmel
    - mit Adjektivattribut: die Privatschule ® die private Schule
    - mit Genitivattribut: die Fachsprache ® die Sprache eines Fachs
    - mit präpositionalem Attribut: das Auslandssemester ® das Semester im Ausland
2. Bedeutungserklärung mithilfe eines Nebensatzes: die Berufsschule ® die Schule, die zum Erlernen eines Berufs besucht werden muss
3. Bedeutungserklärung mithilfe der Konjunktion und (nur Kopulativkompositum): schwarzweiß ® schwarz und weiß

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Verbindungselemente:

Bei einer Vielzahl von Determinativkomposita werden Grundwort und Bestimmungswort durch ein Verbindungselement verbunden, dem so genannten "Fugenelement".
Fugenelemente können alte Deklinationsendungen sein (Genitiv Singular bzw. Pluralformen), es gibt jedoch auch viele Fugenelemente, die ursprünglich keine grammatische Funktion hatten.
- Landessprache ® Sprache eines Landes
- Sonnenschein ® nicht: Schein der Sonnen, sondern der Sonne
Beispiele:
-(e)s Universitätsstadt; Landeshauptstadt
-(e)n Nachrichtenagentur; Rosenstrauß
-e Tagebuch
-er Kinderspielplatz
-ens Schmerzensgeld
-o Thermodynamik
Unterschiedliche Fugenelemente können Anzeichen für Bedeutungsunterschiede der Bestimmungswörter sein.
Beispiel:
- Landessprache ® Sprache eines Landes
- Landurlaub ® Urlaub eines Seemanns auf dem Land

5.3. Was versteht man unter einer Präfixbildung/Präfigierung?

Die Präfixbildung/die Präfigierung ist eine Methode zur Bildung neuer Wörter,
® bei der ein Präfix/eine Vorsilbe vor ein Stammwort gesetzt wird
® bei der das Stammwort die Wortart des gebildeten Wortes bestimmt; das Präfix verändert die Wortart nicht
® bei der das Stammwort die Hauptbedeutung des gebildeten Wortes trägt und das Präfix diese Hauptbedeutung modifiziert
® die am häufigsten bei Verben, aber auch bei Substantiven und Adjektiven verwendet wird

STAMMWORT PRÄFIX NEUWORT BEDEUTUNG
arbeiten [® Verb] be- bearbeiten z.B.: ein Material so verändern, dass es eine bestimmte Form bekommt
student [® Substantiv] Mit- der Mitstudent ein Student, der mit einem anderen gemeinsam studiert
sichtbar [® Adjektiv] un- unsichtbar etwas ist nicht zu sehen

Manche Präfixe können mit verschiedenen Wortarten verwendet werden:
- un-: das Unrecht - unklug - unbar
- miss-: missverstehen - der Misserfolg

Übersicht über Präfixe

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5.4. Was versteht man unter einer Suffixbildung/Suffigierung?

Die Suffixbildung/die Suffigierung ist eine Methode zur Bildung neuer Wörter,
® bei der ein Suffix/eine Nachsilbe hinter ein Stammwort gesetzt wird
® bei der das Suffix die Wortart des neuen Wortes bestimmt
® die am häufigsten beim Substantiv und beim Adjektiv verwendet wird

STAMMWORT SUFFIX NEUWORT BEDEUTUNG
lös-en [® Verb] -ung die Lösung
[® Substantiv]
das Ergebnis eines Prozesses
fleisch [® Substantiv] -er der Fleischer
[® Substantiv]
ein Mensch mit einem best. Beruf
ess-en [® Verb] -bar essbar
[® Adjektiv]
die Möglichkeit, etwas zu tun
vier Jahre [® Wortgruppe] -ig vierjährig
[® Adjektiv]
vier Jahre dauernd


Übersicht über Substantiv- und Adjektiv-Suffixe

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5.5. Was versteht man unter einer impliziten Ableitung?

Die implizite Ableitung ist eine Methode zur Bildung neuer Wörter,
® bei der nicht bereits vorhandene Elemente zu neuen Wörtern kombiniert werden
® bei der vorhandene Wörter in eine neue Wortart transformiert werden, wobei in der Regel ein Vokalwechsel stattfindet
® bei der meistens aus Verben Substantive gebildet werden

BASISWORT ABLEITUNGSWORT BEDEUTUNG
schlafen [® Verb] der Schlaf [® Substantiv] = Verdinglichung des Prozesses
binden [® Verb] das Band [® Substantiv] = Resultat
trinken [® Verb] der Trank/Trunk [® Substantiv] = Flüssigkeit
geben [® Verb] die Gabe [® Substantiv] = Objekt

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5.6. Was versteht man unter einer Konversion?

Die Konversion ist eine Methode zur Bildung neuer Wörter,
® bei der keine sichtbare Veränderung der Wortform stattfindet
® bei der ein neues Wort einer anderen Wortart gebildet wird
® mit der prinzipiell jedes Wort (und sogar ein Buchstabe) substantiviert werden kann (a ® das A)

WORT NEUES WORT WORTARTEN
leben das Leben Verb ® Substantiv
essen das Essen Verb ® Substantiv
deutsch das Deutsch Adjektiv ® Substantiv
du das Du Pronomen ® Substantiv


5.7. Was versteht man unter einer Kurzwortbildung?

Die Kurzwortbildung ist eine Methode zur Bildung neuer Wörter,
® bei der ein Teil eines vorhandenen Wortes weggelassen wird (Anfang, Mitte oder Ende des Wortes)
® bei der sich die Wortart nicht verändert
® mit der oft umgangssprachliche Wörter gebildet werden
® bei der eine Sonderform die Initialwörter sind

WORT METHODE KURZWORT
die Universität die Universität die Uni [gespr. Sprache]
der Omnibus der Omnibus der Bus
das Motel das Motorhotel das Motel
die Untergrundbahn die Untergrundbahn die U-Bahn [= Initialwort]

Übungen

Übungen:

1. Übungen zur Wortartbestimmung

Aufgabe:
Bestimmen Sie mithilfe der Tabelle die Wortart der farbig markierten Wörter.

ausländischer (Student), des Beamers, das Wissen, (nicht er,) sondern (sie), deshalb, mindestens, etwa (3 km),

2. Übungen zur Bildung neuer Wörter

Aufgabe:
Bestimmen Sie die Methode, wie die Wörter in den Wortschatz der deutschen Sprache gekommen sind. Sie können sich auch in einem Wörterbuch informieren.

die Bibliothek, der Volleyball, das Vorlesungsverzeichnis, der Chor, die Literatur, der Sport, das Vorlesungsverzeichnis, das Handy

3. Übungen zur Bestimmung des Wortbildungsmodells

Aufgabe:
Entscheiden Sie mithilfe des Algorithmus, um welches Wortbildungsmodell es sich handelt.

abhängig, der Abschluss, ängstlich, anmelden, die Arbeit, der Bau, der Bewerber, die Bibliothek, charakteristisch, die Dissertation, die Einführung, der Einkauf, die Elektrotechnik, englisch, die Voraussetzung, vorlesen, englischsprachig, erarbeiten, die Erholung, der Fortgeschrittene, die Frage, international, gegenwärtig, die Unklarheit, der Haushalt, grundsätzlich, das Hilfsmittel, die Lehre, unübersichtlich, die Verpflegung, der Testteilnehmer, mündlich, die Schule, sinnvoll, die Teilnahme, die Unterschrift, die Untersuchung, das Zimmer, das Vorwissen

4. Übungen zur Zusammensetzung

Aufgabe:
Teilen Sie die Zusammensetzungen in zwei Teile. Bestimmen Sie die Wortarten der beiden Teile. Erklären Sie die Bedeutung der Zusammensetzung mithilfe einer Wortgruppe.

die Fachliteratur, die Lateinkenntnisse, die Sprachbeherrschung, das Alltagsenglisch, die Sprechübung, der Semesterkurs, die Wochenstunden, die Sprachreise, der Ferienjob, der Lehrstoff, der Buchbestand, der Bibliotheksneubau, die Universitätsstadt, die Einführungsveranstaltung, die Studienberatung, das Vorlesungsverzeichnis, das Fitnesstraining, der Hochschulchor, die Aufenthaltserlaubnis, der Abiturzensurendurchschnitt, der Arbeitsplatz, das Fitnesstraining, die Freizeit, der Fußball, die Gastfamilie, der Gesamttext, der Hochschulchor, der Hochschulort, der Intensivkurs, der Internettext, der Literaturhinweis, die Naturwissenschaft

5. Übungen zur Präfixbildung

Aufgaben:

(1) Trennen Sie das Präfix vom Stamm ab. Bestimmen Sie die Bedeutung des Wortstamms. Erklären Sie, wie das Präfix die Bedeutung des Wortstamms verändert.

(sich auf eine Prüfung) vorbereiten, (ein Seminar) nachbereiten, (einen PC) verkaufen, der Mitstudent, unbefriedigendes (Ergebnis), (ein Thema) abschließen, (einer Gruppe) zuordnen, (aus einer Liste) auswählen, (eine Frage) beantworten, (von zu Hause) weglaufen, (eine Zensur) verbessern, unsicher, (von einer Funktion) entlasten, (jemanden) wegschicken, (einen Vorgang) veranschaulichen, (einen Oberbegriff) untergliedern, sich (in Mathematik) verschlechtern

(2) Verbinden Sie die Verbstämme mit möglichst vielen verschiedenen Präfixen und erklären Sie die Bedeutungen der Präfixverben.

essen, hören, arbeiten, lesen, schreiben, teilen

6. Übungen zur Suffigierung

Aufgabe:
Aus welchen Wörtern sind die Suffigierungen gebildet? Welche Bedeutung hat das Suffix?

der Absolvent, akademisch, der Anfänger, der Zuhörer, der Ausländer, die Beratung, der Berliner, beruflich, der Betreuer, die Biologie, die Definition, denkbar, dreiwöchig, einmalig, erfolgreich, fehlerfrei, heutig, gesetzlich, unterschiedlich, der Informatiker, kostenlos, kulturell, langweilig, logisch, methodisch, die Mobilität, staatlich, städtisch, die Möglichkeit, preiswert, prinzipiell, die Professorin, schriftlich, die Suche, sorgfältig, die Sprache, die Terminologie, vorteilhaft, die Wissenschaft

7. Übungen zur impliziten Ableitung

Aufgabe:
Welche Substantive können aus den Verben abgeleitet werden?

zweifeln an, zusammenhängen mit, antworten auf, ausgeben, beginnen, (sich) einsetzen, fragen nach, verkaufen, hinweisen auf, starten

8. Übungen zur Kurzwortbildung

Aufgaben:

(1) Bilden Sie Kurzwörter.
der Akkumulator, die Fotografie, die Lokomotive, das Abitur, das Stipendium, der Professor, der Prominente, das Gymnasium, der Assistent, die Dokumentation, die Stenographie

(2) Wie heißen die vollständigen Formen der Kurzwörter?
das Auto, das Labor, der Krimi, die Selters, das Botel, das Cello, die FernUni (Hagen), der O-Ton, die Info, das Rad (Rad fahren), der O-Saft, das Öko-Produkt, Super (tanken), die Demo