Wortschatz für Studenten

Dieses kleine Wörterbuch soll vor allem für ausländische Studenten eine Hilfe sein, sich im Labyrinth des deutschen Hochschulwesens zu orientieren.
Die Begriffe werden deshalb leicht verständlich erklärt, es werden grammatische Informationen [...] zu den Begriffen gegeben und kursiv geschriebene Anwendungsbeispiele werden genannt.
Informationen zur {Herkunft} von Fremdwörtern sollen ihr Verständnis erleichtern.
Wer sich noch ausführlicher informieren möchte, kann das u.a. in der Glossardatenbank des Deutschen Bildungsservers tun. Dort werden die offiziellen Definitionen von Fachbegriffen angegeben (www.bildungsserver.de/glossar.html).
Außerdem bietet der Unispiegel das "Campus-Wörterbuch. Das kleine Uni-ABC", in dem Fremdwörter, Fachbegriffe und Abkürzungen erklärt werden.
Eine Fundgrube für die Erklärung studentischen Wortschatzes ist Studis online - Datenbank, Lexikon und Abkürzungsverzeichnis rund um Studium, Hochschule und studentisches Leben.
Literatur:
- Turner, George; Weber, Joachim D.: Das Fischer Hochschullexikon. Begriffe/Studienfächer/Anschriften. Frankfurt/Main 2000
- Jansen, Dörte: Hochschulglossar. Eigenverlag 2004, 14,90 Euro

Abkürzungsverzeichnis

A - Antonym
Abk. - Abkürzung
Adj. - Adjektiv
Adv. - Adverb
Bed. - Bedeutung
Bsp. - Beispiel
HIST. - Historismus; bezeichnet eine Sache, die heute nicht mehr existiert
S - Substantiv
Sy - Synonym
V - Verb
WG - Wortgruppe
Zus. - Zusammensetzung; Kompositum



A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z


  • A1 - Abk. - Bed.: Niveaustufe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen; erste Stufe einer elementaren Sprachverwendung; weitere Niveaustufen: A2, B1, B2, C1, C2 - Bsp.: Die Prüfung "Start Deutsch 1" entspricht der ersten Stufe (A1) auf der Skala des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).

  • A2 - Abk. - Bed.: Niveaustufe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen; zweite Stufe einer elementaren Sprachverwendung; weitere Niveaustufen: A1, B1, B2, C1, C2 - Bsp.: Mit dem Abschluss von A2 sollten alle Hauptbereiche der Grammatik behandelt worden sein.

  • AAA - Abk.; das - Bed.: vor allem schriftsprachliche Abkürzung zu Akademisches Auslandsamt - Bsp.: Ab dem 4. Februar 2008 ist das AAA wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.

  • a.a.O. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu am angeführten/angegebenen Ort; wird bei Literaturangaben verwendet, wenn der Titel weiter oben bereits zitiert wurde - Bsp.: vgl. Schmidt, a.a.O., S. 34

  • Abb. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Abbildung; wird vor allem in Bildunterschriften verwendet - Bsp.: Abb. 2 zeigt den Aufbau einer Lehrveranstaltung.

  • Abbrecherquote - S: die;-;-n - Zus.: Quote - Sy: Dropout-Rate - Bed.: die Zahl der Studenten, die ihr Studium vor dem Abschluss abbrechen (Abbrecherzahl), im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Studenten, die das Studium begonnen haben - Bsp.: An den Fachhochschulen liegt die Abbrecherquote bei 20 Prozent. (Bericht an der Universität Lüneburg, Januar 2003)

  • Abbrecherzahl - S: die;-;-en - Zus.: Zahl - Bed.: die Zahl der Studenten, die ihr Studium vor dem Abschluss abbrechen; vgl. auch Abbrecherquote - Bsp.: Besonders hohe Abbrecherzahlen gibt es in den Studiengängen Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Informatik.

  • Abendgymnasium - S: das;-s;-sien - Zus.: Gymnasium - Bed.: eine öffentliche Bildungseinrichtung, an der Erwachsene mit Berufserfahrung auf dem so genannten Zweiten Bildungsweg die allgemeine Hochschulreife (Abitur) bzw. die Fachhochschulreife erwerben können - Bsp.: Das Abendgymnasium Stuttgart ermöglicht jungen und älteren Erwachsenen, den höchsten Schulabschluss in Deutschland, das Abitur, abzulegen.

  • Abendschule - S: die;-;-n - Zus.: Schule - Bed.: eine Schule, an der der Unterricht abends stattfindet und die damit v.a. für Berufstätige geeignet ist (z.B. Abendgymnasium, Abendrealschule, Abendhauptschule) - Bsp.: Wenn Sie Ihre Berufschancen verbessern wollen, studieren und deshalb das Abitur nachholen möchten oder sich einfach nur weiterbilden wollen, dann sollten Sie eine Abendschule besuchen.

  • Abendstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: ein Fortbildungsangebot für Berufstätige; die Lehrveranstaltungen finden nach der Arbeitszeit statt - Bsp.: Die Technische Fachhochschule Berlin bietet ab dem Wintersemester 2005/06 den postgradualen Master of Business Administration (MBA) im Abendstudium an.

  • ABF - Abk.; die - Bed.: HIST. DDR; Abkürzung zu Arbeiter-und-Bauern-Fakultät - Bsp.: Die ABF führte zum Abitur und bereitete auf ein Studium im sozialistischen Ausland vor.

  • Abi - S: das;-s;-s - Bed.: studenten-/schülersprachliches Kurzwort zu Abitur - Bsp.: "Ich hab' mein Abi bestanden."

  • Abitur - S: das;-s;-e; (Plural ungebräuchlich) - Sy: Reifeprüfung - Bed.: Abschlussprüfung am Gymnasium, die die Allgemeine Hochschulreife verleiht und zur Aufnahme eines Hochschulstudiums berechtigt; {Herkunft - latein.: abire=weggehen} - Bsp.: "Ich habe im vergangenen Jahr erfolgreich mein Abitur abgelegt und möchte gerne ab kommenden Wintersemester Mode-Design studieren."

  • Abiturbeste - S: der;-n;-n (v.a. im Plural) - Zus.: Beste - Bed.: Studienbewerber mit den besten Abiturergebnissen - Bsp.: 20 Prozent der Studienplätze je Hochschule werden an die Abiturbesten vergeben.

  • Abiturbestenquote - S: die;-;-n - Zus.: Quote - A: Wartezeitquote - Bed.: eine Quote, nach der 20% der Studienplätze eines bundesweit zulassungsbeschränkten Studienfachs an die Bewerber mit den besten Abiturdurchschnittsnoten vergeben werden - Bsp.: Abiturbestenquote heißt, dass die Auswahl der Bewerber anhand der im Abschlusszeugnis ausgewiesenen Durchschnittsnote erfolgt.

  • Abiturient - S: der;-en;-en - S: Abitur - Bed.: ein Schüler am Gymnasium, der das Abitur ablegt oder gerade abgelegt hat; {Herkunft - neulatein: der(nach bestandener Reifeprüfung) abgehen will} - Bsp.: Der Abiturient Jan Gerhardt schaffte im Abitur 840 Punkte - von 840 Punkten; sämtliche Prüfungen bestand der Schüler aus Dresden mit der Bestnote.

  • ABK - Abk.; die (meist im Plural) - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Allgemeine berufsqualifizierende Kompetenz; Bestandteil einer Bachelor-Ausbildung, i.d.R. wissenschaftliches Arbeiten, EDV, Fremdsprachen, Kommunikation, Berufsorientierung - Bsp.: Anders als im Haupt- oder Nebenfach geht der Erfolg in den Fächern der ABK jedoch nicht in die Gesamtnote mit ein.

  • abkupfern - V: kupferte ab/abgekupfert haben - Sy: abpinseln - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für abschreiben, ohne die Quelle anzugeben; vgl. Plagiat - Bsp.: Der CSU-Politiker soll in seiner Dissertation Textpassagen abgekupfert haben und muss um seinen Doktortitel bangen.

  • Ablehnungsbescheid - S: der;-s;-e - Zus.: Bescheid - A: Zulassungsbescheid - Bed.: eine schriftliche Benachrichtung für Studienbewerber durch das Zulassungsamt, dass sie zum Studium in einem bestimmten Studiengang nicht zugelassen werden konnten - Bsp.: Im Ablehnungsbescheid wird Ihnen mitgeteilt, an welcher Stelle der Rangordnung nach Note und an welcher Stelle der Rangordnung nach Wartezeit Sie stehen.

  • Abo - S: das;-s;-s - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zum ungebräuchlichen Wort Abonnement; ein Studenten-Abo ist ein besonders preiswertes Abonnement z.B. einer Zeitung nur für Studenten - Bsp.: Als Student sparen Sie bei Vorlage eines aktuellen Nachweises im günstigen Jahres-Abo 42%.

  • abpinseln - V: pinselte ab/abgepinselt haben - Sy: abkupfern - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für abschreiben, ohne die Quelle anzugeben; vgl. Plagiat - Bsp.: Minister zu Guttenberg soll bei seiner Doktorarbeit abgepinselt haben.

  • ABS - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Aktionsbündnis gegen Studiengebühren - Bsp.: Das ABS hat im Winter 1999/2000 über 120.000 Unterschriften für ein umfassendes Studiengebührenverbot gesammelt.

  • Abs. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung vor allem in Gesetzestexten zu Absatz; Stelle eines geschriebenen Textes, wo ein neuer Abschnitt beginnt - Bsp.: Die Feststellungsprüfung kann vorbehaltlich des § 11 Abs. 2 sowie des § 16 nur als Ganzes abgelegt werden.

  • Abschiedsvorlesung - S: die;-;-en - Zus.: Vorlesung - A: Antrittsvorlesung - Bed.: die letzte Vorlesung, die ein Professor an einer Hochschule hält - Bsp.: Nach fast vierzigjähriger Lehrtätigkeit an der ETH hielt Jakob A. in seiner Abschiedsvorlesung Rückschau auf die moderne Entwicklung der Aerodynamik.

  • Abschlussarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Sy: Thesis - Bed.: allgemeine Bezeichnung für die Arbeit, die am Ende eines Studiums geschrieben werden muss (Diplom-, Bachelor-, Master-Arbeit) - Bsp.: Das Thema der Abschlussarbeit wird zwischen dem Studierenden und dem Aufgabensteller vereinbart.

  • Abschlussmodul - S: das;-s;-e - Zus.: Modul - Bed.: letztes Modul eines Bachelor-/Master-Studiums - Bsp.: Das Abschlussmodul führt die Studierenden systematisch an die Anforderungen heran, eine eigenständige Abschlussarbeit zu verfassen.

  • Abschlussprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine Prüfung, mit der ein Studium an einer Hochschule abgeschlossen werden kann - Bsp.: Die mündliche Abschlussprüfung ist eine Blockprüfung, sie wird für alle Prüfungsfächer gemeinsam vor der Prüfungskommission abgelegt.

  • Abschlusszeugnis - S: das;-sses;-sse - Zus.: Zeugnis - Bed.: ein Zeugnis, das man nach der erfolgreichen Beendigung eines Studiums, eines Kurses erhält - Bsp.: Eine endgültige Zulassung zum Masterstudium kann erst nach Vorliegen des Bachelor-Abschlusszeugnisses ausgesprochen werden.

  • Absolvent - S: der;-en;-en - V: absolvieren - Bed.: eine Person, die eine Schule (vor allem das Gymnasium oder eine Hochschule) oder einen Kurs mit Erfolg abgeschlossen hat (Hochschulabsolvent) {Herkunft - im 16. Jh. aus lat.: abgehen, weggehen} - Bsp.: Sie ist Absolventin der Leipziger Universität.

  • Absolventenlenkung - S: die;-;-en (Plural ungebräuchlich) - Zus.: Lenkung - Bed.: HIST. DDR; die Festlegung des Einsatzes von Absolventen nach dem Studium in einem bestimmten Betrieb durch eine staatliche Kommission - Bsp.: "Durch die staatliche Absolventenlenkung musste so mancher in Regionen oder Ortschaften umsiedeln, die den eigenen Vorstellungen und Plänen nicht entsprachen."

  • Absolventenquote - S: die;-;-n - Zus.: Quote - Bed.: der Anteil der Studenten, die ein Studium erfolgreich absolviert haben, an der Gesamtzahl der Studierenden, die vor einer bestimmten Zeit das Studium aufgenommen haben - Bsp.: Da sich die Absolventenquote an der durchschnittlichen Studiendauer in ganz Sachsen orientiert und diese gestiegen ist, wurde sie als Verhältnis der aktuellen Absolventenzahl zur Studienanfängerzahl vor 6 Jahren berechnet.

  • Absolvententreffen - S: das;-s;- - Zus.: Treffen - Bed.: ein Treffen von Absolventen eine bestimmte Zeit nach ihrem Abschluss (z.B. 10 Jahre, 20 Jahre usw.), auf dem über die "alten Zeiten" erzählt wird und darüber, was man in der Zwischenzeit erlebt hat - Bsp.: Sehr geehrte Absolventin, sehr geehrter Absolvent, die Hochschule Mittweida (FH) lädt zum 13. Absolvententreffen 2005 recht herzlich ein.

  • Abstract - S: das/der;-s;-s - Bed.: kurze Inhaltsangabe eines wissenschaftlichen Artikels oder eines Buches - Bsp.: Ein Abstract ist definiert als eine gekürzte, präzise Darstellung des Inhalts eines Dokuments.

  • AC - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Assessment Center - Bsp.: Das AC ist das wohl härteste Auswahlverfahren für künftige Jungmanager.

  • Achtklassler - S: der;-s;- - Bed.: süddt. auch: Achtklässler; ein Schüler der 8. Klasse; analog können die Schülerbezeichnungen aller Klassenstufen gebildet werden (Erstklassler, Zweitklassler, Drittklassler, ...) - Bsp.: Der Achtklassler konnte die meisten Geographie-Fragen beantworten und darf nun Ende März gegen weitere Geographie-Spezialisten aus Niedersachsen antreten.

  • AdH - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Auswahlverfahren der Hochschulen; ein Auswahlverfahren, das zeitlich nach der Auswahl der Abiturbesten- und Wartezeitquote durchgeführt wird und bei dem die Hochschulen eigene Verfahren anwenden können - Bsp.: 60% der Studienplätze werden nach dem AdH vergeben.

  • AG - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Arbeitsgruppe (seltener auch Arbeitsgemeinschaft) - Bsp.: Die AG "Hochschuldidaktik Literaturwissenschaft" entstand im September 2004 und umfasst derzeit 17 Mitglieder aus 5 Fächern.

  • AIESEC - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Association Internationale des Etudiants en Sciences Economiques et Commerciales; 1948 gegründete internationale Studentenorganisation mit dem Ziel, Praktika im Ausland vor allem für Wirtschafts- und Informatikstudenten, aber auch für Studenten der Sozial- und Geisteswissenschaften zu organisieren; AIESEC; vgl. auch IAESTE - Bsp.: Die von der studentischen Organisation AIESEC veranstalteten Firmenkontaktgespräche bieten Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit, sich im Gespräch mit Unternehmensvertretern über Berufseinstiegsmöglichkeiten, Diplomarbeitsthemen oder Praktikumsstellen zu informieren.

  • AKAD - Kurzwort - Bed.: Kurzwort zu Akademikergesellschaft; größter privater Fernhochschulverband in Deutschland; AKAD - Bsp.: Zur AKAD-Gruppe gehören vier staatlich anerkannte Hochschulen.

  • Akademie - S: die;-;-n - Bed.: allgemein: Vereinigung von Wissenschaftlern zur Förderung wissenschaftlicher Forschung (häufig als Bestandteil von Namen); Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften; auch Synonym zu Hochschule bestimmter Wissenschaftsdisziplinen; Bergakademie Freiberg, Kunstakademie; auch Weiterbildungseinrichtung; Technische Akademie - Bsp.: Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen als eine der traditionsreichsten Einrichtungen ihrer Art vereint Gelehrte ganz unterschiedlicher Fachrichtungen

  • Akademiker - S: der;-s;- - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für einen Absolventen einer Hochschule - Bsp.: Die Zahl der Akademiker hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

  • Akademische Auslandsamt - WG; das - Abk.: AAA - Bed.: eine Einrichtung an Hochschulen, die für alle Fragen von ausländischen Studenten und für die Beziehungen zu ausländischen Partnerhochschulen zuständig ist; Beispiel für ein Akademisches Auslandsamt: Hochschule Zittau/Görlitz - Bsp.: Das AAA ist die zentrale Anlaufstelle für die ausländischen Studierenden an der Universität Augsburg sowie für alle Augsburger Studierenden, die einen Auslandsaufenthalt planen.

  • Akademische Freiheit - WG; die - Bed.: eine Vielzahl von Rechten für die Hochschulen und die Hochschulangehörigen, z.B. das Recht der Lehrenden, über die Inhalte und die Methoden der Lehrveranstaltungen selbst zu entscheiden - Bsp.: Akademische Freiheit bedeutet, dass Hochschulen von politischen, finanziellen und anderen Abhängigkeiten beziehungsweise Eingriffen von außen weitgehend geschützt sein sollen.

  • Akademische Grad - WG; der - Bed.: Grade, die auf Grund von bestandenen Hochschulprüfungen verliehen werden; Diplom, Magister, Bachelor, Master, Doktor - Bsp.: Bis heute ist der Doktor der höchste akademische Grad, der verliehen werden kann.

  • Akademische Jahr - WG; das - Bed.: das Studienjahr, in Deutschland i.A. von Oktober bis Juni; wird in 2 Semester oder 3 Trimester unterteilt - Bsp.: Das akademische Jahr an französischen Hochschulen (année universitaire) dauert von September bis April/Mai.

  • Akademische Viertel - WG; das - Sy: cum tempore - Bed.: die Viertelstunde, um die Lehrveranstaltungen später beginnen, als im Plan angegeben ist - Bsp.: Während das Akademische Viertel an Universitäten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Skandinavien üblich ist, beginnen in den meisten anderen Ländern die Vorlesungen genau zum angekündigten Zeitpunkt.

  • akkreditieren - V: akkreditierte/akkreditiert haben - S: Akkreditierung - Bed.: (Studiengänge) durch eine Kommission überprüfen, ob sie bestimmten Standards entsprechen - Bsp.: ie neuen Bachelor-/Master-Studiengänge müssen durch unabhängige Agenturen akkreditiert werden.

  • Akkreditierung - S: die;-;-en - V: akkreditieren - Bed.: eine Überprüfung von Studiengängen durch eine Kommission mit dem Ziel, Qualitätsstandards durchzusetzen - Bsp.: Im Hochschulbereich wird mit der Akkreditierung geprüft, ob die Hochschulen bei der Gestaltung ihrer Studienprogramme fachliche Mindeststandards einhalten bzw. bestimmte Strukturvorgaben erfüllen.

  • Aktionsbündnis gegen Studiengebühren - WG; das - Abk.: ABS - Bed.: eine Vereinigung unterschiedlicher Organisationen mit dem Ziel, allgemeine Studiengebühren abzuschaffen bzw. nicht zuzulassen; ABS - Bsp.: Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren hat gemäß des Krefelder Aufrufes die klare Aufgabenbestimmung, gegen Studiengebühren in ihren unterschiedlichsten Ausführungen vorzugehen.

  • Alexander von Humboldt-Stiftung - S: die;-;kein Plural - Zus.: Stiftung - Abk.: AvH - Bed.: eine 1953 wiedergegründete Stiftung, die jährlich ausländische Nachwuchswissenschaftler aller Länder und Disziplinen zu Forschungsaufenthalten nach Deutschland einlädt; Alexander von Humboldt-Stiftung - Bsp.: Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern.

  • Allgemeine Hochschulreife - WG; die - Sy: Abitur - Bed.: das allgemeine Abitur, das man am Gymnasium ablegt und das zum Studium aller Fachrichtungen an allen Hochschulen in Deutschland berechtigt - Bsp.: Wer eine allgemeine Hochschulreife hat, darf grundsätzlich alles studieren - nur kann es manchmal auf Grund einer Zugangsbeschränkung (z.B. NC) schwierig sein, direkt einen Studienplatz zu bekommen.

  • Allgemeine Studentenausschuss - WG; der - Abk.: AStA - Sy: unabhängiger Studierendenausschuss (USTA), Studentenrat - Bed.: eine gewählte Studentenorganisation, die die Interessen der Studierenden innerhalb der Hochschule und nach außen (z.B. im Ministerium) vertritt - Bsp.: Der Allgemeine Studentenausschuss wird vom Studentenparlament für die Amtszeit von einem Jahr gewählt.

  • Alma mater - WG; die - Bed.: offizielle Bezeichnung für Universitäten und Hochschulen, wird nur noch selten vor allem in der geschriebenen Sprache und im Namen von berühmten Universitäten verwendet; {Herkunft - latein: nährende Mutter}; Alma mater lipsiensis = Universität zu Leipzig - Bsp.: Die Alma mater Viadrina galt als bedeutende Bildungsstätte für den brandenburgisch-preußischen Beamtenstaat.

  • Altabiturient - S: der;-en;-en - Zus.: Abiturient - A: Neuabiturient - Bed.: im Zusammenhang mit den Bewerbungsfristen bei der ZVS ein Studienbewerber, der sein Abitur vor einem bestimmten Termin abgelegt hat - Bsp.: Altabiturienten für die Bewerbung zum Wintersemester sind diejenigen, die ihr Abitur vor dem 16. Januar des laufenden Jahres erworben haben.

  • ALTE - Abk.; die - Bed.: engl. Abkürzung zu Association of Language Testers in Europe; ein Zusammenschluss von Sprachprüfungsanbietern aus mehr als 20 europäischen Ländern; ALTE - Bsp.: Hauptanliegen der ALTE ist die Sicherung der Qualität von Sprachprüfungen.

  • Alte Herr - WG; der - Bed.: ein ehemaliger Student als nicht mehr aktives Mitglied einer Studentenverbindung - Bsp.: Ein Alter Herr unterstützt die Verbindung und nimmt an den Feierlichkeiten teil.

  • Alumni - S: die;-;meistens Plural; Sing.: der Alumnus / die Alumna - Bed.: alle ehemaligen Studierenden, ehemaligen Mitarbeiter, die emeritierten Professoren und ehemaligen internationalen Gast-Mitarbeiter einer Universität, zu denen die Universität mit Hilfe eines Alumni-Service Kontakt aufrechterhält; Heidelberg Alumni International - Bsp.: Während in den USA die Alumni schon seit 200 Jahren Alumni-Organisationen gründeten, wurde der Betreuung von Ehemaligen in Deutschland lange Zeit gar keine oder nur sehr eingeschränkt Beachtung geschenkt.

  • anabin - Kurzwort - Bed.: Kurzwort zu Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise; anabin - Bsp.: Die Datenbank anabin enthält umfangreiche Dokumentationen über das Bildungswesen, die verschiedenen Abschlüsse und die akademischen Grade sowie deren Wertigkeit für über 170 Länder.

  • Anfangssemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Bed.: die ersten Semester innerhalb eines Studiums - Bsp.: Typische Probleme in den Anfangssemestern sind die allgemeine Orientierung an der Hochschule, die Unterschiede zwischen schulischem und akademischem Lernen sowie die soziale Umstellung.

  • Angeleitete Selbststudium - WG; das - Bed.: alle Lehr- und Lernformen, in denen eine bestimmte Aufgabe in einer bestimmten Zeit und teilweise auch in einer definierten Form (z.B. in einer Lerngruppe) zu erfüllen ist - Bsp.: Beim Angeleiteten Selbststudium ist das Lehrpersonal zwar nicht anwesend, es kann aber die Lernenden jederzeit unterstützen und bei Problemen helfen.

  • angewandte Wissenschaft - WG; die - A: theoretische Wissenschaft - Bed.: Wissenschaft, die direkt auf die praktische Anwendung bezogen ist; wird häufig als Bestandteil der Bezeichnung bestimmter Hochschulen verwendet (HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst) - Bsp.: Die Molekulare Biotechnologie gehört zu den so genannten angewandten Wissenschaften.

  • Anh. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Anhang; ein Nachtrag in einer wissenschaftlichen Arbeit, dazu gehören Abbildungs-, Tabellen- oder Abkürzungsverzeichnisse - Bsp.: Anh. C, Seite XIV

  • Aninstitut - S: das;-s;-e - A: Ininstitut - Bed.: ein Institut außerhalb der Hochschule als rechtlich selbstständige Einrichtung, das mit der Hochschule bei Aufgaben, die von der Hochschule allein nicht erfüllt werden können, zusammenarbeitet - Bsp.: Die BAUAKADEMIE, eine anerkannte private Weiterbildungs- und Forschungseinrichtung im Bereich des Bauwesens, ist zum Aninstitut der Technischen Fachhochschule Berlin erklärt worden.

  • Anrechnung von Studienzeiten/-leistungen - WG; die - Bed.: Anerkennung von Studienzeiten bzw. -leistungen, die an anderen Hochschulen abgelegt wurden - Bsp.: Die Anrechnung von Studienzeiten bzw. -leistungen setzt voraus, dass festgestellt wird, dass Studienzeiten bzw. Studienleistungen Inhalt, Umfang und den Anforderungen denjenigen des entsprechenden Fachs oder der Fachrichtung im Wesentlichen entsprechen.

  • Anreisetag - S: ders;-s;-e - Zus.: Tag - Bed.: ein Tag (z.B. nach einem Feiertag), an dem keine Lehrveranstaltungen stattfinden und an dem die Studenten wieder an den Hochschulort anreisen können - Bsp.: Am Anreisetag nach der Pfingstpause findet keine Veranstaltung statt.

  • AntOn - Kurzwort - Bed.: Kurzwort zu Antrag online; ein Hilfsmittel im Internet für die Bewerbung bei hochschulSTART.de - Bsp.: AntOn führt Sie sicher und zügig durch alle Formulare.

  • Antrittsvorlesung - S: die;-;-en - Zus.: Vorlesung - A: Abschiedsvorlesung - Bed.: die erste Vorlesung, die ein Professor nach seiner Berufung an einer Hochschule hält - Bsp.: "Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchten wir Sie zur öffentlichen Antrittsvorlesung "Es wurde Licht" von Prof. Dr. Norbert K., Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF Jena, an der Fachhochschule Jena herzlich einladen."

  • Anwesenheitsliste - S: die;-;-n - Zus.: Liste - Bed.: eine Liste, in die sich die Studenten bei einer Lehrveranstaltung eintragen müssen, um nachzuweisen, dass sie teilgenommen haben - Bsp.: Noch gibt es keine einheitliche Regelung für das Führen von Anwesenheitslisten in den Lehrveranstaltungen.

  • Anwesenheitspflicht - S: die;-;-en - Zus.: Pflicht - Bed.: die Pflicht für Studierende, an bestimmten Lehrveranstaltungen teilzunehmen - Bsp.: Die straffe Organisation der Studiengänge in einer 40-Stunden-Woche mit Anwesenheitspflicht soll garantieren, dass die Studierenden nach 3 Jahren einen Abschluss in der Tasche haben.

  • Apl./apl. Prof. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Außerplanmäßiger Professor; Bestandteil von Titeln; eine promovierte Person mit Lehrbefähigung - Bsp.: Apl. Prof. Dr. phil. Heinz Werner

  • APS - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Akademische Prüfstelle; eine Institution an der Deutschen Botschaft in Beijing (Peking), die seit Juli 2001 chinesische Studienbewerber überprüft, ob sie alle Voraussetzungen für ein Studium an einer Hochschule in Deutschland erfüllen; APS - Bsp.: Studienbewerber aus der VR China, die bereits ein Prüfverfahren an der APS in Peking absolviert haben, zahlen bei einer Bewerbung über Assist 25 €.

  • Arbeiter-und-Bauern-Fakultät - S: die;-;-en - Zus.: Fakultät - Abk.: ABF - Bed.: HIST. DDR; 1949 entstandene Vorstudieneinrichtung zum Erwerb der Hochschulreife v.a. für Arbeiter- und Bauernkinder und junge Werktätige - Bsp.: 1952 holte der spätere Schriftsteller Hermann Kant das Abitur an der Arbeiter-und-Bauernfakultät in Greifswald nach.

  • Arbeitsbuch - S: das;-s;-bücher - Zus.: Buch - Bed.: ein Teil eines komplexen Lehrwerks, mit dem vor allem im Selbststudium gearbeitet wird und das eng mit dem Kursbuch verbunden ist - Bsp.: In diesem Arbeitsbuch zu "Themen neu 2" werden die wichtigen Redemittel einzeln herausgehoben und ihre Bildung und ihr Gebrauch geübt.

  • Ass. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Assistent; häufig in Stellen-Annoncen - Bsp.: Gesucht wird ein Wirtschaftsassistent/in (Wirt.-Ass.)mit sicheren Englischkenntnissen in Wort und Schrift.

  • Assessment Center - S: das;-s;- - Abk.: AC - Bed.: ein Gruppenauswahlverfahren, bei dem durch Gruppendiskussionen, Rollenspiele und Präsentationen Bewerber für eine Stelle in einem Unternehmen ausgewählt werden - Bsp.: Das Assessment Center verfolgt das Ziel, herauszufinden, wie Sie sich in bestimmten Situationen verhalten.

  • Assessor - S: der;-s;-en - Bed.: an Hochschulen ein Lehrer, der nach Lehramtsreferendariat und bestandenem Zweitem Staatsexamen die Befähigung zum höheren Schuldienst an Gymnasien oder beruflichen Schulen erworben hat; meist als bestandteil von Namen {Herkunft: latein.: assidere/adsidere=beisitzen, beraten} - Bsp.: Assessor Heinz Werner studierte im Anschluss an seine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer ab dem Jahr 1996 Architektur an der Fachhochschule Oldenburg.

  • Assi - S: der;-s;-s - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu Assistent - Bsp.: Ein Assi bereitet den Stoff einfach studentenorientierter auf als ein Prof, er benennt die schwierigen Stellen, baut Merkhilfen ein und weist auf Prüfungsprobleme hin.

  • ASSIST - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen; 2003 gegründete Einrichtung deutscher Hochschulen, die die Bewerbungen ausländischer Studienbewerber prüft, ob die formalen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt und ob die eingereichten Dokumente echt sind; ASSIST - Bsp.: ASSIST überprüft die Qualifikation der Bewerber nach genau den formalen Kriterien, die die Hochschulen zuvor festgelegt haben.

  • Assistent - S: der;-en;-en - Abk.: Ass. - Kurzwort: Assi - Bed.: ein Angestellter, der nur eine bestimmte Zeit an der Hochschule beschäftigt ist und in dieser Zeit vor allem eine wissenschaftliche Qualifikation erwerben soll, z.B. eine Promotion - Bsp.: Die Arbeit als wissenschaftlicher Assistent erfordert ein abgeschlossenes Studium in der jeweiligen Fachrichtung.

  • Assistenzprofessor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - Bed.: eine Form des Professors in Österreich und der Schweiz zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses; am ehesten vergleichbar mit dem Juniorprofessor - Bsp.: Assistenzprofessoren der Universität Luzern werden auf eine Dauer von 5 Jahren ernannt.

  • AStA - Abk.; der; Plural: ASten - Bed.: Abkürzung zu Allgemeiner Studentenausschuss; an manchen Hochschulen auch StuRa - Bsp.: Der AStA arbeitet mit vielen anderen studentischen Gruppen und Organisationen zusammen, z.B. den Fachschaften.

  • Audimax - S: das;-;kein Plural - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu Auditorium maximum - Bsp.: "Ich geh' zur Vorlesung ins Audimax."

  • Auditorium maximum - S: das;-;kein Plural - Bed.: Kurzwort Audimax; größter (und repräsentativster) Hörsaal einer Hochschulet - Bsp.: Das Auditorium Maximum, den größten Hörsaal in der Ruhr-Universität, lernen Erstsemester in der Regel zuerst kennen, häufig schon als Schüler beim "Tag der offenen Tür".

  • Aufbaustudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - A: grundständiges Studium - Bed.: eine Ausbildung für Hochschulabsolventen (die bereits ein Studium abgeschlossen haben), die sich z.B. auf eine Promotion vorbereiten oder die nach einem Bacchelor-Studium einen Master-Studiengang absolvieren - Bsp.: Seit 1990 wird von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Karlsruhe (TH) das Wirtschaftswissenschaftliche Aufbaustudium angeboten.

  • Aufenthaltsbewilligung - S: die;-;-en - Zus.: Bewilligung - Bed.: die Genehmigung zum zeitweiligen Aufenthalt (zu Studienzwecken) in Deutschland, die von einer Verwaltungsbehörde (Ausländerbehörde des Landkreises) für 1 Jahr (Studenten im Studienkolleg) bzw. 2 Jahre (Studenten im Direktstudium) erteilt wird; gilt nur für den Aufenthaltszweck, der vor der Einreise bei der Visumsbeantragung angegeben wurde, das ist in der Regel das Studium in der angegebenen Fachrichtung - Bsp.: Der Aufenthalt von ausländischen Studierenden wird auch durch eine Aufenthaltsbewilligung erlaubt.

  • Aufl. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Auflage; Angabe in der Regel mit Zahl - Bsp.: DUDENREADKTION (Hrsg.): Das große Wörterbuch der deutschen Sprache in zehn Bänden. 3., völlig neu bearb. und erw. Aufl.

  • Auflage - S: die;-;-n - Abk.: Aufl. - V: auflegen - Bed.: Zahl der gedruckten Exemplare eines Buches, einer Zeitung o.Ä. - Bsp.: Für die neue Auflage wurden große Teile des Buches überarbeitet, um auf aktuelle Entwicklungen einzugehen.

  • auflegen - V: legte auf/aufgelegt haben - S: Auflage - Bed.: eine Publikation drucken und herausgeben - Bsp.: Die längst vergriffene Originalausgabe des Buches von 1984 wurde nun neu aufgelegt.

  • Aufnahmeprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: ein Eignungstest, eine Eignungsprüfung - Bsp.: Bevor Sie in das Studienkolleg aufgenommen werden können, müssen Sie eine Aufnahmeprüfung in Deutsch bestehen.

  • Aufschieberitis - S: die;-;kein Plural - Bed.: scherzhafte Bezeichnung für die Angewohnheit (nicht nur von Studenten), unangenehme Aufgaben (z.B. Prüfungen) so weit wie möglich aufzuschieben, d.h. sie so spät wie möglich zu erledigen - Bsp.: Aufschieberitis betrifft fast jeden, zumindest gelegentlich. Dabei zählt das Aufschieben zu den schwerwiegendsten Ursachen von Zeitverschwendung, Verzögerungen und Ineffektivität.

  • Aufstiegsstipendium - S: das;-s;-ien - Zus.: Stipendium - Bed.: eine Förderung von Frauen und Männern, die in Ausbildung und Beruf hoch motiviert und besonders talentiert sind; es soll einen zusätzlichen Anreiz zur Aufnahme eines Studiums geben - Bsp.: Bürgerinnen und Bürger, die ein Hochschulstudium absolvieren möchten und über die berufliche Qualifikation eine Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, können sich jetzt um ein Aufstiegsstipendium bewerben.

  • Aula - S: die;-;-s - Bed.: ein großer Raum in einer Schule für besondere Veranstaltungen - Bsp.: Das Gymnasium Bondenwald verfügt über eine große Aula mit einer Bühne, neuem Mobiliar und technischen Anlagen.

  • Ausländerbeauftragte - S: der;-n;-n - Zus.: Beauftragte - Bed.: ein Mitarbeiter der Hochschule, der sich um alle Belange der ausländischen Studenten der Hochschule kümmert - Bsp.: Die Ausländerbeauftragte der Universität hat für alle ausländischen Universitätsangehörigen (Studierende und wissenschaftliches Personal) ein offenes Ohr für Wünsche, Probleme, Kritik und auch Lob.

  • Auslands-BAföG - S: das;-s;-s (v.a. im Singular) - Zus.: BAföG - Bed.: BAföG für einen Studienaufenthalt an einer Hochschule im Ausland; Auslandsbafoeg.de - Bsp.: Auch wer kein "Inlandsbafög" bekommt, sollte einen Antrag auf Auslandsbafög stellen, weil die höheren Förderungssätze im Ausland Zuschüsse für die Ausbildung ermöglichen.

  • Auslandspraktikum - S: das;-s;-tika - Zus.: Praktikum - Bed.: ein Praktikum, das im Ausland absolviert wird - Bsp.: Mit einem Auslandspraktikum erwerben Sie berufliche Zusatzqualifikationen und Auslandserfahrung, mit denen Sie sich von der ständig wachsenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abheben können.

  • Auslandssemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - ein Semester, in dem ein deutscher Student an einer Hochschule außerhalb Deutschlands immatrikuliert ist; Auslandssemester können als Fachsemester auf die Regelstudienzeit angerechnet werden - Bsp.: Das Auslandssemester ist in der Regel auch mit höheren Kosten als das Studium im Heimatland verbunden.

  • Auslandsstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: ein Studium, das ein deutscher Student in vollem Umfang an einer ausländischen Hochschule absolviert; College-Contact.com; studi-online - Bsp.: Ein Auslandsstudium will rechtzeitig geplant sein. Es empfiehlt sich, schon 18 Monate vor dem geplantem Auslandsaufenthalt mit den Vorbereitungen zu beginnen.

  • Ausleihbibliothek - S: die;-;-en - A: Präsenzbibliothek - Bed.: eine Bibliothek, bei der die Bücher ausgeliehen, d.h. mit nach Hause genommen werden können - Bsp.: Die Bücher der Ausleihbibliothek können bei der Bibliotheksaufsicht entliehen werden.

  • Außenstelle - S: die;-;-n - Bed.: eine Abteilung z.B. einer Bibliothek, die sich außerhalb des eigentlichen Bibliotheksgebäudes an einem anderen Ort befindet - Bsp.: Zur Bibliothek der Hochschule Mittweida gehört auch die Außenstelle in Roßwein.

  • außerordentlicher Professor - WG; der - A: ordentlicher Professor - Bed.: ein Professor ohne festen Lehrstuhl an einer Hochschule; veraltete Bezeichnung: Titularprofessor - Bsp.: Im gleichen Jahr erfolgte seine Ernennung zum außerordentlichen Professor.

  • außeruniversitär (Forschung) - Adj./Adv. - Bed.: außerhalb der Universität, nicht in die Universität integriert - Bsp.: Die Humboldt-Universität pflegt mit einer großen Zahl von außeruniversitären Forschungseinrichtungen langjährige Kooperationen.

  • Austauschstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Bed.: ein Student, der auf der Grundlage von internationalen Hochschulverträgen ein oder zwei Semester an einer ausländischen Hochschule (Gasthochschule) studiert; die dort erbrachten Leistungen werden i.d.R. für das Studium an der Heimathochschule anerkannt - Bsp.: Jedes Jahr kommen Tausende Austauschstudenten nach München.

  • Auswahlgespräch - S: das;-s;-e - Zus.: Gespräch - Bed.: ein Gespräch zwischen Dozenten und Studienbewerbern für NC-Studiengänge, um die besondere Eignung, Motivation und allgemeine Zielvorstellung für das Studium eines NC-Studiengangs mündlich darzulegen und zu begründen - Bsp.: Das Auswahlgespräch bietet den Bewerbern die Möglichkeit, ihre studien- und berufsbezogene Individualität zur Geltung zu bringen; d.h. sich selbst zu präsentieren, ihren Lebensweg zu beschreiben und sich über ihre Studien- und Berufsziele zu äußern.

  • Auswahlverfahren der Hochschulen - WG; das - Abk.: AdH - Bed.: die Art und Weise, wie Studienbewerber von einer Hochschule für einen Studiengang ausgewählt werden; Kriterien: Schulzeugnisse, Kenntnistests, Studierfähigkeitstests, Gespräche, Aufsätze - Bsp.: Über die restlichen 60 % der Studienplätze können die Hochschulen im Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) selbst entscheiden.

  • Autobiografie - S: die;-;-n - Sy: Memoiren - Bed.: die (künstlerische) Beschreibung des eigenen Lebens - Bsp.: In seiner politischen Autobiografie konzentriert sich der Autor auf die sieben Jahre, in denen er das höchste deutsche Regierungsamt innehatte.

  • B1 - Abk. - Bed.: Niveaustufe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen; erste Stufe einer selbstständigen Sprachverwendung; weitere Niveaustufen: A1, A2, B2, C1, C2 - Bsp.: Für den Kurs werden Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 vorausgesetzt.

  • B2 - Abk. - Bed.: Niveaustufe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen; zweite Stufe einer selbstständigen Sprachverwendung; weitere Niveaustufen: A1, A2, B1, C1, C2 - Bsp.: Die Ablegung des "Zertifikats Deutsch für den Beruf (ZDfB)" setzt die Sprachkompetenz der Stufe B2 des GER voraus.

  • BA - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Berufsakademie - Bsp.: Das Studium an der BA dauert in der Regel drei Jahre.

  • B.A. - Abk.; der - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Bachelor of Arts, häufig in Klammern nach der englischen Bezeichnung; Titel nach einer Bachelor-Ausbildung in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Sport und Sportwissenschaften, Sozial- und Kunstwissenschaften - Bsp.: Deutsch-/englischsprachiger Studiengang Business Administration - Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)

  • Bachelor - S: der;-s;- - Bed.: ein erster akademischer berufsqualifizierender Abschluss, der nach mindestens drei Jahren, in Deutschland nach einem 6- bis 8-semestrigen Studium erworben wird; besteht aus Hauptfach, Nebenfach, Wahlbereich und ABK; Wikipedia-Definition - Bsp.: Der Bachelor ist der niedrigste akademische Grad und der erste berufsqualifizierende Abschluss eines mehrstufigen Studienmodells, mit sechs bis acht Semestern Regelstudienzeit.

  • Bachelorarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Sy: Bachelorthesis - Bed.: wissenschaftliche Arbeit am Ende eines Bachelor-Studiengangs; soll den Nachweis erbringen, dass Studierende in der Lage sind, selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten - Bsp.: Das Verfassen der Bachelorarbeit ist Bestandteil der Prüfungsordnung und schließt das Bachelorstudium ab.

  • BAföG - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Bundesausbildungsförderungsgesetz; eine (seit 1971) staatliche Studienförderung vor allem für deutsche Studenten, die abhängig ist vom Einkommen der Eltern oder des Ehepartners und die nach dem Studium zum Teil zurückgezahlt werden muss; Wikipedia-Definition - Bsp.: Der Bundesrat stimmte am Donnerstag in Berlin der Novelle des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) zu, mit der die Bedarfssätze für Schüler und Studenten um zehn und die Elternfreibeträge um acht Prozent angehoben werden.

  • BAföG-Amt - S: das;-s;-Ämter - Zus.: Amt - Bed.: eine Behörde, die sich mit allen Fragen zum BAföG beschäftigt - Bsp.: Abzugeben ist der Antrag im BAföG-Amt, meist ist das BAföG-Amt an das jeweilige Studentenwerk der Hochschule angegliedert und im selben Gebäude zu finden.

  • BAföG-Rechner - S: der;-s;- - Bed.: ein Internetangebot, mit dem die voraussichtliche BAföG-Höhe errechnet werden kann; BAföG-Rechner - Bsp.: Über den BAföG-Rechner des Bundesministeriums können Sie schnell - jedoch unverbindlich - ermitteln, wieviel BAföG Ihnen voraussichtlich zusteht.

  • Band - S: der;-s;Bände - Abk.: Bd. - Bed.: eines von mehreren Büchern, die inhaltlich zusammengehören - Bsp.: Die Dudenreihe besteht aus 12 Bänden.

  • BAS - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Bundesverband Ausländischer Studierender; bundesweite Interessenvertretung der ausländischen und staatenlosen Studierenden in Deutschland; Wikipedia-Definition - Bsp.: Der BAS hat zum Ziel, die Interessen der ausländischen Studierenden gegenüber den zuständigen Stellen, Ministerien, Ämtern und Behörden zu vertreten.

  • Bd. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Band; Plural: Bde. - Bsp.: "Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler", Bd. 2

  • Begleitfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - Sy: Minor, Nebenfach - A: Kernfach - Bed.: ein Fach, das neben dem Hauptfach mit einem reduzierten Umfang von Leistungspunkten studiert wird - Bsp.: Das Fach "Deutsch als Fremdsprache" wird als Begleitfach im Kombinations-Bachelorstudiengang der Philosophischen Fakultät angeboten.

  • Begleitseminar - S: das;-s;-e - Zus.: Seminar - Bed.: ein Seminar, das begleitend zu einer anderen Lehrveranstaltung (Vorlesung, Praktikum) durchgeführt wird - Bsp.: Das Begleitseminar richtet sich an Studierende, die Praktika in Bereichen der Sozialarbeit durchführen wollen.

  • Begleitstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: - Bsp.: Das Studium der Angewandten Kulturwissenschaft ist ein überfachliches Begleitstudium und versteht sich als Ergänzung zum jeweiligen Fachstudium.

  • Begrüßungsgeld - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Geld - Bed.: eine einmalige Zahlung für Studenten, die aus Studiengründen in eine Hochschulstadt umziehen und dort ihren Hauptwohnsitz nehmen - Bsp.: Auch die Bundeshauptstadt lockt mit einem Begrüßungsgeld: Wer sich ordnungsgemäß ummeldet, bekommt 110 Euro, was etwa dem Gegenwert eines Semestertickets der Berliner Verkehrsbetriebe entspricht.

  • Beleg - S: der;-s;-e - Bed.: Bestätigung der Teilnahme an einer Lehrveranstaltung im Studienbuch des Studenten - Bsp.: Der Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums erfolgt durch einen Beleg der Teilnahme.

  • Belegarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Bed.: eine Arbeit, die einen Nachweis über die selbstständige wissenschaftliche Behandlung eines Themas liefert - Bsp.: Das Inhaltsverzeichnis spiegelt den logischen Aufbau der Belegarbeit wider.

  • Bergfest - S: das;-s;-e - Zus.: Fest - Bed.: eine Feier (Party, Fete usw.) in der Mitte einer Ausbildungszeit; bildhaft: bis zum Bergfest ging es bergauf, danach geht es bergab - Bsp.: Das Bergfest zur Halbzeit des Studiums hat in Mittweida eine lange Tradition und wird schon seit den 20er-Jahren gefeiert.

  • berufen - V: berief/berufen haben (vor allem im Passiv) - S: Berufung - Bed.: einem Bewerber offiziell mitteilen, dass er eine Professur besetzen kann - Bsp.: Prof. B. wurde auf eine W3-Professur an der Fakultät für Maschinenbau der Universität Karlsruhe berufen.

  • Berufliche Gymnasium - WG; das - Bed.: eine berufsbildende Schule; baut auf einen Mittelschulabschluss auf und vermittelt allgemeinbildende und berufsbezogene Inhalte, die zur Aufnahme eines Hochschulstudiums befähigen; dauert in der Regel 3 Jahre - Bsp.:

  • Berufsakademie - S: die;-;-n - Zus.: Akademie - Abk.: BA - Sy: Studienakademie - Bed.: eine Bildungseinrichtung, in der Abiturienten in den Bereichen Technik und Wirtschaft ein Studium mit einer praktischen Berufsausbildung verbinden können; Wikipedia-Definition; Berufsakademie Bautzen - Bsp.: Zugangsvoraussetzungen für eine Berufsakademie sind das Abitur und der Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit einem Unternehmen.

  • Berufsbegleitende Studium - WG; das - Bed.: eine Form des Teilzeit-Studiums, bei der das Studium neben der beruflichen Tätigkeit absolviert wird - Bsp.: Eine weitere Möglichkeit, Berufstätigkeit und Studium zu kombinieren, bietet das berufsbegleitende Studium, das neben der Ausübung einer Berufstätigkeit im Selbststudium mit Begleitseminaren absolviert werden kann.

  • Berufsfachschule - S: die;-;-n - Zus.: Fachschule - Bed.: eine Einrichtung der beruflichen Ausbildung, die sowohl die erforderlichen Qualifikationen zur Ausübung eines anerkannten Ausbildungsberufes als auch Bildungsgänge ohne Berufsabschluss anbietet - Bsp.: Berufsfachschulen vermitteln eine abgeschlossene Berufsausbildung oder bereiten auf eine Berufsausbildung vor.

  • Berufsoberschule - S: die;-;-n - Zus.: Oberschule - Bed.: eine Einrichtung für Schüler mit einem mittleren Schulabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung entweder die Fachhochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder auch die allgemeine Hochschulreife zu erwerben - Bsp.: Die Berufsoberschule vermittelt eine allgemeine und fachtheoretische Bildung, sie führt die Ausbildungsrichtungen Technik, Wirtschaft, Sozialwesen und Agrarwirtschaft.

  • Berufsqualifizierende Hochschulabschluss - WG; der - Bed.: der Abschluss eines Studiums, zu einer Berufsausübung befähigt - Bsp.: Der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss.

  • Berufsqualifizierende Studium - WG; das - Bed.: ein Studium, das zu einer Berufsausübung befähigt - Bsp.: Die Bachelorarbeit schließt das erste berufsqualifizierende Studium ab.

  • Berufung - S: die;-;-en - V: berufen - Bed.: die offizielle Mitteilung an den Bewerber auf eine Professur, dass er die Professur besetzen kann - Bsp.: Eine Berufung erfolgt in der Regel aufgrund eines Berufungsverfahrens durch eine Berufungskommission.

  • Bestand - S: der;-s;-stände - Bed.: die Bücher in einer Bibliothek; Buchbestand - Bsp.: Die Staatsbibliothek verfügt über einen reichen Bestand an historischen Handschriften.

  • bestehen - V: bestand/bestanden haben - S: nicht: Bestand - A: durchfallen - Bed.: (eine Prüfung) schaffen - Bsp.: Die mündliche Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 57% der Anforderungen erfüllt sind.

  • Beststudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Bed.: Student mit herausragenden Studienergebnissen (v.a. HIST; DDR) - Bsp.: Bereits im Oktober wurde X.Y. als Beststudent des Studiengangs Bauingenieurwesens von der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

  • Betreuungsprofessor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - Bed.: ein Professor, der Studenten zu bestimmten Fragen berät; in Sachsen-Anhalt auch ein Professor, der Kontakte zwischen der Hochschule und einem Gymnasium herstellt und hält - Bsp.: Das Haldensleber Gymnasium bekommt von der Universität ab sofort einen persönlichen Betreuungsprofessor.

  • Bewerbermesse - S: die;-;-n - Zus.: Messe - Bed.: eine Messe, auf der sich Unternehmen präsentieren und Studenten und Absolventen die Möglichkeit haben, persönliche Kontakte zu den Unternehmen herzustellen und sich über Einstiegschancen, Anforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu informieren; Absolventen-Kongress - Bsp.: Die Contacta 2002, eine fachbereichsübergreifende Bewerbermesse auf dem Campus der FH Reutlingen, war ein voller Erfolg.

  • Bewerbertraining - S: das;-s;-s - Zus.: Training - Bed.: ein Training für Bewerber (auf eine Stelle in einem Unternehmen) - Bsp.: Vielen Absolventen einer Hochschule wird empfohlen, an einem Bewerbertraining teilzunehmen.

  • Bewerbung - S: die;-;-en - V: sich bewerben - S: Bewerber - Bed.: der Vorgang, bei man sich z.B. um einen Ausbildungsplatz, eine Arbeitsstelle bewirbt - Bsp.: Ob Sie einen Ausbildungsplatz bekommen, hängt davon ab, wie Sie sich in Ihrer Bewerbung präsentieren.

  • Bewerbungsmappe - S: die;-;-n - Zus.: Mappe - Bed.: eine Sammlung von Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse), die ein Bewerber für eine Stelle an ein Unternehmen schickt - Bsp.: Die Bewerbungsmappe dient dem Unternehmen zur Auswahl seines Personals.

  • Bewerbungsschluss - S: der;-sses;kein Plural - Zus.: Schluss - Bed.: der letztmögliche Zeitpunkt, bis zu dem eine Bewerbung auf einen Studienplatz erfolgt sein muss; i.d.R. 15. Juli für das Wintersemester, 15. Januar für das Sommersemester - Bsp.: Der Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2011/2012 ist für alle Bewerberinnen und Bewerber der 15.07.2011!

  • Bewerbungstermin - S: der;-s;-e - Zus.: Termin - Bed.: der Zeitpunkt, bis zu dem eine Bewerbung auf einen Studienplatz erfolgt sein muss - Bsp.: Der 15. Juli ist der Bewerbungstermin für das Wintersemester.

  • Bewerbungsunterlagen - S: die;-;nur Plural - Zus.: Unterlagen - Bed.: die Gesamtheit der Dokumente, die für die Bewerbung für einen Studienplatz an einer Hochschule notwendig sind, z.B. für ausländische Studienbewerber Bewerbungsformular, Zeugniskopien, Finanzierungsnachweis, Nachweis der Deutschkenntnisse - Bsp.: Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen innerhalb der Bewerbungsfrist in der Hochschule vorliegen.

  • Bezahlstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: ein Studium, für das Studiengebühren bezahlt werden müssen - Bsp.: Andere Bundesländer haben nachgezogen oder starten – wie Bayern und Hessen – im nächsten Jahr mit dem Bezahlstudium.

  • Bibliografie - S: die;-;-n - V: bibliografieren - Adj.: bibliografisch - Bed.: ein Verzeichnis (in der Regel in einem Buch), in dem Bücher, Zeitschriftenartikel usw. zu bestimmten Themen genannt werden - Bsp.:

  • bibliografieren - V: bibliografierte/bibliografiert haben - S: Bibliografie - Adj.: bibliografisch - Bed.: eine Bibliografie erstellen

  • bibliografisch (Angabe) - Adj./Adv. - V: bibliografieren - S: Bibliografie - Bed.: eine Angabe in einer Bibliografie - Bsp.: In dieser Datenbank sind Monographien, Zeitschriftenaufsätze und Konferenzberichte bibliographisch erfasst.

  • Bibliothek - S: die;-;-en - Sy: Bücherei - Bed.: eine Sammlung von Büchern, Zeitschriften, CDs, Videos, karten usw., die nach Fachgebieten geordnet sind und entweder ausgeliehen werden können (Ausleihbibliothek) oder in einem Lesesaal innerhalb der Bibliothek benutzt werden können (Präsenzbibliothek)

  • Bibo - S: die;-;-s - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu Bibliothek - Bsp.: "Kommst du heute Nachmittag mit in die Bibo?"

  • Bildung - S: die;-;-en - V: (sich) bilden - Bed.: das erworbene Wissen und Können des Menschen - Bsp.: Bildung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit.

  • Bildungsfonds - S: der;-;- - Zus.: Fonds - Bed.: ein Fonds von privaten Investoren, der nach einem strengen Auswahlverfahren Darlehen für Studenten zur Verfügung stellt, die nach dem Studium in den Fonds zurückgezahlt werden müssen - Bsp.:

  • Bildungsgipfel - S: der;-s;- - Zus.: Gipfel - Bed.: ein Treffen der höchsten Vertreter, um über Probleme der Bildung zu sprechen - Bsp.: In Dresden beginnt heute der vieldiskutierte Bildungsgipfel, bei dem Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit den 16 Regierungschefs der Bundesländer über Bildung sprechen werden.

  • Bildungsinländer - S: der;-s;- - Zus.: Inländer - A: Bildungsausländer - Bed.: ausländischer Staatsbürger, der in Deutschland zur Schule gegangen ist (oder in eine deutsche Schule im Ausland) und dort seine Hochschulzugangsberechtigung (z.B. das Abitur) erworben hat - Bsp.: Für Bildungsinländer gelten die gleichen Bewerbungsmodalitäten wie für deutsche Studienbewerber.

  • Bildungskredit - S: der;-s;-e - Zus.: Kredit - Bed.: ein zinsgünstiger Kredit der KfW-Förderbank für Studenten, die kein BAföG erhalten bzw. besondere Ausgaben haben - Bsp.: Ziel eines Bildungskredits ist z.B. die Sicherung und Beschleunigung der Ausbildung oder die Finanzierung von außergewöhnlichen Ereignissen, um den Abbruch der Ausbildung aufgrund fehlender finanzieller Mittel zu vermeiden.

  • Bildungslandschaft - S: die;-;-en - Zus.: Landschaft - Bed.: die Gesamtsituation der Bildung (in einem Land, in einer Region) - Bsp.: Die Leipziger Bildungslandschaft ist breit gefächert mit einem hohen Standard bezüglich der Kapazitäten und Qualitäten.

  • Bildungsmesse - S: die;-;-n - Zus.: Messe - Bed.: eine Veranstaltung, auf der über aktuelle Produkte und Trends in der Bildung informiert wird - Bsp.: Die "didacta" ist die größte Bildungsmesse in Europa.

  • Bildungsnachweis - S: der;-es;-e - Zus.: Nachweis - Bed.: - Bsp.: Die Feststellungsprüfung ist von ausländischen Studienbewerbern abzulegen, deren ausländischer Bildungsnachweis keinen direkten Zugang zu einem Studium an deutschen Hochschulen ermöglicht.

  • Bildungspolitik - S: die;-;kein Plural - Zus.: Politik - Bed.: - Bsp.:

  • Bildungsprämie - S: die;-;-n - Zus.: Prämie - Bed.: ein finanzieller Anreiz der Bundesregierung zur individuellen Finanzierung von Weiterbildung - Bsp.: Um die Menschen zum lebenslangen Lernen zu motivieren und zu mobilisieren, führt die Bundesregierung mit der Bildungsprämie ein neues, aus drei Komponenten bestehendes Finanzierungsmodell ein.

  • Bildungsreform - S: die;-;-en - Zus.: Reform - Bed.: - Bsp.: Durch die Bildungsreform soll die Zahl der Absolventen in Mathematik, Naturwissenschaften und Technologie angehoben werden.

  • Bildungsschmiede - S: die;-;-n - Bed.: bildhafte Bezeichnung für eine Bildungseinrichtung, wie z.B. Schule, Hochschule - Bsp.: Unternehmen könnten das Potenzial sächsischer Bildungsschmieden besser nutzen, z.B. durch Weiterbildungsangebote.

  • Bildungsstreik - S: der;-s;-s - Bed.: ein Streik für bessere Bildung - Bsp.: Auf dem Höhepunkt des fünftägigen Bildungsstreiks haben am Mittwoch Zehntausende Schüler und Studenten für bessere und gerechtere Bildung demonstriert.

  • Bildungssystem - S: das;-s;-e - Zus.: System - Bed.: die Struktur der Schulen und Hochschulen eines Landes - Bsp.:

  • Bildungstourismus - S: der;-;kein Plural - Zus.: Tourismus - Bed.: - Bsp.:

  • Bildungswesen - S: das;-s;kein Plural - Bed.: Gesamtheit der Einrichtungen und Möglichkeiten des Erwerbs von Bildung in einem Staat - Bsp.:

  • Binationale Studiengang - WG; der - Bed.: ein Studiengang, der an Hochschulen in zwei Ländern stattfindet - Bsp.:

  • Bindestrich-Studiengang - S: der;-s;-gänge - Zus.: Studiengang - Bed.: eine Kombination von zwei Studiengängen - Bsp.: Im FB M gibt es einen weiteren "Bindestrich-Studiengang": IVE - Internationales Vertriebs- und Einkaufsingenieurwesen -, der ebenfalls für Studentinnen attraktiver ist als andere Studiengänge.

  • Bio - S: das;-;-kein Plural - Bed.: schülersprachliches/studentensprachliches Kurzwort zu Biologie als Unterrichtsfach - Bsp.:

  • Blended Learning - WG; das - Bed.: eine Lernform, bei der E-Learning-Elemente mit Präsenzlernen sowie verschiedene Lernmethoden miteinander kombiniert werden - Bsp.:

  • Blindbewerbung - S: die;-;-en - Zus.: Bewerbung - Sy: Streubewerbung - Bsp.: Unter einer Blindbewerbung versteht man das Versenden der Bewerbungsunterlagen, ohne dass man dazu, z.B. durch eine Stellenanzeige, aufgefordert wurden.

  • Blockprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine Prüfung, bei der ein breites Spektrum von Wissen in einer kurzen Zeit abgefragt wird; umfasst häufig mehrere Fachgebiete - Bsp.:

  • Blockveranstaltung - S: die;-;-en - Zus.: (Lehr-)Veranstaltung - Bed.: eine Lehrveranstaltung, die nicht über das Semester verteilt angeboten wird, sondern in einem zusammenhängenden Kurs (z.B. eine oder zwei Wochen lang) - Bsp.:

  • Blockwoche - S: die;-;-n - Zus.: Woche - Bed.: eine Woche, in der der reguläre Studienplan außer Kraft gesetzt ist und in der ein besonderer Plan gilt - Bsp.: Einmal pro Semester ist eine Blockwoche mit Lehrveranstaltungen von Montag bis Freitag vorgesehen.

  • BMBF - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Bundesministerium für Bildung und Forschung - Bsp.:

  • Bologna-Prozess - S: der:-es;kein Plural - Zus.: Prozess - Bed.: Bezeichnung für die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschul- und Forschungsraums bis 2010; dazu zählt die Umstellung der Studienabschlüsse auf ein einheitliches Bachelor-/Master-System in Europa; benannt nach einem Beschluss 1999 in der italienischen Stadt Bologna; Wikipedia-Definition - Bsp.:

  • Brainstorming - S: das;-s;-s - Bed.: eine Methode, bei der auf einem Treffen durch spontane Meinungsäußerungen Ideen zur besten Lösung eines Problems gesucht werden; {Herkunft - engl.: Geistesblitz} - Bsp.:

  • Brandfuchs - S: der;-es;-füchse - Zus.: Fuchs - Bed.: HIST. 19./20. Jh.; ein Student im zweiten Semester - Bsp.: Der Brandfuchs musste durch das Spalier der Burschen laufen, die versuchten, ihm die Kopfhaare zu versengen.

  • British Council - S: der;-s;kein Plural - Bed.: britische Organisation, die sich mit der Vermittlung von Kunst und Kultur sowie Bildung und Sprache Großbritanniens beschäftigt; British Council - Bsp.:

  • Broschüre - S: die;-;-n - Bed.: ein kleines Heft mit Informationen zu einem bestimmten Thema - Bsp.: Nach einem positiven Echo ist nun die zweite Broschüre "studium generale" mit vielen Veranstaltungshinweisen in der Ruhr-Universität Bochum erschienen.

  • Brotgelehrte - S: der;-n;-n - Zus.: Gelehrte - Bed.: (nach F. Schiller) ein Wissenschaftler, der nicht an wissenschaftliche Ergebnisse, sondern an seinen Lebensunterhalt denkt - Bsp.: Der Professor von heute ist nur noch ein Brotgelehrter, ein Wissenschaftsmanager, kein Forscher und Lehrer.

  • Brotstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: das Studium eines Faches, mit dem man später im Beruf viel Geld verdienen kann; wird meistens in abwertendem Sinne verwendet - Bsp.: Nach 4 Semestern in Straßburg ist er in Gießen, er wählt als Brotstudium Medizin.

  • Brückenkurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Bed.: ein Kurs, der z.B. zwischen dem Ende der Ausbildung an einem Studienkolleg im Februar und dem Beginn des Fachstudiums zum nächsten Wintersemester an einer Hochschule durchgeführt wird, weil an der Hochschule nur zum Wintersemester immatrikuliert wird - Bsp.: Brückenkurse ermöglichen bereits eine Teilnahme an bestimmten Lehrveranstaltungen vor dem eigentlichen Studium und somit einen leichteren Einstieg in das Studium.

  • B.Sc. - Abk.; der - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Bachelor of Sciences; Titel nach einer Bachelor-Ausbildung in den Fächergruppen Mathematik, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften, Ingenieurwissenschaften - Bsp.:

  • Bücherei - S: die;-;-en - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für eine Bibliothek - Bsp.:

  • Bücherwurm - S: der;-s;-würmer - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für einen Menschen, der sehr viel liest - Bsp.: Er ist ein typischer Bücherwurm, er liest zu viel und schläft zu wenig.

  • Bude - S: die;-;-n - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für ein von einem Studenten während des Studiums gemietetes Zimmer; Studentenbude - Bsp.:

  • Büffelei - S: die;-;-en - V: büffeln - Sy: Paukerei - Bed.: schüler-/studentensprachlich für: intensives Lernen, v.a. vor Prüfungen - Bsp.: Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass die viele Büffelei kaum etwas bringt, der Lernstoff bleibt viel leichter hängen, wenn er regelmäßig abgefragt wird.

  • büffeln - V: büffelte/gebüffelt haben - S: Büffelei - Sy: pauken - Bed.: schüler-/studentensprachlich für: intensiv lernen, v.a. vor Prüfungen - Bsp.: Die Universitätsbibliothek und die PC-Pools haben jetzt längere Öffnungszeiten, so können die Studenten bis Mitternacht büffeln.

  • Bummelstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - S: Bummelstudium - Bed.: ein Student, der für sein Studium sehr viel Zeit benötigt - Bsp.: Als Bummelstudent gilt erst jeder, der mehr als vier Halbjahre über der vorgesehenen Regelstudienzeit studiert.

  • Bummelstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - S: Bummelstudent - A: Turbo-Studium - Bed.: ein Studium, das sehr lange dauert - Bsp.: Ein Bummelstudium kann den elterlichen Unterhalt kosten. Das Oberlandesgericht Hamm hat jetzt zum Beispiel einer Studentin Unterhalt abgesprochen, weil sie auch nach neun Semestern kein Vordiplom nachweisen konnte.

  • Bürgeruniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: eine Initiative von Hochschulen, nicht nur Studenten, sondern auch andere Zielgruppen anzusprechen - Bsp.: Die Goethe-Universität setzte im Sommersemester 2010 die erfolgreiche Frankfurter Bürgeruniversität fort.

  • Burschenschaft - S: die;-;-en - Bed.: eine Form der studentischen Verbindung; eine Gemeinschaft von männlichen Studierenden, die v.a. traditionelle Bräuche pflegen und auch nach dem Studium als so genannte "Alte Herren" mit der Burschenschaft in Verbindung bleiben; www.burschenschaft.de - Bsp.:

  • Burse - S: die;-;-n - Bed.: HIST; vom 14. bis 17. Jahrhundert das gemeinschaftliche Wohnheim von Hochschullehrern und ihren Studenten; heute wieder manchmal in der Bedeutung Studentenwohnheim verwendet - Bsp.: Die Tübinger Burse wurde unmittelbar zwischen 1478 und 1482 als Studentenwohnhaus und -lehranstalt errichtet.

  • Business School - S: die;-;-s - Bed.: eine private Bildungseinrichtung, die sich auf betriebswirtschaftliche Studiengänge spezialisiert hat und die z.B. MBA-Studiengänge anbieten - Bsp.: Das Ziel der Business Schools ist die Ausbildung von qualifiziertem Führungsnachwuchs unter anderem durch ein international ausgerichtetes Studium.

  • C1 - Abk. - Bed.: Niveaustufe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen; kompetente, fortgeschrittene Sprachverwendung; weitere Niveaustufen: A1, A2, B1, B2, C2 - Bsp.:

  • C2 - Abk. - Bed.: Niveaustufe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen; fast muttersprachliche Sprachverwendung; weitere Niveaustufen: A1, A2, B1, B2, C1 - Bsp.:

  • Caféteria - S: die;-;-s/-rien - Bed.: eine Einrichtung des Studentenwerks, wo man in Selbstbedienung in der Freizeit Kaffee trinken und etwas essen kann - Bsp.: Die Cafeteria Philosophikum 1 in Gießen bietet Ihnen eine große Auswahl an Zwischenverpflegung und Getränken.

  • Campus - S: der;-;- - Bed.: vor allem in den USA: das gesamte Gelände einer Hochschule; auch Synonym zu Hochschule allgemein; {Herkunft - latein: Feld, Kampffeld} - Bsp.: In der Schweiz sind die Universität Lausanne und die EPF Lausanne Bildungseinrichtungen mit einem echten, in den 1970er-Jahren erbauten Campus.

  • Campus-Maut - S: die;-;kein Plural - Zus.: Maut - Bed.: abwertende Bezeichnung für Studiengebühr - Bsp.: Trotz Campus-Maut drängeln sich an Baden-Württembergs Unis die Bewerber.

  • campusnah (Studentenwohnheim) - Adj./Adv. - S: Campusnähe - Bed.: befindet sich in der Nähe des Campus - Bsp.: Campusnah und preisgünstig: Gute Gründe fürs Studentenwohnheim

  • Campus-Universität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: eine Hochschule, deren Gebäude und Einrichtungen nicht über die ganze Stadt verteilt, sondern auf relativ kleinem Raum zusammengefasst sind - Bsp.: Die Universität des Saarlandes ist eine Campus-Universität mit internationaler Ausrichtung, europäischem Profil und engen Beziehungen zu Frankreich.

  • Cand. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Candidatus; wird nur in Verbindung mit einer Fachrichtung vor dem Namen eines Studenten verwendet, der sich an einer Universität auf das Hauptexamen vorbereitet; {Herkunft - latein: candidatus=Weißgekleideter} - Bsp.: Cand. med. Ron Schmidt

  • CAU - Abk.; die - Bed.: häufig verwendete Abkürzung für die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Bsp.: Zurzeit werden keine Studiengebühren an der CAU erhoben.

  • CBT - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Computer Based Training [computergestütztes Lernen]; selbstständiges Lernen mit Lernprogrammen auf CD-ROM oder DVD - Bsp.: CBT ist insbesondere im Bereich der betrieblichen Weiterbildung eine bekannte und häufige Nutzungsform.

  • Centrum für Hochschulentwicklung - WG; das - Abk.: CHE - Bed.: 1994 gegründete Organisation, die sich mit der Reformierung des Hochschulwesens beschäftigt; CHE - Bsp.: Das Centrum für Hochschulentwicklung arbeitet an neuen Ideen und Konzepten, als Projektpartner mit Hochschulen und Ministerien, als Anbieter von Fortbildungsprogrammen und des differenziertesten Hochschulrankings.

  • CHE - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Centrum für Hochschulentwicklung - Bsp.: Das CHE versteht sich als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.

  • Coach - S: der;-s;-s - S: Coaching - V: coachen - Bed.: ein Betreuer, der während der Bearbeitung eines Projekts beratend zur Seite steht - Bsp.: Ein Coach unterstützt die FIN-Studenten des WS 06/07 beim Erlernen und Umsetzen von Schlüsselkompetenzen.

  • coachen - V: coachte/gecoacht haben - S: Coach, Coaching - Bed.: jemanden während eines Projekts betreuen und beraten - Bsp.: Wir coachen Sie während der Erstellung Ihrer wissenschaftlichen Arbeit: Wir begleiten die Vorberatungsphase beratend, wir betreuen Sie intensiv in der Schreibphase und helfen Ihnen gründlich in der entscheidenden Überarbeitungsphase.

  • Coaching - S: das;-s;-s - S: Coach - V: coachen - Bed.: die Betreuung und Beratung während eines Projekts durch einen Coach - Bsp.: Beim Coaching begleiten wir Sie durch den gesamten Arbeitsprozess.

  • College - S: das;-;-s - Bed.: ein Begriff, der unterschiedlichste Schultypen bezeichnen kann; in den USA meistens eine Hochschule, die Studiengänge anbietet, die in der Regel nach vier Jahren zu einem Bachelor oder einem vergleichbaren Abschluss führen; durch die Amerikanisierung des Bildungswesens zunehmend auch in Deutschland für private Bildungseinrichtungen verwendet - Bsp.: Das Euro-Business-College Berlin ist eine private Einrichtung, die sich am hohen Niveau europäischer und amerikanischer Business Schools orientiert.

  • Copy&Paste - WG - Bed.: englisch für kopieren und einfügen; eine Methode, bei der ein Teil einer fremden Arbeit kopiert und in die eigene Arbeit eingefügt wird; wird bei Nichtangabe der Quelle zu einem Plagiat - Bsp.: Copy&Paste ersetzt heute bei vielen Studierenden das wissenschaftliche Arbeiten.

  • Copy-Shop - S: der;-s;-s - Zus.: Shop - Bed.: ein Geschäft (oft in der Nähe einer Hochschule), in dem man preiswert kopieren, drucken, Folien herstellen usw. kann; {Herkunft - engl.: copy=kopieren; shop=Geschäft} - Bsp.: Neu im AStA-Copy-Shop: Ihr könnt Eure Diplomarbeiten per Diskette oder CD-ROM digital ausdrucken und auf verschiedene Arten binden lassen. Pro Ausdruck kostet das einen Cent mehr als die regulären Kopierpreise.

  • Couleur - S: die;-;-s - Bed.: Traditionsfarben einer Studentenverbindung - Bsp.: Die Couleur wird als äußeres Zeichen der Studentenverbindung von ihren Mitgliedern getragen.

  • CP - Abk. - Sy: LP - Bed.: Abkürzung zu Credit Point - Bsp.: Welche Leistungen Sie für die CP erbringen müssen, ist i.d.R. bei den Veranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis vermerkt.

  • Crashkurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Bed.: ein Kurs, bei dem in einer kurzen Zeit ein großes Pensum bearbeitet wird, um auf eine bestimmte Aufgabe vorzubereiten - Bsp.: Einen Crashkurs in chinesischer Umgangssprache sollten Sie besuchen, wenn Sie eine Urlaubsreise nach China planen.

  • Credit-Point - S: der;-s;-s - Zus.: Point - Abk.: CP - Bed.: Leistungspunkte, die innerhalb des ECTS für die erfolgreiche Absolvierung bestimmter Lehrveranstaltungen vergeben werden - Bsp.: Im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wurde zu Beginn des Wintersemesters 2000/01 ein Credit-Point-System eingeführt.

  • c.t. - Abk. - Bed.: Abkürzung zu cum tempore, vor allem in Stundenplänen - A: s.t. - Bsp.: Vortrag "Silicon strip detectors"; Dr. Frank Hartmann (TU Karlsruhe/CERN); Montag, den 21.11.2005 um 17:30 Uhr c.t.; Physikalisches Institut, Kleiner Hörsaal

  • C-Test - S: der;-s;-s - Zus.: Test - Bed.: Abkürzung zu CLOZE-Test; ein schriftlicher Sprachtest, um das allgemeine Sprachniveau eines Sprachenlerners zu messen; bei jedem 2. Wort eines kurzen Textes fehlt die 2. Hälfte und muss im Test in einer bestimmten Zeit ergänzt werden; C-Test. Der Sprachtest - Bsp.: C-Tests sind schriftliche integrative Sprachtests zur Messung des allgemeinen Sprachstandes in der Muttersprache oder in einer Fremdsprache.

  • cum laude - Bed.: offizielle Bezeichnung für die drittbeste Note bei der Bewertung einer Doktorprüfung; {Herkunft - latein: mit Lob}; Rangfolge: summa cum laude - magna cum laude - cum laude - rite - Bsp.: Dörte Matthies hat ihre Promotion im Forschungsbereich Ökologie mit dem Prädikat "Cum laude" abgeschlossen.

  • cum tempore - Abk.: c.t. - A: sine tempore - Bed.: ein Hinweis, dass eine Lehrveranstaltung 15 Minuten später beginnt; wird vor allem als Abkürzung c.t. verwendet; Synonym: akademisches Viertel; {Herkunft - latein: mit Zeit} - Bsp.: Wenn eine Veranstaltung um 14 Uhr cum tempore (c.t.) beginnt, dann ist damit die so genannte akademische Viertelstunde gemeint.

  • curricular - Adj./Adv. - Bed.: ein Curriculum betreffend - Bsp.: Der Einsatz von PC im Mathematikunterricht hat curriculare Veränderungen zur Folge.

  • Curriculum - S: das;-s;-la - Adj.: curricular - Bed.: der durch die Studienordnung vorgeschriebene inhaltliche und organisatorische Verlauf eines Studiengangs - Bsp.: Der Senat hat in seiner Sitzung am 14.06.2007 das am 22.05.2007 beschlossene Curriculum für das Bachelorstudium Physik in der nachfolgenden Fassung genehmigt.

  • Curriculum Vitae WG; das - Abk.: CV - Bed.: Lebenslauf, v.a. der Lebenslauf innerhalb einer Bewerbung; {Herkunft - latein: Verlauf des Lebens} - Bsp.: Das Curriculum Vitae, zu Deutsch Lebenslauf, bietet eine tabellarische Übersicht über Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten.

  • CV - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Curriculum Vitae - Bsp.: Bei der Gestaltung des CV gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den USA, Großbritannien und Deutschland.

  • DAAD - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Deutscher Akademischer Austauschdienst - Bsp.: Der DAAD ist eine gemeinsame Einrichtung der deutschen Hochschulen und fördert u.a. die internationalen Beziehungen der deutschen Hochschulen mit dem Ausland.

  • Damenverbindung - S: die;-;-en - Zus.: Verbindung - Bed.: akademische Damenverbindung; Studentenverbindung, die ausschließlich Frauen aufnimmt - Bsp.: "Wir, die Akademische Damenverbindung Selenia, sind eine farbentragende, reine Studentinnenverbindung.

  • Darlehenskasse - S: die;-;-n - Zus.: Kasse - Bed.: eine gemeinnützige Einrichtung mit dem Ziel, Studenten in finanzieller Not durch ein verzinsliches Darlehen zu helfen; vgl.: daka Berlin - Bsp.: Zurzeit können an der Uni Frankfurt deutsche Studierende während des Examens und vor allem für examensbedingte Mehrkosten ein Darlehen aus der Darlehenskasse erhalten.

  • Datenschutzbeauftragte - S: der;-n;-n - Zus.: Beauftragte - Bed.: Mitarbeiter einer Hochschule, der den Datenschutz überwacht; kontrolliert die Einhaltung der Gesetze und Verordnungen zum Datenschutz - Bsp.: Der Datenschutzbeauftragte der Hochschule steht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Studierenden als Gesprächspartner in allen Angelegenheiten des Datenschutzes zur Verfügung.

  • Dekan - S: der;-s;-e - Bed.: der Vorsitzende einer Fakultät oder eines Fachbereichs an einer Hochschule, der vom Fachbereichsrat gewählt wird, um die Geschäfte des Fachbereichs/der Fakultät zu führen; {Herkunft - latein: decanus=Führer von 10 Mann} - Bsp.: Der Dekan leitet die Fakultät und wird für die Dauer von vier Jahren vom Fakultätsrat gewählt.

  • Dekanat - S: das;-s;-e - Bed.: das Büro des Dekans - Bsp.: Das Dekanat Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz befindet sich in der Obere Zahlbacherstraße 63 in 55130 Mainz.

  • Dekanatsrat - S: der;-s;-räte - Zus.: Rat - Bed.: ein Gremium innerhalb der Fakultät/des Fachbereichs, das die laufenden Verwaltungsgeschäfte der Fakultät/des Fachbereichs im Auftrag des Dekans führt - Bsp.: Der Antrag auf Verlängerung der Frist muss begründet und fristgerecht beim Dekanatsrat eingereicht werden.

  • Denkfabrik - S: die;-;-en - Zus.: Fabrik - Bed.: eine Einrichtung, die im Auftrag (der Wirtschaft, der Politik) bestimmte Forschungen durchführt - Bsp.: In der Analyse von Realität und in der Entwicklung wissenschaftlicher Lösungswege ist eine Denkfabrik genauso wie ein Hochschulinstitut der Wissenschaft verpflichtet.

  • Department - S: das;-s;-s - Bed.: eine v.a. in den USA übliche Einheit der Hochschulen, die vergleichbar ist mit der deutschen Fakultät/dem deutschen Fachbereich; im Zuge der Amerikanisierung der deutschen Hochschulen werden auch schon in Deutschland Fakultäten/Fachbereiche in Departments umbenannt - Bsp.:

  • Deutsche Akademische Austauschdienst - WG; der - Abk.: DAAD - Bed.: eine 1950 wiedergegründete Vereinigung der Hochschulen der BRD zur Förderung des internationalen Zusammenarbeit; stellt Stipendien für Studium und Forschung zur Verfügung, organisiert internationale Kooperationsprojekte; DAAD - Bsp.:

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft - WG; die - Abk.: DFG - Bed.: eine 1949 wieder gegründete Organisation zur Förderung der Forschung, v.a. der Grundlagenforschung an Universitäten; DFG - Bsp.: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft erhält ihre finanziellen Mittel zum größten Teil von Bund und Ländern.

  • Deutsche Hochschullehrerverband - WG; der - Abk.: DHV - Bed.: die Berufsvertretung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland - Bsp.: Der Deutsche Hochschullehrerverband vertritt die hochschulpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Hochschullehrer gegenüber Staat und Gesellschaft

  • Deutsche Studentenwerk - WG; das - Abk.: DSW - Bed.: freiwilliger Zusammenschluss der 58 Studentenwerke in der Bundesrepublik Deutschland; DSW - Bsp.: Das Deutsche Studentenwerk koordiniert und unterstützt die Arbeit der Studentenwerke und vertritt ihre Interessen gegenüber anderen Hochschulverbänden bzw. Organisationen.

  • DFG - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Deutsche Forschungsgemeinschaft - Bsp.: Die DFG fördert die Zusammenarbeit in der Wissenschaft – insbesondere interdisziplinär und international – sowie den Austausch mit Wirtschaft und Gesellschaft.

  • DHV - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Deutscher Hochschullehrerverband - Bsp.: Der DHV bietet einen monatlichen E-Mail-Newsletter mit Informationen aus Hochschulpolitik und Hochschulrecht.

  • Dies - S: der;-;kein Plural - Bed.: Kurzwort zu Dies academicus - Bsp.: Dieses Jahr fand erstmalig ein Volleyballturnier zum Dies statt.

  • Dies academicus - WG; der - Kurzwort: Dies - Bed.: Hochschultag, an dem keine normalen Lehrveranstaltungen stattfinden, sondern besondere Veranstaltungen nicht nur für Studenten, sondern auch für andere Interessenten {Herkunft - latein: akademischer Tag} - Bsp.: Am Dies academicus bieten Fakultäten und selbstständige Einrichtungen der Universität Einblicke in Lehre und Forschung für Universitätsangehörige und Außenstehende.

  • DiMiDo-Professor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - Bed.: ein Professor, der nur von Dienstag bis Donnerstag an der Hochschule zu finden ist - Bsp.: DiMiDo-Professoren pressen ihre Arbeit in 3 Tage, damit sie an den übrigen Tagen forschen oder Geld verdienen können.

  • Dipl. - Abk. - Bed.: nur schriftliche Abkürzung zu Diplom; häufig Bestandteil eines Namens im akademischen Gebrauch - Bsp.: Dipl.-Ing. Thomas Meier = Diplom-Ingenieur Thomas Meier

  • Diplom - S: das;-s;-e - Abk.: Dipl. - Bed.: ein akademischer Grad; wird von einer Hochschule nach bestandener Abschlussprüfung in einem Studiengang verliehen, der mit einer Hochschulprüfung (im Gegensatz zum Staatsexamen) abgeschlossen wurde - Bsp.: Ingenieure mit Diplom bekommen im Schnitt ein Einstiegsgehalt von 42.900 Euro im Jahr.

  • Diplom (FH) - S: das;-s;-e - Abk.: Dipl. (FH) - Bed.: ein akademischer Grad, der von einer Fachhochschule nach bestandener Abschlussprüfung in einem Studiengang verliehen wird; auch die Urkunde, die nach dem Bestehen der Diplomprüfung verliehen wird - Bsp.: Wir erwarten von Ihnen ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium der Museologie - Diplom (FH).

  • Diplomand - S: der;-en;-en - Bed.: ein Student, der gerade seine Diplomprüfung ablegt - Bsp.: Wir betreuen kontinuierlich Diplomanden und haben eine Liste von Themen, die wir Ihnen gerne vorschlagen bzw. mit Ihrem akademischen Betreuer genauer definieren können.

  • Diplomarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Sy: Diploma-Thesis - Bed.: eine wissenschaftliche Prüfungsarbeit (Hausarbeit), die man am Ende eines Diplomstudiengangs schreiben muss, um ein Diplom zu bekommen; soll zeigen, dass der Student in der Lage ist, innerhalb einer bestimmten Zeit ein Problem aus seinem Fachgebiet selbstständig mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden zu bearbeiten - bsp.:

  • Diplomgrad - S: der;-s;-e - Zus.: Grad - Bed.: akademischer Grad, der nach Abschluss eines Studiengangs an einer Universität, an einer Fachhochschule oder an einer Berufsakademie verliehen wird - Bsp.: Ist die Diplomprüfung bestanden, wird der Diplomgrad "Diplom-Wirtschaftsingenieur" (abgekürzt: "Dipl.-Wi.-Ing.") verliehen.

  • Diplomprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: die Abschlussprüfung in Diplomstudiengängen - Bsp.: Die Diplomprüfung ist bestanden, wenn alle Prüfungsfächer und die Diplomarbeit mit mindestens "ausreichend" (4,0) abgelegt worden sind.

  • Diplomsemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Bed.: ein Hochschulsemester, in dem die Anfertigung der Diplomarbeit im Mittelpunkt steht bzw. das ausschließlich für die Anfertigung der Diplomarbeit zur Verfügung steht - Bsp.: Das Diplomsemester ist Bestandteil des Studiums und erstreckt sich über einen in der Regel zusammenhängenden Zeitraum von 4 Monaten.

  • Diplomstudiengang - S: der;-s;-gänge - Zus.: Studiengang - Bed.: ein Studiengang, der mit der Diplomprüfung abgeschlossen wird und zur Verleihung eines Diplomgrades führt - Bsp.: In Dresden können Sie Mechatronik als eigenständigen Diplomstudiengang mit einem speziell dafür zusammengestellten Fächerkatalog studieren.

  • Diplomverbot - S: das;-s;-e - Zus.: Verbot - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für ein Gesetz zur Einstellung von Diplomstudiengängen - Bsp.: Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein Diplomverbot erlassen, um die Hochschulen zu zwingen, Bachelor/Master als relulären Abschluss einzuführen.

  • Diplom-Vorprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Vorprüfung - Bed.: eine Prüfung, mit der das Grundstudium abgeschlossen wird; der Studierende soll nachweisen, dass er die Ziele des Grundstudiums erreicht hat - Bsp.:

  • Direktstudent - S: der;-en;-en - Sy: Präsenzstudent - A: Fernstudent - Bed.: Student in einem Direktstudium - Bsp.:

  • Direktstudium - S: das;-s;kein Plural] - Zus.: Studium - Sy: Präsenzstudium - A: Fernstudium - Bed.: ein Studium an einer Hochschule, bei dem die Lehrveranstaltungen direkt an der Hochschule stattfinden - Bsp.:

  • Disputation - S: die;-;-en - Bed.: ein wissenschaftliches Gespräch (als Teil einer Promotion/Habilitation) zur Überprüfung der geleisteten Arbeit- Bsp.: Es wird empfohlen, die Disputation gemeinsam vorzubereiten, um Schwachpunkte der Dissertation deutlich zu machen.

  • Diss. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Dissertation - Bsp.:

  • Dissertation - S: die;-;-en - Sy: Doktorarbeit - Bed.: eine selbstständig zu verfassende wissenschaftliche Forschungsarbeit zu einem bestimmten Forschungsgegenstand; wird im Rahmen einer Promotion geschrieben; {Herkunft - latein: Erörterung} - Bsp.: Eine Dissertation soll vor allem den Nachweis erbringen, dass der Promovend ein ihm gestelltes wissenschaftliches Thema selbständig und erfolgreich bearbeitet hat.

  • Distance Learning - A: Direktunterricht - Bed.: englische Bezeichnung zu Fernunterricht - Bsp.: Distance Learning mithilfe moderner Kommunikationsmittel ist für berufstätige Menschen besonders attraktiv.

  • Doktor - S: der;-s;-en - Abk.: Dr. - Bed.: akademischer Grad, der nach der bestandenen Doktorprüfung von einer Hochschule verliehen wird - Bsp.:

  • Doktorand - S: der;-en;-en - Bed.: ein Absolvent eines wissenschaftlichen Studiums, der sich auf die Promotion vorbereitet und an seiner Dissertation schreibt - Bsp.:

  • Doktorarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Bed.: deutsche Bezeichnung für: Dissertation - Bsp.: Eine Doktorarbeit, auch Dissertation genannt, wird üblicherweise von einem Betreuer vergeben, der den Doktoranden in das Thema einarbeitet und ihn während der Arbeit bis zu Erstellung der Arbeit berät.

  • Doktorgrad - S: der;-s;-e - Zus.: Grad - Bed.: akademischer Grad, der an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen aufgrund des Promotionsverfahrens verliehen wird - Bsp.:

  • Doktor honoris causa - S: der;s;-es - Abk.: Dr. h.c. - Bed.: Ehrendoktor; {Herkunft - latein: Doktor ehrenhalber} - Bsp.:

  • Doktorhut - S: der;-s;-hüte - Bed.: früher: einem Doktoranden wurde zum Zeichen der bestandenen Doktorprüfung und zur Verleihung des Doktortitels ein Hut aufgesetzt; heute: symbolisch für Erwerb eines Doktortitels - Bsp.: Nicht überall ist der Doktorhut so entscheidend wie in der Medizin, so haben Banken keine gesteigertes Interesse an Promovierten.

  • Doktormutter - S: die;-;-mütter - Bed.: eine Professorin, die einem Doktoranden das Thema für eine Dissertation gibt und die Arbeit betreut; vgl. auch Doktorvater - Bsp.: Wer eine Dissertation schreiben möchte, benötigt einen Doktorvater oder eine Doktormutter, der bzw. die bereit ist, die Dissertation zu leiten.

  • Doktortitel - S: der;-s;- - Bed.: - Bsp.: Wer einen Doktortitel vor seinem Namen trägt, verdient in der Wirtschaft mehr.

  • Doktorvater - S: der;-s;-väter - Bed.: ein Professor, der einem Doktoranden das Thema für eine Dissertation gibt und die Arbeit betreut; vgl. auch Doktormutter - Bsp.: Meinem Lehrer und Doktorvater Prof. Dr. Karl Schmidt gilt mein besonderer Dank für die Überlassung des Themas der Dissertation und die jederzeit gewährte Unterstützung. [Danksagung in einer Dissertation]

  • Doppeldiplom - S: das;-s;-e - Zus.: Diplom - Bed.: ein Studium wird an zwei Hochschulen in der Regel in 2 Ländern parallel absolviert, nach dem Studium erhält der Absolvent ein Diplom von beiden Hochschulen; in der Regel ist der Student an einer Hochschule immatrikuliert und absolviert einen längeren Studienaufenthalt an der 2. Hochschule - Bsp.:

  • Doppelstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: im Unterschied zum Zweitstudium das gleichzeitige Studieren von zwei Studiengängen - Bsp.:

  • Doz. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Dozent; Verwendung vor allem bei Eigennamen - Bsp.: Doz. Dr. Schmidt

  • Dozent - S: der;-en;-en - Abk.: Doz. - Bed.: eine Person, die an einer Hochschule lehrt, der aber keine Professur besitzt - Bsp.:

  • Dr. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Doktor; Verwendung vor allem bei Eigennamen - Bsp.: Dr. Schulze
       Beispiele:
       Dr.-Ing. - Doktor-Ingenieur, Doktor der Ingenieurwissenschaften
       Dr. med. - Doktor der Medizin
       Dr. med. dent. - Doktor der Zahnmedizin
       Dr. paed. - Doktor der Erziehungswissenschaften
       Dr. phil. - Doktor der Philosophie oder anderer Geisteswissenschaften
       Dr. rer. nat. - Doktor der Naturwissenschaften
       Dr. habil. - habilitierter Doktor, z.B. Dr. phil. habil.
       Dr. h.c. - Doktor honoris causa; Ehrendoktor

  • Drittmittel - S: die;-;nur Plural - A: Haushaltsmittel - Bed.: finanzielle Mittel zur Durchführung von Forschungsvorhaben, die nicht oder nicht vollständig aus den der Hochschule zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert werden; Zuschüsse Sonstiger in Form von Spenden, Zuwendungen, Sponsoring und sonstige Leistungen aus Verträgen sowie alle sonstigen geldwerten Vorteile, die die Hochschule zur Erfüllung ihrer Aufgaben erhält - Bsp.: Alle Hochschulen müssen sich zukünftig immer mehr über Drittmittel finanzieren, sie sind eines der Leistungskriterien in der Bewertung einer Hochschule.

  • Dropout-Rate - S: die;-;-n - Zus.: Rate - Sy: Abbrecherquote - Bed.: auch Dropout-Quote; der Anteil der Studierenden, die die Hochschulen ohne Abschluss verlassen - Bsp.: Die Dropout-Rate liegt nach dem ersten Semester bei über 20 Prozent.

  • DSH - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang; Sprachprüfung, die jeder ausländische Student bestehen muss, um an einer deutschen Hochschule studieren zu können; es gibt jedoch eine Reihe von äquivalenten Prüfungen, z.B. TestDaF, Sprachdiplom des Goethe-Instituts, Zentrale Oberstufenprüfung - Bsp.:

  • DSW - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Deutsches Studentenwerk - Bsp.: Das DSW koordiniert und unterstützt die Arbeit der Studentenwerke, vertritt ihre Interessen gegenüber anderen Hochschulverbänden bzw. Organisationen und informiert die Öffentlichkeit.

  • Duale Hochschule - WG; die - Bed.: Hochschule in Baden-Württemberg, die aus dem Zusammenschluss der acht ehemaligen Berufsakademien in Baden-Württemberg hervorgegangen ist - Bsp.: Markenzeichen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg ist das duale Studienkonzept mit wechselnden Theorie- und Praxisphasen.

  • Duale Studium - WG; das - Sy: Verbundstudium - Bed.: Verbundstudium; eine Studienform, bei der das Studium an einer Fachhochschule bzw. Berufsakademie mit einer parallelen Berufsausbildung verbunden ist - Bsp.: Weit verbreitet beim Dualen Studium ist der Wechsel von jeweils 3-monatigen Theorie- und Praxisphasen.

  • DUO - Abk. - Bed.: Abkürzung zu Deutsch-Uni Online; internetbasierte Lernplattform für den Fremdsprachenerwerb an Hochschulen - Bsp.: Deutschkurse von DUO gibt es auf allen Niveaustufen.

  • durchfallen - V: fiel durch/durchgefallen sein - S: nicht: Durchfall - A: bestehen - Bed.: (eine Prüfung) nicht schaffen, nicht bestehen - Bsp.: Durchgefallen ist man, wenn man in den Prüfungsteilen unter 50% der erreichbaren Punkte liegt.

  • Durchfallquote - S: die;-;-n - Zus.: Quote - Bed.: die Verhältniszahl der Studenten, die durch eine Prüfung fallen, zur Gesamtzahl der Studenten, die an den Prüfung teilgenommen haben - Bsp.: Die Durchfallquote bei der schriftlichen Steuerberaterprüfung stieg von im Vorjahr 48,3% auf 52,2% im Jahr 2003.

  • DUW - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Deutsche Universität für Weiterbildung - Bsp.: Die DUW wurde als wissenschaftliche Universität in privater Trägerschaft im April 2008 staatlich anerkannt.

  • ebd. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu ebenda; wird im Literaturverzeichnis verwendet, wenn das zitierte Buch schon vorher ausführlich genannt wurde - Bsp.: ... 7. Von Schwachheit. Furcht und Zweck (1904), S. 4; 8. Ebd., S. 3; 9. Ebd., S. 12 ...

  • ECTS - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu European Credit Transfer System; ein System zur gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen an unterschiedlichen Hochschulen - Bsp.: ECTS wurde von der EU entwickelt, um eine einheitliche Vorgehensweise für die akademische Anerkennung von den im Ausland erbrachten Studienleistungen zu garantieren.

  • EHR - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Europäische Hochschulraum - Bsp.: Die Errichtung eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraums (EHR) ist das übergeordnete Ziel des Bologna-Prozesses.

  • Ehrendoktor - S: der;-s;-en - Abk.: Dr. h.c. - Zus.: Doktor - Bed.: eine akademische Ehrung, die von einer Hochschule verliehen wird - Bsp.: Der Physik-Nobelpreisträger Heinrich Rohrer ist Ehrendoktor der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt.

  • Eignungsnote - S: die;-;-n - Zus.: Note - Bed.: eine Note in einem Auswahlverfahren bei zugangsbeschränkten Studiengängen (NC), die nach studiengangsinternen Kriterien errechnet wird; Beispiel - Bsp.: Die Eignungsnote beinhaltet zu 51% die Abiturzeugnis-Durchschnittsnote und zu 49% die gewichteten Noten der Fächer Mathematik und Physik.

  • Eignungstest - S: der;-s;-s - Zus.: Test - Sy: Eignungsprüfung - Bed.: ein Test vor Beginn eines Studiums, vor allem an Kunst- und Musikhochschulen, aber auch für den Studiengang Architektur, in dem die Studienbewerber ihre künstlerische Eignung für das Studium nachweisen müssen - Bsp.: Wer den Eignungstest an der FH-Bochum mit "sehr gut" oder "gut" besteht, hat den Studienplatz für Architektur sicher (die Abiturnote spielt bei uns keine Rolle)!

  • Einführungsveranstaltung - S: die;-;-en - Zus.: Veranstaltung - Sy: Orientierungskurs, O-Kurs - Bed.: eine Veranstaltung für Studienanfänger; sie gibt einen Überblick über die Inhalte und den Verlauf des Studiums, über die Prüfungen sowie über Berufsaussichten - Bsp.: Zur Vorbereitung auf Ihr Studium an der Universität Freiburg führt das International Office / Büro für Internationale Beziehungen für die neu zugelassenen ausländischen Studierenden zu jedem Semester eine besondere viertägige Einführungs-Veranstaltung durch.

  • Einschreibefrist - S: die;-;-en - Zus.: Frist - Bed.: der Zeitpunkt, bis zu dem der Antrag eines Studienbewerbers auf Immatrikulation spätestens in der Hochschule eingegangen sein muss - Bsp.: Die Einschreibefrist für einen Studienbeginn im Wintersemester 2005/06 läuft vom 08.09. bis 30.09.2005 und vom 10.10. bis 14.10.2005.

  • sich einschreiben - V: schrieb sich ein/sich eingeschrieben haben - S: Einschreibung - Bed.: Synonym zu sich immatrikulieren - Bsp.: Um als Studierender an einer Hochschule aufgenommen zu werden, müssen Sie sich einschreiben, d. h. Sie immatrikulieren sich und erhalten eine Matrikelnummer.

  • Einschreibung - S: die;-;-en - Bed.: Synonym zu Immatrikulation - Bsp.: Für das Wintersemester 2011/2012 ist eine Einschreibung für zulassungsfreie Studiengänge ab Anfang August bis zum 30. September 2011 möglich.

  • Einserabi - S: das;-s;-s - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für ein Abitur, das mit einem Notendurchschnitt von 1,... (1,0; 1,1; 1,2 ... 1,9) abgelegt wurde - Bsp.: An den Unis in Regensburg und Kassel sollen Studienanfänger mit Einserabi die Studiengebühren ganz oder teilweise erlassen werden.

  • Einstufungstest - S: der;-s;-s - Zus.: Test - Bed.: ein Test, um schnell das Sprachniveau einzuschätzen und einen passenden Sprachkurs zu finden - Bsp.: Der Einstufungstest wird nach einem speziellen Punkteschlüssel ausgewertet und die Studierenden dann dem Kurs zugeordnet, der für sie geeignet ist.

  • Einzelarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - A: Gruppenarbeit, Kleingruppenarbeit - Bed.: individuelle Arbeit an einem Problem - Bsp.: Die Einzelarbeit unterstützt die Vorbereitung auf das spätere selbstständige Lernen.

  • Einzelprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine mündliche Prüfung, in der nur ein Prüfling geprüft wird; vgl.: Gruppenprüfung; auch eine Prüfung, in der nur ein Fach geprüft wird; vgl.: Kombiprüfung - Bsp.: Sollte eine der Einzelprüfungen nicht bestanden werden, so muss der Kandidat nur die Prüfung in diesem Teil in einem der folgenden Semester erneut ablegen.

  • E-Learning - S: das;-s;kein Plural - Bed.: das individuelle Lernen mithilfe moderner elektronischer Medien, z.B. Internet; {Herkunft - engl.: elektronisches Lernen} - Bsp.: Einige Vorteile von E-Learning liegen auf der Hand, zum Beispiel wird das zeit- und ortsunabhängige Lernen ermöglicht.

  • Elfenbeinturm - S: der;-s;-türme - Bed.: bildhaft (und abwertend) für den Zustand, dass z.B. ein Wissenschaftler den Bezug zur Praxis verloren hat - Bsp.: Politikwissenschaftler haben in der Politik kein hohes Ansehen: In ihrem Elfenbeinturm hätten sie kaum Einblick in die politische Realität.

  • Elitestudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - A: Schmalspurstudium - Bed.: ein Studium mit besonders anspruchsvollen Lerninhalten und Lernzielen - Bsp.: Die Goethe-Universität startet ein Elitestudium mit Weiterbildungsangeboten für Führungskräfte von Unternehmen der Region.

  • Elite-Universität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Sy: Spitzenuniversität, Top-Universität - A: Massenuniversität - Bed.: eine Universität mit besonders anspruchsvollen Lerninhalten und Lernzielen und überdurchschnittlichen Forschungs-Aktivitäten; Harvard University in Cambridge (USA) - Bsp.:

  • em. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Emeritus; als Bestandteil von Titel und Namen - Bsp.: Mit einem Festkolloquium aus Anlass seines 75. Geburtstages ehrte die Fakultät für Mathematik Prof. em. Dr. Karl Manteuffel.

  • emeritieren - V: emeritierte/emeritiert haben [auch: sich emeritieren lassen] - S: Emeritierung, Emeritus - Bed.: einen Professor pensionieren - Bsp.: 1920 lässt er sich emeritieren, um sich ganz der Forschungsarbeit widmen zu können.

  • Emeritierung - S: die;-;-en - V: emeritieren - S: Emeritus - Bed.: die Pensionierung eines Professors - Bsp.: Zum Festkolloquium anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Klaus I. lädt die Fachgruppe Informatik der RWTH Aachen herzlich ein.

  • Emeritus - S: der;-ti - Abk.: em. - V: emeritieren - S: Emeritierung - Bed.: heute nur noch selten für einen Professor im Ruhestand; {Herkunft - latein. =Ausgedienter} - Bsp.: Der Emeritus darf seine Amtsbezeichnung weiterführen.

  • Endnote - S: die;-;-n - Zus.: Note - Bed.: eine Anmerkung (z.B. Zitiernachweis) zu einem Wort, einem oder mehreren Sätzen, die am Ende des Textes steht und die durch eine hochgestellte Zahl gekennzeichnet ist; vgl. Fußnote - Bsp.:

  • Endnote - S: die;-;-n - Zus.: Note - Bed.: endgültige Bewertung in einem Prüfungsprozess, die aus verschiedenen Unternoten zusammengesetzt sein kann - Bsp.:

  • Enzyklopädie - S: die;-;-n - Bed.: ein Lexikon, das die Gesamtheit des menschlichen Wissens über ein bestimmtes Wissenschaftsgebiet darstellen will; {Herkunft - aus der grch. Sprache}; Internet-Enzyklopädie: Encarta online - Bsp.: ChemgaPedia ist die weltweit umfangreichste Enzyklopädie zur Chemie. Sie umfasst über 15.000 Seiten, 25.000 Medienobjekte, 900 Übungen und 3.500 Glossar- und Biographieeinträge in den Fächern Chemie, Biologie, Pharmazie, Mathematik und Physik.

  • EOS - Abk.; die - Bed.: HIST. DDR; Erweiterte Oberschule - Bsp.: Ab 1981 bestand die EOS nur noch aus zwei Klassenstufen, den Klassen 11 und 12, und schloss sich an die zehnklassige allgemeinbildende Polytechnische Oberschule an.

  • ERASMUS - Kunstwort - Bed.: European Action Scheme for the Mobility of University Students; ein 1987 von der EU gegründetes Programm, das den befristeten Auslandsaufenthalt von Studenten und Dozenten organisiert und finanziert; ERASMUS - Bsp.: Studierende können frühestens nach Abschluss des ersten Studienjahres mit ERASMUS drei bis zwölf Monate an einer europäischen Gasthochschule studieren.

  • Ergänzungsprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine Prüfung nach einer bestandenen Feststellungsprüfung, um in einem anderen als dem ursprünglich geplanten Studiengang immatrikuliert werden zu können - Bsp.:

  • Ergänzungsstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: ein Studium, das der Ergänzung der Kenntnisse und Fähigkeiten dient, die man in einem vorangegenagenen Studium erworben hat; TU Chemnitz - Bsp.:

  • Ergebnisprotokoll - S: das;-s;-e - Zus.: Protokoll - A: Verlaufsprotokoll - Bed.: ein Protokoll, in dem nur die Ergebnisse einer Diskussion, z.B. in einer Seminarsitzung, dargestellt werden - Bsp.: Im Unterschied zum Verlaufsprotokoll gibt das Ergebnisprotokoll nicht den gesamten Verlauf und genauen Inhalt einer Seminarsitzung wieder, sondern beschränkt sich möglichst auf die Ergebnisse.

  • Ernteeinsatz - S: der;-es;-sätze - Zus.: Einsatz - Bed.: HIST. DDR; Hilfe der Genossenschaftsbauern bei der Ernte durch Studenten und Mitarbeiter der Hochschulen vor allem in den ersten Studienwochen

  • Ersti - S: der;-s;-s - Bed.: scherzhaftes Kurzwort zu Erstsemester bzw. Erstsemestler - Bsp.: "Informativ sind auch auch die Ersti-Informationen der Fachschaften, die ihr meist in den Erstsemestereinführungen bekommt."

  • Erstimmatrikulation - S: die;-;-en - S: Erstimmatrikulierte - Bed.: die erste Einschreibung an einer deutschen Hochschule - Bsp.: Die Erstimmatrikulation erfolgt nur zum Wintersemester im Oktober.

  • Erstimmatrikulierte - S: der;-n;-n - S: Erstimmatrikulation - Bed.: Studierende, die zum ersten Mal an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben sind - Bsp.: Im neuen Studiengang "Master Business Administration" befanden sich 23 Erstimmatrikulierte.

  • Erstsemester - S: das;s;- - Sy: Erstsemestler, Ersti; an amerikanischen Hochschulen umgagssprachlich Freshman - Bed.: vor allem im Plural verwendete Bezeichnung für Studenten im 1. Semester - Bsp.: Häufig bieten die Studierendenvertretungen oder Fachschaften Veranstaltungen für Erstsemester an (z.B. "O-Phase" genannt).

  • Erstsemestler - S: der;-s;- - Sy: Erstsemester - Bsp.: Am Montag, dem 3. September 2007, begrüßt das Baltic College an den Standorten Güstrow und Schwerin die Erstsemestler für das Wintersemester 2007/2008.

  • Erststudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: das erste Studium nach dem Abitur; vgl auch Zweitstudium - Bsp.: Seit dem 1. April 2006 können Studierende im Erststudium zur Finanzierung ihrer Lebenshaltungskosten einen Studienkredit beantragen.

  • Erweiterte Oberschule - WG; die - Abk.: EOS - Bed.: HIST. DDR; Klassenstufen 11 und 12 der Oberschule, in denen auf das Abitur (und ein nachfolgendes Studium) vorbereitet wird - Bsp.:

  • Erweiterungsfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - Bed.: - Bsp.:

  • ESG - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Evangelische Studentengemeinde; ESG Dresden - Bsp.: Wie auch in früheren Jahren war die ESG in vielfältiger Weise beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden aktiv.

  • Essay - S: das/der;-s;-s - Bed.: kurzer, subjektiver Text über ein bestimmtes Thema aus dem wissenschaftlichen, politischen, philosophischen o. ä. Bereich - Bsp.: Auch bei einem Essay steht zu Beginn das Suchen und Sammeln von Literatur.

  • et al. - WG - Bed.: Abkürzung zu lateinisch et alii (und andere); wird in Literaturverzeichnissen verwendet, wenn es mehr als 3 Autoren gibt - Bsp.: Leible, L.; Kälber, S.; Kappler, G. et al., 2007: Kraftstoff, Strom und Wärme aus Stroh und Waldrestholz – eine systemanalytische Untersuchung. Karlsruhe: Wissenschaftliche Berichte des Forschungszentrums Karlsruhe, FZKA 7170

  • EUA - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu European University Association; größter Verband europäischer Hochschulen - Bsp.: Die EUA hat rund 850 Mitglieder aus 46 Ländern des Europäischen Hochschulraumes; sie hat ihren Sitz in Brüssel.

  • EURODOC - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu European Council for Doctoral Candidates and Junior Researchers; europäische Vereinigung für Doktoranden und Nachwuchsforscher - Bsp.: EURODOC vertritt Doktoranden und Nachwuchsforscher auf europäischer Ebene in den Themengebieten Bildung, Forschung und Karriereperspektiven.

  • Europäische Hochschulraum - WG; der - Abk.: EHR - Bed.: ein Ziel des Bologna-Prozesses; bei dem es um die Vergleichbarkeit europäischer Hochschulabschlüsse geht - Bsp.: Mit der Unterzeichung der Bologna-Deklaration haben 29 europäische Länder ihre Absicht bekundet, bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen Europäischen Hochschulraum zu schaffen.

  • Evaluation - S: die;-;-en - V: evaluieren - S: Evaluator - Bed.: Evaluierung - Bsp.: Ziel der Evaluation der Forschung an der Universität Frankfurt ist die Bewertung und Verbesserung der Forschungsleistungen.

  • Evaluator - S: der;-s;-en - V: evaluieren - S: Evaluierung, Evaluation - Bed.: eine Person, die eine Evaluierung durchführt - Bsp.: Der DAAD sucht Evaluatoren und Berichterstatter für regelmäßig stattfindende Evaluationen von Programmen und Projekten.

  • evaluieren - V: evaluierte/evaluiert haben - S: Evaluierung, Evaluation - Bed.: ein Projekt, einen Studienganges wissenschaftlich beurteilen, um die Frage nach der Effizienz zu beantworten - Bsp.: In Deutschland wurde bereits die Universität Osnabrück von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN) evaluiert.

  • Evaluierung - S: die;-;-en - V: evaluieren - S: Evaluation, Evaluator - Bed.: eine wissenschaftliche Beurteilung (eines Projektes, eines Studienganges) zur Beantwortung der Frage, ob z.B. der Studiengang effizient ist - Bsp.: Inhaltlich wurde die Evaluierung durch einen Lehrbericht vorbereitet.

  • ewige Student - WG; der - Bed.: ein Student, sein Studium aus unterschiedlichen Gründen verlängert und zu keinem Abschluss kommt - Bsp.: *Der ewige Student* - Fusselbart, langes Zöpfchen in der Kurzhaarfrisur, gebügelte Jeans, Nickelbrillenmodell "Kommunarde". Hat alles mitgemacht: Die 68'er, Griechenland, Halfzware, WG's, Sitzsäcke. Nur nicht die letzte Klausur. Studiert die Runenschrift der 85. Wangdynastie, weil das irgendwie ganz, ganz viel mit ihm zu tun hat. Scheidet normal nach dem 67.Semester aus, weil die Zwischenprüfungen irgendwie ganz, ganz wenig mit ihm zu tun haben. (Das Leben an der Uni)

  • Examen - S: das;-s;-mina/- - Bed.: eine Prüfung, die man am Ende eines Studiums, einer Ausbildung o.Ä. absolvieren muss, z.B. Staatsexamen; nach dem bestandenen Examen wird der Diplom- oder Magistergrad verliehen; {Herkunft - latein: examinare=untersuchen} - Bsp.: Nach dem Examen möchte ich Lehrer werden.

  • examensnah (Student) - Adj./Adv. - Bed.: kurz vor dem Examen stehend - Bsp.: Auf dem "ExxonMobil Engineers' Day" erfahren Sie als examensnaher Student der Fachrichtung Maschinenbau oder Elektrotechnik mehr über ExxonMobil.

  • exen - V: exte/geext haben (meistens im Passiv: geext werden) - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu (sich) exmatrikulieren - Bsp.: "Ich werde wohl in nächster Zeit geext, da ich eine Prüfung fürs Vordiplom endgültig nicht bestanden habe."

  • Exkursion - S: die;-;-en - Bed.: eine Reise, die wissenschaftlichen oder unterrichtlichen Zwecken dient; {Herkunft - latein: exkursio=das Herauslaufen} - Bsp.: Wir machen morgen eine Exkursion nach Dresden.

  • Exmatrikulation - S: die;-;-en - V: (sich) exmatrikulieren - A: Immatrikulation - Bed.: die Streichung aus der Liste der Studierenden einer Hochschule auf eigenem Antrag oder von Amts wegen - Bsp.: Das Abmelden von der Universität, die so genannte Exmatrikulation, kann zu jeder Zeit auf Antrag des Studierenden erfolgen, sie wird aber auch aus Gründen, die das Bayerische Hochschulgesetz vorgibt, von der Universität durchgeführt.

  • (sich) exmatrikulieren - V: exmatrikulierte (sich)/(sich) exmatrikuliert haben - S: Exmatrikulation - A: (sich) immatrikulieren - Bed.: den Namen eines Studenten aus der Matrikel der Hochschule streichen, d.h. der Student verlässt die Hochschule auf eigenem Wunsch oder er wird von der Hochschule gestrichen (zwangsexmatrikulieren)- Bsp.: Die Studierenden sind zu exmatrikulieren, wenn sie eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Vor-, Zwischen- oder Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden haben.

  • Exposé - S: das;-s;-s - Bed.: eine kurze Darstellung eines (Forschungs-)Projekts, in der die Problemstellung, der Wissensstand auf dem Forschungsgebiet sowie die Methoden und Ziele des Projekts vorgestellt werden - Bsp.: Das schriftliche Exposé steht am Ende der Orientierungs- und Planungsphase beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit, damit beurteilt werden kann, ob das Vorhaben in der beabsichtigten Form realistisch ist oder noch wesentlicher Modifikationen bedarf.

  • Externenprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine Prüfung für Personen, die nicht Studierende der Hochschule sind - Bsp.: Zur Externenprüfung kann zugelassen werden, wer sich auf andere Weise als durch ein Studium an einer Hochschule auf die Prüfung vorbereitet hat.

  • extracurricular - Adj./Adv. - Bed.: außerhalb eines Curriculums, nicht zum Curriculum gehörend - Bsp.: Zu den extracurricularen Angeboten zählen manche Exkursionen, Theaterbesuche und Debatten zu aktuellen politischen Fragen.

  • Exzellenzcluster - S: der;-s;- - Zus.: Cluster - Bed.: Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an Universitäten, die mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und der Wirtschaft kooperieren - Bsp.: An dem Exzellenzcluster beteiligt sind mehr als 120 Wissenschaftler und Techniker aus 17 Instituten der Universität Hamburg, dem Max-Planck-Institut für Meteorologie, dem Institut für Küstenforschung des Forschungszentrums Geesthacht, dem Deutschen Klimarechenzentrum und dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik.

  • Exzellenzinitiative - S: die;-;-n - Zus.: Initiative - Bed.: politische Maßnahme zur Förderung universitärer Spitzenforschung an ausgewählten deutschen Universitäten - Bsp.: Die Exzellenzinitiative zielt darauf ab, gleichermaßen Spitzenforschung und die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite zu fördern und damit den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken.

  • exzerpieren - V: exzerpierte/exzerpiert haben - S: Exzerpt - Bed.: die wichtigsten Aussagen (zusammenhängend) aus einem längeren Text herausschreiben - Bsp.: Exzerpieren heißt, wichtige Zitate, Argumente und Ideen eines Textes übersichtlich festzuhalten und zu sammeln.

  • Exzerpt - S: das;-s;-e - V: exzerpieren - Bed.: wortwörtlicher oder zusammengefasster (zusammenhängender) Auszug aus einem Text - Bsp.: Das Ziel eines Exzerptes ist es, die Ergebnisse der Lektüre festzuhalten und für eine spätere Arbeit verfügbar zu machen.

  • f. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu folgende Seite; wird in Fußnoten verwendet, wenn die folgende Seite bei einem Zitat ebenfalls angegeben werden soll - Bsp.: Haarmann, Harald: Universalgeschichte der Schrift, S. 34f.

  • Fachbereich - S: der;-s;-e - Abk.: FB - Bed.: häufig als Synonym verwendet zu Fakultät; Organisationsform innerhalb einer Hochschule, in der mehrere wissenschaftlich zusammengehörende Fächer zusammengefasst sind - Bsp.: Der Fachbereich Physik kooperiert mit verschiedenen Fachbereichen der Universität Hamburg (insbesondere Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik und Medizin).

  • Fachbereichsbibliothek - S: die;-;-en - Zus.: Bibliothek - Bed.: zu einem bestimmten Fachbereich gehörender Teil der Hochschulbibliothek, dessen Bücher v.a. den Angehörigen dieses Fachbereichs zur Verfügung stehen - Bsp.: Die Fachbereichsbibliothek Biologie ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

  • Fachbereichsrat - S: der;-s;-räte - Zus.: Rat - Abk.: FBR - Bed.: ein Gremium aus gewählten Professoren und anderen Mitarbeitern des Fachbereichs, das verantwortlich für alle die Lehre und Forschung betreffenden Angelegenheiten des Fachbereichs ist - Bsp.: Der Fachbereichsrat berät Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung des Fachbereichs.

  • Fachbuch - S: das;-s;-bücher - Zus.: Buch - Bed.: ein Buch, in dem ein Thema innerhalb eines Fachgebiets wissenschaftlich dargestellt wird; Wikipedia-Definition - Bsp.: Dieses Fachbuch bietet einen systematischen Überblick über Abstammung, Fossilgeschichte, Cytologie, Phytogeographie, Physiologie und Ökologie der Moose und es ist besonders geeignet für Biologiestudenten und fachfremde, aber interessierte Laien.

  • Fächergruppe - S: die;-;-n - Zus.: Gruppe - Bed.: eine Zusammenfassung mehrer Fächer - Bsp.: Zu der Fächergruppe Romanische Philologie gehören die Fächer Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Katalanisch.

  • Fächerkombination - S: die;-;-en - Zus.: Kombination - Bed.: eine Verbindung mehrerer Fächer (Hauptfach - Nebenfach) innerhalb eines Studiums - Bsp.: In den Studiengängen Bachelor, Diplom und Staatsexamen studieren Sie nur ein Fach und brauchen sich nicht für eine Fächerkombination zu entscheiden. Nur die Studiengänge Magister und Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien sehen eine Fächerkombination vor.

  • fächerübergreifend (Wissen) - Adj./Adv. - Bed.: über die Grenzen eines Faches hinaus - Bsp.: Das fächerübergreifende Projektstudium hat das Ziel, über die Fachgrenzen hinweg inhaltlich und sozial mit- und voneinander zu lernen.

  • fachgebundene Hochschulreife - WG; die - Bed.: ein Schulabschluss, der nur zum Studium bestimmter Fachrichtungen an Hochschulen berechtigt - Bsp.: Die fachgebundene Hochschulreife wird über die Technische Oberschule oder die Wirtschaftsoberschule erreicht.

  • Fachhochschule - S: die;-;-n - Abk.: FH - Zus.: Hochschule - Bed.: eine Hochschule, in der die praktische Ausbildung der Studenten, insbesondere in den Fachrichtungen Ingenieurwesen, Wirtschaft, Verwaltung, Sozialwesen und Design, stärker betont wird als an den Universitäten - Bsp.: Die Fachhochschulen orientieren sich in ihren Studienplänen stärker an den berufspraktischen Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt und bilden arbeitsmarktnäher aus.

  • Fachhochschulreife - S: die;-;kein Plural - Zus.: Reife - Bed.: Zugangsberechtigung für Fachhochschulen; wird erworben durch den erfolgreichen Abschluss einer Fachoberschule und berechtigt in der Regel nur zum Studium an einer Fachhochschule - Bsp.: Die allgemeine Fachhochschulreife ermöglicht ein Studium an jeder Fachhochschule in jeder Studienrichtung.

  • Fachidiot - S: der;-en;-en - Zus.: Idiot - Zus.: in Österreich Fachtrottel; abwertende Bezeichnung für einen Menschen, der sich nur innerhalb seines Fachgebiets gut auskennt, auf anderen Gebieten aber nicht viel weiß - Bsp.: Alleskönner statt Fachidiot - Englisch, Rhetorik und Präsentationstechniken – zunehmend vermitteln die Hochschulen ihren Studenten Handwerkszeug für die Arbeitswelt.

  • Fachoberschule - S: die;-;-n - Zus.: Oberschule - Bed.: eine berufsbildende Schule; vermittelt nach einer abgeschlossenen Mittelschule vor allem eine fachtheoretische und fachpraktische Bildung; schließt mit der Fachhochschulreife ab - Bsp.: Wer über einen Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Schulabschluss verfügt, kann an der zweijährigen Fachoberschule die Fachhochschulreife erwerben.

  • Fachpraktikum - S: das;-s;-ka - Zus.: Praktikum - Bed.: ein Praktikum mit fachlichem Bezug zum Studienfach bzw. Berufsfach - Bsp.: Bei INEOS in Köln können Sie ein Fachpraktikum im Rahmen ihres Studiums in der Produktion, Technik oder den kaufmännischen Bereichen absolvieren.

  • Fachprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine Prüfung, die bei Vorliegen der in der jeweiligen Prüfungsordnung aufgeführten Zulassungsvoraussetzungen abgelegt werden darf - Bsp.: Das Ergebnis der bestandenen Fachprüfungen fließt in die Berechnung der Gesamtnote der Diplom- bzw. sonstigen Abschlussprüfung mit ein.

  • Fachrichtung - S: die;-;-en - Zus.: Richtung - Sy: Studienrichtung - Bsp.: Wirtschaftsingenieure sind in in den Fachrichtungen Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften praxisnah und wissenschaftlich qualifiziert.

  • Fachrichtungswechsel - S: der;-s;- - Zus.: Wechsel - Bed.: der Wechsel von einer Fachrichtung in eine andere innerhalb einer Hochschule; vgl. Fachwechsler - Bsp.: Wenn man seinen Anspruch auf BAföG nicht verlieren will, muss der Fachrichtungswechsel durch einen wichtigen Grund motiviert sein.

  • Fachschaft - S: die;-;-en - Bed.: die Gesamtheit aller Studierenden eines Fachbereichs - Bsp.: Jeder, der am Fachbereich Architektur in Braunschweig studiert, gehört auch zur Fachschaft Architektur.

  • Fachschaftsrat - S: der;-s;-räte - Zus.: Rat - Abk.: FSR - Bed.: die gewählten Vertreter der Fachschaft - Bsp.: Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I setzt sich für die Interessen der Studierenden der Sozialwissenschaften und historischen Kulturwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein.

  • Fachschule - S: die;-;-n - Zus.: Schule - Bed.: eine berufsbildende Schule; vermittelt nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung und nach einer praktischen Tätigkeit im Beruf eine berufliche Weiterbildung - Bsp.: Wer die einjährige Fachschule absolviert und die Abschlussprüfung besteht, darf sich Staatlich geprüfter Wirtschafter nennen.

  • Fachsemester - S: das;-s;- Zus.: Semester - Bed.: ein Hochschulsemester, in dem ein Student in ein und demselben Studiengang immatrikuliert war - Bsp.: Auslandssemester können als Fachsemester anerkannt werden, Urlaubssemester sind keine Fachsemester.

  • Fachwechsler - S: der;-s;- - Bed.: ein Studierender, der innerhalb der Hochschule sein Studienfach wechselt; vgl. Fachrichtungswechsel - Bsp.: Dies gilt übrigens auch für sogenannte Fachwechsler, die schon an der Universität Hamburg studieren oder studiert haben und einen Studiengangwechsel anstreben.

  • Fakultät - S: die;-;-en - Sy: Fachbereich - Bed.: eine Abteilung innerhalb einer Universität, in der mehrere einzelne Fächer zusammengefasst sind; Fakultät wird vor allem an Universitäten, Fachbereich an Fachhochschulen verwendet{Herkunft - mittellatein: Wissens-, Forschungsgebiet}; Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig - Bsp.:

  • Fakultätssrat - S: der;-s;-räte - Zus.: Rat - Abk.: FR - Bed.: dem Fakultätsrat gehören gewählte Professoren und andere Mitarbeiter der Fakultät an; ist verantwortlich für alle die Lehre und Forschung betreffenden Angelegenheiten der Fakultät - Bsp.: Gemäß Art. 40 BayHSchG ist der Fakultätsrat zuständig für alle Angelegenheiten der Fakultät, für die nicht die Zuständigkeit des Dekans bestimmt ist.

  • Fallstudie - S: die;-;-n - Zus.: Studie - Bed.: eine wissenschaftliche Methode, bei der durch die Untersuchung und Beschreibung eines konkreten Einzelfalls (Fallbeispiel) allgemeine Daten gewonnen werden sollen - Bsp.: An einer Fallstudie aus der Biotechnologie wird gezeigt werden, wie sich der skizzierte Prozess nutzbringend anwenden lässt.

  • Famulus - S: der;-;-li - Bed.: HIST; Student oder junger Wissenschaftler, der bei einem Professor Hilfsdienste leistet {Herkunft: lat.: Diener, Gehilfe} - Bsp.: In den letzten beiden Semestern war er auch der Famulus von Prof. Fleischer an der Universität Leipzig.

  • Fangfrage - S: die;-;-n - Zus.: Frage - Bed.: eine Frage, mit der eine Antwort provoziert werden soll, die der Gefragte bei anderer Fragestellung nicht gegeben hätte - Bsp.: "Wenn die Prüfer schlecht drauf sind, ist auch mit Fangfragen und Ähnlichem in der Prüfung zu rechnen."

  • Faustregel - S: die;-;-n - Zus.: Regel - Bed.: eine vereinfachte Regel, die meistens, aber nicht immer stimmt - Bsp.: Eine Faustregel ist, dass Substantive im Singular mit Artikel und Substantive im Plural ohne Artikel verwenden werden sollten.

  • FB - Abk.; der - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Fachbereich; i.d.R. zusammen mit der Bezeichnung des Fachbereichs - Bsp.: Weitere Studiengänge wurden in der Folgezeit Medieninformatik und Wirtschaftsinformatik (beide inzwischen organisatorisch im umbenannten FB Automatisierung und Informatik angesiedelt).

  • FBR - Abk.; der - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Fachbereichsrat - Bsp.: Der FBR beschließt die Beantragung eines NC für alle wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge.

  • FDJ-Studienjahr - S: das;-s;-e - Zus.: Studienjahr - Bed.: HIST; DDR; eine Form der marxistisch-leninistischen Weiterbildung für Studenten, die meistens einmal monatlich stattfand - Bsp.: Daneben gab es eine politische Schulungsveranstaltung im Rahmen eines FDJ-Studienjahrs nach einem vom Zentralrat bestätigten Lehrprogramm.

  • Ferienbescheinigung - S: die;-;-en - Zus.: Bescheinigung - Bed.: eine Bescheinigung von der Hochschule, die bestätigt, dass der (ausländische) Student in einem bestimmten Zeitraum keine Lehrveranstaltungen hat; wird häufig bei einem Ferienjob benötigt - Bsp.: Ausländische Studierende benötigen für eine Job-Vermittlung den Reisepass, die Meldebestätigung vom Einwohnermeldeamt, den Studentenausweis, die Lohnsteuerkarte, die Arbeitsgenehmigung bzw. eine gültige Ferienbescheinigung des Studienkollegs.

  • Ferienjob - S: der;-s;-s - Zus.: Job - Bed.: eine befristete Arbeit für Studenten während der Semesterferien - Bsp.: Als Ferienjobs gelten Beschäftigungen, die von vornherein auf maximal zwei Monate oder 50 Arbeitstage befristet sind.

  • Ferienkurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Bed.: ein Kurs, der für Schüler/Studenten in den Ferien angeboten wird - Bsp.: Techniken für schnelles Lernen mit Spaß und bessere Selbstorganisation sind die Ziele der einwöchigen Ferienkurse, die vom 17. bis zum 28. Oktober in sächsischen Städten angeboten werden.

  • Fernleihe - S: die;-;-n - Bed.: die Ausleihe von Literatur, die in einer bestimmten Bibliothek nicht vorhanden ist, durch die Ausleihe aus dem Bestand einer anderen Bibliothek - Bsp.: Medien und Aufsätze aus Medien, die im Bibliothekssystem der Universität Stuttgart nicht vorhanden sind, können Sie per Fernleihe bestellen.

  • Fernstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - S: Fernstudium - A: Direktstudent, Präsenzstudent - Bed.: ein Student, der an einem Fernstudium teilnimmt - Bsp.: Fernstudenten fehlen oft die typischen Erfahrungen, die man als Präsenzstudent an der Hochschule macht.

  • Fernstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - S: Fernstudent - A: Präsenzstudium, Direktstudium - Bed.: eine Form des (nebenberuflichen) Studiums, bei dem Vorlesungen, Seminare und Übungen zu einem schriftlichen Lehrmaterial verarbeitet werden, das den Studierenden zugeschickt wird bzw. aus dem Internet abgerufen werden kann - Bsp.: Die Kosten für ein Fernstudium sind je nach Anbieter und Studiengang unterschiedlich.

  • Fernuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: eine Hochschule, an der die Studenten ein Fernstudium absolvieren können; Fernuniversität Hagen - Bsp.: Eine Fernuniversität bietet die Möglichkeit, ein höheres Bildungsniveau zu erlangen, ohne dabei eine Auszeit vom Berufsleben nehmen zu müssen.

  • Fernunterricht - S: der;-s;kein Plural - Zus.: Unterricht - Sy: Distance Learning - A: Direktunterricht - Bed.: Unterricht, bei dem Lehrende und Lernende räumlich meistens getrennt sind - Bsp.: Fernunterricht ist eine seit Jahrzehnten etablierte Methode für die Weiterbildung und das Nachholen von Bildungsabschlüssen im Selbststudium.

  • Feststellungsprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Abk.: FSP - Bed.: Kurzwort zu "Prüfung zur Feststellung der Eignung ausländischer Studienbewerber für die Aufnahme eines Studiums an Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland" - Bsp.: Der Kollegbesuch wird nach zwei Semestern, also einem Jahr, mit der so genannten Feststellungsprüfung abgeschlossen.

  • ff. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu folgende Seiten/folgende Jahre; wird in Literaturangaben verwendet, wenn die folgenden Seiten bei einem Zitat ebenfalls angegeben werden sollen bzw. bei Periodika die aufeinanderfolgenden Jahre, in denen sie erscheinen - Bsp.: G. Helbig: Die Funktionen der substantivischen Kasus in der deutschen Gegenwartssprache. Halle/Saale 1973, S. 24ff.; Bibliographie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Hrsg. von Clemens Köttelwesch, 1969 ff.

  • FH - Abk.; die - Bed.: allgemeine Abkürzung zu Fachhochschule - Bsp.: Kennzeichnend für ein Studium an einer FH sind angewandte Forschung und hohe Praxisnähe.

  • FhG - Abk.; die - Bed.: allgemeine Abkürzung zu Fraunhofer-Gesellschaft - Bsp.: Die FhG wurde 1949 gegründet und hatte zunächst die Aufgabe, Fördergelder und Spenden für die anwendungsnahe Forschung zu verteilen.

  • Finanzierungsnachweis - S: der;-es;-e - Zus.: Nachweis - Bed.: der vor Beginn des Studiums zu erbringende Nachweis, dass ausländische Studenten in der Lage sind, ihr Studium in Deutschland zu finanzieren - Bsp.: Die meisten internationalen Studierenden kommen ohne Stipendium nach Deutschland. Sie müssen den deutschen Auslandsvertretungen und Ausländerbehörden nachweisen, dass sie ihren Aufenthalt finanzieren können, d.h. sie müssen einen so genannten "Finanzierungsnachweis" für ein Jahr erbringen.

  • firmenbetreute Diplomarbeit - WG; die - Sy: externe Diplomarbeit, unternehmensbetreute Diplomarbeit - Bed.: eine Diplomarbeit (oder allgemein eine Abschlussarbeit), die im Auftrag und unter Mitbetreuung eines Unternehmens geschrieben wird - Bsp.: Im fachbereich Bauingenieurwesen werden nach Möglichkeit firmenbetreute Diplomarbeiten geschrieben.

  • Firmenuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Sy: Corporate University - Bed.: eine unternehmenseigene Akademie für Firmenangehörige oder Personen, die mit der Firma zusammenarbeiten, die Inhalte vermittelt, die sich an den Anforderungen des Unternehmens orientieren - Bsp.: Hamburger University

  • Fischgräten-Diagramm - S: das;-s;-e - Zus.: Diagramm - Sy: Ishikawa-Diagramm - Bed.: eine Technik zur Analyse von Problemen und deren Ursachen - Bsp.: Das Fischgräten-Diagramm dient dazu, systematisch die Ursachen eines Problems zu finden und zu visualisieren.

  • Fishbowl-Methode - S: die;-;-n - Zus.: Methode - Bed.: eine Methode zur Präsentation und Diskussion von Arbeitsergebnissen, bei der Gruppensprecher mit dem Moderator in einem Innenkreis sitzen und nacheinander ihre Punkte vorstellen; Bild - Bsp.: In der Fishbowl-Methode diskutiert eine Gruppe vor oder in der Mitte des Raums miteinander, während der Rest der Gruppe die Diskutierenden nur beobachtet und ihnen nach Beendigung Rückmeldungen über ihr Diskussionsverhalten gibt.

  • Flip-Chart - S: das;-s;-s / die;-;-s - Bed.: ein Ständer mit Papier für Präsentationen - Bsp.: Im Unterschied zum Whiteboard, einer Art weißen Tafel, gibt es beim Flip-Chart keine Möglichkeit zum Löschen; um ein neues Blatt zu beginnen, reißt man das beschriebene Blatt vom Block ab oder schlägt es nach hinten um.

  • Förderpreis - S: der;-es;-e - Zus.: Preis - Bed.: eine Auszeichnung zur finanziellen Unterstützung junger Wissenschaftler, Künstler usa. - Bsp.: Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) vergibt auch 2012 den "Förderpreis Internationales Steuerrecht" für die beste Publikation auf dem Gebiet der internationalen Besteuerung.

  • Forschungsinstitut - S: das;-s;-e - Zus.: Institut - Bed.: ein Institut, das Forschungsprojekte durchführt - Bsp.: Publikationen, Beteiligung an Fachkongressen und zahlreiche Promotionen unterstreichen die Qualität diese Forschungsinstituts.

  • forschungsorientiert (Studium) - Adj./Adv. - A: praxisorientiert - Bed.: Forschung steht im Mittelpunkt - Bsp.: Die konsequente forschungsorientierte Ausrichtung des Studiums setzt sich im Masterstudium fort.

  • Forschungsprofessor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - A: Lehrprofessor - Bed.: ein Professor, der vor allem in der Forschung und bei der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses tätig ist - Bsp.: In den jeweiligen Forschungsbereichen stellen die Forschungsprofessoren die fachliche Führung der Wissenschaftlerteams dar.

  • Forschungsprofessur - S: die;-;-en - Zus.: Professur - Bed.: eine Professur mit dem Schwerpunkt Forschung - Bsp.: Eine Forschungsprofessur ist eine Professur, bei der Nachwuchswissenschaftler 50% der Lehraufgaben eines Professors ausführen und 50% der nominellen Arbeitszeit aktiv in der Forschung und Forschungsbetreuung tätig sind

  • Forschungssemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Bed.: die Freistellung eines Professors von seinen dienstlichen Aufgaben (v.a. von den Lehrverpflichtungen) für Forschungsprojekte - Bsp.: Ein Forschungssemester kann gewährt werden, wenn während der Freistellung eine größere wissenschaftliche Arbeit abgeschlossen oder ein konkretes Forschungsvorhaben durchgeführt werden soll.

  • forschungsstark (Fakultät) - Adj./Adv. - Bed.: auf dem Gebiet der Forschung besondere Leistungen erbringen - Bsp.: Vier von elf untersuchten Fächern an der Universität Bielefeld werden im neuen Forschungsranking des Gütersloher Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) als forschungsstark eingestuft.

  • Forschungsstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Bed.: HIST; DDR; ein Student, der nach Abschluss seines Hochschulstudiums innerhalb von drei Jahren eine Dissertation zu schreiben hat - Bsp.:

  • Forschungsuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: - Bsp.: Die Technische Universität München ist die führende Forschungsuniversität Deutschlands. Erneut beweist dies das ForschungsRanking deutscher Universitäten 2005 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).

  • Forum - S: das;-s;Foren - Bed.: - Bsp.:

  • Frauenbeauftragte - S: die;-n;-n - Zus.: Beauftragte - Bed.: eine gewählte Mitarbeiterin der Hochschule, die sich für die Herstellung der Chancengleichheit der Frauen an der Hochschule einsetzt

  • Fraunhofer-Gesellschaft - S: die;-;kein Plural - Abk.: FhG - Bed.: eine Gesellschaft mit Sitz in München; betreibt v.a. naturwissenschaftlich-technische Forschung für die Wirtschaft und für öffentliche Auftraggeber; Fraunhofer-Gesellschaft - Bsp.:

  • freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) e.V. - WG; der - Abk.: fzs - Bed.: Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland - Bsp.: Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) übt anlässlich der Vorstellung des Bundeshaushalts 2007 scharfe Kritik an einer weiteren Absenkung der BAföG-Mittel.

  • Freihandbibliothek - S: die;-;-en - Zus.: Bibliothek - Bed.: eine Bibliothek oder ein Teil einer Bibliothek, bei der alle Bücher und anderen Medien für alle Nutzer frei zugänglich sind - Bsp.: Die Freihandbibliothek ohne Ausleihe ist mit ihren über 100.000 Bänden zur abendländischen Kunstgeschichte allgemein zugänglich.

  • Freischuss - S: der;-es;-schüsse - Bed.: studentensprachliche Bezeichnung für Freiversuch - Bsp.: "Ich würde nur zu einem Freischuss raten, wenn man sich so gut vorbereitet hat, dass die Möglichkeit besteht, die Ziele zu erreichen, die man sich gesetzt hat."

  • Freisemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Bed.: die Freistellung eines Professors von seinen dienstlichen Aufgaben in der Regel für Forschungsprojekte; auch: Urlaubssemester von Studenten - Bsp.: Für jede abgeschlossene Amtszeit steht dem Dekan ein Freisemester für Forschungszwecke zu.

  • Freitisch - S: der;-es;-e - Bed.: kostenlose Essenmarken für die Mensa, die vom Studentenwerk für bedürftige Studenten ausgegeben werden - Bsp.: Der Freitisch-Antrag ist formlos zu stellen, er muss Angaben zur finanziellen Situation enthalten und ist zusammen mit der Studienbescheinigung an das Studentenwerk zu richten.

  • Freiversuch - S: der;-s;-e] - Sy: Freischuss - Bed.: die Möglichkeit, eine Prüfung vorzeitig abzulegen; wird der Freiversuch nicht bestanden, gilt er als nicht abgelegt, d.h. die Prüfung kann dann zum normalen Termin abgelegt werden, außerdem kann man versuchen, die Zensur des Freiversuchs in der normalen Prüfung zu verbessern, es gilt dann immer die bessere Zensur - Bsp.:

  • Freiwillige Soziale Jahr - WG; das - Abk.: FSJ - Bed.: nach Abschluss der Schule können junge Frauen und Männer zwischen 17 und 27 Jahren soziale Arbeit leisten (z.B. bei der Diakonie, der Caritas, dem Arbeiter-Samariter-Bund); das FSJ kann bei bestimmten Studiengängen als Vorpraktikum angerechnet und seit 2002 anstatt des Zivildienstes geleistet werden; FSJ - Bsp.:

  • Frischlingsparty - S: die;-;-s - Zus.: Party - Sy: Erstsemester-Party - Bed.: studentensprachliche Bezeichnung für eine Party, auf der sich die neuen Studenten des 1. Semesters kennen lernen können - Bsp.: Am Dienstag, den 18.10., findet im Auerhahn ab 21.00 Uhr die große Frischlingsparty des Fachschaftsrats statt.

  • Frontalunterricht - S: der;-s;kein Plural - Zus.: Unterricht - Bed.: eine Unterrichtsform, in der der Lehrer dominiert; er vermittelt den Lehrstoff kursorisch im Sinne eines Vortrags und eines Lehr-Gesprächs - Bsp.: Der Frontalunterricht ermöglicht eine rasche, gleiche und effektive Information für alle Schüler, ist zeitökonomisch und bietet eine gute Übersicht über die Unterrichtssituation.

  • Frühstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - S: Frühstudium - Bed.: ein Gymnasiast, der bereits an einer Hochschule eingeschrieben ist - Bsp.: Der Frühstudent Sebastian W. erhält mit 19 Jahren sein Universitätsdiplom.

  • Frühstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - S: Frühstudent - Sy: Juniorstudium, Schülerstudium - Bed.: ein Studium an einer Hochschule für besonders begabte Gymnasiasten - Bsp.: Die Schülerin des Rabanus Maurus Gymnasiums in Mainz hat die Chance ergriffen und sich zum Projektstart im Wintersemester 2004/2005 an der Johannes-Gutenberg-Universität in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt für ein Frühstudium in Chemie eingeschrieben.

  • FSJ - Abk.; das - S: FSJ-ler - Bed.: Abkürzung zu Freiwilliges Soziales Jahr - Bsp.: Junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren haben durch das FSJ die Chance, vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums einen Einblick in soziale und pflegerische Berufe zu erhalten.

  • FSJ-ler - Abk.; der - Bed.: ein Jugendlicher, der ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert - Bsp.: Das Freiwillige Soziale Jahr läuft über 12 Monate, der FSJler enthält kein Entgeld außer einem Taschengeld von 300 Euro.

  • FSP - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu der amtlichen Bezeichnung "Prüfung zur Feststellung der Eignung ausländischer Studienbewerber für die Aufnahme eines Studiums an Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland"; Kurzwort: Feststellungsprüfung; eine Prüfung für ausländische und staatenlose Studienbewerber, in der sie ihre Eignung für ein Studium an einer deutschen Hochschule nachweisen müssen - Bsp.: Das Studienkolleg Sachsen bereitet die Studenten in zwei Semestern auf die FSP vor.

  • FSR - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Fachschaftsrat - Bsp.: Der neu gewählte FSR hat auf seiner konstituierenden Sitzung neue Arbeitsgruppen gegründet und neue Gremienvertreter gewählt.

  • FU - Abk.; die - Bed.: häufig verwendete Abkürzung für die Freie Universität Berlin - Bsp.: Der "Info-Service FU Berlin" beantwortet Fragen rund um das Studium an der FU.

  • Fuchs - S: der;-es;Füchse - Bed.: HIST; neuer Student im ersten Jahr an einer Universität; heute Student, die in den ersten beiden Semestern vorläufige Mitglieder einer Studentenverbindung sind (manchmal auch Fux) - Bsp.: Der Fuchs steht in der Verbindungshierarchie auf der untersten Stufe, unter den Burschen und den Alten Herren.

  • Fußnote - S: die;-;-n - Zus.: Note - Bed.: eine Anmerkung (z.B. Zitiernachweis) zu einem Wort, einem oder mehreren Sätzen, die am unteren Ende einer Seite steht und die durch eine hoch gestellte Zahl gekennzeichnet ist (vgl. Endnote) - Bsp.: Eine Fußnote wird in der Regel am unteren Ende einer Seite in einem kleineren Schriftgrad an den Haupttext angehängt.

  • FZS - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften e.V. - Bsp.: Der studentische Dachverband Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften (FZS) versucht zum Thema Studiengebühren studentische Positionen zu erarbeiten und bundesweit zu vertreten.

  • g.a.s.t. - Abk. - Bed.: Abkürzung zu Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung; verantwortlich für Entwicklung von Tests zur Auswahl ausländischer Studierender und für die Förderung des Ausländerstudiums in Deutschland - Bsp.: Im Testzentrenportal werden von g.a.s.t. alle testbezogenen Informationen wie Prüfungsordnung, Rundschreiben, Termine u.Ä. in der jeweils aktuellen Version kostenfrei zur Einsicht hinterlegt.

  • Gastdozent - S: der;-en;-en - Zus.: Dozent - Bed.: eine Lehrkraft, die von der Hochschule vorübergehend beschäftigt wird, damit sie Lehrveranstaltungen durchführen kann - Bsp.: Der niederländische Autor Adriaan van Dis lehrt im November und Dezember als Gastdozent am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin.

  • Gasthochschule - S: die;-;-n - Zus.: Hochschule - Sy: Zielhochschule - A: Heimathochschule - Bed.: eine Hochschule im Ausland, an der ein an einer deutschen Heimathochschule immatrikulierter Student eine bestimmte Zeit (z.B. ein oder zwei Semester) studiert - Bsp.: Studierende, die ein Auslandsstudium anstreben, sollten sich frühzeitig an der Gasthochschule nach Wohnmöglichkeiten erkundigen.

  • Gasthörer - S: der;-s;- - Zus.: Hörer - Bed.: ein Teilnehmer an einzelnen Lehrveranstaltungen, der nicht als Studierender an der Hochschule immatrikuliert ist; kann keinen Abschluss erwerben; Teilnahme ist gebührenpflichtig - Bsp.: Gasthörer haben keinen Studierendenstatus, erhalten kein Semesterticket und haben kein Anrecht auf Erwerb von Leistungsnachweisen.

  • Gastprofessor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - Bed.: eine Lehrkraft, die für eine bestimmte Zeit an einer Hochschule die Aufgaben eines Professors übernimmt (Gastprofessur); benötigt die Qualifikationsvoraussetzung für Professoren - Bsp.: Die Bejing University of Technology (BJUT) hat den Materialwissenschaftler Prof. Dr. Markus Rettenmayr von der Universität Jena jetzt zum Gastprofessor ernannt. In den nächsten zwei Jahren wird er dort in China regelmäßig in Lehre und Forschung tätig sein.

  • Gastprofessur - S: die;-;-en - Zus.: Professur - Bed.: eine Stelle für einen Gastprofessor - Bsp.: Die Voraussetzungen für die Berufung auf eine Gastprofessur sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit und mindestens fünfjaehrige Praxis außerhalb des Hochschulbereichs.

  • Gaststudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Bed.: ein Student, der für eine bestimmte Zeit nicht an seiner regulären Hochschule, sondern an einer anderen Hochschule immatrikuliert ist - Bsp.: So werden deutsche Hochschulen immer attraktiver für ausländische Studierende - der Anteil von Gaststudenten hat seit 2000 um 39 Prozent zugenommen.

  • Gelehrte - S: der;-n;-n - Bed.: vor allem HIST; Bezeichnung für einen angesehenen Wissenschaftler - Bsp.: Mit Ernst Abbe (1840-1905) wird ein Gelehrter vorgestellt, der seine Leistungen als herausragender Physiker zur Vervollkommnung der Mikroskopie einsetzte und auf den wesentliche Erkenntnisse der Optik zurückgehen.

  • Generalkonto - S: das;-s;-ten - Zus.: Konto - Bed.: eine Form eines möglichen Studienkontos, bei der jeder Studienanfänger ein Konto in Höhe von 200 Semesterwochenstunden erhält - Bsp.: Das Studienkonto wird als Generalkonto eingerichtet, das in der Regel mit 200 Semesterwochenstunden ausgestattet wird.

  • GER - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen; eine gemeinsame Basis für die Entwicklung von Lehrplänen, curricularen Richtlinien, Prüfungen, Lehrwerken usw. für Fremdsprachen in ganz Europa; GER - Bsp.: Die Tests wurden auf der Grundlage des GER entwickelt.

  • Gesamthochschule - S: die;-;-n - Zus.: Hochschule - Bed.: HIST. bis 2003: eine Hochschule, die durch Zusammenschließung verschiedener Hochschultypen (Universitäten, Technische, Pädagogische, Musik-, Kunst-Hochschulen) entstanden ist; 1. Gesamthochschule in Deutschland: 1971 in Kassel (bis 2002) - Bsp.: Im Jahr 1972 wurde die Duisburger Hochschule als integrierte Gesamthochschule gegründet.

  • Ghostwriter - S: der;-s;- - Bed.: ein Mensch, der für einen Studenten eine Arbeit (Hausarbeit, Referat, Diplomarbeit, Promotion u.Ä.) schreibt und von ihm dafür bezahlt wird; verboten, da der Autor der Arbeit eine eidesstattliche Erklärung abgeben muss, dass er die wissenschaftliche Arbeit eigenständig und ohne fremde Hilfe verfasst hat - Bsp.: Wer keine Zeit oder keine Lust hat, seine Arbeiten für die Uni selbst zu schreiben, bucht über das Internet einen Ghostwriter.

  • Girls-Day - S: der;-s;-s - Bed.: eine Veranstaltung an Hochschulen speziell für Mädchen und junge Frauen; vgl. auch Studium Feminale - Bsp.: Die Mädchen lernen am Girls-Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher selten vertreten sind.

  • Gleichstellungsbeauftragte - S: der/die:-n;-n - Zus.: Beauftragte - Bed.: ein gewählter Beauftragter an der Hochschule, um v.a. die Chancengleichheit von Frauen und Männern durchzusetzen - Bsp.: Der Gleichstellungsbeauftragte wirkt in seinem Zuständigkeitsbereich auf die Herstellung der Chancengleichheit für Frauen und Männer und auf die Vermeidung von Nachteilen für Mitglieder und Angehörige der Hochschule hin.

  • Glossar - S: das;-s;-e - Bed.: eine alphabetisch geordnete Wortliste mit kurzen Informationen zur Bedeutung oder mit einer knappen Übersetzung; www.glossar.de, ein Glossar für Begriffe rund um den Computer - Bsp.: Sie suchen nach einer leicht verständlichen Erklärung für einen Fachbegriff? In unserem Glossar finden Sie über 200 Einträge von A bis Z.

  • GMAT - Abk.; der - Bed.: englische Abkürzung zu Graduate Management Admission Test; ein vierstündiger Computer-Test, mit dem die Eignung zur Aufnahme eines MBA-Studiums überprüft wird - Bsp.: Der GMAT ist im Wesentlichen auf mathematische Grundlagen und genügende Kenntnisse der englischen Sprache einschließlich ihrer Grammatik beschränkt.

  • Goethe-Institut - S: das;-s;-e - Zus.: Institut - Bed.: 1952 gegründetes Institut mit Zentrale in München, das der Pflege der deutschen Sprache und der kulturellen Zusammenarbeit im Ausland dient; organisiert Kultur- und Informationsprogramme im Ausland, bildet ausländische Deutschlehrer fort, veranstaltet Deutschkurse im In- und Ausland; Goethe-Institut - Bsp.: Am Goethe-Institut Berlin lernen Sie erfolgreich Deutsch, für Beruf, Studium oder Alltag.

  • Graduierte - S: der;-n;-n - Bed.: Hochschulabsolventen, die ihr Studium mit Bachelor, Master, Diplom, 1. Staatsexamen oder einem vergleichbaren akademischen Grad abgeschlossen haben - Bsp.: Das Akademische Auslandsamt bietet eine Beratung für deutsche Graduierte der Universität Trier an, die nach einem abgeschlossenen Studium im Ausland an einem Zusatz-, Aufbau- oder Ergänzungsstudium interessiert sind, forschen wollen oder dort einen Teil ihrer Promotion durchführen werden.

  • Graduiertenkolleg - S: das;-s;-s - Zus.: Kolleg - Bed.: eine Einrichtung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (z.B. Doktoranden) in bestimmten Forschungsgruppen; Graduiertenkollegs werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft durchgeführt - Bsp.: Die neuen Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.

  • Graduiertenschule - S: die;-;-n - Zus.: Schule - Bed.: eine Einrichtung für den wissenschaftlichen Nachwuchs, die an eine Hochschule angeschlossen ist und die der Ausbildung von Doktoranden dient - Bsp.: An einer Graduiertenschule forschen häufig mehrere Fakultäten zusammen an einer fachübergreifenden Fragestellung.

  • Graue Literatur - WG; die - Bed.: unveröffentlichte Schriften aller Art, z.B. Broschüren, Hochschularbeiten, Typoskripte; kann in der Regel nicht über den Buchhandel bezogen werden - Bsp.: Ziel der Bibliotheken ist es, den landeskundlichen Bestand möglichst vollständig zu erfassen und auch die Graue Literatur in diesem Bereich möglichst vollständig zu erwerben und aufzubewahren.

  • Grundordnung - S: die;-;-en - Zus.: Ordnung - Bed.: die allgemeine Satzung einer Hochschule, in der z.B. die Rechte und Pflichten der Mitarbeiter geregelt sind - Bsp.: Der Erweiterte Senat der Hochschule hat in seiner Sitzung am 3. Juli 2007 die neue Grundordnung der Hochschule verabschiedet.

  • Grundpraktikum - S: das;-s;-ka - Zus.: Praktikum - Bed.: ein Praktikum, mit dem Studierende manuelle Fertigkeiten und berufspraktische Grundkenntnisse erwerben und die verschiedenen technischen Bereiche eines Betriebes in ihren Aufgaben und Arbeitsweisen sowie in ihrem Zusammenspiel kennen lernen und Einblicke in die individuellen und sozialen Probleme der Arbeitswelt gewinnen sollen - Bsp.: Das Grundpraktikum muss spätestens bis zur Anmeldung der letzten Modulprüfung vor Studienabschluss nachgewiesen werden.

  • Grundschule - S: die;-;-n - Zus.: Schule - Bed.: eine allgemeinbildende Schule, die in einem für alle Schüler gemeinsamen Bildungsgang allgemeine Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten vermittelt; umfasst die Klassen 1 bis 4 bzw. 1 bis 6 - Bsp.: In der Grundschule sollen grundlegende Lern- und Arbeitsformen sowie mathematische, sprachliche und sachunterrichtliche Kenntnisse vermittelt werden.

  • grundständige Studium - WG; das - A: Aufbaustudium - Bed.: ein Studium, das zu einem ersten berufqualifizierenden Abschluss führt - Bsp.: Für ein grundständiges Studium ist die allgemeine oder eine entsprechende fachgebundene Hochschulreife notwendig.

  • Grundstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - A: Hauptstudium - Bed.: der erste Abschnitt eines Studiums (z.B. die ersten vier Semester), in dem vor allem eine fachwissenschaftliche und methodische Einführung in das Studienfach gegeben wird; wird in der Regel mit einer Zwischenprüfung (oder Vordiplom) abgeschlossen - Bsp.:

  • Grundstufe - S: die;-;-n - Zus.: Stufe - Bed.: eigentlich schon veraltete Bezeichnung für die Kompetenzstufen A1 und A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER); vgl. auch Mittelstufe, Oberstufe - Bsp.: Ein Lerner, der die Grundstufe abgeschlossen hat, kann sich in einfachen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht.

  • Gründungsprofessur - S: die;-;-en - Zus.: Professur - Bed.: - Bsp.: Im Jahr 1995 folgte er dem Ruf der Universität Greifswald für eine C-4-Gründungsprofessur für Allgemeine Psychologie.

  • Gründungsrektor - S: der;-s;-en - Zus.: Rektor - Bed.: ein Rektor an einer neu gegründeten Hochschule, der die konzeptionelle Entwicklung der Hochschule festlegt - Bsp.: Zum Gründungsrektor kann bestellt werden, wer der FHTW hauptberuflich als Professor angehört.

  • Gruppenarbeit - S: die;-;kein Plural - Zus.: Arbeit - Bed.: eine Methode, bei der nicht allein, sondern in einer Gruppe (von Studenten) ein Problem bearbeitet und gemeinsam nach Lösungen gesucht wird; vgl. Einzelarbeit - Bsp.: Bei einer Gruppenarbeit lassen sich in der Regel drei Phasen unterscheiden: Vorbereitung, Durchführung, Ergebnispräsentation.

  • Gruppenprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - A: Einzelprüfung - Bed.: eine mündliche Prüfung, in der nicht nur ein Prüfling, sondern mehrere Prüflinge gleichzeitig geprüft werden - Bsp.: Bei der Gruppenprüfung ist darauf zu achten, dass die Individualleistungen zu erkennen sind.

  • Gruppenuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: das Konzept einer Universität, bei dem allen Universitätsmitgliedern ein möglichst großes Mitspracherecht eingeräumt wird; vgl. auch Selbstverwaltung - Bsp.: Bei einer Gruppenuniversität können neben den Professoren auch die Studierenden, die wissenschaftlichen Mitarbeiter und vereinzelt auch sonstige Mitarbeiter, wie das technische Personal, über die Belange der Hochschule mitentscheiden.

  • Gutachten - S: das;-s;- - S: Gutachter - Bed.: eine schriftliche Einschätzung (eines Professors) über einen Studenten, die der Student z.B. vorlegen muss, wenn er sich um ein Stipendium bewirbt - Bsp.: Zur Bewerbung gehören u.a. eine Darstellung des Studienvorhabens auf Englisch, zwei Gutachten von Hochschullehrern und das Ergebnis eines Englisch-Sprachtests.

  • Gutachter - S: der;-s;- - S: Gutachten - Bed.: eine Person (z.B. ein Professor), die eine schriftliche Einschätzung über eine wissenschaftliche Arbeit, über einen Studenten, verfasst - Bsp.: Alle eingegangenen Manuskripte werden von den Herausgebern anonymisiert an zwei Gutachter gegeben.

  • Gymi - Kurzwort; das - Bed.: schülersprachliches Kurzwort zu Gymnasium - Bsp.: Gymi, Uni ... und jetzt? [Titel eines Weiterbildungsseminars]

  • gymnasial (Ausbildung) - Adj./Adv. - S: Gymnasium, Gymnasiast - Bed.: sich auf das Gymnasium beziehend - Bsp.: Die Sekundarstufe I bietet den gymnasialen Unterricht integriert in die 9. Klasse an.

  • Gymnasiast - S: der;-en;-en - S: Gymnasium - Adj.: gymnasial - Bed.: ein Schüler an einem Gymnasium - Bsp.: "Ich bin ein 17-jähriger Gymnasiast und suche einen Job, bin vielfältig und flexibel."

  • Gymnasium - S: das;-s;-sien - S: Gymnasiast - Adj.: gymnasial - Bed.: eine allgemeinbildende Schule; vermittelt Schülern mit besonderen Begabungen und Bildunsabsichten eine vertiefte allgemeine Bildung, die auf ein Hochschulstudium vorbereitet; umfasst die Klassen 5 bzw. 7 bis 12 bzw. 13 und schließt mit der Abiturprüfung ab - Bsp.: Der Weg zum Abitur an Berlins Gymnasien dauert künftig nur noch 12 Jahre.

  • habil. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu doctor habilitatus, Verwendung nur in Titelbezeichnungen bei Personennamen - Bsp.: Prof. Dr. habil. Klaus Meyer

  • Habil - S: die;-;kein Plural - Bed.: umgangssprachliche Abkürzung zu Habilitationsschrift - Bsp.: Nach durchschnittlich sechs bis acht Jahren schreibt man seine Habilitationsschrift, die im Uni-Jargon auch Habil genannt wird.

  • Habilitand - S: der;-en;-en - V: sich habilitieren - S: Habilitation - Bed.: eine Person, die sich auf eine Habilitation vorbereitet - Bsp.: Im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik ist am Institut für Automatisierungstechnik die Stelle eines Habilitanden in einem zunächst auf 3 Jahre befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen.

  • Habilitation - S: die;-;-en - V: sich habilitieren - S: Habilitand - Bed.: i.d.R. nach der Promotion der Nachweis, dass eine Person in der Lage ist, ein wissenschaftliches Fach in Lehre und Forschung selbstständig zu vertreten; besteht i.d.R. aus einer Habilitationsschrift und einem wissenschaftlichen Kolloquium - Bsp.: Über die Habilitation entscheidet eine Kommission, die sich aus Professoren und anderen habilitierten Wissenschaftlern zusammensetzt.

  • Habilitationsrecht - S: das;-s;-e - Zus.: Recht - Bed.: das Recht einer Hochschule, ein Verfahren zur Habilitation durchzuführen - Bsp.: Das Habilitationsrecht steht in der Regel den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen zu.

  • Habilitationsschrift - S: die;-;-en - Zus.: Schrift - Bed.: eine wissenschaftliche Arbeit, neben einem Kolloquium Bestandteil der Habilitation - Bsp.: Die Begutachtung der Habilitationsschrift erfolgt grundsätzlich durch drei Hochschullehrer, von denen mindestens einer nicht der verleihenden Hochschule angehören darf.

  • sich habilitieren - V: habilitierte sich/sich habilitiert haben - S: Habilitation - Bed.: eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit schreiben und dadurch die Berechtigung erhalten, an einer Hochschule als Privatdozent oder (nach einer Berufung) als Professor zu lehren - Bsp.: Er hat sich 1988 am Fachbereich Medizin der Universität Göttingen habilitiert.

  • Halbakademiker - S: der;-s;- - Zus.: Akademiker - Bed.: jemand, der sein Studium abgebrochen hat (Studienabbrecher); auch abwertende Bezeichnung für den Absolventen der neuen Bachelor-Studiengänge (Schmalspur-Studium) - Bsp.:Die Bezeichnung "Halbakademiker" scheint für den deutschen Nachäff-Bachelor nicht ganz falsch zu sein.

  • Handapparat - S: der;-s;-e - Zus.: Apparat - Bed.: eine Sammlung von Literatur, die in einer Bibliothek als Nachschlagewerke im Lesesaal zur Verfügung stehen - Bsp.:Der Handapparat ist eine Zusammenstellung wissenschaftlicher Texte in Form von Monographien oder auch kopierten Textstellen. Dieser liegt meist in den Bibliotheken der Hochschulen zum Kopieren aus und kann nicht entliehen werden. [www.studentenpilot.de]

  • Handbuch - S: das;-s;-bücher - Zus.: Buch - Bed.: ein Buch, in dem alles Wichtige über ein bestimmtes Gebiet zusammengefasst ist - Bsp.:Dieses Handbuch behandelt alles, was man zum Aufbau von Datenbanken im Intranet oder Internet wissen muss.

  • Handout - S: das;-s;-s - Bed.: eine oder mehrere Seiten mit kurzen Informationen (z.B. zur Gliederung eines Vortrags, Literaturangaben), die an die Zuhörer ausgegeben werden; {Herkunft - engl.} - Bsp.: Um dem Publikum das Zuhören zu erleichtern und um das Referat attraktiver zu veranschaulichen, sollten Sie ein Handout austeilen.

  • Handschrift - S: die;-;-en - Bed.: ein Buch, das nicht gedruckt, sondern mit der Hand geschrieben wurde; besonders aus dem Mittelalter - Bsp.:Das "Nibelungenlied" ist heute nur in den Formen bekannt, in denen es in Handschriften aus dem 13. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts überliefert ist.

  • Hard Skill - WG; die;meistens Plural - A: Soft Skill - Bed.: die fachlichen Kompetenzen auf einem bestimmten Gebiet, über die eine Person verfügen muss - Bsp.: Neben den so genannten Hard skills - Ausbildung oder Studium, Berufs- und Auslandserfahrung, Sprachkenntnisse - sind die Soft skills Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung.

  • Hauptfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - A: Nebenfach - Bed.: das Fach innerhalb eines Magister- oder Bachelor/Master-Studiums, das die größere Bedeutung im Vergleich zum Nebenfach hat - Bsp.: Als erste Universität in Deutschland hat die Technische Universität Chemnitz im Oktober 2000 ein Magister-Hauptfach "Interkulturelle Kommunikation" eingerichtet.

  • Hauptseminar - S: das;-s;-e - Zus.: Seminar - Sy: Oberseminar - Bed.: ein Seminar im Hauptstudium, in dem z.B. Referate gehalten und diskutiert werden - Bsp.: Im Rahmen des Hauptseminars hat jeder Teilnehmer ein Referat von maximal 45 Minuten Dauer zu einem Seminarthema zu halten.

  • Hauptstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: zweiter Abschnitt eines Studiums, der auf das Grundstudium folgt; spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten werden vermittelt; endet mit der Hochschul- oder Staatsprüfung - Bsp.: Nach der Regelstudienzeit umfasst das Hauptstudium fünf Semester und ein Semester für die Diplomarbeit.

  • Hausarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Bed.: eine wissenschaftliche Arbeit, die in einem Fach im Laufe des Studiums geschrieben werden muss; Inhalt: Darstellung und Bearbeitung einer wissenschaftlichen Problemstellung - Bsp.: Das Schreiben der ersten Hausarbeit ist für fast jeden Studenten eine Herausforderung.

  • Hauslehrer - S: der;-s;- - Zus.: Lehrer - Bed.: meistens HIST.; eine Person, die Kinder nicht in der Schule, sondern zu Hause unterrichtet; heutre v.a. als NachhilfelehrerWikipedia-Definition - Bsp.: Vom Herbst 1796 bis zum Frühjahr 1798 lebte und wohnte Ernst Moritz Arndt als Hauslehrer im Pfarrhaus zu Altenkirchen.

  • h.c. - Abk. - Bed.: vor allem schriftsprachliche Abkürzung zu honoris causa = Ehrendoktor; wird in Titeln verwendet - Bsp.: Prof. Dr. Dr. h.c. August-Wilhelm Scheer war von Mai 1975 bis Februar 2005 Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik (IWi) im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) an der Universität des Saarlandes.

  • Heimathochschule - S: die;-;-n - Zus.: Hochschule - A: Gasthochschule, Zielhochschule - Bed.: eine Hochschule in Deutschland, an der ein Student immatrikuliert ist, der für eine bestimmte Zeit (z.B. ein oder zwei Semester) an einer ausländischen Gasthochschule studiert - Bsp.: Sie können als Austauschstudent an der HTW Dresden studieren, wenn zwischen Ihrer Heimathochschule und der HTW Dresden eine Kooperationsvereinbarung besteht.

  • Herausgeber - S: der;-s;- - V: herausgeben - Abk.: Hrsg. - Bed.: eine oder mehrere Personen, die für die Veröffentlichung einer Zeitschrift, eines Buchs o.Ä. verantwortlich sind und die Inhalt und Aufbau der Publikation bestimmen - Bsp.: Alle eingegangenen Manuskripte werden von den Herausgebern anonymisiert an zwei Gutachter gegeben; liegen deren Voten vor, entscheiden die Herausgeber über die Publikation.

  • HfJS - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Hochschule für Jüdische Studien - Bsp.: Der Bibliotheksbestand der HfjS Heidelberg umfasst etwa 50.000 Bände sowie ca. 500 Zeitschriften, Zeitungen und Jahrbücher.

  • Hilfsassistent - S: der;-rn;-en - Zus.: Assistent - Bed.: veraltete, aber v.a. in der Schweiz noch häufig verwendete Bezeichnung für studentische Hilfskraft bzw. wissenschaftliche Hilfskraft - Bsp.: Am Departement Mathematik werden viele Studenten als Hilfsassistenten zur Betreuung der Übungsgruppen eingesetzt.

  • HIS - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Hochschul-Informations-System GmbH.; 1969 gegründetes Dienstleistungs-Unternehmen für Hochschulen und für die staatliche Hochschulplanung; Durchführung von Untersuchungen z.B. zu Effektivität der Hochschulverwaltung, Nutzung von Hochschuleinrichtungen, Studiendauer, Studienabbruch, Fachrichtungswechsel, Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt; HIS - Bsp.: Seit mehr als 40 Jahren befasst sich HIS mit der IT-Unterstützung von Hochschulverwaltungen.

  • HIT - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Hochschulinformationstag - Bsp.: Am 9. April 2011 findet bereits der nächste Hochschulinformationstag (HIT) statt.

  • Hiwi - S: der;-s;-s - Bed.: studentisches Kurzwort zu Hilfswilliger; eigentlich Studentische Hilfskraft - Bsp.: Hiwis recherchieren, kopieren, lesen Korrektur und schleppen Bücher, sie sind für Post und Auskunft zuständig, arbeiten wissenschaftlich, betreuen Computer, Büros und Studierende.

  • hlb - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Hochschullehrerbund - Bsp.: Der hlb fordert, Bereichen von Fachhochschulen ein eigenes Promotionsrecht zu gewähren.

  • HN - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Hochschule Niederrhein - Bsp.: Die HN ist heute eine regionale Hochschule mit bundesweiter Ausstrahlung und - vor allem bei Textil und Bekleidung - internationalem Ruf.

  • Hochschulabschluss - S: der;-es;-abschlüsse - Zus.: Abschluss - Bed.: der nach einem Hochschulstudium verliehene akademische Grad - Bsp.: Bewerber mit einem ausländischen Hochschulabschluss sollten sich informieren, welche Nachweise sie neben den allgemeinen Bewerbungsunterlagen einreichen müssen.

  • Hochschulangehörige - S: der;-n;-n - Zus.: Angehörige - Sy: Hochschulmitglied - Bed.: zu den Hochschulangehörigen gehören alle hauptberuflich an einer Hochschule tätigen Personen und die eingeschriebenen Studenten - Bsp.: Die Fernleihe können Hochschulangehörige (Professoren, Studierende, Personal) zum Zwecke der Forschung und Lehre in Anspruch nehmen.

  • Hochschulautonomie - S: die;-;-n - Zus.: Autonomie - Bed.: bedeutet, dass es an Hochschulen mehr Wettbewerb gibt, dass sie arbeitsteilige Organisationen mit einem gestärkten Top-Management sind, dass sich der Staates auf die strategische Steuerung bei zunehmender operativer Freiheit der Hochschulen konzentriert, dass die finanziellen Mittel leistungsorientiert verteilt werden und die Qualitätssicherung eine höhere Bedeutung hat - Bsp.: Ein wesentliches Prinzip der Hochschulautonomie (neben der Freiheit der Forschung) ist, dass jeder Fachbereich an jeder Hochschule frei darüber bestimmen kann, wie seine Studiengänge aussehen und wie er das realisiert.

  • Hochschulbibliothek - S: die;-;-en - Zus.: Bibliothek - Bed.: eine Bibliothek an jeder Hochschule, in der vor allem Fachbücher für das Studium ausgeliehen werden können; Beispiel für eine Hochschulbibliothek/Universitätsbibliothek: Universitätsbibliothek Leipzig - Bsp.: Die Hochschulbibliothek der Hochschule Zittau/Görlitz ist eine öffentliche wissenschaftliche Fachbibliothek. Die Benutzung der Hochschulbibliothek ist kostenlos.

  • Hochschuldozent - S: der;-en;-en - Zus.: Dozent - Bed.: ein (in der Regel zeitlich befristeter) Mitarbeiter einer Hochschule, der an der Hochschule selbstständig Aufgaben in Lehre und Forschung wahrnimmt, ohne ein Professor zu sein - Bsp.: Die Aufgaben von Hochschuldozenten umfassen die Weitergabe von Kenntnissen und Erfahrungen im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit.

  • Hochschule - S: die;-;-en - Abk.: HS - Bed.: Oberbegriff für die Institutionen, in denen Wissenschaft in Form von Lehre, Forschung und Studium betrieben wird; {Herkunft: um 1800 Neubildung zu "Universität"} - Bsp.: In Deutschland gibt es drei Arten von Hochschulen: die Universität, die Fachhochschule und die Duale Hochschule.

  • Hochschüler - S: der;-s;- - Bed.: v.a. österreichische Bezeichnung für Student - Bsp.: Die Hälfte aller Hochschüler brechen ihr Studium komplett ab oder wechselten später das Fach.

  • Hochschulführer - S: der;-s;- - Zus.: Führer - Bed.: eine Broschüre, die von einer Hochschule oder von einer Institution herausgegeben wird und die die Hochschule(n), ihre Einrichtungen sowie das Studienangebot vorstellt - Bsp.: Der Hochschulführer des DAAD in Zusammenarbeit mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zeigt Ihnen die Hochschulen in Deutschland, an denen Sie das Fach Ihrer Wahl studieren können.

  • Hochschulfusion - S: die;-;-en - Zus.: Fusion - Bed.: der Zusammenschluss verschiedener Hochschulen in einer Region zu einer Hochschule - Bsp.: Nach Plänen der CDU sollen sich die Hochschulen Flensburg, Lübeck und Kiel in einer Hochschulfusion zu einer einzigen Landesuniversität zusammenschließen.

  • Hochschulgemeinde - S: die;-;-n - Zus.: Gemeinde - Bed.: konfessionelle Vereinigung der Angehörigen einer Hochschule; vgl.: Studentengemeinde - Bsp.: In der Hochschulgemeinde wird nicht nur zusammen gebetet, sondern auch getanzt, gegessen, gelacht, musiziert und geschauspielert, denn Christ sein hat auch viel mit Freude zu tun.

  • Hochschulgrad - S: der;-s;-e - Zus.: Grad - Sy: akademische Grad - Bsp.: Ist die Bachelor-Prüfung bestanden, verleiht die Hochschule den Hochschulgrad "Bachelor of Engineering".

  • Hochschulinformationstag - S: der;-s;-e - Zus.: Informationstag - Abk.: HIT - Bed.: ein Tag, an dem eine Hochschule die Möglichkeit anbietet, sich über Studiengänge und alle mit einem Studium an der Hochschule zusammenhängenden Fragen zu informieren - Bsp.: Am Hochschulinformationstag öffnet die Hochschule an beiden Hochschulstandorten, also in Zittau und Görlitz, für alle Studieninteressenten ihre Türen zum Schnupperstudium.

  • Hochschulinfotag - S: der;-s;-e - Zus.: Infotag - Bed.: studentensprachliche Abkürzung zu Hochschulinformationstag - Bsp.: Die Fachhochschule Erfurt lädt am 30. April 2011 Studieninteressierte, Eltern, Freunde und Partner zum Hochschulinfotag ein.

  • Hochschullandschaft - S: die;-;-en - Bed.: die Gesamtheit der verschiedenen Hochschularten in Deutschland - Bsp.: Die Hochschullandschaft in Deutschland ist vielgestaltig.

  • Hochschullaufbahn - S: die;-;-en - Zus.: Laufbahn - Bed.: die Stationen während des Studiums bzw. während der Arbeit an einer Hochschule - Bsp.: In seiner langen Hochschullaufbahn erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen.

  • Hochschullehrer - S: der;-s;- - Zus.: Lehrer - Bed.: Oberbegriff für alle Beschäftigten an einer Hochschule, die selbstständig Aufgaben in Lehre und Forschung wahrnehmen; dazu gehören alle Professoren sowie Hochschuldozenten - Bsp.: Hochschullehrer lehren und forschen innerhalb ihres Lehr- und Forschungsauftrages selbstständig und in eigener Verantwortung.

  • Hochschullehrerbund - S: der;-s;kein Plural - Zus.: Bund - Abk.: hlb - Bed.: der Berufsverband der Professorinnen und Professoren an deutschen Fachhochschulen/Universities of Applied Sciences - Bsp.: Der Hochschullehrerbund berät seine Mitglieder in allen Fragen der Ausübung des Hochschullehrerberufs.

  • Hochschulmitglied - S: das;-s;-er - Zus.: Mitglied - Sy: Hochschulangehörige - Bed.: zu den Hochschulmitgliedern gehören alle hauptberuflich an einer Hochschule tätigen Personen und die eingeschriebenen Studenten - Bsp.: Jedes Hochschulmitglied kann schriftlich Vorschläge zur Verwendung der Studiengebühren für zentrale Maßnahmen einreichen.

  • Hochschulpakt - S: der;-s;-e - Zus.: Pakt - Bed.: eine Vereinbarung zwischen dem Bund und den Bundesländern, zusätzliche Studienmöglichkeiten zu schaffen - Bsp.: Der Hochschulpakt ist neben der Exzellenzinitiative ein zentrales Element der gemeinsamen Anstrengungen von Bund und Ländern, um die Hochschulen für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten.

  • Hochschulprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - A: staatliche Prüfung - Bed.: eine Prüfung, die direkt von der Hochschule abgenommen wird; durch Hochschulprüfungen werden die Abschlüsse Diplom, Bachelor und Master erworben; auch die Promotion gehört zu den Hochschulprüfungen - Bsp.: Die Hochschulprüfung für einen Studiengang wird durch eine Prüfungsordnung der Hochschule geregelt.

  • Hochschulrat - S: der;-s;-räte - Zus.: Rat - Bed.: ein Gremium an einer Reihe von Hochschulen, das aus Hochschulangehörigen und Nicht-Hochschulangehörigen besteht und das bei grundsätzlichen Entscheidungen der Hochschule mitarbeitet - Bsp.: Gemäß Landeshochschulgesetz hat der Hochschulrat zum Beispiel die Aufgabe, eine Stellungnahme zum Haushaltsplan abzugeben.

  • Hochschulrechenzentrum - S: das;-s;-tren - Zus.: Rechenzentrum - Abk.: HRZ - Bed.: eine Einrichtung an Hochschulen, die die Mitarbeiter in allen EDV-Angelegenheiten unterstützt - Bsp.: Das Hochschulrechenzentrum der Hochschule Zittau/Görlitz ist eine zentrale Einrichtung zur Versorgung der Hochschule mit Datenverarbeitungs-, Datenkommunikations- sowie Grafik- und Druckleistungen.

  • Hochschulreife - S: die;-;kein Plural - Sy: Hochschulzugangsberechtigung, Abitur - Bed.: die Berechtigung, ein Hochschulstudium aufzunehmen - Bsp.: Jeder zweite Schüler in Deutschland schafft die Hochschulreife.

  • Hochschulrektorenkonferenz - S: die;-;(-en) Plural nicht üblich - Zus.: Konferenz - Abk.: HRK - Bed.: die freiwillige Vertretung aller staatlichen und staatlich anerkannten deutschen Hochschulen - Bsp.: Die Hochschulrektorenkonferenz hat gegenwärtig 262 Mitgliedshochschulen, in denen etwa 98 Prozent aller Studierenden in Deutschland immatrikuliert sind.

  • Hochschulsemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Bed.: Zahl der Semester, die ein Studierender an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben ist; mit Fachsemestern/Studiensemestern, Praxissemestern und Urlaubssemestern - Bsp.: Hochschulsemester bedeutet die Anzahl von Semestern, die man bereits an einer oder mehreren Hochschulen studiert hat.

  • Hochschulsportzentrum - S: das;-s;-tren - Zus.: Zentrum - Abk.: HSZ - Bed.: eine Hochschuleinrichtung, die Studenten und Mitarbeitern verschiedene Möglichkeiten der sportlichen Betätigung bietet - Bsp.: Das Hochschulsportzentrum der Hochschule Zittau/Görlitz hat 43 Sporarten im Angebot.

  • hochschulSTART - Kunstwort - Bed.: eine Stiftung für die Hochschulzulassung als Nachfolgeeinrichtung der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) - Bsp.: Im bundesweiten Verfahren an Universitäten werden durch hochschulSTART die Studiengänge Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin vergeben.

  • Hochschulwechsel - S: der;-s;- - Zus.: Wechsel - Bed.: der Wechsel eines Studierenden von einer Hochschule an eine andere - Bsp.: Der günstigste Zeitpunkt für einen Hochschulwechsel ist i.d.R. nach dem abgeschlossenen Grundstudium (mit bestandener Zwischenprüfung bzw. Vordiplom).

  • Hochschulzeitung - S: die;-;-en - Zus.: Zeitung - Bed.: eine Zeitung für die Belange von Studenten - Bsp.: adrem - Die unabhängige Hochschulzeitung für Sachsen

  • Hochschulzugangsberechtigung - S: die;-;-en - Abk.: HZB - Zus.: Zugangsberechtigung - Sy: Hochschulreife - Bed.: eine Sammelbezeichnung für alle Qualifikationen, die zu einem Studium an einer Hochschule berechtigen - Bsp.: Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums ist immer der Nachweis einer so genannten Hochschulzugangsberechtigung. Diese kann auf unterschiedlichen schulischen und/oder beruflichen Wegen erworben werden und berechtigt entweder zum Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule (Universität) oder an einer Fachhochschule.

  • Honorarprofessor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - S: Honorarprofessur - Bed.: eine Person, die aufgrund besonderer wissenschaftlicher Leistungen an einer Hochschule wie ein Professor lehrt; er ist verpflichtet, regelmäßig Lehrveranstaltungen an der Hochschule unentgeltlich durchzuführen - Bsp.: Honorarprofessoren halten Vorträge, veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse und bringen Erfahrungen aus ihrem Hauptberuf ein, dem sie weiter außerhalb der Hochschule nachgehen.

  • Honorarprofessur - S: die;-;-en - Zus.: Professur - S: Honorarprofessor - Bed.: - Bsp.: Die Honorarprofessur "Immobilienrecht" hat Professor Dr. Frank S. inne.

  • honoris causa - WG - Abk.: h.c. - Bed.: ehrenhalber; ein Zusatz zum Ehrendoktor; wird selten so verwendet, meistens als Abkürzung - Bsp.: Für die Fakultät ist die Vergabe des Doctor honoris causa ein bedeutsamer akademischer Akt.

  • Hörgeld - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Geld - Bed.: auch Hörergeld; HIST.; bis 1970 in der BRD von den Studenten zu bezahlender Betrag für den Besuch von Vorlesungen - Bsp.: In den 50er- und 60er-Jahren gab es das so genannte Hörgeld, das von den Studierenden direkt an die Professoren gezahlt werden musste und bis zu 300 DM betrug. - Nach der Abschaffung des Hörergeldes Anfang der 1970er-Jahre gab es in Deutschland 35 Jahre keine Studiengebühren.

  • Hörsaal - S: der;-s;-säle - Zus.: Saal - Bed.: großer Raum, in dem vor allem Vorlesungen für große Studentengruppen stattfinden - Bsp.: Die Mathematik-Vorlesung findet heute ausnahmsweise im Hörsaal 304 statt.

  • Hospitant - S: der;-en;-en - V: hospitieren - S: Hospitanz - Bed.: eine Person, die sich zeitweilig in einem Unternehmen aufhält, um sich zu informieren; an Hochschulen auch Gasthörer - Bsp.: Hospitanten brauchen einen "Plan" - am besten vom Chef und dem Hospitanten gemeinsam entwickelt.

  • Hospitanz - S: die;-;-en - V: hospitieren - S: Hospitant - Bed.: der zeitweilige Aufenthalt in einem Unternehmen, um sich zu informieren - Bsp.: Jahr für Jahr kommen rund 280 angehende Journalistinnen und Journalisten zum Bayerischen Rundfunk, um eine Hospitanz zu absolvieren.

  • hospitieren - V: hospitierte/hospitiert haben - S: Hospitanz, Hospitant - Bed.: sich zeitweilig in einem Unternehmen, in einer Lehrveranstaltung o.Ä. aufhalten, um sich dort zu informieren - Bsp.: Besonders wichtig ist, dass neben der Vermittlung von theoretischem Wissen und praktischen Fertigkeiten auch eine Praxisphase dazwischen geschaltet ist, während der die Teilnehmer bei Vereinen, Initiativen und Einrichtungen hospitieren.

  • Hotel Mama - WG; das - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung dafür, dass ein Student noch in der Wohnung der Eltern wohnt und sich dort um nichts kümmern muss - Bsp.: In München wohnte im Jahr 2000 fast jeder dritte Münchner Student im "Hotel Mama".

  • HRK - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Hochschulrektorenkonferenz - Bsp.: Die HRK vertritt die Hochschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

  • HRZ - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Hochschulrechenzentrum - Bsp.: Zur Lösung komplexer Fragen können Sie gegebenenfalls auch direkt mit einem Mitarbeiter des HRZ einen Termin vereinbaren.

  • Hrsg. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Herausgeber; häufig im Literaturverzeichnis - Bsp.: Hoffmann, Hilmar (Hrsg.): Deutsch global. Neue Medien - Herausforderungen für die Deutsche Sprache. Köln: DuMont 2000

  • HS - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Hochschule; häufig in Überschriften von Nachrichten - Bsp.: HS Anhalt verabschiedet Absolventinnen und Absolventen am Standort Köthen.

  • HSB - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Hochschulbibliothek - Bsp.: Die HSB verfügt über einen Bestand von ca. 60.000 Büchern und diversen Zeitschriften.

  • HSZ - Abk.; das - Bed.: studentensprachliche Abkürzung zu Hochschulsportzentrum - Bsp.: Das HSZ, eine zentrale Einrichtung der RWTH Aachen, organisiert für die Aachener Hochschulen ein bedarfsorientiertes und qualifiziertes Sport- und Bewegungsangebot.

  • HUB - Abk.; die - Bed.: häufig verwendete Abkürzung für die Humboldt-Universität Berlin - Bsp.: Die HUB hatte sich 2007 erfolglos bei der Exzellenzinitiative beworben.

  • HVV - Abk.; das - Bed.: vor allem schriftsprachliche Abkürzung zu Vergabeverfahren an Hochschulen - Bsp.: 80 Prozent der Studienplätze werden durch das Vergabeverfahren an Hochschulen (HVV) vergeben.

  • HZB - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Hochschulzugangsberechtigung - Bsp.: Wenn ein ausländischer Studienbewerber sein Hochschulstudium im Heimatland abgeschlossen hat, verfügt er über eine allgemeine HZB.

  • IAESTE - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu International Association for the Exchange of Students for Technical Experience; eine Organisation, die Praktikumsplätze vor allem für Studenten der Ingenieur- und Naturwissenschaften organisiert; IAESTE; vgl. auch AIESEC - Bsp.: Die IAESTE vermittelt Praktika für Studierende aus Fachrichtungen der Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie Land- und Forstwirtschaft.

  • Ideenwettbewerb - S: der;-s;-e - Zus.: Wettbewerb - Bed.: ein Wettbewerb, in dem es darum geht, Ideen zu einem bestimmten Projekt von verschiedenen Personen, Institutionen usw. zu sammeln - Bsp.: Der Ideenwettbewerb "Stadt 2030" wurde im April 2000 vom BMBF ausgeschrieben. Er lud alle deutsche Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern ein, Zukunftskonzeptionen und Leitbilder für ihre Stadt und Region zu formulieren.

  • IHS - Abk.; die - Bed.: HIST; DDR; Abkürzung zu Ingenieurhochschule - Bsp.: Die IHS konzentrierten sich in Lehre und Forschung auf technologische und technisch-ökonomische Probleme und Aufgaben und bildeten Ingenieure aus.

  • Immaschein - S: der;-s;-e - Zus.: Schein - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu Immatrikulationsbescheinigung - Bsp.: "Für die Schulversion von Windows Vista musst du nur nachweisen, dass du Student bist, der Immaschein reicht aus."

  • Immatrikulation S: die;-;-en - V: immatrikulieren - Sy: Einschreibung - A: Exmatrikulation - Bed.: Anmeldung zum Studium an einer Hochschule, indem sich der Student in die Liste (Matrikel) der Studierenden einträgt - Bsp.: Die Immatrikulation erfolgt zur im Zulassungsbescheid angegebenen Zeit und setzt die fristgemäße Annahme der Zulassung voraus.

  • Immatrikulationsbescheinigung - S: die;-;-en - Zus.: Bescheinigung - Kurzwort: Immaschein - Sy: Studienbescheinigung - Bed.: eine Bescheinigung, die als Nachweis für die erfolgte Immatrikulation an einer Hochschule dient - Bsp.: Immatrikulationsbescheinigungen können online per Internet an den Terminals oder am eigenen PC erstellt werden.

  • (sich) immatrikulieren - V: immatrikulierte (sich)/(sich) immatrikuliert haben - S: Immatrikulation - A: (sich) exmatrikulieren - Bed.: sich an einer Hochschule in die Liste der Studenten (= Matrikel) einschreiben - Bsp.: Wenn Sie an der Universität Oldenburg studieren möchten, müssen Sie sich immatrikulieren, also an der Uni einschreiben.

  • Impressum - S: das;-s;-ssen - Bed.: Informationen in einem Buch, einer Zeitschrift usw. über den Verlag, den Druck, das Copyright (©) usw. - Bsp.: Im Impressum werden die wichtigen "technischen" Daten des Buches angegeben, damit Buchhändler und Bibliotheken dieses eindeutig und schnell identifizieren können.

  • Impulsreferat - S: das;-s;-e - Zus.: Referat - Bed.: ein Referat, das für die weitere Diskussion wichtige Anregungen gibt - Bsp.: Der Moderator gibt im Impulsreferat eine bestimmte Fragestellung oder einen Sachverhalt vor, zu dem die Kursteilnehmer dann ein Kurzreferat ausarbeiten sollen.

  • Incoming - S: der;-s;-s (v.a. im Plural) - A: Outgoing - Bed.: Studenten, die von einer ausländischen (Partner-)Hochschule für Studien- oder Praktikumssemester an eine deutsche Hochschule kommen (häufig im Rahmen von Austauschprogrammen, z.B. ERASMUS) - Bsp.: Während ihres Aufenthaltes an der Hochschule werden Incomings vom International Office betreut.

  • Infotag - S: der;-s;-e - Zus.: Tag - Bed.: umgangssprachliches Kurzwort zu Hochschulinformationstag - Bsp.: Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Bonn veranstaltet am 31. Mai 2007 einen Infotag für Schülerinnen und Schüler der Oberstufen an Schulen in Bonn und Umgebung.

  • Ing. - Abk.; der - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Ingenieur, v.a. als Bestandteil von Namen - Bsp.: Dr.-Ing. Horst Zuse ist Honorarprofessor an der FH Lausitz.

  • Ingenieurhochschule - S: die;-;-n - Zus.: Hochschule - Bed.: HIST; DDR; seit 1969 ein Typ technischer Hochschulen, die sich in Lehre und Forschung auf technologische und technisch-ökonomische Themen konzentrieren - Bsp.: Als Zugangsvoraussetzung zur Ingenieurhochschule galt die Berufsausbildung mit Abitur oder das Abitur der EOS mit einem Vorpraktikum.

  • Ingenieurwissenschaft - S: die;-;-en (v.a. im Plural) - Zus.: Wissenschaft - Bed.: wissenschaftliche Disziplinen, die sich mit der Bearbeitung technischer Probleme beschäftigen - Bsp.: Zu den Ingenieurwissenschaften gehören u.a. Maschinenbau, Elektrotechnik, Kernenergietechnik, Verfahrenstechnik usw.

  • Inhaltsverzeichnis - S: das;-sses;-sse - Zus.: Verzeichnis - Bed.: Aufstellung der Abschnitte oder Kapitel einer Arbeit in chronologischer Reihenfolge - Bsp.: Mit "Word" lässt sich ein Inhaltsverzeichnis per Mausklick erstellen, besonders einfach ist das Erstellen des Inhaltsverzeichnisses, wenn die Überschriften im Dokument mithilfe der vordefinierten Formatvorlagen "Überschrift 1" bis "Überschrift 9" formatiert wurden.

  • Ininstitut - S: das;-s;-e - Zus.: Institut - Bed.: wissenschaftliche Einrichtung unter der Verantwortung eines Fachbereichs oder mehrerer Fachbereiche innerhalb einer Hochschule - Bsp.: Das Applikationszentrum Multimediatechnik & E-Learning (AME) ist ein Ininstitut des Fachbereichs Informationstechnik & Elektrotechnik an der Hochschule Mittweida.

  • Initiativbewerbung - S: die;-;-en - Zus.: Bewerbung - Bed.: eine Bewerbung auf eigene Initiative, nicht als Antwort auf eine Stellenannonce - Bsp.: Bevor Sie eine Initiativbewerbung verschicken, sollten Sie telefonisch Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen.

  • inskribieren - V: inskribierte/inskribiert haben - S: Inskription - Bed.: österreichische Bezeichnung für einschreiben - Bsp.: Man kann sich vom 21. Juli bis zum 15. Oktober 2009 an der Universität Wien inskribieren.

  • Inskription - S: die;-;-en - V: inskribieren - Bed.: österreichische Bezeichnung für Einschreibung - Bsp.: Der zweite Schritt ins Studium nach der Voranmeldung ist die Inskription, sie wird in der Studienabteilung durchgeführt.

  • Institut - S: das;-s;-e - Bed.: ein Zusammenschluss mehrerer Lehrstühle zu einer Einheit innerhalb der Hochschule (vgl. Ininstitut, Aninstitut) - Bsp.: Bei ähnlichen Forschungsinteressen schließen sich Professoren - auch über die Fakulätsgrenzen hinweg - zu einem Institut zusammen.

  • Intelligenztest - S: der;-s;-s - Zus.: Test - Bed.: ein Test zur Messung der Intelligenz einer Person; umgangssprachlich häufig als IQ-Test bezeichnet - Bsp.: Psychologen entwickelten einen differenzierten Intelligenztest für Kinder, bei dem die Intelligenz differenziert gemessen wird.

  • Intensivkurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Bed.: ein Kurs (z.B. ein Sprachkurs) mit einer hohen täglichen Stundenzahl, der nur eine kurze Zeit dauert (mehrere Tage bis zu einigen Wochen) - Bsp.: Nach der Teilnahme an einem Einstufungstest führen wir Intensivkurse auf den unterschiedlichen Niveaus A2, B1 und B2 zur Studienvorbereitung durch.

  • Intensivmodul - S: das;-s;-e - Zus.: Modul - Bed.: eine Einheit innerhalb eines Modulstudiums, in der der Stoff einer Moduleinheit in kurzer Zeit mit einer hohen täglichen Stundenzahl behandelt wird - Bsp.: In einem Intensivmodul im Sommer finden 8 Stunden Unterricht pro Woche statt.

  • Interdisziplinäre Studiengang - WG; der - Bed.: ein Studiengang, in dem zwei oder mehr Wissenschaftsgebiete verbunden sind, z.B. Informatik und Multimedia - Bsp.: Der interdisziplinäre Studiengang "Regenerative Energiesysteme" wird gemeinsam von den Fakultäten Maschinenwesen sowie Elektrotechnik und Informationstechnik angeboten.

  • Internat - S: das;-s;-e - Sy: Wohnheim, Studentenwohnheim, Studentenheim - Bed.: hier: (selten verwendet für) ein Wohnheim für Studenten - Bsp.: Für viele junge Menschen ist das Zimmer im Internat das erste eigene Zuhause.

  • International Office - WG; das - Bed.: auch an deutschen Hochschulen häufig verwendete englische Bezeichnung für Akademisches Auslandsamt - Bsp.: Im International Office laufen die Fäden für alle internationalen Aktivitäten zusammen.

  • ISA - Abk.; das - Abkürzung zu Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt; ein Informationssystem der Universität Duisburg-Essen, das Daten übersichtlich und adressatengerecht zusammenstellt, um Schülern, Studienbewerbern und Studierenden Orientierungsmöglichkeiten zu Studienwahl und Arbeitsplatzperspektiven zu geben - Bsp.: Das ISA will primär Schülern, Studienberechtigten und Studierenden im Internet überschaubare datengestützte Informationen zur Studienwahl der am meisten nachgefragten Fächer anbieten.

  • Ishikawa-Diagramm - S: das;-s;-e - Zus.: Diagramm - Sy: Fischgrätendiagramm - Bed.: eine Methode zur übersichtlichen Darstellung möglichst vieler Ursachen für ein problem - Bsp.: In einem Ishikawa-Diagramm werden alle Ursachen eines Problems, unterteilt in Haupt- und Nebenursachen, gesammelt und dargestellt.

  • ISIC - Abk.; der - Abkürzung zu International Student Identity Card ; internationaler Studierendenausweis der ISIC Association; einziger Nachweis des Studierendenstatus, der weltweit akzeptiert und von der UNESCO als Dokument studentischer Mobilität anerkannt wird - Bsp.: Der ISIC gilt jeweils 16 Monate, von September eines Jahres bis Dezember des darauf folgenden Jahres.

  • Jahrbuch - S: das;-s;-bücher - Zus.: Buch - Bed.: eine Publikation, die einmal pro Jahr erscheint und über Ereignisse o.Ä des vergangenen Jahres informatiert; Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland - Bsp.: Die Max-Planck-Gesellschaft legt mit dem Jahrbuch ihren wissenschaftlichen Rechenschaftsbericht vor.

  • Jahresstipendium - S: das;-s;-dien - Zus.: Stipendium - Bed.: ein Stipendium für die Dauer eines Studienjahres - Bsp.: Die nach dem amerikanischen Senator Fulbright benannte Kommission vergibt Jahresstipendien für ein Studium in den USA.

  • JLU - Abk.; die - Bed.: häufig verwendete Abkürzung für die Justus-Liebig-Universität Gießen - Bsp.: An der JLU waren im Wintersemester 2008/09 22.884 Studierende immatrikuliert.

  • Jobbörse - S: die;-;-n - Zus.: Börse - Bed.: studentische Jobbörse; eine Einrichtung, die Jobs (für Studenten) vermittelt - Bsp.: "Jobber" ist eine on-/offline Jobbörse für Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet.

  • Jobmesse - S: die;-;-n - Zus.: Messe - Sy: Kontaktmesse - Bed.: eine Veranstaltung, auf der Studenten potenzielle Arbeitgeber kennen lernen und sich mit den Anforderungen des Arbeitsmarkts vertraut machen können - Bsp.: Die Jobmesse bietet Studierenden und Absolventen die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu potenziellen Praktikums- und Arbeitgebern zu knüpfen.

  • Jobportal - S: das;-s;-e - Zus.: Portal - Sy: Stellenportal - Bed.: ein Internetdienst, das den Kontakt zwischen Arbeitsuchenden und Arbeitgebern herstellen sollen - Bsp.: Mit dem neuen Jobportal unterstützt die Humboldt-Universität zu Berlin Studierende und Absolventen beim Start ins Berufsleben.

  • Jobvermittlung - S: die;-;-en - Zus.: Vermittlung - Bed.: eine Stelle des Arbeitsamtes auf dem Hochschulgelände oder in der Nähe der Hochschule; vermittelt Jobs für Studenten - Bsp.: Die Jobvermittlung für Studenten arbeitet mit dem Ziel, interessierten Unternehmen flexible und hochmotivierte studentische Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.

  • Jungakademiker - S: der;-s;- - Zus.: Akademiker - Bed.: ein Absolvent einer Hochschule, der neu in das Berufsleben einsteigt - Bsp.: Die Zahl der Jungakademiker hat in Deutschland stark abgenommen.

  • Juniorprofessor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - S: Juniorprofessur - Bed.: ein junger Akademiker, der nach abgeschlossener Promotion für sechs Jahre an einer Hochschule sein Fachgebiet selbstständig und unabhängig vertritt, in dieser Zeit lehrt und forscht und sich (ohne Habilitation) auf eine Professur bewerben kann - Bsp.: Ein Juniorprofessor soll im Durchschnitt etwa vier Semesterwochenstunden in der Lehre tätig sein.

  • Juniorprofessur - S: die;-;-en - Zus.: Professur - S: Juniorprofessor - Bed.: die Professur eines Juniorprofessors - Bsp.: Die Juniorprofessur wurde für den wissenschaftlichen Nachwuchs als neuer Karriereweg geschaffen.

  • Juniorstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - S: Juniorstudium - Sy: Schülerstudent - Bed.: ein besonders begabter und leistungsbereiter Schüler, der parallel zu den Klassenstufen 11 und 12 Lehrveranstaltungen an einer Hochschule besucht - Bsp.: Jeder Juniorstudent hat neben dem schulischen Mentor (Patenlehrer) auch einen universitären Mentor (Patenprofessor), der ihm gemeinsam mit anderen Studierenden mit Rat und Tat zur Seite steht.

  • Juniorstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - S: Juniorstudent - Sy: Schülerstudium, Frühstudium - Bed.: der Besuch von Lehrveranstaltung an einer Hochschule parallel zu den Klassenstufen 11 und 12 an einem Gymnasium - Bsp.: Ein Juniorstudium bietet besonders begabten Schülern die Möglichkeit, zusätzliche Angebote der Hochschulen gezielt wahrzunehmen und Erfahrungen zu sammeln, aus denen sie ihren endgültigen Studienwunsch erarbeiten können.

  • Kaderschmiede - S: die;-;-n - Bed.: eine Einrichtung (z.B. eine Hochschule), an der Führungskräfte für Politik und Wirtschaft ausgebildet werden - Bsp.: Akademische Kaderschmiede für Konzerne (Überschrift in der Financial Times Deutschland am 02.01.2001)

  • Kanon - S: der;-s;-s - Bed.: Sammlung von Regeln oder von Literatur, die gelesen werden sollte; Literaturkanon - Bsp.: Zurzeit wird an einer Liste für einen Sekundärliteraturkanon gearbeitet und ein Sammelregal für ebendiese Literatur in der Bibliothek aufgestellt.

  • Kanzler - S: der;-s;- - Bed.: Leiter der Hochschulverwaltung - Bsp.: Der Kanzler ist der Beauftragte für den Haushalt und kann an den Sitzungen aller Gremien der Hochschule teilnehmen.

  • Kapazitätsklage - S: die;-;-n - Zus.: Klage - Bed.: eine Studienplatzklage, weil die Hochschule die vorhandenen Studienkapazitäten nicht ausschöpft - Bsp.: Bei einer Kapazitätsklage muss die Hochschule nachweisen, dass sie ihre auf Grund verschiedener Vorschriften berechneten Studienplatzkapazitäten voll ausgeschöpft hat.

  • Karrieremesse - S: die;-;-n - Zus.: Messe - Bed.: eine Messe, bei der Bewerber potenzielle Arbeitgeber kennen lernen können - Bsp.: Auf der Karrieremesse women&work haben Frauen die Möglichkeit, Führungskräfte der deutschen Unternehmen zu treffen und durch Bewerbungsgespräche und Vorträge die persönliche Karriereplanung aktiv voranzutreiben.

  • Karzer - S: der;-s;- - Bed.: HIST; ein Raum, in der ein Student eine Strafe absitzen musste; vgl. Wikipedia-Definition - Bsp.: Auch Schulden waren ein häufiger Grund, Studenten für einige Tage in den Karzer zu sperren.

  • Katheder - S: der/das;-s;- - Bed.: HIST; ein schmaler, hoher Tisch im Unterrichtsraum, hinter dem der Lehrer steht; Achtung: nicht mit Katheter verwechseln! - Bsp.: Das Katheder stand im Vergleich zu den Tischen der Schüler in erhöhter Position, um dem Lehrer eine bessere Übersicht über die damals oft vergleichsweise große Klasse zu verschaffen.

  • Kernfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - Sy: Major, Hauptfach - A: Begleitfach, Beifach - Bed.: Schwerpunkt eines Bachelor- oder Masterstudienganges - Bsp.: Im Bachelor-Studiengang der Philosophischen Fakultät wird in vielen Fällen ein Kernfach mit einem Begleitfach kombiniert.

  • Kettenpraktikum - S: das;-s;-ka (Singular sehr selten - Zus.: Praktikum - Bed.: mehrere, meist unbezahlte Praktika, die Absolventen nach dem Studium durchführen (weil sie keine Arbeit finden); vgl. Praktikumskarriere - Bsp.: Die Verbreitung von Kettenpraktika ist gering, nur etwa jede(r) zehnte Fachhochschulabsolvent(in) hat nach dem Studium zwei oder mehr Praktika durchlaufen.

  • KIA - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Kooperatives Studium mit integrierter Ausbildung - Bsp.: Das KIA hat den Vorteil einer besonders praxisorientierten Ausbildung.

  • Kick-off-Vortrag - S: der;-s;-vorträge - Zus.: Vortrag - Bed.: auch Kick-off-Referat; ein Vortrag zu Beginn eines Projekts (z.B. Seminar, Workshop), mit dem die Teilnehmenden vor allem motiviert werden sollen - Bsp.: Anhand von praxisnahen Beispielen eröffnete Irene P. die Seminarreihe mit ihrem motivierenden Kick-off-Vortrag zum Thema "E-Tourismus-Markt".

  • Klausur - S: die;-;-en - Bed.: eine schriftliche Prüfungsleistung - Bsp.: Voraussetzung zur Teilnahme an der Klausur ist der Erwerb eines Leistungsscheins.

  • klausurrelevant (Thema) - Adj./Adv.; v.a. Adv. - Bed.: wichtig für eine Klausur - Bsp.: "Weiß zufällig jemand, ob die Case-Studies, die von den Studenten vorgetragen werden, in irgendeiner Form klausurrelevant sind?"

  • Kleingruppenarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - A: Einzelarbeit - Bed.: die Arbeit in kleinen Gruppen (etwa 5 Personen), um in gemeinsamen Diskussionen ein Problem zu lösen; vgl. Gruppenarbeit - Bsp.: Vorteile der Kleingruppenarbeit sind, dass mehr Leute öfter zu Wort kommen, dass mehrere Themen parallel bearbeitet werden können und dass ein Thema von mehreren Kleingruppen bearbeitet werden kann.

  • klopfen - V: klopfte/geklopft haben - Bed.: Begrüßung und Verabschiedung des Vorlesenden bzw. Beifall während der Vorlesung durch das Pochen mit dem Handknöchel auf den Tisch - Bsp.: Im Theater klatscht man, in der Universität klopfen die Studenten am Ende einer Vorlesung. Man ballt eine lockere Faust und klopft damit auf den Tisch oder die Schreibunterlage im Hörsaal. Ursprünglich war das Klopfen einmal eine gemeine Form der Kritik, mit der man die Redebeiträge unterbrach. Mittlerweile wird am Ende jeder Vorlesung geklopft. Wie laut und lange geklopft wird, sagt etwas über die Langeweile oder Begeisterung des Auditoriums. (http://kinderuni.fhv.at/Files/KU-guide.pdf)

  • KMK - Abk.; die - Bed.: allgemeine Abkürzung zu Kultusministerkonferenz - Bsp.: Die KMK legt erneut ein aktuelles Dossier zum Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland vor.

  • Kolleg - S: das;-s;-s - Bed.: ein Institut, an dem Erwachsene in einem drei- bzw. vierjährigen Vollzeitunterricht die allgemeine Hochschulreife erlangen können - Bsp.: Der Besuch eines Kollegs endet nach drei Jahren mit den Abiturprüfungen.

  • Kolleg - S: das;-s;-s - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu Studienkolleg - Bsp.: Der Unterricht am Kolleg beginnt täglich um 8 Uhr.

  • Kollegialprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine mündliche Prüfung, die von mindestens zwei Prüfenden durchgeführt wird - Bsp.: Eine mündliche Prüfung wird von mehreren Prüfern (Kollegialprüfung) oder von einem Prüfer abgenommen.

  • Kolloquium - S: das;-s;-quien - Bed.: eine wissenschaftliche Diskussion zwischen Fachleuten, an einer Hochschule zwischen Hochschullehren und Studenten; vgl. Wikipedia-Definition; {Herkunft - latein: Gespräch} - Bsp.: Im Kolloquium werden aktuelle Projekte von fortgeschrittenen Studierenden, Doktorierenden und Habilitierenden besprochen, sowie die Arbeiten eingeladener Gäste vorgestellt.

  • Kombiprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine Prüfungsform, bei der mehrere Fächer geprüft werden - Bsp.: Die Informatiker haben eine Kombiprüfung für beide Vorlesungen zusammen, die 30 Minuten dauert.

  • Kombi-Studium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: die Verbindung einer Berufsausbildung mit einem Fachhochschulstudium - Bsp.: "Nach Deiner Ausbildungszeit bist Du sowohl Industriemechaniker als auch Bachelor of Engineering."

  • Kommilitone - S: der;-n;-n - Bed.: Mitstudent an einer Hochschule; {Herkunft - latein: commilitio: Mitsoldat} - Bsp.: Ich habe mir das Buch bei einem Kommilitonen ausgeliehen.

  • Kompaktseminar - S: das;-s;-e - Zus.: Seminar - Bed.: ein Seminar, das nicht ein oder mehrere Semester dauert, sondern nur wenige Tage - Bsp.: Das Thema "Recht und Steuern bei Transaktionen" behandelt ein dreitägiges Kompaktseminar an der European Business School.

  • Konferenz - S: die;-;-en - Bed.: ein Treffen, bei der mehrere Personen (z.B. Fachleute) über bestimmte Themen diskutieren; {Herkunft: latein.: conferentia=Besprechung} - Bsp.: Vom 27. bis 29. Oktober 2010 fand in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi die 4. internationale Konferenz zu erneuerbaren Energien statt.

  • Konferenz Sächsischer Studierendenschaften - WG; die - Abk.: KSS - Bed.: der Zusammenschluss aller Studierendenräte aller sächsischen Hochschulen; KSS - Bsp.: Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) hat die schwarz-gelbe Landesregierung vor weiteren Stellenstreichungen an den Hochschulen gewarnt.

  • Kongress - S: der;-es;-e - Bed.: ein offizielles Treffen von Fachleuten, bei dem Fachthemen beraten werden (und Beschlüsse gefasst werden); {Herkunft - latein.: congressus=Zusammenkommen} - Bsp.: Im Sommer findet ein Kongress zum Thema "Zukunft der Lebensmittel im 21. Jahrhundert" statt.

  • konsekutive Studienmodell - WG; das - Bed.: ein Studiensystem, das i.d.R. aus einer 6-semestrigen Bachelorphase und einer 4-semestrigen Masterphase besteht - Bsp.: Das konsekutive Studienmodell sieht zunächst ein sechssemestriges Bachelor-Studium in einem ingenieurwissenschaftlichen Fach vor, daran schließt sich ein vier Semester dauerndes Master-Studium in Betriebswirtschaftslehre mit technischer Orientierung an.

  • Konspekt - S: der;-s;-e - V: konspektieren - Bed.: Zusammenstellung der inhaltlichen Schwerpunkte eines Textes, Buches o.Ä. in kurzer nominaler Form; {Herkunft - latein.: conspectus=mit einem Blick} - Bsp.: Zu den wichtigsten Merkmalen des Konspekts zählen die übersichtliche Form, die Gliederung nach der Vorlage und eine möglichst knappe Wiedergabe des gesamten Inhalts bzw. Gedankenganges in Stichworten.

  • konspektieren - V: konspektierte/konspektiert haben - S: Konspekt - Bed.: die inhaltlichen Schwerpunkte eines Textes, Buches o.Ä. in kurzer nominaler Form zusammenstellen - Bsp.: Beim Konspektieren sollte man wichtige Informationen markieren und zentrale Aussagen in Form von Stichpunkten zusammenfassen.

  • Konsultation - S: die;-;-en - Bed.: ein Gespräch bei einem Professor oder einem anderen Lehrer an der Hochschule, um einen Rat (für eine Hausarbeit o.Ä.) zu bekommen - Bsp.: Nach Ablauf des ersten Monats entscheidet der Betreuer über die Frequenz der weiteren Besprechungstermine, bei Bedarf kann der Student den Betreuer jederzeit um zusätzliche Termine zur Konsultation bitten.

  • Kontaktmesse - S: die;-;-n - Zus.: Messe - Sy: Jobmesse - Bed.: eine Veranstaltung, auf der sich Unternehmen präsentieren und Studenten und Absolventen Informationen zu Bedarf an Hochschul-Absolventen, Möglichkeiten von Praktika oderDiplomarbeiten im Unternehmen bekommen - Bsp.: Etwa zweimal im Jahr findet die Informatik-Kontaktmesse statt, sie soll dazu dienen, dass die Studenten Kontakte zu Firmen knüpfen können, welche im Bereich der Datenverarbeitung tätig sind.

  • Kontaktstudium - S: das;-s;-ien - Zus.: Studium - Bed.: ein Studium für Berufstätige oder Senioren, die sich in Wochenend- und Blockseminaren fortbilden; Beispiel - Bsp.: Kontaktstudien sind längerfristig angelegte Weiterbildungsmöglichkeiten, die insbesondere auch Berufstätigen die Möglichkeit eröffnen, ihr einmal erworbenes Wissen auf den neuesten wissenschaftlichen Stand zu bringen oder sich mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaften vertraut zu machen.

  • Konzil - S: das;-s;-e - Bed.: die Vertretung aller Hochschulgruppen (Professoren, Mitarbeiter, Angestellte, Studenten); ist z.B. zuständig für die Wahl des Rektors und der Prorektoren, den Beschluss der Grundordnung der Hochschule sowie die Bestätigung des jährlichen Rechenschaftsberichts {Herkunft: lateinisch concilium=Versammlung} - Bsp.:

  • KSG - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Katholische Studentengemeinde; Beispiel für eine KSG: KSG Leipzig - Bsp.: Jeden Montag im Semester feiert die KSG Dresden ihre Gemeindemesse in der St. Paulus-Kirche, Bernhardstr. 42 (nahe der Universität).

  • KSS - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Konferenz Sächsischer Studierendenschaften; vgl. auch LAK - Bsp.: Die KSS vertritt rund 102.000 Studentinnen und Studenten und somit alle Studierenden der staatlichen Hochschulen Sachsens.

  • Kultusministerkonferenz - S: die;-;(-en) Plural nicht üblich - Abkürzung: KMK - Bed.: ein Zusammenschluss der für Bildung, Erziehung, Hochschulen, Forschung und kulturelle Angelegenheiten zuständigen Minister - Bsp.: Die Kultusministerkonferenz sieht es als zentrale Aufgabe an, die Qualität schulischer Bildung und die Vergleichbarkeit schulischer Abschlüsse zu sichern.

  • kumulative Dissertation - WG; die - Bed.: eine Arbeit (Dissertation), die aus veröffentlichten und/oder unveröffentlichten Einzelarbeiten besteht, die eine in sich abgeschlossene Darstellung der Forschungsarbeiten und ihrer Ergebnisse enthält - Bsp.: Eine kumulative Arbeit muss eine Liste mit den Titeln der Einzelarbeiten, eine Einleitung und einen verbindenden Text enthalten.

  • Kunsthochschule - S: die;-;-n - Zus.: Hochschule - Bed.: eine Hochschule, an der die Fächer der Bildenden Künste (Malerei, Bildhauerei, Grafik, Kunsthandwerk usw., auch Architektur) gelehrt werden - Bsp.: An Kunsthochschulen können Sie neben den so genannten freien Künsten, also Malerei und Bildhauerei, auch angewandte Künste bis zum Design studieren.

  • Kuratorium - S: das;-s;-rien - Bed.: die Aufsichtsbehörde einer Hochschule, die zu allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Hochschule Stellung nimmt - Bsp.: Das Kuratorium besteht an Universitäten und Fachhochschulen aus bis zu zwölf unabhängigen Persönlichkeiten, die über langjährige Erfahrungen in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur oder Verwaltung verfügen und mit dem Hochschulwesen vertraut sind.

  • Kursbuch - S: das;-s;-bücher - Zus.: Buch - Bed.: ein Teil eines komplexen Lehrwerks, mit dem im Unterricht gearbeitet wird; vgl. Arbeitsbuch - Bsp.: Das Kursbuch beinhaltet Texte, Situationen und Übungen zur Erarbeitung der Fertigkeiten Hören, Lesen und Schreiben.

  • Kursmodul - S: das;-s;-e - Zus.: Modul - Bed.: abgeschlossener Teil eines Kurses - Bsp.: Das Kursmodul "uni-deutsch TestDaFtraining" bereitet auf die Prüfung TestDaF, dem Test Deutsch als Fremdsprache, vor.

  • Kurzbewerbung - S: die;-;-en - Zus.: Bewerbung - Bed.: eine Bewerbung, die nur aus dem Anschreiben und einem (tabellarischen) Lebenslauf besteht - Bsp.: Die schriftliche Kurzbewerbung dient dem Bewerber und dem Unternehmen dazu, schnell abzuklären, wie die Chancen für ein weiterführendes Bewerbungsverfahren aussehen.

  • Kurzreferat - S: das;-s;-e - Zus.: Referat - Bed.: kurze mündliche Darstellung eines Inhalt, eines Lehrstoffs, eines Forschungsgegenstandes; häufig auch Synonym zu Kurzvortrag - Bsp.: Am Ende des Kurzreferats sollten in einer Schlussfolgerung die Ergebnisse noch einmal zusammengefasst werden.

  • Kurzvortrag - S: der;-s;-träge - Zus.: Vortrag - Bed.: kurze mündliche Darstellung eines Themas; häufig auch Synonym zu Kurzreferat - Bsp.: Der Kurzvortrag ist eine Rede zu einem bestimmten Thema, welche vor Publikum vorgetragen wird.

  • Kuschelnote - S: die;-;-n - Zus.: Note - Sy: Bestnote, Traumnote - Bed.: scherzhafte Bezeichnung für eine (unverdient erhaltene) Bestnote - Bsp.: Die Kuschelnote "sehr gut" im Abschlusszeugnis ist in einigen Studienfächern zum Standard geworden.

  • KVV - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis; Studienplaner für alle Studierenden, enthält alle Lehrveranstaltungen des entsprechenden Semesters, Vorschläge für Stundenpläne sowie nützliche Informationen für Studierende - Bsp.: Das KVV ist häufig auch gleichzeitig eine Liste aller Lehrveranstaltungen eines Studienganges.

  • Labor - S: das;-s;-e - S: Laborant - Bed.: Kurzwort zu dem nur noch selten verwendeten Wort Laboratorium; ein Raum, in dem vor allem technische, biologische, medizinische usw. Versuche und Untersuchungen durchgeführt werden; {Herkunft - latein: laborare=arbeiten} - Bsp.: Wir arbeiten heute im Labor.

  • Laborant - S: der;-en;-en - Bed.: ein Mitarbeiter in einem Labor - Bsp.: Der Laborant mit dem Fachbereich Analytik ist für die Überwachung von Produktionsprozessen, für die Untersuchung chemischer Stoffe oder für die Kontrolle der Qualität verantwortlich.

  • LAK - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Landes-ASten-Konferenz - Bsp.: Ziel der LAK ist es, den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Studierendenschaften zu stärken und einheitlich gegenüber der Öffentlichkeit aufzutreten.

  • Landes-ASten-Konferenz - S: die;-;-en - Abk.: LAK - Bed.: Zusammenschluss aller Studierendenvertretungen der Hochschulen der jeweiligen Bundesländer - Bsp.: Die zweite wesentliche Aufgabe der Landes-ASten-Konferenz Bayern ist die Information und Beratung für die Studierenden im Freistaat.

  • Landesquote - S: die;-;-n - Zus.: Quote - Bed.: eine Quote von Studienplätzen, die nur für die Bewerber, die in dem betreffenden Bundesland ihre Studienberechtigung erworben haben, zur Verfügung stehen - Bsp.: Um Unterschiede zwischen den Schulsystemen der Bundesländer zu berücksichtigen, werden die nach der Abiturnote zu vergebenden Studienplätze in Landesquoten aufgeteilt.

  • Landesuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: die Zusammenfassung (Fusion) der einzelnen Hochschulen eines Bundeslandes zu einer (Massen-)Universität - Bsp.: Die drei Universitäten Kiel, Lübeck und Flensburg sollen zu einer Landesuniversität mit Hauptsitz in Kiel zusammengefasst werden.

  • Langzeit-Student - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Bed.: ein Student, der deutlich länger studiert, als die Regelstudienzeit vorsieht - Bsp.: Langzeit-Studenten sollen in Nordrhein-Westfalen Studiengebühren bezahlen.

  • Langzeit-Studiengebühr - S: die;-;-en (vor allem im Plural) - Zus.: Studiengebühr - Bed.: eine Studiengebühr, die Studenten bezahlen müssen, die die Regelstudienzeit deutlich überschreiten - Bsp.: Langzeitstudiengebühren müssen Studierende bezahlen, die die Regelstudienzeit eines Studienganges, der zu einem ersten berufqualifizierenden Abschluss führt, um mehr als vier Semester überschritten haben.

  • Laserpointer - S: der;-s;- - Bed.: ein Lichtzeiger insbesondere für Vorträge mit Projektion - Bsp.: Bei Diagrammen oder Schaubildern kommt der Laserpointer am sinnvollsten zum Einsatz.

  • Latinum - S: das;-s;kein PLural - Bed.: eine Prüfung, in der die Kenntnisse der lateinischen Sprache nachgewiesen werden; ist Prüfungsvoraussetzung für eine Reihe von Studienfächern, wie z.B. Medizin; es wird teilweise noch das Kleine Latinum (Nachweis von Grundkenntnissen) und das Große Latinum unterschieden; {Herkunft - latein.: examen latinum=lateinische Prüfung}; Latinum als Studienvoraussetzung - Bsp.: An vielen deutschen Hochschulen gilt das Latinum als Zulassungsvoraussetzung für ein geisteswissenschaftliches Studium.

  • Laudatio - S: das;-s;-tien - S: Laudator - Sy: Lobrede - Bed.: eine Rede zu Ehren eines Preisträgers, Ehrendoktors, Empfängers einer wissenschaftlichen Auszeichnung o.Ä., in der dessen besonderen Verdienste betont werden; {Herkunft: lat. Lobrede} - Bsp.: Der stellvertretende VHB-Bundesvorsitzende Horst Petry sagte in seiner Laudatio, der Minister engagiere sich außergewöhnlich für den Schienenverkehr in Schleswig-Holstein.

  • Laudator - S: der;-s;-en - Bed.: eine Person, die eine Laudatio hält - Bsp.: Passend zur Autorin und zum Anspruch des Buches ist auch der Laudator gewählt: Die Buchpräsentation wird der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler übernehmen.

  • Learning-Agreement - S: das;-s;-s - Zus.: Agreement - Bed.: eine Vereinbarung des Studienplans zwischen dem Studierenden und der Heimathochschule sowie der Gasthochschule über einen Studienaufenthalt an einer Gasthochschule {Herkunft - engl.: Studienvereinbarung} - Bsp.: Jeder SOKRATES/ERASMUS-Student muss vor Antritt des Auslandsstudiums ein Learning-Agreement abschließen, ansonsten darf er den Studienplatz nicht antreten.

  • Learning-by-Doing - S: das;-;kein Plural - Bed.: eine Methode, bei der durch unmittelbare Anwendung gelernt wird {Herkunft - engl.: Lernen durch Anwenden} - Bsp.: Das Konzept des Learning-by-Doing beruht darauf, dass Lernerfolge nur möglich sind, wenn Dinge ausprobiert und anschließend reflektiert werden.

  • Lebenslanges Lernen - WG; das - Abk.: LLL - Bed.: ein Konzept, Menschen zu befähigen, eigenständig ihr Leben lang zu lernen - Bsp.: Überall in der heutigen Gesellschaft wird lebenslanges Lernen propagiert.

  • Lehramt - S: das;-s;-ämter - Zus.: Amt - Bed.: die Arbeit als Lehrer an einer Schule - Bsp.: Er studiert Deutsch und Englisch für das Lehramt am Gymnasium.

  • Lehrangebot - S: das;-s;-e - Zus.: Angebot - Bed.: das Angebot an Lehrveranstaltungen an einer Hochschule - Bsp.: Das Lehrangebot der Augustana-Hochschule umfasst die Feriensprachkurse in Latein, Griechisch und Hebräisch im September/Oktober jeden Jahres sowie die Lehrveranstaltungen für das Winter- und das Sommersemester.

  • Lehrauftrag - S: der;-s;-träge - Bed.: ein Vertrag mit einer Person, die als Lehrbeauftragter für eine Hochschule tätig ist - Bsp.: J. R., Leiter Unternehmenskommunikation der adidas Group, erhält zu Jahresbeginn einen Lehrauftrag für Strategisches Kommunikationsmanagement an der Munich Business School.

  • Lehrbeauftragte - S: der;-n;-n - Bed.: ein Lehrer, der nicht fest an der Hochschule angestellt ist und der ergänzende Lehrveranstaltungen an Hochschulen durchführt - Bsp.: Ziel des Einsatzes von Lehrbeauftragten war es, Dozentinnen und Dozenten aus der beruflichen Praxis zu gewinnen, um das Lehrangebot der hauptberuflichen Lehrkräfte der Hochschulen sinnvoll zu ergänzen.

  • Lehrbelastung - S: die;-;-en - Zus.: Belastung - Bed.: Zahl der Stunden, die ein Professor in der Lehre tätig ist (aber warum ist das eine "Belastung"?) - Bsp.: Die Lehrbelastung für Assistenzprofessoren beträgt im Allgemeinen nur 6 SWS, sie kann durch Drittmittel weiter gesenkt werden.

  • Lehrbuch - S: das;-s;-bücher - Zus.: Buch - Bed.: ein Buch für den Unterricht, mit dem Schüler/Studenten lernen - Bsp.: Das Lehrbuch der Botanik für Hochschulen, kurz "Der Strasburger", ist ein Standardwerk der Botanik.

  • Lehrdeputat - S: das;-s;-e - Zus.: Deputat - Bed.: der Umfang der Lehrverpflichtung eines Lehrers an einer Hochschule - Bsp.: Fachhochschulprofessoren, die naturgemäß ein höheres Lehrdeputat übernehmen, kommen auf 16 bis 19 Stunden pro Woche.

  • lehren - V: lehrte/gelehrt haben - S: Lehrer - Sy: unterrichten - Bed.: jemandem (Schülern, Studenten) Informationen geben und mit ihm üben, damit er bestimmte Fertigkeiten bekommt - Bsp.: Deutsche Universitätsprofessoren lehren deutlich weniger als noch Anfang der neunziger Jahre.

  • Lehrfreiheit - S: die;-;-en (Plural ungebräuchlich) - Zus.: Freiheit - Bed.: das Recht, die aus wissenschaftlicher Forschung gewonnenen Erkenntnisse frei verwenden zu können, z.B. in der Lehre - Bsp.: Fachhochschullehrer, denen die eigenständige Vertretung eines wissenschaftlichen Faches in Forschung und Lehre übertragen worden ist, können sich auf Wissenschafts- und Lehrfreiheit berufen.

  • Lehrkörper - S: der;-s;- - Bed.: die Gesamtheit der an einer Hochschule oder an einer Schule unterrichtenden Mitarbeiter - Bsp.: Die Qualität der Ausbildung im Deutschen MBA-Programm wird durch einen Lehrkörper garantiert, der sich überwiegend aus Professoren der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Universität Bielefeld zusammensetzt.

  • Lehrkraft - S: die;-;-kräfte - Bed.: allgemeine Bezeichnung für einen Lehrer oder eine Lehrerin - Bsp.: An der Universität werden mehr Lehrkräfte benötigt.

  • Lehrkraft für besondere Aufgaben - WG; die - Sy: Lektor - Bed.: ein hauptberuflicher wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule, der den Studierenden praktische Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt, z.B. Fremdsprachenkenntnisse - Bsp.: Lehrkräfte für besondere Aufgaben führen ihre Lehrveranstaltungen selbstständig oder unter der fachlichen Verantwortung eines Hochschullehrers durch.

  • Lehrmaterial - S: das;-s;-ien - Zus.: Material - Bed.: eine Sammlung von Texten, Übungen, Aufgaben usw., die im Unterricht oder im Selbststudium eingesetzt werden kann - Bsp.: Im Lehrermaterial finden Sie Unterrichtsvorschläge, Aufgaben und Arbeitsbögen, abgestimmt auf Klassenstufen und Unterrichtsfächer.

  • Lehrmeinung - S: die;-;-en - Zus.: Meinung - Bed.: eine anerkannte Meinung innerhalb eines Wissenschaftsgebietes - Bsp.: Protonen sind laut der herkömmlichen Lehrmeinung kugelförmig; amerikanische Forscher widerlegen diese Theorie und vermuten, dass Protonen eiförmig sind.

  • Lehrprofessur - S: die;-;-en - Zus.: Professur - Bed.: eine Professur mit dem Arbeitsschwerpunkt in der Lehre - Bsp.: Das Bundesland Bayern hat bereits mehrere Lehrprofessuren ausgeschrieben.

  • Lehrstuhl - S: der;-s;-stühle - Bed.: die planmäßige Stelle eines Professors an einer Universität - Bsp.: Der Senat beschloss, dass der frei werdende Lehrstuhl für Mathematik, Schwerpunkt Mathematische Stochastik, wieder besetzt wird.

  • Lehrstuhlinhaber - S: der;-s;- - Zus.: Inhaber - Bed.: der Professor, der einen Lehrstuhl besetzt; wird meistens zusammen mit dem Titel und dem Namen der Person verwendet - Bsp.: Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Finanzmanagement, Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. rer. pol. habil. Reinhard Hielscher

  • Lehrveranstaltung - S: die;-;-en - Abk.: LV - Zus.: Veranstaltung - Bed.: Oberbegriff für Vorlesung, Seminar, Übung u.Ä. - Bsp.: Der Typ der Lehrveranstaltung wird im Vorlesungsverzeichnis angekündigt. Die wichtigsten Formen von Lehrverstaltung sind Seminare, Vorlesungen, Übungen, Praktika, Exkursionen und Tutorien.

  • Lehrwerk - S: das;-s;-e - Bed.: ein komplexes Lehrmaterial (zum Sprachen lernen), das aus Kursbuch, Arbeitsbuch und weiteren Materialien besteht - Bsp.: "Schritte plus" ist ein Lehrwerk zur Vorbereitung auf die Prüfung "Deutsch-Test für Zuwanderer".

  • Leistungskontrolle - S: die;-;-n - Zus.: Kontrolle - Abk.: Lk - Bed.: eine schriftliche oder mündliche Überprüfung von Leistungen - Bsp.: Die Leistungskontrolle der fachlichen Module erfolgt, indem eine schriftliche Hausarbeit in jedem Modul am Ende eines jeden Semesters benotet wird.

  • Leistungskurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Abk.: Lk - Bed.: ein Kurs in der 11. und 12./13. Klasse am Gymnasium, in dem eine höhere Stundenzahl zu absolvieren ist und in dem höhere Leistungsansprüche gestellt werden - Bsp.: Meine Vorbereitungen auf die Abiturprüfung im Leistungskurs Mathematik orientierten sich an Lehrbüchern und Aufzeichnungen aus meiner Schulzeit.

  • Leistungsnachweis - S: der;-es;-e - Zus.: Nachweis - Bed.: studienbegleitende Leistungskontrolle, die das Erreichen der Lernergebnisse in den Modulen prüfen und bescheinigen - Bsp.: Normalerweise ist der Leistungsnachweis für den weiteren Bezug von BAföG nach dem 4. Semester vorzulegen.

  • Leistungspunkt - S: der;-s;-e - Zus.: Punkt - Abk.: LP - Bed.: deutsche Bezeichnung zu Credit Point - Bsp.: Für jedes erfolgreich bestandene Modul werden Leistungspunkte ("Credit Points") vergeben, die dem mit der Teilnahme verbundenen Zeitaufwand entsprechen.

  • Leistungsschein - S: der;-s;-e - Zus.: Schein - A: Sitzschein, Teilnahmeschein - Bed.: ein Schein, der im Gegensatz zum Sitzschein für eine erbrachte Leistung in einer Lehrveranstaltung (Klausur, Referat, Hausarbeit) ausgegeben wird - Bsp.: Der Erwerb eines studienbegleitenden Leistungsscheins erfordert in der Regel ein Kurzreferat und eine Hausarbeit.

  • Leistungsstipendium - S: das;-s;-dien - Zus.: Stipendium - Bed.: 1. Hist. DDR; ein Stipendium, das nur für besondere Studienleistungen bei besonderer gesellschaftlicher Aktivität der Studenten gezahlt wurde; lag etwa zwischen 40 und 100 Mark; 2. heute ein Stipendium zur Anerkennung hervorragender Studienleistungen - Bsp.:

  • Lektor - S: der;-s;-en - Bed.: hier: Lehrkraft für besondere Aufgaben - Bsp.: Neben der reinen Sprachvermittlung unterrichten Lektoren auch häufig Landeskunde und Literatur, oft auch Linguistik.

  • lernen - V: lernte/gelernt haben - A: lehren - Bed.: Wissen erwerben; wird v.a. bei Schülern in der Schule verwendet; bei Studenten wird meistens das Verb "studieren" benutzt - Bsp.: Vokabeln lernt man am besten, indem man einen Vokabeltrainer benutzt.

  • Lernplattform - S: die;-;-en - Zus.: Plattform - Bed.: eine Software, die Lerninhalte über das Internet vermittelt und die Organisation der dabei notwendigen Lernprozesse unterstützt - Bsp.: Die Lernplattform Latein soll den Lernenden die Möglichkeit bieten, selbstständig die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich des Wortschatzes, der Formenlehre, der Grammatik und Kulturkunde mithilfe des Computers zu festigen und zu erweitern.

  • Lesesaal - S: der;-s;-säle - Zus.: Saal - Bed.: ein großer Raum in Bibliotheken, in dem gearbeitet werden kann - Bsp.: Im Osteuropa-Lesesaal finden Sie die wichtigsten Nachschlagewerke, Bibliographien und Handbücher, die frei zugänglich sind; der Lesesaalbestand ist nicht ausleihbar, 80 Leseplätze, die mit einen Stromanschluss für Laptops ausgerüstet sind, sowie drei Bildschirmarbeitsplätze stehen zur Verfügung.

  • Lexikon - S: das;-s;-ka - Bed.: ein Sachwörterbuch, in dem entweder Themen der Allgemeinbildung oder Fachthemen erklärt werden - Bsp.: Beim diesem Lexikon handelt es sich um eine umfangreiche Sammlung von Begriffen aus den Bereichen Computer und Technik.

  • lic. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Lizenziat - Bsp.: Den Rahmen des Lizentiatsstudiums regelt die Ordnung der Philosophisch-Historischen Fakultät für das Lizentiatsexamen (lic. phil.).

  • Literaturverzeichnis - S: das;-sses;-sse - Zus.: Verzeichnis - Bed.: eine Liste der Literatur, die für eine Publikation verwendet wurde - Bsp.: In einem Literaturverzeichnis wird die Literatur meistens in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet, in der Regel sortiert nach den Namen der Verfasser oder der Herausgeber.

  • Lizenziat - S: das;-s;-e - Bed.: ein akademischer Grad in der Schweiz (in Deutschland nicht mehr üblich); auch: Lizentiat - Bsp.: Seit Wintersemester 2005/06 gilt für Studienanfänger das Bachelor-/Master-System und nicht mehr das Lizenziatssystem!

  • LK - Abk.: die - Bed.: Abkürzung zu Leistungskontrolle - Bsp.: Der erfolgreiche Erwerb des Lehrstoffes im Kurs wird durch LK überprüft.

  • LK - Abk.: der - Bed.: Abkürzung zu Leistungskurs am Gymnasium - Bsp.: "In einem LK werden die Themen spezialisierter und genauer bearbeitet, es wird mehr Wissen aufgebaut als in einem Grundkurs und natürlich hat man den Unterricht viel häufiger."

  • LMU - Abk.; die - Bed.: häufig verwendete Abkürzung für die Ludwig-Maximilians-Universität München - Bsp.: Absolventen der LMU haben gute Chancen in der Arbeitswelt.

  • LP - Abk.; der - Sy: CP - Bed.: in Prüfungsordnungen und -plänen Abkürzung zu Leistungspunkt - Bsp.: 2. Semester: Datenmanagement und Datenbanken - 5 LP

  • LV - Abk.; die - Bed.: vor allem schriftsprachliche Abkürzung zu Lehrveranstaltung - Bsp.: Die LV am 08.06. entfällt aus dienstlichen Gründen.

  • Lyzeum - S: das;-s;-een - Bed.: in Deutschland HIST.; mit verschiedenen Bedeutungen - Bsp.: Heinrich Heine besuchte bis 1814 das Düsseldorfer Lyzeum, verließ die Schuke jedoch ohne Abgangzeugnis.

  • M.A. - Abk.; der - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Master of Arts bzw. Magister artium; Titel nach einer Hochschul-Ausbildung in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Sport und Sportwissenschaften, Sozial- und Kunstwissenschaften - Bsp.: Der M.A. kann an einen Bachelor of Arts angeschlossen werden.

  • Mädelschaft - S: die;-;-en - Sy: Damenverbindung - Bed.: eine studentische Verbindung; eine Gemeinschaft von weiblichen Studierenden; vgl. auch Burschenschaft - Bsp.: Die Mädelschaft Bremensia wurde am 31.01.2000 auf dem Wiener Korporationsball als erste Damenverbindung Braunschweigs gegründet.

  • Mag. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung in Österreich zu Magister; v.a. vor Namen - Bsp.: Mag. Peter Ertl ist Wirtschaftsprüfer, Steuerberater sowie Partner der KPMG Österreich.

  • Magister - S: der;-s;- - Bed.: HIST.; Kurzform zu Magister artium - Bsp.: Der Magister ist die älteste Abschlussart an deutschen Universitäten und war v.a. bei den philosophischen, sprach-, kultur- und geschichtswissenschaftlichen Fächern üblich.

  • Magister artium - WG; der - Bed.: HIST.; ein akademischer Grad, der vor allem in geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachgebieten erworben werden konnte; er wurde nach der bestandenen Abschlussprüfung in einem Magisterstudiengang verliehen; heute zumeist durch Bachelor und Master ersetzt - Bsp.: Ein Studium auf Magister Artium kann an der Universität Freiburg nicht mehr begonnen werden.

  • Magisterstudiengang - S: der;-s;-gänge - Zus.: Studiengang - Bed.: HIST.; ein Studiengang, der aus mehreren Teilstudiengängen besteht; studiert wurde in der Regel ein Hauptfach und zwei Nebenfächer bzw. zwei Hauptfächer - Bsp.: An der Universität Passau kann Kunstgeschichte im Rahmen eines Magisterstudiengangs sowohl als Haupt- als auch als Nebenfach studiert werden.

  • magna cum laude - Bed.: offizielle Bezeichnung für die zweitbeste Note bei der Bewertung einer Doktorprüfung; {Herkunft - latein: mit großem Lob}; Rangfolge: summa cum laude - magna cum laude - cum laude - rite - Bsp.: 1994 promovierte er in Heidelberg mit magna cum laude.

  • Magnifizenz - S: die;-;-en - Bed.: die offizielle (heute nicht mehr häufig verwendete) Anrede für den Rektor bzw. den Präsidenten einer Hochschule - Bsp.: "Magnifizenz, sehr geehrter Kanzler, sehr geehrter Bürgermeister der Stadt Regensburg, sehr geehrte Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitarbeiter ..."

  • Mahngebühr - S: die;-;-en - Zus.: Gebühr - Bed.: eine Geldsumme, die man bezahlen muss, wenn man eine Mahnung bekommt, dass man z.B. die ausgeliehenen Bücher nicht rechtzeitig in der Bibliothek abgegeben hat - Bsp.: Die Mahngebühr beträgt pro Medieneinheit 1,50 Euro.

  • Major - S: der;-s;- - Sy: Hauptfach, Kernfach - A: Minor, Begleitfach, Beifach - Bed.: das Hauptfach innerhalb eines Bachelor-/Master-Studiums - Bsp.: An der WWU Münster gibt es für einige wenige Fächer die Möglichkeit, ein Hauptfach (Major) und ein Nebenfach (Minor) im Bachelorstudiengang zu studieren.

  • Massenuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - A: Eliteuniversität, Spitzenuniversität - Bed.: oft negativ/abwertend: eine große Universität mit einer großen Zahl von Studenten, was in der Regel eine unpersönliche Atmosphäre zur Folge hat - Bsp.: Überleben an der Massenuniversität = Buchtitel

  • Master - S: der;-s;- - Bed.: zweiter akademischer Grad; in der Regel im Anschluss an ein Bachelor-Studium - Bsp.: Durchschnittlich 80 Prozent der Bachelorabsolventen können an der Uni Hamburg ihren Master machen.

  • Masterarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Sy: Masterthesis - Bed.: wissenschaftliche Arbeit am Ende eines Master-Studiengangs; soll den Nachweis erbringen, dass Studierende in der Lage sind, ein wissenschaftliches Problem selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und darzustellen - Bsp.: Bei der Abfassung der Masterarbeit sind die Anforderungen an Aufbau, Gliederung und sprachliche Ausformulierung einzuhalten.

  • Mathe - S: das;-;-kein Plural - Bed.: schülersprachliches/studentensprachliches Kurzwort zu Mathematik als Unterrichtsfach - Bsp.: "Hurra! Morgen fällt Mathe aus!"

  • Matrikel - S: die;-;-n - Bed.: eine Liste der Hochschule, in die ein Student bei der Immatrikulation eingetragen wird; das Verzeichnis aller Studierenden einer Hochschule in einem bestimmten Jahr - Bsp.: Die feierliche Immatrikulation der Matrikel 99 der Hochschule Mittweida, der Fachbereiche Medien & Elektrotechnik, Maschinenbau/Feinwerktechnik, Mathematik/Physik/Informatik und Wirtschaftswissenschaften findet am 07. Oktober 1999, 13.00 Uhr, in der Stadtkirche "Unser lieben Frauen" Mittweida, Hainichener Straße 14, statt.

  • Matrikelnummer - S: die;-;-n - Zus.: Nummer - Bed.: die Nummer, unter der jeder Student in der Matrikel eingetragen ist; sie wird bei der Immatrikulation vergeben - Bsp.: Jede/jeder Studierende erhält bei der Immatrikulation eine eigene Matrikelnummer. Diese Nummer ist auf Ihrem Studierendenausweis verzeichnet und dient der hochschulinternen Identifikation.

  • Matura - S: die;-;-s - Bed.: schweizerisch/österreichisch für Abiturprüfung - Bsp.: Weit verbreitet ist die Meinung, dass zur Aufnahme eines Studiums einzig und allein die "herkömmliche" Matura berechtigt. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten.

  • Maturand - S: der;-en;-en - S: Matura - Bed.: schweizerisch für: Abiturient - Bsp.: Im Fach Deutsch als Erst- und Unterrichtssprache soll folgendes erreicht werden: Hohe Sprachkompetenz: Maturandin und Maturand können die deutsche Sprache sicher, korrekt, situations- und adressatenbezogen handhaben.

  • Maturant - S: der;-en;-en - S: Matura - Bed.: österreichisch für Abiturient - Bsp.: "Liebe Maturantin! Lieber Maturant! In wenigen Wochen werden Sie Ihre Reifeprüfung ablegen und damit einen wichtigen Abschluss Ihres bisherigen Bildungsweges erreichen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg."

  • Maturität - S: die;-;-en - Bed.: schweizerisch für Hochschulreife - Bsp.: Die Ausbildung von der ersten Primarklasse bis zur Maturität dauert aber in allen Schweizer Kantonen mindestens zwölf Schuljahre.

  • Max-Planck-Gesellschaft - S: die;-;kein Plural - Zus.: Gesellschaft - Abk.: MPG - Bed.: 1948 aus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft hervor gegangene Organisation für Institute und Forschungsstellen sowie von Arbeitsgruppen an Universitäten; beschäftigt sich v.a. mit Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften; MPG - Bsp.: Die Max-Planck-Gesellschaft ist Deutschlands erfolgreichste Forschungsorganisation.

  • MBA - Abk.; der - Bed.: englische Abkürzung zu Master of Business Administration; weltweit bekanntestes und anerkanntestes Masterstudium v.a. an internationalen Business Schools; bereitet nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium in der Regel in 2 Jahren auf eine Karriere im internationalen Management vor - Bsp.: Schwerpunkte des MBA-Studiums sind im ersten Studienjahr die Kerndisziplinen der Unternehmensführung: General Management steht im Vordergrund.

  • MBE - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Master of Business and Engineering / Master of Business Engineering - Bsp.: Das MBE-Programm richtet sich an Hochschulabsolventen (Uni, FH, BA) mit bis zu 2 Jahren Berufserfahrung.

  • MC-Test - S: der;-s;-s - Bed.: Abkürzung zu Multiple-Choice-Test - Bsp.: MC-Tests sollen große Teilnehmerzahlen bei Prüfungen bewältigen helfen.

  • Mensa - S: die;-;-sen - V: mensen gehen - Bed.: Einrichtung des Studentenwerks in der Regel auf dem Hochschulgelände, wo man ein preiswertes Mittagessen (und meistens auch Abendessen) bekommen kann; {Herkunft - latein: Tisch, Tafel, das Essen} - Bsp.: "Kommst du heute Mittag mit in die Mensa?"

  • mensen gehen - V: ging mensen/mensen gegangen sein - S: Mensa - Bed.: studentensprachliche Bezeichnung für in die Mensa gehen und dort (Mittag) essen - Bsp.: "Am vergangenen Samstag war ich in der Uni zum Lernen und wollte mittags natürlich mensen gehen."

  • Mensur - S: die;-;-en - Bed.: HIST; ein studentischer Zweikampf mit Waffen, z.B. Säbeln; vgl. Wikipedia-Definition - Bsp.: Die Mensur ist in Gänge unterteilt, in denen der Paukant versucht den Gegner zu treffen, ohne dabei selbst getroffen zu werden.

  • Mentor - S: der;-s;-en - S: Mentoring - Bed.: ein Hochschullehrer bzw. ein älterer Student, der den Auftrag hat, Studierende besonders intensiv zu betreuen; {Herkunft - grch. Eigenname aus dem Odyssee-Epos; Begleiter u. Beschützer des Odysseus-Sohns Telemach} - Bsp.: Oft sind die Mentoren selbst ehemalige Erasmus-Studenten und wissen daher um die Bedeutung eines solchen Angebotes.

  • Mentoring - S: das;-s;kein Plural - S: Mentor - Bed.: die Betreuung von Studienanfängern durch Professoren oder erfahrene Studierende - Bsp.: Die Hochschule Regensburg bietet ein internes und externes Mentoring für Studentinnen der technisch-naturwissenschaftlichen Studiengänge.

  • Mfg/MFG - Abk. - Bed.: Abkürzung (in Zeitungsannoncen) für Mitfahrgelegenheit - Bsp.: "Suche dringend einmal wöchentlich eine MFG von Wiesmoor nach Oldenburg."

  • Mind-Map - S: das;-s;-s - Bed.: grafische Darstellung, die mithilfe des Mind Mapping erstellt wurde - Bsp.: Mind-Maps sind besonders gut geeignet, um oft etwas unübersichtliche Sachtexte zu strukturieren.

  • Mind Mapping - WG; das - Bed.: eine Lerntechnik zum Sammeln und Gliedern von Informationen, bei der durch eine grafische Darstellung Beziehungen zwischen verschiedenen Begriffen aufgezeigt werden; Ergebnis: Mind-Map - Bsp.: Mind Mapping ist eine effiziente und universelle Notiz- und Merktechnik, bei der die Funktion des Gehirns optimal genutzt wird.

  • Minor - S: der;-s;- - Sy: Nebenfach, Begleitfach - A: Major - Bed.: das Nebenfach innerhalb eines Bachelor-/Master-Studiums - Bsp.: Der Bachelor kann als Kernfach mit einem anderen Fach als Minor studiert werden.

  • MINT-Fach - S: das;-s;-fächer (meist im Plural) - Zus.: Fach - Bed.: MINT ist ein Kurzwort zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik - Bsp.: Das Ziel des Projektes ist es, angehende Abiturienten für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern und sie zur Aufnahme eines entsprechenden Studiums zu motivieren.

  • Mitfahrgelegenheit - S: die;-;-en - Zus.: Gelegenheit - Abk.: Mfg - Bed.: die Möglichkeit, mit einem Auto mitgenommen zu werden, um z.B. vom Studienort nach Hause zu fahren; vgl. auch Mitfahrzentrale - Bsp.: Über die Feiertage günstig nach Hause: Per Mitfahrgelegenheit! Ihr könnt direkt bei uns Mitfahrgelegenheiten von und nach hunderten von Städten Deutschlands durchsuchen. Wer also nach einer günstigen Mitfahrgelegenheit fahndet, der wird bei uns sicher fündig!

  • mitschreiben - V: schrieb mit/mitgeschrieben haben - S: Mitschrift - Bed.: Notizen zu einer Vorlesung, einem Seminar machen - Bsp.: Es ist anfangs für viele Studierende schwierig, die Inhalte sinnvoll, vollständig und auch für einen späteren Zeitpunkt nachvollziehbar mitzuschreiben.

  • Mitschrift - S: die;-;-en - V: mitschreiben - Bed.: die Notizen zu einer Vorlesung, einem Seminar - Bsp.: Die Mitschrift sollte möglichst bald nach der Lehrveranstaltung überarbeitet werden und nicht erst einen Nachmittag vor der Klausur.

  • Mittelbau - S: der;-s;kein Plural - Bed.: akademischer Mittelbau: die Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter an deutschen Hochschulen, d.h. ohne Professoren und nichtwissenschaftliches Personal - Bsp.: Der Mittelbau sind in der Regel promovierte, möglicherweise auch habilitierte Wissenschaftler.

  • Mittelschule - S: die;-;-n - Zus.: Schule - Bed.: eine allgemeinbildende Schule, die auf die Grundschule aufbaut und eine allgemeine und berufsvorbereitende Bildung vermittelt; umfasst die Klassen 5 bzw. 7 bis 10 - Bsp.: An der Mittelschule können der Hauptschulabschluss, der qualifizierende Hauptschulabschluss und der Realschulabschluss erworben werden.

  • Mittelstufe - S: die;-;-n - Zus.: Stufe - Bed.: eigentlich schon veraltete Bezeichnung für die Kompetenzstufen B1 und B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER); vgl. auch Grundstufe, Oberstufe - Bsp.: Die Voraussetzung für die Teilnahme an der Mittelstufe I ist ein A2–Zertifikat mit ca. 500 Unterrichtsstunden Intensivunterricht Deutsch als Fremdsprache.

  • mittlere Reife - WG; die - Bed.: heute offiziell nicht mehr verwendete Bezeichnung für den Abschluss einer Realschule - Bsp.: Die einen nennen es mittlere Reife, die anderen Realschulabschluss, manche sprechen vom mittleren Bildungsabschluss - die Begriffe meinen alle dasselbe.

  • Mobilität (der Studenten) - S: die;-;-en - Adj.: mobil - Bed.: die Beweglichkeit der Studenten, d.h. ihre Bereitschaft, Auslandssemester zu absolvieren usw. - Bsp.: Die Mobilität von Studierenden im Rahmen von Bachelor- und Master-Studiengängen und in der Promotionsphase ist ein Hauptziel des Bologna-Prozesses.

  • Mobilitätsbeihilfe - S: die;-;-n - Zus.: Beihilfe - Sy: Mobilitätszuschuss - Bed.: eine finanzielle Unterstützung für Studierende, die im Rahmen eines Studentenaustauschprogramms einen Teil ihres Studiums an einer ausländischen Hochschule absolvieren - Bsp.: "Ein Großteil der Mobilitätsbeihilfe steht Ihnen vor der Abreise zur Verfügung, die letzte Rate erhalten Sie nach Abschluss des Auslandsstudiums und Vorlage der Berichte und Studienbescheinigungen."

  • Modul - S: das;-s;-e - Bed.: ein Verbund mehrerer Lehrveranstaltungen (z.B. Vorlesung, Seminar, Übung, Kurs, Projekt, Praktikum, Exkursion usw.) innerhalb eines Bachelor-/Master-Studiums, in dem ein übergeordnetes Thema aus verschiedenen Perspektiven behandelt wird - Bsp.: Jedes Modul besteht aus mindestens zwei thematisch aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen.

  • modularisierte Studiengang - WG; der - Bed.: ein Studiengang, dessen Lehrinhalte in Einheiten (Module) aufgeteilt sind - Bsp.: Studierende in den modularisierten Studiengängen müssen sich von 06.12.2010 bis 17.12.2010 online zu den Prüfungen in den Modulen bzw. Modulteilen anmelden.

  • Modularisierung - S: die;-;-en - Bed.: die Aufteilung der Lehrinhalte in Einheiten (Module) mit dem Ziel, das Studium für die Studenten flexibler zu machen - Bsp.: Hochschulpolitisch wird mit der Modularisierung u.a. das Ziel verfolgt, die Hochschulausbildung zu internationalisieren und zu flexibilisieren.

  • Modulhandbuch - S: das;-s;-bücher - Zus.: Handbuch - Bed.: ein Handbuch, das die zum Studiengang gehörigen Module, ihre Abhängigkeiten untereinander, ihre Lernziele sowie die Art der Leistungskontrolle beschreibt - Bsp.: Die Modulhandbücher weisen neben dem aktuellen Studienangebot auch wesentliche aktuelle Änderungen übersichtlich aus.

  • Modulprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: studienbegleitend abgelegte Einzelbestandteile der Bachelor- oder Masterprüfung in modularisierten Studiengängen, die den Stoff eines Moduls abprüfen - Bsp.: In den Modulprüfungen soll festgestellt werden, ob der Prüfling Inhalt und Methoden der Prüfungsfächer in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten selbstständig anwenden kann.

  • Modulstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: das Studium eines Studiengangs, der aus Modulen aufgebaut ist, d.h. aus Lehreinheiten, die aus mehreren Lehrveranstaltungen zu einem gemeinsamen Teilgebiet eines Studienfachs bestehen - Bsp.: Das Modul-Studium Technik in Zusammenarbeit der Uni Salzburg mit der TU München soll die Schwächen im technisch-wissenschaftlichen Bereich der Uni Salzburg verbessern.

  • Monographie - S: die;-;-n - Bed.: die schriftliche Darstellung einer wissenschaftlichen Untersuchung zu einem umgrenzten Thema in einer selbstständigen Publikation - Bsp.: Im Bibliothekswesen unterscheidet man die Monographie (gedrucktes Buch) von den unselbständigen Aufsätzen (in Zeitschriften und Sammelbänden).

  • Motivationsschreiben - S: das;-s;-s - Zus.: Schreiben - Bed.: Teil einer schriftlichen Bewerbung für eine Arbeitsstelle, einen Master-Studiengang, eine Praktikumsstelle, in dem der Bewerber seine Stärken hervorheben, seine Motivation deutlich machen und mögliche Defizite erklären sollte - Bsp.: Das Motivationsschreiben bildet zusammen mit dem Zeugnis das Herz der Bewerbung um einen Master-Studienplatz.

  • MPG - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Max-Planck-Gesellschaft - Bsp.: Die Forschungseinrichtungen der MPG gliedern sich in wissenschaftlich eigenständige Institute, Forschungsstellen und Arbeitsgruppen.

  • M.Sc. - Abk. - Bed.: Abkürzung zu Master of Sciences; Titel nach einer Master-Ausbildung in den Fächergruppen Mathematik, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften, Ingenieurwissenschaften - Bsp.: Mit einem M.sc. stehen den Absolventen nationale und internationale Karrieren offen.

  • Multiple-Choice-Test - S: der;-s;-s - Zus.: Test - Abk.: MC-Test - Bed.: ein Testverfahren, bei dem zu einer Frage mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben werden; der Student muss die richtige Antwort ankreuzen - Bsp.: Der Kerntest und die studienfeldspezifischen Testmodule des TestAS sind Multiple-Choice-Tests.

  • Musikhochschule - S: die;-;-n - Zus.: Hochschule - Zus.: eine Hochschule zur Ausbildung von Berufsmusikern; Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin - Bsp.: Wer an der Musikhochschule studieren möchte, muss an einer Aufnahmeprüfung teilnehmen.

  • Musterstundenplan - S: der;-s;-pläne - Zus.: Stundenplan - Bed.: Vorschlag für einen Stundenplan an einer Hochschule, da es keine festen Stundenpläne gibt - Bsp.: Der Musterstundenplan gibt nur ein Beispiel, im Rahmen der Studienordnung sind viele individuelle Studienverläufe und Abweichungen von diesem Modell möglich.

  • Nachdiplomkurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs: - Bed.: berufsbegleitende Weiterbildungskurse an Hochschulen in der Schweiz, die für Absolventen angeboten werden; finden i.d.R. als Blockveranstaltungen statt - Bsp.: Der Nachdiplomkurs ist modular aufgebaut und ermöglicht den Teilnehmenden zeitliche Flexibilität und individuelle inhaltliche Schwerpunktsetzung.

  • Nachprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine Prüfung, die zeitlich nach der regulären Prüfung stattfindet und an der unter bestimmten Bedingungen Studenten teilnehmen dürfen, die zur regulären Prüfung verhindert waren oder sie nicht bestanden haben - Bsp.: Eine Nachprüfung ist grundsätzlich nur möglich, wenn die entsprechende Klausur mitgeschrieben und nicht bestanden wurde.

  • Nachrückverfahren - S: das;-s;- - Zus.: Verfahren - Bed.: die Art und Weise, wie Studienplätze, die von Studienbewerbern nicht angenommen wurden, an andere Bewerber vergeben werden, die zuvor nicht berücksichtigt wurden - Bsp.: Bleiben nach dem Hauptverfahren noch Studienplätze in einem Studiengang unbesetzt, findet ein oder mehrere Nachrückverfahren statt.

  • Nachteilsausgleich - S: der;-s;-e - Zus.: Ausgleich - Bed.: Maßnahmen zur Verhinderung der Benachteiligung von behinderten Studenten, z. B. durch die Gewährung einer Schreibzeitverlängerung bei Klausuren oder Hausarbeiten oder die Erlaubnis zum Gebrauch von besonderen Hilfsmitteln - Bsp.: Die jeweiligen Nachteilsausgleiche können ganz unterschiedlich ausfallen, da sie auf den Einzelfall zutreffen müssen.

  • NC - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Numerus clausus - Bsp.: Der NC ist kein vorher festgelegter Wert, sondern wird jedes Mal neu anhand bestimmter Kriterien errechnet.

  • Nebenfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - Sy: Begleitfach - A: Hauptfach - Bed.: ein Fach, das innerhalb eines Magister- oder Bachelor-/Master-Studiums nur eine untergeordnete Bedeutung hat - Bsp.:

  • Nebenhörer - S: der;-s;- - Zus.: Hörer - Bed.: Studierende, die an einer anderen deutschen Hochschule immatrikuliert sind; müssen keine Gebühren für eine Teilnahme an Lehrveranstaltungen bezahlen, da sie bereits an einer anderen Hochschule die Semestergebühren bezahlt haben - Bsp.: Nebenhörer haben hinsichtlich der Veranstaltungen, zu denen Sie zugelassen werden, dieselben Rechte und Pflichten wie ordentliche Studierende der Universität Bremen.

  • Nebenjob - S: der;-s;-s - Zus.: Job - Bed.: ein Job, den man neben seiner eigentlichen Tätigkeit (z.B. Studium) ausführt, um zusätzlich Geld zu verdienen; Zeitungen/Prospekte austragen, in Gaststätten kellnern, Taxi fahren, Babysitter - Bsp.: Kurzfristige Nebenjobs für Studenten in den Ferien sind sozialversicherungsfrei.

  • Nestor - S: der;-s;-en - Bed.: ein verdienter Wissenschaftler, der seine Fachdisziplin seit vielen Jahren wesentlich geprägt hat {Herkunft grch.: Nestor, der weise König von Pylos aus Homers Ilias} - Bsp.: Emil Heyn gilt als Nestor der wissenschaftlichen Metallographie und Metallkunde.

  • Netzwerk - S: das;-s;-e - Bed.: allgemein eine Verknüpfung mehrerer Angebote, Personen, Institutionen - Bsp.: Das Netzwerk nutzt und verknüpft kulturell-wissenschaftliche Angebote und Dienstleistungen von Archiven, Bibliotheken, Dokumentationsstellen, Museen und Forschungseinrichtungen an unterschiedlichen Orten.

  • Neuabiturient - S: der;-en;-en - Zus.: Abiturient - A: Altabiturient - Bed.: im Zusammenhang mit den Bewerbungsfristen bei der ZVS ein Studienbewerber, der sein Abitur nach einem bestimmten Termin abgelegt hat - Bsp.: Neuabiturienten für die Bewerbung zum Wintersemester sind diejenigen, die ihr Abitur nach dem 16. Januar bis zum 15. Juli des laufenden Jahres erworben haben.

  • Newsletter - S: der;-s;- - Bed.: ein elektronisches Mitteilungsblatt, das an Abonnenten verschickt wird - Bsp.: Der Newsletter der Sprachberatung von Duden informiert Sie alle zwei Wochen über Themen rund um die deutsche Sprache.

  • N.N. - Abk. - Bed.: Abkürzung zu nomen nominandum bzw. nomen nescio: diese Abkürzung findet sich in einem Vorlesungsverzeichnis oder in der Ankündigung einer Veranstaltung, wenn die Lehrperson oder der Vortragende noch nicht feststeht; {Herkunft - latein.: nomen nominandum=der zu nennende Name; nomen nescio=den Namen weiß ich nicht} - Bsp.: Donnerstag, 01.03.2007, 10:00 Grußwort durch Vertreter der Sparkasse (N.N.)

  • Note - S: die;-;-n - Sy: Zensur - Bed.: eine Zahl oder ein Ausdruck, mit dem die Leistung eines Schülers/Studenten bewertet werden kann
    Notenskala:
    1 - sehr gut
    2 - gut
    3 - befriedigend
    4 - ausreichend
    5 - mangelhaft
    6 - ungenügend
    Es sind auch Dezimalstellen üblich (1,3; 2,6). Die Note 6 wird nur in Schulen und Studienkollegs für ausländische Studenten vergeben.

  • Notenschlüssel - S: der;-s;- - Zus.: Schlüssel - Bed.: eine Tabelle, in der Fehler- bzw. Punktzahlen in eine Note umgerechnet werden - Bsp.: Dem Notenschlüssel liegt die Annahme zugrunde, dass zum Erreichen der Note 4.0 50% der für die Note 1.0 geforderten Leistungen zu erbringen sind.

  • Notenspiegel - S: der;-s;- - Zus.: Spiegel - Bed.: eine Übersicht über die bisherigen Leistungen, die besuchten Veranstaltungen und die erworbenen Credits eines Studenten - Bsp.: Sie können Ihren Notenspiegel über den Online-Service des Prüfungsamtes ausdrucken.

  • Numerus clausus - S: der;-;ohne Plural - Abkürzung: NC - Bed.: Zulassungsbeschränkung für Studienfächer, in denen es weniger freie Studienplätze als Studienbewerber gibt, d.h. nicht alle Studienplatzbewerber können sofort einen Studienplatz erhalten; man kann zwischen allgemeinem NC (d.h. an allen Hochschulen) und lokalem NC (d.h. nur für Fachrichtungen an bestimmten Hochschulen) unterscheiden - Bsp.: Der Numerus clausus ist kein von der ZVS vorher festgelegter Wert, sondern er ist immer das Ergebnis der Konkurrenz der Bewerber um die knappen Studienplätze.

  • Nürnberger Trichter - WG; der - Bed.: scherzhafte und bildhafte Bezeichnung für eine mechanistische Lehr- und Lernmethode, bei der ein Schüler Lerninhalte fast ohne eigene Anstrengung vermittelt bekommt - Bsp.: Einen Nürnberger Trichter gibt es beim Sprachenlernen nicht, aber viele Firmen werben damit, "die beste" Sprachlehrmethode zu haben.

  • Oberseminar - S: das;-s;-e - Zus.: Seminar - Sy: Hauptseminar - Bed.: ein Seminar, das im Hauptstudium durchgeführt wird - Bsp.: Das Oberseminar dient dem Austausch über aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen Computeralgebra und IT-Sicherheit.

  • Oberstufe - S: die;-;-n - Zus.: Stufe - Bed.: eigentlich schon veraltete Bezeichnung für die Kompetenzstufen C1 und C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER); vgl. auch Grundstufe, Mittelstufe - Bsp.: Für die Teilnahme an der Oberstufe werden sehr gute Kenntnisse in Grammatik und Wortschatz der deutschen Sprache vorausgesetzt.

  • o.J. - Abk. - Bed.: Abkürzung zu "ohne Jahr" bzw. "ohne Jahresangabe"; bei einer Literaturangabe in einer wissenschaftlichen Arbeit kann keine Jahresangabe gemacht werden - Bsp.: Pohl, Reimer; Christiansen, Hartmut (Hrsg.): Deutsche Übersetzungen: der lateinische Text im Schleswiger Dom. Schleswig o.J.

  • O-Kurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu Orientierungskurs, Einführungsveranstaltung - Bsp.: Der O-Kurs gibt erste Hilfen und Ratschläge für das Studium am Instut und in Berlin.

  • onDaF - S: der;-;kein Plural - Bed.: ein Online-Einstufungstest zur Einstufung von Teilnehmern an Deutsch-Sprachkursen und zur Überprüfung der Deutschkenntnisse von Programmstudenten - Bsp.: Beim onDaF handelt es sich um einen Lückentest, dessen Aufbau dem C-Test-Prinzip folgt.

  • Online-Bewerbung - S: die;-;-en - Zus.: Bewerbung - Bed.: eine Bewerbung auschließlich über das Internet bzw. per E-Mail - Bsp.: Eine Online-Bewerbung ist bei vielen Unternehmen zum Standard geworden.

  • Online-Studiengang - S: der;-s;-gänge - Zus.: Studiengang - Bed.: ein Studiengang, der über das Internet angeboten wird - Bsp.: Der Studiengang Medieninformatik mit dem Abschluss Bachelor of Science in Computer Science wird als Online-Studiengang mit 1 - 6 Modulen pro Semester angeboten.

  • Online-Studium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: ein Studium an einer Virtuellen Hochschule - Bsp.: Das Online-Studium ist eine noch relativ neue Studienform, wobei die Konzepte zur didaktischen Gestaltung der Studienprogramme stark von den eingesetzten technischen Hilfsmitteln wie Chat, E-Mail, Videokonferenz usw. abhängen.

  • o.O. - Abk. - Bed.: Abkürzung zu "ohne Ort" bzw. "ohne Ortsangabe"; bei einer Literaturangabe in einer wissenschaftlichen Arbeit kann nicht angegeben werden, an welchem Ort der Titel herausgegeben wurde - Bsp.: Augustinus: Vom Gottesstaat. o.O.: Klassiker-Verlag

  • OPAC - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Online Public Access Catalogue; Bibliotheks-Katalog, der online genutzt werden kann; Beispiel: Libero WebOPAC der Hochschulbibliothek Zittau/Görlitz - Bsp.: Der gemeinsame Online-Katalog (OPAC) der Universitätsbibliothek (UB) Hagen und der Hochschulbibliothek der Fachhochschule (FHB) Südwestfalen umfasst den gesamten Bestand der UB (ca. 782.000 Bände) und den Bestand der FHB seit 1993.

  • OPAL - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Online-Plattform für akademisches Lehren und Lernen; eine Lernplattform für sächsische Hochschulen, die webbasierte Werkzeuge für die Unterstützung der Lehre bietet; OPAL - Bsp.: OPAL bietet Dozenten und Studenten viele Werkzeuge an, welche die Hochschulausbildung und -forschung bereichern und die alltägliche Arbeit erleichtern.

  • O-Phase - S: die;-;-n - Bed.: Kurzwort zu Orientierungsphase; die ersten Wochen an einer Hochschule, in denen die Studenten (Erstis) einführende Informationen zum Studium bekommen - Bsp.: Damit Du im Studium nicht alleine herumirrst, Du sofort weißt, wie die vielen Kleinigkeiten im Uni-Alltag zu meistern sind und Du schon in der ersten Semesterwoche weißt, wo der Hase langläuft, gibt es die sogenannte O-Phase für alle "Neuen".

  • Orchideenfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - Bed.: ein Studienfach, das nur an wenigen Hochschulen angeboten wird und das nur sehr wenige Studenten studieren - Bsp.: Orchideenfächern wird oft nachgesagt, dass sie mangelnden Realitätsbezug haben.

  • ordentliche Professor - WG; der - A: außerordentliche Professor - Bed.: ein Professor mit einem Lehrstuhl an einer Hochschule - Bsp.: Ein ordentlicher Professor ist in der Regel verbeamtet, er hat ein eigenes Forschungsbudget und hat eine Lehrleistung von acht Semesterwochenstunden zu erbringen.

  • Orientierungskurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Kurzwort O-Kurs - Sy: Einführungsveranstaltung - Bed.: hier: ein Kurs vor Beginn eines Studiums mit dem Ziel, seine Interessen und Stärken herauszufinden - Bsp.: Zum ersten Mal bieten die Fachhochschule Mainz und die Universität Mainz interessierten Oberstufenschülerinnen die Teilnahme an tasteMINT, einem dreitägigen Orientierungskurs, an.

  • ÖSG - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Ökumenische Studentengemeinde; Beispiel für eine ÖSG: ÖSG Zittau - Bsp.: Die ÖSG Zittau ist eine Gruppe christlicher Studenten aller Konfessionen an der Hochschule Zittau/Görlitz und des IHI Zittau.

  • Outgoing - S: der;-s;-s (v.a. im Plural) - A: Incoming - Bed.: Studenten, die von einer deutschen Hochschule für Studien- oder Praktikumssemester an eine ausländische (Partner-)Hochschule gehen (häufig im Rahmen von Austauschprogrammen, z.B. ERASMUS) - Bsp.: Vor dem Auslandsstudium müssen sich potenzielle Outgoings über die Partnerhochschulen informieren.

  • Overhead-Projektor - S: der;-s;-en - Zus.: Projektor - Bed.: ein optisches Gerät, mit dem Folien vergrößert an einer Wand gezeigt werden können (Tageslicht-Projektor); in der DDR "Polylux" genannt - Bsp.: Der Overhead-Projektor als Medium hat den Vorteil, dass er spontan eingesetzt werden kann.

  • OvGU - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg - Bsp.: Die OvGU versteht sich als Profiluniversität, die in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin einen traditionellen Schwerpunkt hat.

  • PA - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Prüfungsausschuss - Bsp.: Der PA tagt etwa monatlich und die Sitzungen sind nicht öffentlich!

  • Pädagogische Hochschule - WG; die - Bed.: gibt es v.a. in Baden-Württemberg; eine Hochschule, die Kandidaten für das Lehramt an der Grundschule und der Sekundarstufe I ausbildet; Beispiel: Pädagogische Hochschule Karlsruhe - Bsp.: Er promovierte Promotion zum Doktor der Erziehungswissenschaften (Dr. paed.) an der Pädagogischen Hochschule Weingarten (1999) in den Fächern Biologie, Erziehungswissenschaft und Philosophie.

  • Paper - S: das;-s;-s/- - Bed.: auch an deutschen Hochschulen vor allem in den Naturwissenschaften häufig verwendete englische Bezeichnung für einen Fachartikel, der in einer wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert wird - Bsp.: Um promovieren zu können, muss man eine bestimmte Anzahl von Paper nachweisen.

  • Parallelstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: gleichzeitiges Studium an zwei Hochschulen - Bsp.: Bei einem Parallelstudium hat der Bewerber außerdem aufgrund bisheriger Studienleistungen nachzuweisen, daß er befähigt ist, die Parallelstudiengänge innerhalb der Regelstudienzeit zu beenden. (Universität Tübingen)

  • Parkstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: ein Studium an einer Hochschule, um die Wartezeit bis zur Zulassung zu einem zulassungsbeschränkten Studienfach zu überbrücken - Bsp.: Haben Sie keine Zulassung für ein zulassungsbeschränktes Fach erhalten und Sie möchten statt dessen ein anderes Fach studieren, so wird Ihnen diese Zeit des Parkstudiums nicht als Wartezeit für Ihren eigentlichen Fachwunsch angerechnet.

  • Partnerarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Bed.: eine Lernform, bei der zwei Studenten miteinander durch gemeinsame Kommunikation ein Projekt erarbeiten - Bsp.: Partnerarbeit ist in jedem Fach möglich und bietet eine Abwechslung zu anderen Methoden.

  • Partneruniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: auch Partnerhochschule; eine Universität, mit der eine andere Universität einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat, z.B. über den Studentenaustausch - Bsp.: Die Universität Erfurt will die Kooperation mit ihrer chinesischen Partner-Hochschule weiter ausbauen.

  • Partystudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Bed.: ein Student, der mehr Zeit damit verbringt, auf Partys zu feiern als zu studieren - Bsp.: "Ich war kein Partystudent, ich war die ganze Zeit in der Bibliothek und hab' gelesen und gelernt."

  • pauken - V: paukte/gepaukt haben - S: Paukerei, Pauker - Sy: büffeln - Bed.: schüler- und studentensprachlich für intensiv lernen - Bsp.: Um die Prüfung zu schaffen, haben sie vier Wochen lang intensiv Mathematik gepaukt.

  • Pauker - S: der;-s;- - V: pauken - S: Paukerei - Bed.: schülersprachlich abwertend für Lehrer - Bsp.: Deutsche Lehrer gehören zu den ältesten in ganz Europa - jeder zweite Pauker ist mehr als 50 Jahre alt.

  • Paukerei - S: die;-;-n (Plural unüblich) - V: pauken - S: Pauker - Bed.: schüler-/studentensprachlich für intensives Lernen, v.a. vor Prüfungen - Bsp.: "Ich habe das Abi geschafft – endlich ist Schluss mit der Paukerei."

  • PC-Pool - S: der;-s;-s - Bed.: ein Raum in der Hochschule, in dem PC und andere Multimedia-Geräte stehen und in dem im Rahmen von Lehrveranstaltungen oder im Selbststudium gearbeitet werden kann - Bsp.: Der PC-Pool hat während der Vorlesungszeit von Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.

  • PD - Abk.; der - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Privatdozent; wird in Titeln verwendet - Bsp.: PD Dr. Dr. habil Gerhard Schmidt

  • Peer-Mentoring - S: das;-s;-s - Bed.: englische Bezeichnung für den wechselseitigen Erfahrungsaustausch in einer Gruppe von Gleichgestellten (Peers) mit gemeinsamen Zielvorstellungen - Bsp.: Ziel des Peer-Mentorings sollte der Aufbau eines interdisziplinären Netzwerks sein, das der gegenseiten Unterstützung auf dem Karriereweg dient.

  • Peer-Tutoring - S: das;-s;-s - Bed.: englische Bezeichnung für die gegenseitige Unterstützung durch die Mitglieder einer Gruppe (Peers) bei der Lösung einer Aufgabe - Bsp.: Peer-Tutoring hat den Vorteil, dass die Auseinandersetzung und Arbeit mit Texten schon im Prozess der Erabeitung zwischen den Studierenden stattfindet.

  • Pennäler - S: der;-s;- - Bed.: veraltete Bezeichnung für einen Schüler am Gymnasium - Bsp.: Interessenten brauchen eine Empfehlung von der Schule und müssen im Interview mit den Fachmentoren überzeugen. In der Regel sprechen die Lehrer hervorragende Pennäler an.

  • Penne - S: die;-;-n - Bed.: schülersprachliche Bezeichnung für Schule - Bsp.: "Zum Glück bin ich aus dieser verrafften Penne bald wieder raus!" (Eintrag in ein Gästebuch einer Realschule)

  • Personalrat - S: der;-s;-räte - Zus.: Rat - Bed.: Interessenvertretung der Hochschulmitarbeiter (außer Professoren, Lehrbeauftragte); entscheidet mit z.B. bei Einstellungen, Kündigungen u.Ä. - Bsp.: Der Personalrat führt einmal jährlich eine Personalversammlung mit allen Beschäftigten der Hochschule durch.

  • Pflichtfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - A: Wahlpflichtfach, Wahlfach - Bed.: ein Fach, das im Rahmen eines Studiums obligatorisch zu studieren oder an einer Schule zu lernen ist - Bsp.: Beim Studiengang Elektrotechnik bezeichnet ein Pflichtfach im Hauptstudium die vorgeschriebenen Fächer der Studienrichtung.

  • Pflichtmodul - S: das;-s;-e - Zus.: Modul - A: Wahlpflichtmodul, Wahlmodul -Bed.: ein Modul, das nach der Studienordnung für den erfolgreichen Abschluss des Studiums (v.a. Bachelor-/Master-Studiengänge) erforderlich ist - Bsp.: Wichtig ist vor allem der Abschluss des Pflichtmoduls 2, da es die Voraussetzung für die Pflichtmodule 6 und 8 darstellt, die im 2. Semester absolviert werden sollten.

  • Physikum - S: das;-s;-ka - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für eine Vorprüfung im Medizinstudium; offizielle Bezeichnung: Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung - Bsp.: Das Physikum in der Humanmedizin findet nach vier Semestern Regelstudienzeit statt und umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Teil.

  • Pinboard - S: das;-s;-s - Bed.: englische Bezeichnung für Pinnwand - Bsp.: Zu einem optimalen Medienmix in einem Seminar gehören Visualisierungs-Techniken wie Flipchart und Pinboard.

  • Pinnwand - S: die;-;-wände - Bed.: eine Tafel, an die Zettel, Fotos o.Ä. angeheftet werden können - Bsp.: Unser Hotel verfügt über zwei Seminarräume mit 30 bis 40 Plätzen, Overhead-Projektor und Pinnwand.

  • PISA-Studie - S: die;-;-n - Zus.: Studie - Bed.: PISA: Abkürzung zu Program for International Student Assessment (Programm zur internationalen Schülerbeurteilung); Studien der OECD mit dem Ziel, Kenntnisse und Fähigkeiten von Schülern zu messen und zu vergleichen - Bsp.: 30 OECD-Staaten und 11 Partnerländer mit rund 250.000 Schüler/innen sind an der PISA-Studie 2003 beteiligt.

  • PK - Abk.; die - A: PM - Bed.: Abkürzung in Prüfungsordnungen zu schriftliche Fachprüfung/Klausurprüfung; der Prüfling soll nachweisen, dass er mit wissenschaftlichen Methoden und entsprechenden Hilfsmitteln ein Fachproblem erkennen und lösen kann - Bsp.: Die Bearbeitungszeit der PK beträgt 90 Minuten.

  • PK - Abk.; die - Bed.: vor allem mündliche Abkürzung zu Prüfungskommission - Bsp.: Die PK setzt sich zusammen aus dem Dekan bzw. seinem Stellvertreter als Vorsitzenden und vier Prüfern.

  • Plagiat - S: das;-s;-e - V: plagieren - S: Plagiator - Bed.: die Verwendung von Ideen oder Arbeiten anderer Personen unter eigenem Namen ohne Angabe der Quellen; vgl. Wikipedia-Definition - Bsp.: Reicht ein Student eine Arbeit ein, die nachweislich ein Plagiat ist, gilt diese Arbeit als ungenügende Leistung.

  • Plagiator - S: der;-s;-en - S: Plagiat - V: plagieren - Bed.: eine Person, die Ideen oder Arbeiten anderer Personen unter eigenem Namen ohne Angabe der Quellen verwendet - Bsp.: Zum Plagiator wird man, wenn die Textübernahme ohne Zitation der Quelle geschieht und man den Text als die eigene geistige Leistung ausgibt.

  • Plagiatserkennungssystem - S: das;-s;-e - Zus.: Erkennungssystem - Sy: Plagiatserkennungssoftware, Plagiatssuchmaschine - Bed.: ein System (z.B. eine Software), das ermittelt, ob eine eingereichte Arbeit ohne Angabe von Quellen abgeschrieben wurde - Bsp.: Die besten Plagiatserkennungssysteme finden maximal 60 Prozent der Plagiatsfälle.

  • plagieren - V: plagierte/plagiert haben - S: Plagiat, Plagiator - Bed.: fremde Textstellen in die eigene Arbeit übernehmen, ohne die Quelle zu nennen - Bsp.: Nicht nur Studenten plagieren.

  • Planspiel - S: das;-s;-e - Zus.: Spiel - Bed.: eine Methode, bei der eine Situation aus der Wirklichkeit in eine Übungssituation innerhalb der Lehrveranstaltung übertragen wird. Ziel eines Planspiels ist es, Probleme und Konflikte möglichst wirklichkeitsnah zu lösen; vgl. Wikipedia-Definition - Bsp.: Mit unserem Planspiel "MyFirstBusiness" haben Sie die Möglichkeit, virtuell ein Unternehmen zum Erfolg zu führen.

  • Plenarvortrag - S: der;-s;-vorträge - Zus.: Vortrag - Bed.: ein Vortrag, der im Plenum gehalten wird - Bsp.: In seinem Plenarvortrag informierte Dr. Willibert Schleuter, ehemaliger Leiter der Entwicklung Elektrik / Elektronik Audi AG, die Teilnehmer über Herausforderungen, Chancen und Risiken bei der "eMobility".

  • Plenum - S: das;-s;-nen - Bed.: im Gegensatz zur Arbeitsgruppe/zum Arbeitskreis eine Veranstaltung (z.B. während einer Tagung)für alle Teilnehmer - Bsp.: Im Plenum der Konferenz werden Simultanübersetzungen für Deutsch, Englisch und Französisch angeboten.

  • PM - Abk.; die - A: PK - Bed.: Abkürzung in Prüfungsplänen zu mündliche Fachprüfung; der Prüfling soll nachweisen, ob er Zusammenhänge des Prüfungsgebietes erkennt und über das erforderliche Fachwissen verfügt - Bsp.: Prüfungsleistung Angewandte Kunstgeschichte im 2. Semester: PM

  • PM - Abk.; das - Bed.: Abkürzung in Prüfungsplänen zu Pflichtmodul; häufig als Abkürzung in Klammern hinter Pflichtmodul - Bsp.: Die Module des ersten bis fünften Semesters sind. Pflichtmodule (PM), die von allen Studierenden zu belegen sind.

  • PO - Abk.; die - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Prüfungsordnung; häufig als Abkürzung in Klammern hinter Prüfungsordnung - Bsp.: Diese Prüfungsordnung (PO) gilt für den Bachelor-Studiengang Elektrotechnik.

  • Podcast - S: das;-s;-s - Bed.: eine Mediendatei im Internet, die u.a. als authentischer Text im Sprachunterricht verwendet werden kann {Verbindung aus iPod (MP3-Player von Apple) und Broadcasting (Senden)} - Bsp.: Besonders geeignet sind Podcasts zum Sprachenlernen, insbesondere wenn Erwachsene vorhandene Kenntnisse auffrischen wollen.

  • Podiumsdiskussion - S: die;-;-en - Zus.: Diskussion - Bed.: eine öffentliche Diskussion zwischen Experten, die zu einem Thema verschiedene Meinungen haben; sie sitzen vor dem Publikum auf einer etwas erhöhten Fläche - Bsp.: Im Fokus der Podiumsdiskussion am Vormittag standen die Armutsrisiken von Frauen.

  • Postdoc - Kurzwort; der - Bed.: vor allem mündliches Kurzwort zu Post-Doktorand - Bsp.: Als Postdoc in einem Sonderforschungsbereich können Nachwuchswissenschaftler verantwortlich in einem Teilprojekt mitarbeiten und sich selbst wissenschaftlich weiterqualifizieren.

  • Post-Doktorand - S: der;-en;-en - Bed.: ein promovierter Wissenschaftler mit einer befristeten Anstellung an einer Universität oder in einem Forschungsinstitut - Bsp.: Besonders in den Naturwissenschaften ist eine Stelle als Post-Doktorand im Ausland oft ein notwendiger Schritt zu einer Habilitation und einer akademischen Laufbahn als Privatdozent oder Professor.

  • Postgraduale Studium - WG; das - Bed.: ein Studium, das nach einem ersten Hochschulabschluss absolviert werden kann - Bsp.: Ein postgraduales Studium setzt einen ersten Studienabschluss wie z.B. einen Bachelor oder ein Diplom voraus.

  • Postgraduierten-Studiengang - S: der;-s;-gänge - Zus.: Studiengang - Bed.: ein Studiengang, der ein vorhergehendes erfolgreich abgeschlossenes Studium voraussetzt - Bsp.: Der Postgraduierten-Studiengang "Europawissenschaften (Master of European Studies)" bietet für das Studienjahr 2011/2012 wieder 25 Plätze für besonders qualifizierte Bewerber an.

  • Praktikant - S: der;-en;-en - S: Praktikum - Bed.: eine Person (Schüler, Student), die ein Praktikum absolviert - Bsp.: Ein Praktikant ist in der Regel vorübergehend in einem Betrieb praktisch tätig, um sich die zur Vorbereitung auf einen Beruf notwendigen praktischen Kenntnisse und Erfahrungen anzueignen.

  • Praktikum - S: das;-s;-ka (nicht: Praktikas) - S: Praktikant - Bed.: Teil einer Ausbildung (z.B. eines Studiums), der nicht an der Hochschule, sondern in einer Firma o.Ä. absolviert werden muss; der Praktikumsbetrieb gibt einen Einblick in die notwendigen Tätigkeiten des beruflichen Alltags, stellt hierfür Material zur Verfügung, erklärt seine Arbeit und gibt Anleitungen zum fundierten Kennenlernen des Arbeitsgebietes; {Herkunft - latein.: practica=Vollendung} - Bsp.: In der Zeit zwischen Hochschulabschluss und Einstieg in die Berufstätigkeit bieten sich für junge Absolventen vielfältige Möglichkeiten, in einem Praktikum berufspraktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

  • Praktikum nach dem Studium - WG; das - Bed.: eine immer häufigere Variante für Absolventen, erste Erfahrungen in einem Beruf zu machen; dauert in der Regel bis zu einem halben Jahr und wird nicht immer bezahlt (!); vgl. Praktikumskarriere, Kettenpraktikum - Bsp.: Immer mehr Hochschulabsolventen lassen sich auf bezahlte oder sogar unbezahlte Praktika nach dem Studium ein. Damit erhoffen sie sich, Zugang zu Unternehmen und schließlich einen festen Arbeitsplatz zu bekommen.

  • Praktikumskarriere - S: die;-;-n - Zus.: Karriere - Bed.: die Tatsache, dass Absolventen nach ihrem Studium keine Arbeit finden und ein (unbezahltes) Praktikum nach dem anderen absolvieren; vgl. Praktikum nach dem Studium, Kettenpraktikum - Bsp.: "Es kann doch nicht sein, dass man beispielsweise nach dem Studium Jahre in einer Praktikumskarriere verbringt!"

  • Praktische Studiensemester - WG; das - Sy: Praxissemester - Bed.: ein Studiensemester, das nicht an der Hochschule, sondern z.B. in einem Unternehmen absolviert wird - Bsp.: Das 4. oder 5. Semester in den Bachelorstudiengängen wird als praktisches Studiensemester im jeweiligen fachspezifischen Berufsfeld durchgeführt und durch die Hochschule betreut.

  • Präsentation - S: die;-;-en - V: präsentieren - Bed.: die Darstellung eines Themas in Form eines Vortrags, mithilfe von elektronischen Medien - Bsp.: Bei einer Präsentation ist es wichtig, das Publikum von Anfang an zu begeistern und das Interesse zu wecken, um die optimale Aufmerksamkeit zu erlangen.

  • Präsenzbibliothek - S: die;-;-en - Zus.: Bibliothek - Bed.: eine Bibliothek, deren Bücher nur in den Bibliotheksräumen benutzt werden können - Bsp.: Die Umweltbibliothek ist eine Präsenzbibliothek mit beschränkter Ausleihe.

  • Präsenzstudent - S: der;-en;-en - S: Präsenzstudium - Zus.: Student - A: Fernstudent - Bed.: andere Bezeichnung zu Direktstudent - Bsp.: Die Studiendauer eines Präsenzstudenten in Wirtschaftswissenschaften an einer FH liegt laut Statistischem Bundesamt bei etwa 4,5 Jahren.

  • Präsenzstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - A: Fernstudium - Bed.: andere Bezeichnung zu Direktstudium; Studium in Vorlesungen, Seminaren, Übungen usw. direkt an und in der Hochschule - Bsp.: "Am Präsenzstudium hat mir sehr gefallen, dass ich öfter zur Uni musste und dort viele Kommilitonen getroffen habe."

  • Praxisluft schnuppern - WG - Bed.: Schüler/Studenten nutzen die Möglichkeit, für kurze Zeit in einem Unternehmen zu arbeiten und es dabei kennen zu lernen - Bsp.: Praktika stellen eine sinnvolle Möglichkeit dar, während des Studiums Praxisluft zu schnuppern.

  • praxisorientiert (Studium) - Adj./Adv. - A: forschungsorientiert - Bed.: die praktische Anwendung steht im Mittelpunkt - Bsp.: Das praxisorientierte Studium an einer FH bietet Ihnen die Möglichkeit, schon während des Studiums Theoriewissen mit der Praxis zu verbinden.

  • Praxissemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Sy: Praktische Studiensemester - Bed.: ein Abschnitt des Studiums, der zwar von der Hochschule geregelt wird, der aber in einem Betrieb oder in einer anderen Einrichtung der Berufspraxis stattfindet - Bsp.: Während des Praxissemesters durchlaufen die Studierenden verschiedene Abteilungen eines Unternehmens und lernen so dessen Struktur kennen.

  • Pre-Master-Programm - S: das;-s;-e - Zus.: Master-Programm - Bed.: ein zweistufiges Qualifizierungsprogramm für Bachelor-Absolventen, das aus einer Unternehmensphase und einem Masterstudium besteht - Bsp.: Das Pre-Master-Programm von Bosch vereint Jobeinstieg und Master.

  • Premiumstudiengang - S: der;-s;-gänge - Zus.: Studiengang - Bed.: ein besonders exklusiver Studiengang, für den Auswahltests zu absolvieren sind und in dem Spitzenlehrkräfte unterrichten - Bsp.: Premiumstudiengänge sind insbesondere für solche Bewerber von Interesse, die ein qualitativ hochwertiges Studienangebot wahrnehmen und es zügig abschließen wollen. (Presseerklärung des Hessischen Bildungs-Ministeriums vom 25.6.2004)

  • Primärliteratur - S: die;-;-en (Plural selten) - Zus.: Literatur - A: Sekundärliteratur - Bed.: der Text eines Dichters/Schriftstellers (der in der Sekundärliteratur wissenschaftlich untersucht wird) - Bsp.: Aus Preisgründen benutzen wir als Primärliteratur die relativ billigen Reclam-Ausgaben.

  • Primarschule - S: die;-;-n - Zus.: Schule - Bed.: schweizerische Bezeichnung für Grundschule - Bsp.: Der Begriff Primarschule umfasst in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein die Schulen, welche von Kindern der Klassen 1 bis 5 oder 6 besucht wird; dies umfasst Alterstufen von etwa 7 bis 12 Jahren.

  • Privatdozent - S: der;-en;-en - Zus.: Dozent - Abk.: PD - Bed.: hier: habilitierter akademischer Mitarbeiter an einer Universität, der ein wissenschaftliches Fach in Forschung und Lehre selbstständig vertritt, der jedoch keine Professur besitzt - Bsp.: Ein Privatdozent ist als selbstständiger Hochschullehrer zur akademischen Lehre berechtigt.

  • Privathochschule - S: die;-;-n - Zus.: Hochschule - Sy: Privatuniversität - A: staatliche Hochschule - Bed.: eine Hochschule, die sich vor allem durch Studiengebühren finanziert; European Business School - Bsp.: Privathochschulen bieten beste Verbindungen zur Wirtschaft und damit die Aussicht auf einen Spitzenjob.

  • Privatschule - S: die;-;-n - Zus.: Schule - A: staatliche Schule - Bed.: eine Schule, deren Träger nicht der Staat ist, sondern z.B. eine kirchliche Organisation oder ein Verein, und die sich in der Regel durch Schulgeld finanziert - Bsp.: Der Unterricht an der neuen Privatschule ist nicht nach Fächern, sondern nach Themen gegliedert.

  • Proband - S: der;-en;-en - Bed.: eine Person, die für wissenschaftliche Untersuchungen als Testperson dient - Bsp.: Wer als Proband Geld verdienen möchte, findet auf der Seite geizkragen.de zahlreiche klinische Studien, die sich speziell an junge und gesunde Personen wenden.

  • Probestudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: - Bsp.: Im Probestudium besuchen Sie die regulären Lehrveranstaltungen, Sie müssen die gleichen Anforderungen bewältigen wie Studierende, die ihr Studium direkt nach dem Abitur aufnehmen. Das Probestudium ist also keine Sonderform des Studienablaufs oder -inhalts, sondern ein Studium mit Probezeit.

  • Probevorlesung - S: die;-;-en - Zus.: Vorlesung - Sy: vorsingen - Bed.: die Vorlesung eines Bewerbers um eine Professur - Bsp.: Die Probevorlesung des Bewerbers soll einer Kommission die Möglichkeit geben, vor allem seine pädagogischen Fähigkeiten beurteilen zu können.

  • Prodekan - S: der;-s;-e - Bed.: Vertreter des Dekans bei Krankheit oder nach Absprache - Bsp.: Der Prodekan nimmt, sofern er nicht gewähltes Mitglied im Fakultätsrat ist oder den Dekan vertritt, mit beratender Stimme an den Sitzungen des Fakultätsrates teil.

  • Prof. - Abk. - Bed.: schriftliche Abkürzung zu Professor; Verwendung vor allem mit Eigennamen - Bsp.: Sehr geehrter Herr Prof. Mayer, ...

  • Prof/Proff - S: der;-s;-s - Bed.: studentensprachliches Kurzwort für Professor - Bsp.: Heute ist die Vorlesung ausgefallen, der Proff war krank.

  • Professor - S: der;-s;-en - Abk.: Prof. - S: Professur - Adj.: professoral - Bed.: Hochschullehrer, der durch das Ministerium des zuständigen Bundeslandes an eine Hochschule berufen wird und der sein Fachgebiet in Forschung und Lehre selbstständig vertritt - Bsp.: Eine Berufungsvoraussetzung für Professoren ist die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird.

  • professoral - Adj./Adv. - S: Professor, Professur - Bed.: einen Professor betreffend - Bsp.: Die Berufungskommission muss noch um ein vom Präsidium vorgeschlagenes professorales Mitglied ergänzt werden.

  • Professur - S: die;-;-en - S: Professor - Adj.: professoral - Bed.: die Stelle, das Lehramt eines Professors an einer Hochschule - Bsp.:

  • Profiluniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: eine Universität, die sich auf ausgewählte Wissenschaftsbereiche konzentriert - Bsp.: Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg versteht sich als Profiluniversität und strebt eine Struktur an, die in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin einen traditionellen Schwerpunkt hat und in den Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften unerlässliche Disziplinen sieht.

  • Programmstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Bed.: ein Student, der im Rahmen der EU-Studentenaustauschprogramme (SOKRATES/ERASMUS) oder auf der Grundlage von Hochschulkooperationsverträgen bzw. als Stipendiat (DAAD, Fulbright u.a.) befristet für 1-2 Semester ein Teilstudium an einer deutschen Hochschule absolviert - Bsp.: Wenn Sie als Programmstudent nach Potsdam kommen, haben Sie das Recht, sich jede Lehrveranstaltung auszuwählen, die für eine Anerkennung in der Heimatuniversität in Frage kommt.

  • Projektarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Bed.: Arbeit in Gruppen, um komplexe Probleme zu analysieren und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten - Bsp.: Zur Projektarbeit gehören immer auch Präsentationen, die im Projektseminar vorgetragen werden.

  • Promotion - S: die;-;-en - V: promovieren - S: Promovend - Bed.: ein akademisches Verfahren, um einen Doktortitel zu erwerben - Bsp.: Die Zulassung zur Promotion an der TU Dresden setzt grundsätzlich ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem universitären Studiengang mit einer mindestens achtsemestrigen Regelstudienzeit voraus.

  • Promotionsordnung - S: die;-;-en - Zus.: Ordnung - Bed.: eine Ordnung, die das Promotionsverfahren regelt - Bsp.: Diese Promotionsordnung in der geänderten Fassung tritt mit Wirkung vom 19. März 2003 in Kraft.

  • Promotionsphase - S: die;-;-n - Zus.: Phase - Bed.: dritte Stufe des Bologna-Prozesses - Bsp.: Die Promotionsphase verläuft in Deutschland bisher überwiegend in einem individuellen Verfahren zwischen dem Doktoranden und seinem Doktorvater und dauert je nach Fach 3 - 5 Jahre.

  • Promotionsrecht - S: das;-s;-e - Zus.: Recht - Bed.: das Recht, ein Promotionsverfahren durchzuführen - Bsp.: Fachhochschulen haben in Deutschland im Allgemeinen kein Promotionsrecht.

  • Promotionsstipendium - S: das;-s;-dien - Zus.: Stipendium - Bed.: ein Stipendium zur Förderung einer Promotion - Bsp.: Bewerber um ein Promotionsstipendium müssen an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland für die Promotion zugelassen sein.

  • Promotionsstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - S: Promotionsstudium - Bed.: ein Student, der nach einem Diplom-/Master-Studium an einer Hochschule promoviert - Bsp.: Ein Promotionsstudent genießt wieder die Vor- und Nachteile des Studentenstatus.

  • Promotionsstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - S: Promotionsstudent - Bed.: ein Studium nach einem Diplom-/Master-Studium an einer Hochschule mit dem Ziel der Promotion - Bsp.: Ein Promotionsstudent genießt wieder die Vor- und Nachteile des Studentenstatus.

  • Promotionsverfahren - S: das;-s;- - Zus.: Verfahren - Bed.: ein Verfahren zur Erlangung des Doktorgrades, in dem der Bewerber nachweisen muss, dass er zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit fähig ist - Bsp.: Das Promotionsverfahren setzt in der Regel den erfolgreichen Abschluss eines grundständigen Studiengangs, z.B. mit Diplom, Master oder einer ersten Staatsprüfung voraus.

  • Promovend - S: der;-en;-en - V: promovieren - S: Promotion - Bed.: jemand, der nach seinem Diplom-/Master-Studium promoviert - Bsp.: Nach der Freigabe durch den Mentor reicht der Promovend ein Exemplar der Arbeit mit allen Unterlagen im Promotionsbüro ein.

  • promovieren - V: promovierte/promoviert haben (auch: promoviert werden) - S: Promotion, Promovend - Bed.: den Doktorgrad, den Titel eines Doktors erhalten - Bsp.: Von 1994 bis 1999 promovierte er an der Universität Dortmund zum Dr. phil.

  • Propädeutikum - S: das;-s;-ka - Sy: Vorsemesterkurs - Bed.: Lehrveranstaltungen vor Beginn des Studiums, in denen Vorkenntnisse, die für ein bestimmtes Fachgebiet notwendig sind, vermittelt werden - Bsp.: Ziel des Propädeutikums ist es, ausländische Studierende vor und während des Studiums zu unterstützen.

  • Prorektor - S: der;-s;-en - Bed.: ein Stellvertreter des Rektors; üblich sind z.B. der Prorektor für Bildung bzw. Lehre und Studium und der Prorektor für Forschung - Bsp.: Die Prorektoren werden vom Konzil auf Vorschlag des Rektors aus dem Kreis der der Hochschule angehörenden Professoren für die Dauer von drei Jahren gewählt.

  • Proseminar - S: das;-s;-e - Bed.: ein Seminar im Grundstudium, in dem die Teilnehmer i.d.R. ein Referat halten müssen; der erfolgreiche Abschluss von Proseminaren ist eine Voraussetzung für die Zulassung zu den Hauptseminaren und Oberseminaren im Hauptstudium - Bsp.: Ziel des Proseminars ist es, zu lernen, mit elementaren mathematischen Mitteln Gegenstände der Informatik zu modellieren.

  • Provinzuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - A: Spitzenuniversität, Top-Universität - Bed.: abwertend: eine kleine Universität, meist in einer kleinen Stadt, mit einem reduzierten Studienangebot - Bsp.: Denn gleich nach dem juristischen Examen - der 1817 im südschleswigschen Garding geborene Pfarrerssohn hatte an der Provinzuniversität Kiel studiert und einige Zeit mit Theodor Storm das Zimmer geteilt - hatte er ... (NZZ Online vom 24.07.2003)

  • prüfen - V: prüfte/geprüft haben - S: Prüfung, Prüfende - Bed.: - Bsp.:

  • Prüfende - S: der;-n;-n - S: Prüfung - V: prüfen - Sy: Prüfer - A: Prüfling - Bed.: ein Hochschullehrer, der Studierende in einer Prüfung prüft - Bsp.: Zu Prüfenden werden nur Professoren und andere prüfungsberechtigte Personen bestellt, die in dem Fachgebiet, auf das sich die Prüfungsleistung bezieht, eine eigenverantwortliche, selbstständige Lehrtätigkeit ausgeübt haben.

  • Prüfer - S: der;-s;- - S: Prüfung - V: prüfen - Sy: Prüfende - A: Prüfling - Bed.: ein Hochschullehrer, der Studierende in einer Prüfung prüft - Bsp.: Als Prüfer können nur solche Mitglieder und Angehörige der Hochschule oder einer anderen Hochschule bestellt werden, die in dem betreffenden Prüfungsfach zur selbstständigen Lehre berechtigt sind.

  • Prüfling - S: der;-s;-e - S: Prüfung - V: prüfen - A: Prüfende, Prüfer - Bed.: ein Student, der (mündlich oder schriftlich) geprüft wird - Bsp.: In der Zwischenprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er sich während des Grundstudiums die Sachkenntnisse und methodischen Grundlagen erarbeitet hat, die für eine erfolgreiche Weiterführung des Studiums im Prüfungsfach erforderlich sind.

  • Prüfung - S: die;-;-en - V: prüfen - S: Prüfling, Prüfende, Prüfer - Bed.: - Bsp.:

  • Prüfungsamt - S: das;-s;-ämter - Zus.: Amt - Bed.: eine Abteilung innerhalb der Hochschule, die sich mit Fragen zu Organisation und Durchführung von Prüfungen, mit Abschlüssen usw. beschäftigt - Bsp.:

  • Prüfungsangst - S: die;-;-ängste - Zus.: Angst - Bed.: ein Angstgefühl, das Studierende daran hindert, das Gelernte in einer Prüfung optimal abzurufen; zeigt sich u.a. in Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Durchfall, Selbstzweifel, Sucht nach Alkohol oder Beruhigungs- bzw. Aufputschmittel; Was ist eigentlich Prüfungsangst? - Bsp.: Prüfungsangst tritt zumeist nicht erst unmittelbar vor oder während der Prüfung auf, sondern beeinträchtigt die Prüflinge schon lange vorher.

  • Prüfungsausschuss - S: der;-es;-schüsse - Zus.: Ausschuss - Abk.: PA - Bed.: eine Gruppe von Mitarbeitern eines Fachbereichs/einer Fakultät, die allgemein für die Umsetzung der Prüfungs- und Studienordnungen verantwortlich sind - Bsp.: Für die Durchführung der Feststellungsprüfung am Studienkolleg wird ein Prüfungsausschuss gebildet.

  • Prüfungsergebnis - S: das;--sses;-sse - Zus.: Ergebnis - Bed.: das Ergebnis, das in einer Prüfung erreicht wurde - Bsp.: Die Mitteilung der Prüfungsergebnisse erfolgt in der Regel über das Prüfungszentrum, an dem die Prüfung abgelegt wurde.

  • Prüfungskommission - S: die;-;-en - Zus.: Kommission - Abk.: PK - Bed.: in der Regel zwei bis drei Mitarbeiter eines Fachbereichs, die für die Durchführung einer bestimmten Prüfung verantwortlich sind; werden vom Prüfungsausschuss bestimmt - Bsp.: Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüfungskommissionen zur Durchführung der mündlichen und schriftlichen Prüfungen im Fach Deutsch.

  • Prüfungsleistung - S: die;-;-en - Zus.: Leistung - Bed.: eine Leistung, die in einer Prüfung zu erbringen ist bzw. die in einer Prüfung erreicht wurde - Bsp.: Prüfungsleistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden, werden wegen nicht vergleichbarer Notenskalen immer ohne Noten angerechnet.

  • Prüfungsordnung - S: die;-;-en - Zus.: Ordnung - Bed.: ein Gesetz, das die Zulassung zu Prüfungen, die Durchführung, die Inhalte, die Bewertung usw. von Prüfungen festgelegt - Bsp.:

  • Prüfungsperiode - S: die;-;-n - Zus.: Periode - Sy: Prüfungszeit - Bed.: ein Zeitraum (nach einem Semester), in dem die Prüfungen stattfinden - Bsp.: Im WS 2008/2009 beginnt die Prüfungsperiode am Montag, den 26.01.2009, und endet am Freitag, den 20.02.2009.

  • prüfungsrelevant (Thema) - Adj./Adv.; v.a. Adv. - Bed.: wichtig für eine Prüfung - Bsp.: Prüfungsrelevant sind der in der Vorlesung behandelte Stoff und die in den Übungen behandelten Aufgaben.

  • Prüfungsversagen - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Versagen - Bed.: die Tasache, dass man die Anforderungen in einer Prüfung nicht geschafft hat - Bsp.: Jeder vierte Student bricht sein Studium ab, viele scheitern an Leistungsproblemen oder Prüfungsversagen.

  • Prüfungsvorleistung - S: die;-;-en - Zus.: Vorleistung - Abk.: PVL - Bed.: Studienleistungen, die Voraussetzung sind, um zu einer Fachprüfung oder Abschlussprüfung zugelassen zu werden, z.B. erfolgreiche Teilnahme an der Sprachausbildung - Bsp.: Die zu erbringende Prüfungsvorleistung für das Gebiet "Diskrete Mathematik" besteht in der Anwesenheit in allen Übungen.

  • Prüfungszeit - S: die;-;-en - Zus.: Zeit - Sy: Prüfungsperiode - Bed.: ein Zeitraum (nach einem Semester), in dem die Prüfungen stattfinden - Bsp.: Die genaue Prüfungszeit erfahren Sie ab 9. Januar 2007 auf der Homepage und per Aushang im Prüfungsamt und am Sekretariat des Instituts.

  • Publikation - S: die;-;-en - V: publizieren - Sy: Veröffentlichung - Bed.: ein Text / ein Buch, das jemand veröffentlicht hat; auch der Prozess des veröffentlichens - Bsp.: Die vorliegende Publikation beinhaltet die Zusammenfassung der auf der Tagung vorgestellten Beiträge der Referenten und der geführten Diskussionen.

  • publizieren - V: publizierte/publiziert haben - S: Publikation - Sy: veröffentlichen - Bed.: ein Buch / einen Text drucken lassen, damit er gelesen werden kann - Bsp.: Prof. S. publizierte über 50 Übersichtsartikel und 170 Originalarbeiten in internationalen Fachzeitschriften.

  • PVL - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Prüfungsvorleistung - Bsp.: Ist die PVL nicht erbracht, wird die Zulassung zur Prüfung verweigert.

  • Qualifikationsarbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Bed.: eine Arbeit zum Abschluss eines Studiums bzw. einer wissenschaftlichen Qualifikation (Diplom-, Bachelor-, Masterarbeit, Dissertation, Habilitation) - Bsp.: Insbesondere die Erstellung einer empirischen Qualifikationsarbeit ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden.

  • Quellenangabe - S: die;-;-n - Zus.: Angabe - Bed.: Informationen zu Autor und Werk, von dem ein wörtliches oder indirektes Zitat entnommen wurde - Bsp.: In wissenschaftlichen Texten wird beim Zitieren auf eine korrekte Quellenangabe besonderen Wert gelegt.

  • Quereinsteiger - S: der;-s;- - Zus.: Einsteiger - S: Quereinstieg - Bed.: eine Person, die aus einem Studiengang später in einen anderen Studiengang einsteigt, wobei die bereits geleisteten Studienzeiten angerechnet werden können - Bsp.: Die Dauer des weiteren Studiums ist abhängig von der Anerkennung der nachzuweisenden Leistungen, die der Quereinsteiger mitbringt.

  • Quereinstieg - S: der;-s;-e - Zus.: Einstieg - S: Quereinsteiger - Bed.: der spätere Einstieg in einen Studiengang (aus einem anderen Studiengang) - Bsp.: Ein Quereinstieg ist eventuell möglich aus einem Studiengang mit (teilweise) ähnlichen bzw. identischen Anforderungen oder aus einem Auslandsstudium desselben (oder eines ähnlichen) Fachs.

  • Ranking - S: das;-s;-s - Bed.: eine Rangfolge von Hochschulen, die als Ergebnis von Hochschul-oder Fächer-Vergleichen aufgestellt wird; verglichen werden z.B. Studienzeiten, Abschlussnoten-Durchschnitte, technische Ausstattung der Hochschulen, Zahl der Wohnheimplätze u.a.; {Herkunft - engl: Reihenfolge}; Shanghai-Ranking; vgl. auch Professoren-Ranking - Bsp.: Die beste deutsche Universität findet man in dem Ranking auf Platz 55.

  • RCDS - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Ring Christlich-Demokratischer Studenten; 1951 gegründeter Studentenverband - Bsp.: Der RCDS Sachsen fordert die Einführung von Studiengebühren, die sozialverträglich gestaltet werden müssen.

  • Recherche - S: die;-;-n - V: recherchieren - Bed.: das Zusammentragen von Informationen zu einem bestimmten Thema aus verschiedenen Quellen - Bsp.: Die Recherche ist das Fundament einer jeden wissenschaftlichen Arbeit.

  • recherchieren - V: recherchierte/recherchiert haben - S: Recherche - Bed.: zu einem bestimmten Thema Informationen aus verschiedenen Quellen zusammentragen - Bsp.: Für eine schriftliche Hausarbeit müssen Sie wissenschaftliche Literatur recherchieren und in Ihre Ausarbeitung einbeziehen.

  • Rednerpult - S: das;-s;-e - Zus.: Pult - Bed.: ein hoher Tisch mit schräger Platte, hinter dem ein Redner steht - Bsp.: Man sollte nicht steif hinter hinter dem Rednerpult stehen, sondern seinen Worten durch Gestik Ausdruck verleihen.

  • Referat - S: das;-s;-e - V: referieren - S: Referent - Sy: Vortrag - Bed.: ein Text über ein bestimmtes Thema, der vor Kommilitonen oder Kollegen in einer bestimmten Zeit vorgetragen wird - Bsp.: Das Referat sollte verständlich vorgetragen, abwechslungsreich und interessant gestaltet sein und gut präsentiert werden.

  • Referendar - S: der;-s;-e - S: Referendariat - Bed.: ein Anwärter im Vorbereitungsdienst für den höheren Dienst (z.B. Lehramt an Gymnasium und berufliche Schulen) nach dem ersten Staatsexamen - Bsp.: Der Referendar erteilt durchschnittlich 10 Wochenstunden pro Halbjahr eigenverantwortlichen Unterricht.

  • Referendariat - S: das;-s;-e - S: Referendar - Bed.: ein Vorbereitungsdienst z.B. für Lehrer nach dem ersten Staatsexamen - Bsp.: Im Referendariat liegt die Unterrichtsverpflichtung bei nur sieben Stunden pro Woche.

  • Referent - S: der;-en;-en - V: referieren - S: Referat - Bed.: eine Person, die ein Referat hält - Bsp.: Im Anschluss an den Vortrag können Teilnehmer und Referent über das aktuelle Thema diskutieren.

  • referieren - V: referierte/referiert haben - S: Referat, Referent - Sy: vortragen - Bed.: einen Text über ein bestimmtes Thema vor Kommilitonen oder Kollegen in einer bestimmten Zeit vortragen - Bsp.: Wladimir Gilmanow referierte über die deutsche Sprache an der Kant-Universität in Kaliningrad.

  • Reformuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: eine Universität, an der neue Formen bei der Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses, bei der Etablierung neuer Lern- und Lehrformen, bei der der Verwaltung u.Ä. umgesetzt werden - Bsp.: Als Reformuniversität setzt die Universität Kassel seit ihrer Gründung auf differenzierte, gestufte, durchlässige und international kompatible Studienangebote.

  • Regelstudienzeit - S: die;-;-en - Zus.: Studienzeit - Bed.: die Regelstudienzeit für ein Fach ist in der Studienordnung/Prüfungsordnung festgelegt; sie bestimmt, in welcher Zeit ein Studium mit den entsprechenden Prüfungen erfolgreich absolviert werden kann - Bsp.: Die Regelstudienzeit beträgt im Fach Informatik 9 Semester.

  • Reifeprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Sy: Abitur - Bsp.: Nur gut jeder zehnte Universitäts- und Fachhochschullehrer hält die Reifeprüfung für einen sicheren Nachweis der Studierfähigkeit.

  • Rektor - S: der;-s;-en - Bed.: ein Professor, der aus den Reihen der Professoren einer Hochschule für mindestens zwei Jahre gewählt wird, um in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Rektoratskollegiums die Hochschule zu leiten - Bsp.: Der Rektor leitet die Hochschule und vertritt sie nach außen. Er trägt die Verantwortung dafür, dass die Aufgaben der Hochschule ordnungsgemäß erledigt werden und die Zielsetzung der Hochschule gewahrt bleibt.

  • Rektoratsbüro - S: das;-s;-s - Zus.: Büro - Bed.: die Büros für den Rektor und seine Mitarbeiter; auch die Mitarbeiter im Rektoratsbüro - Bsp.: Das Hörsaalgebäude als "markanter Blickfang" werde "den Hochschulstandort Zittau entscheidend aufwerten", lobt man im Rektoratsbüro der Hochschule den Entwurf.

  • Rektoratskollegium - S: das;-s;-gien - Zus.: Kollegium - Bed.: eine Gruppe von Hochschulmitarbeitern, die die Hochschule leiten; dazu gehören der Rektor, der Kanzler und die Prorektoren - Bsp.:

  • repetieren - V: repetierte/repetiert haben - S: Repetitor, Repetitorium - Bed.: vor einer Prüfung den Stoff wiederholen - Bsp.: Im Lernmodul "Pflege und Betreuung" repetieren und vertiefen die Lernenden ihr Fachwissen im Bereich Diabetes mellitus.

  • Repetitor - S: der;-s;-en - V: repetieren - S: Repetitorium - Bed.: eine Person, die mit Schülern oder Studenten vor einer Prüfung den Stoff wiederholt - Bsp.: Etwa ein halbes Jahr vor dem Termin meldet sich der Prüfling für einen so genannten Vorbereitungskurs bei einem Repetitor.

  • Repetitorium - S: das;-s;-rien - V: repetieren - S: Repetitor - Bed.: das Wiederholen von Unterrichtsstoff unter Anleitung eines Repetitors zur Vorbereitung auf eine Prüfung - Bsp.: Seit einigen Jahren gibt es auch viele Hochschulen, die kostenlose Repetitorien anbieten, um den Studenten die Möglichkeit zu geben, den Stoff zu wiederholen und sich intensiv auf Klausuren vorzubereiten.

  • Reservistenausbildung - S: die;-;-en - Zus.: Ausbildung - Bed.: HIST; DDR; die militärische Qualifikation der männlichen Studenten während des 2. Studienjahres - Bsp.: "Da ich nach der Armeezeit ein Studium beginnen würde, machte man mich bei meiner Entlassung zum "Uffz.", um mich anderthalb Jahre später während des 2. Studienjahres nach 5 Wochen Reservistenausbildung in Seeligenstädt zum Leutnant zu befördern."

  • Rigorosum - S: das;-s;-sa - Bed.: eine Form der mündlichen Prüfung innerhalb einer Promotion, bei der neben dem Thema der Dissertation weitere Fächer geprüft werden - Bsp.: Die Veröffentlichung der Dissertationsschrift muss innerhalb von 6 Monaten nach dem Rigorosum erfolgen.

  • Ringvorlesung - S: die;-;-en - Zus.: Vorlesung - Bed.: eine Vorlesungsreihe, bei der ein bestimmtes (meistens interdisziplinäres) Thema nacheinander von Vertretern verschiedener Fachrichtungen behandelt wird mit dem Ziel, das Thema so umfassend wie möglich aus verschiedenen Richtungen zu betrachten - Bsp.: Die Ringvorlesung "Informationstechnologie und Sicherheitspolitik - Wird der 3. Weltkrieg im Internet ausgetragen?" wird im Sommersemester fortgesetzt.

  • rite - Abk. - Bed.: offizielle Bezeichnung für die schlechteste Note bei der Bewertung einer Doktorprüfung; {Herkunft - latein: es reicht aus}; Rangfolge: summa cum laude - magna cum laude - cum laude - rite - Bsp.: Die Promotion setzt eine vom Fakultätsrat angenommene, mit mindestens der Note "rite" bewertete schriftliche Arbeit (Dissertation) voraus.

  • Rollenspiel - S: das;-s;-e - Bed.: eine Methode, bei der Situationen simuliert werden, indem jeder Teilnehmer eine bestimmte Person "spielt", ohne für das Handeln der Person verantwortlich zu sein; vgl. Wikipedia-Definition - Bsp.: Ein Ziel des Seminars ist das Erlernen der Grundtechniken des Rollenspielens in praktischen Übungen.

  • Rückmeldegebühr - S: die;-;-en - Zus.: Gebühr - Bed.: eine Gebühr, die für jede weitere Rückmeldung zum nächsten Semester zu zahlen ist - Bsp.: Studierende, die nicht den vollen Semesterbeitrag sowie die Rückmeldegebühr zahlen, werden nicht rückgemeldet.

  • sich rückmelden - V: (kein Präteritum)/sich rückgemeldet haben - S: Rückmeldung - Bed.: sich form- und fristgerecht zum nächsten Semester anmelden - Bsp.: "Jedes Semester musst du dich rückmelden, damit du weiterstudieren kannst."

  • Rückmelder - S: der;-s;- - V: sich rückmelden - S: Rückmeldung - Bed.: Studierende, die bereits im vergangenen Semester an einer Hochschule eingeschrieben waren und die ihr Studium fortsetzen - Bsp.: Am Montag, 19. März, beginnen die Vorlesungen für die Rückmelder im Sommersemester 2012.

  • Rückmeldung - S: die;-;-en - V: sich rückmelden - Bed.: form- und fristgerechte Anmeldung der Studierenden zum nächsten Semester - Bsp.: Die Rückmeldung erfolgt jedes Semester durch Zahlung der erforderlichen Beiträge innerhalb der festgesetzten Frist.

  • einen Ruf annehmen - WG - Bed.: das Angebot einer Hochschule akzeptieren, eine Professur zu besetzen - Bsp.: PD Dr. T. A., Neuphilologische Fakultät, hat einen Ruf auf eine W 3-Professur an der Universität Bochum angenommen.

  • einen Ruf erhalten - WG - Bed.: das Angebot bekommen, an einer Hochschule eine Professur zu besetzen - Bsp.: Frau PD Dr. phil. habil. A. G., derzeit Oberassistentin am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München, hat einen Ruf an die Paris-Lodron-Universität Salzburg erhalten.

  • einen Ruf erteilen - WG - Bed.: einem Bewerber nach einem Auswahlverfahren das Angebot machen, eine Professur an der Hochschule zu bekommen - Bsp.: Für die Besetzung des neu eingerichteten Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik an der Universität Mannheim hat das Rektorat kürzlich einen Ruf an Prof. Dr. P. G. erteilt.

  • RWTH - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen - Bsp.: Die RWTH ist nun zum dritten Mal Spitzenreiter bei der Stipendienvergabe in NRW.

  • S. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Seite; wird bei Literaturangaben im Literaturverzeichnis verwendet - Bsp.: Wolter, Rüdiger: Einsatz des Computers im Unterricht - Einige Erfahrungen aus der Praxis. In: Studienkolleg 7 (2004), S. 141-142

  • SAP - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Sprachliche Aufnahmeprüfung; eine Prüfung bzw. ein Test, wo ausländische Studienbewerber, die ein Studienkolleg besuchen müssen, nachweisen sollen, dass sie mit Aussicht auf Erfolg an den Lehrveranstaltungen teilnehmen können - Bsp.: Die SAP besteht aus drei Teilen mit jeweils 30 bis 45 Minuten Arbeitszeit.

  • Schauvorlesung - S: die;-;-en - Zus.: Vorlesung - Bed.: eine Vorlesung, in der besonders spektakuläre Versuche vorgeführt werden - Bsp.: Am Hochschulinformationstag werden in einer Schauvorlesung spektakuläre physikalische Experimente von Studenten des Physikalischen Instituts vorgeführt.

  • Schein - S: der;-s;-e - Bed.: ein offizieller Leistungsnachweis der Studienleistung in einer besuchten Lehrveranstaltung; Scheine müssen bei Zwischen- und Abschlussprüfungen vorgelegt werden. - Bsp.: Scheine werden gesammelt und müssen für die Zulassung zu großen Prüfungen beim Prüfungsamt eingereicht werden.

  • Scheinstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Bed.: ein Student, der zwar an einer Hochschule immatrikuliert ist, der aber nicht studiert - Bsp.: Durch Studiengebühren können Scheinstudenten aus der Hochschule entfernt werden.

  • Schinken - S: der;-s;- - Sy: Schwarte, Wälzer - Bed.: umgangssprachlich für ein sehr dickes Buch - Bsp.: Die "Anorganische Chemie" von Riedel ist ein ziemlich schwer verdaulicher Schinken.

  • schlagende Verbindung - WG; die - Bed.: eine Studentenverbindung, die Kämpfe mit scharfen Waffen (Fechten) durchführt; bei fakultativ schlagenden Verbindungen ist das Fechten freiwillig - Bsp.: Zu Beginn der 1980er Jahre stieg die Zahl der schlagenden Verbindungen in Deutschland wieder an.

  • Schlagwort - S: das;-s;-wörter - Bed.: von einer Bibliothek vergebene, normierte Begriffe, die den Inhalt eines Buches beschreiben - Bsp.: Die Suche mit Schlagwörtern ist eine gute Möglichkeit, Literatur zu einem bestimmten Thema zu finden.

  • Schlüsselqualifikation - S: die;-;-en - Zus.: Qualifikation - Bed.: eine Qualifikation, die für die berufliche Zukunft besonders wichtig ist (z.B. Fremdsprachen, Computerkenntnisse) - Bsp.: Ein Bewerber, der im Vorstellungsgespräch die richtigen Schlüsselqualifikationen nachweisen kann, hat gute Aussichten die Arbeitstelle zu bekommen.

  • Schmalspur-Student - S: der;-en;-en - Zus.: Student - S: Schmalspur-Studium - Bed.: abwertende Bezeichnung für einen Studenten, der sich nur um sein Studienfach kümmert, ohne "nach links und rechts" zu schauen - Bsp.: Es gibt zu viele Schmalspur-Studenten, die sich nur für ihren Schein interessieren.

  • Schmalspur-Studium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - S: Schmalspur-Student - A: Elitestudium - Bed.: abwertende Bezeichnung für ein Studium, das keine gründlichen Kenntnisse auf einem bestimmten Gebiet vermittelt - Bsp.: "Der geplante Bachelor ist ein Schmalspur-Studium", kritisiert Christian Schomann, hochschulpolitischer Referent des AStA. "Wenn nach dem Bachelor, wie geplant, nur 50 Prozent der Studierenden mit dem Master weitermachen können, so ist das ein massiver Bildungsabbau."

  • Schmiss - S: der;-es;-e - Bed.: HIST; eine Narbe im Gesicht eines Studenten/Akademikers, die infolge einer Mensur entstanden ist - Bsp.: Bis in das 20. Jahrhundert hinein war der Schmiss ein mit Stolz getragener "Schmuck" vieler Akademiker die Mitglied einer Studentenverbindung waren.

  • Schnupperkurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Bed.: ein Kurs, der nur kurze Zeit dauert (z.B. ein Tag, eine Woche), in dem zukünftige Studenten einen ersten Einblick in ein Studium o.Ä. bekommen sollen - Bsp.: Besuchen Sie den einwöchigen Schnupperkurs "Wie lese ich einen wissenschaftlichen Text?" und lernen Sie, schwierig geschriebene Texte zu lesen.

  • Schnupperstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: ausgewählte Lehrveranstaltungen aus dem normalen Lehrbetrieb für Schüler - Bsp.: Das Angebot zum Schnupperstudium entstand aus dem Wunsch zahlreicher Schüler, einmal "echte" Vorlesungen an der Universität besuchen zu dürfen.

  • Schriftgelehrte - S: der;-n;-n - Zus.: Gelehrte - Bed.: HIST.; Männer, die als Lehrer das Gesetz Mose auslegten; bevor sie "Rabbi" wurden, mussten sie die Schrift studieren; heute scherzhaft oder abwertend für Akademiker - Bsp.: Um dieses Gesetz verstehen zu können, muss man mindestens ein Schriftgelehrter sein.

  • Schulabgänger - S: der;-s;- - A: Schulanfänger - Bed.: ein Schüler, der seine Schulzeit beendet hat und die Schule verlässt - Bsp.: Nur 70 Prozent der Schulabgänger mit Abitur oder Fachhochschulreife beginnen nach ihrem Abschluss ein Studium.

  • Schülerakademie - S: die;-;-n - Zus.: Akademie - Bed.: eine Veranstaltung (einer Hochschule) für Schüler (eines Gymnasiums) in bestimmten Fachbereichen mit dem Ziel, die Schüler mit den Fachbereichen und Studiengängen bekannt zu machen; ist mit einem Schnupperkurs vergleichbar; auch Sommerakademie, Ferienakademie - Bsp.: Der 18-jährige Fabian beschäftigt sich zusammen mit 50 anderen begabten und interessierten Jugendlichen in der hessischen Schülerakademie mit Informatik, Politik, Mathematik und Physik.

  • Schüler-BAföG - S: das;-s;kein Plural - Zus.: BAföG - Bed.: BAföG für Schüler und Schülerinnen, das insbesondere von der Schulart, der besuchten Klassenstufe und zum Teil von der Entfernung zur nächsten Schule abhängt - Bsp.: Ob Ihr als Schüler BAföG bekommt, hängt v.a. von der Art der Schule ab, die Ihr besucht, sowie davon, ob Ihr bei Euren Eltern wohnt oder nicht.

  • Schülerstudent - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Sy: Juniorstudent - Bed.: ein Schüler (eines Gymnasiums), der aufgrund besonders guter Leistungen schon an Lehrveranstaltungen an Hochschulen teilnimmt - Bsp.: Seit dem Wintersemester 2000/2001 können Schüler in Köln gleichzeitig Schülerstudenten sein. Das Projekt "Schüler an der Universität", das an über 30 Unis in ganz Deutschland läuft, will begabte Jugendliche motivieren und entsprechend ihrer Talente fördern. In Köln hat es jetzt der erste Schüler geschafft, gleichzeitig mit seinem Abi auch sein Vordiplom in Mathematik zu machen.

  • Schülerstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - S: Schülerstudent - Sy: Juniorstudium, Frühstudium - Bed.: ein zusätzliches Bildungsangebot für besonders begabte Schüler, das ihnen die Möglichkeit bietet, sich auf Hochschulniveau zu erproben und zu testen, ob ein bestimmtes Studienfach das Richtige ist - Bsp.: Das Schülerstudium bietet Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe die Möglichkeit, bereits während der Schulzeit Lehrveranstaltungen an der TU Berlin zu besuchen.

  • Schulgeld - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Geld - Bed.: eine Gebühr, die für den Besuch einer Privatschule gezahlt werden muss - Bsp.: Das Schulgeld wird abhängig vom Einkommen der Eltern erhoben.

  • Schusselfehler - S: der;-s;- - Zus.: Fehler - Bed.: ein Fehler, der gemacht wird, weil man sich nicht konzentriert - Bsp.: "Ich habe einen Schusselfehler gemacht und deshalb im Mathetest keine Eins bekommen."

  • Schwarte - S: die;-;-n - Sy: Schinken, Wälzer - Bed.: umgangssprachlich für ein sehr dickes (und altes) Buch - Bsp.: "Es ist schon eine Weile her, dass ich die Schwarte gelesen habe, deshalb hatte ich in der Prüfung alles wieder vergessen."

  • Schwarze Brett - WG; das - Bed.: eine Informations-Tafel in einzelnen Hochschulgebäuden, wo man aktuelle Informationen über das Studium finden kann, z.B. Änderungen im Lehrangebot wie veränderte Anfangszeiten der Lehrveranstaltungen, Raumänderungen usw. - Bsp.: "Am Schwarzen Brett finden Sie aktuelle Informationen über den Ausfall von Lehrveranstaltungen, Ersatztermine, Klausurergebnisse usw."

  • Schwerpunktfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - Bed.: - Bsp.: Organisations- und Wirtschaftspsychologie kann im Diplomstudiengang Psychologie an der LMU München als erstes und zweites Schwerpunktfach studiert werden.

  • Sektion - S: die;-;-en - Bed.: Hist. DDR; an Universitäten und Hochschulen übliche Bezeichnung für die Fachbereiche bzw. Fakultäten - Bsp.: Die Form der Gliederung einer Hochschule in Sektionen ist bis 1990 typisch für die Hochschulen in der DDR.

  • Sekundärliteratur - S: die;-;-en/Plural selten - A: Primärliteratur - Bed.: die wissenschaftliche Literatur über ein Werk, z.B. Aufsätze, Abhandlungen, Monographien, Dissertationen - Bsp.: Aus der Sekundärliteratur entnommene Gedankengänge sollte man, wo es nicht unbedingt auf den Wortlaut ankommt, indirekt wiedergeben.

  • Selbststudium - S: das;-s;-dien - Zus.: Studium - Bed.: individuelles Lernen (zu Hause, in der Bibliothek, im PC-Pool o.Ä.), nicht in Lehrveranstaltungen der Hochschule - Bsp.: Das Selbststudium ermöglicht eine zeit- und ortsungebundene Auseinandersetzung zumeist mit frei wählbaren Themen.

  • Selbstverwaltung - S: die;-;-en - Zus.: Verwaltung - Bed.: - Bsp.: Die Selbstverwaltung der Hochschulen bietet allen Hochschulangehörigen die Möglichkeit, durch aktive Mitarbeit in den Gremien das Leben an der Hochschule mitzugestalten.

  • Semester - S: das;-s;- - Bed.: ein halbes Studienjahr, Zeitraum von 6 Monaten; ein akademisches Jahr gliedert sich in ein Sommer (März-August)- und ein Wintersemester (September-Februar); vgl. auch: Trimester {Herkunft - latein: sechsmonatlich} im 4. Semester studieren

  • Semesterbeitrag - S: der; -s;-träge] - Zus.: Beitrag - Bed.: pro Semester zu zahlende Gebühr, die sich zusammensetzt aus dem Beitrag zur Studentenschaft und dem Beitrag an das Studentenwerk - Bsp.: Der Semesterbeitrag zum Sommersemester 2011 hat sich an der TU Darmstadt auf 236,70 Euro erhöht.

  • Semesterferien - S: die;-;nur Plural - Zus.: Ferien - Bed.: Zeit zwischen zwei Semestern, in der in der Regel keine Lehrveranstaltungen (außer) Praktika) stattfinden, die aber für das Selbststudium genutzt werden muss - Bsp.: Nächste Woche beginnen die Semesterferien und die meisten Studenten können somit bis Mitte Oktober in Vollzeit arbeiten.

  • Semestergebühr - S: die;-;-en (meistens im Plural) - Zus.: Gebühr - Bed.: Gebühren, die vor Beginn jedes Semesters bezahlt werden müssen, setzt sich zusammen aus: Verwaltungsgebühren, Beitrag für das Studentenwerk, Beitrag für die Studentenschaft und oft auch Kosten für das Semesterticket

  • Semesterticket - S: das;-s;-s - Zus.: Ticket - Bed.: ein Fahrschein, der für alle Busse und Bahnen in der Hochschulstadt und deren Umgebung gilt; gilt jeweils für ein Semester und ist bedeutend billiger als der normale Fahrschein; i.d.R im Semesterbeitrag enthalten - Bsp.:

  • Semesterwochenstunde - S: die;-;-n - Abk.: SWS - Zus.: Wochenstunde - Bed.: Anzahl der Stunden (= 45 Minuten) einer Lehrveranstaltung pro Semester - Bsp.: 8 SWS kann heißen: 8 Stunden in einem Semester, 4 Stunden in 2 Semestern usw.

  • Seminar - S: das;-s;-e - Bed.: eine Lehrveranstaltung, in der selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten erlernt wird, auf wissenschaftlichem Niveau diskutiert wird und in der von den Studenten Referate gehalten werden - Bsp.: Das Seminar beschäftigt sich mit mathematischen Modellen, die u.a. Vorgänge in der Erdatmosphäre und -oberfläche, den Ozeanen und des Grundwassers sowie den jeweiligen Wechselwirkungen beschreiben.

  • Seminararbeit - S: die;-;-en - Zus.: Arbeit - Sy: Hausarbeit - Bed.: schriftliche wissenschaftliche Arbeit zu einem bestimmten Thema - Bsp.: Mit einer Seminararbeit soll der Verfasser zeigen, dass er ein gestelltes Thema eingrenzen und problemorientiert behandeln kann.

  • Seminarausschluss - S: der;-es;-schlüsse - Zus.: Ausschluss - Sy: Seminarrauswurf, Seminarrausschmiss - Bed.: Studenten werden von einem Seminar ausgeschlossen, weil es überfüllt ist; www.seminarrauswurf.de - Bsp.: Dabei sind auch die Dozenten aufgerufen, Studierende zu unterstützen, indem sie den Seminarausschluss bestätigen.

  • Seminargruppe - S: die;-;-n - Zus.: Gruppe - Bed.: Hist. DDR, heute selten; organisatorische Einheit an Hochschulen der DDR, in der Studenten einer Sektion zusammengefasst wurden - Bsp.: Eine Seminargruppe an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität Leipzig bestand aus 18 bis 20 Studenten.

  • Seminargruppenberater - S: der;-s;- - Zus.: Berater - Bed.: Hist. DDR; - Bsp.: Die Studenten waren schulähnlich eingeteilt in Seminargruppen, denen aus dem Lehrkörper Seminargruppenberater zugeordnet waren.

  • Seminarrausschmiss - S: der;-es;-e - Zus.: Rausschmiss - Sy: Seminarrausschluss, Seminarrauswurf - Bsp.: Der AStA der Uni Potsdam hat ein Gutachten anfertigen lassen, dass sich dem leidigen Thema der Teilnehmerbeschränkungen und Seminarrausschmissen annimmt.

  • Seminarrauswurf - S: der;-s;-würfe - Zus.: Rauswurf - Sy: Seminarrausschluss, Seminarrausschmiss - Bsp.: Mithilfe einer Homepage sollen möglichst viele Seminarrauswürfe gesammelt werden, um auftretende Missstände an den Hochschulen zu dokumentieren.

  • Seminarsitzung - S: die;-;-en - Zus.: Sitzung - Sy: Seminar - Bsp.: Die zweite Seminarsitzung findet am Montag, den 9.5.2011, um 17.00 Uhr im Raum 3B12 in der Aachener Straße 217 statt.

  • Semsek - S: der;-(s);-s - Bed.: HIST; DDR; studentensprachliches Kurzwort zu Seminargruppensekretär; der FDJ-Sekretär einer Seminargruppe Bsp.: Die Studienzeit war, nach ich weiß nicht welcher Studienreform, schon genau vorgeschrieben und zu jedem Semester gab es einen Stunden- (Verzeihung, Vorlesungs-)plan. Irgendwann erfolgte die Wahl von SemSek und WiFu.

  • Senat - S: der;-s;-e - Bed.: eine gewählte Gruppe von Professoren und Mitarbeitern der Hochschule, die über alle mit der Hochschule zusammenhängenden Fragen entscheiden; {Herkunft - latein: Rat der Alten} - Bsp.: Am 15.12.2003 beschloss der Senat der Hochschule die neue Prüfungsordnung, in der sowohl die Vergabe von ECTS-Punkten als auch die zukünftige Modulstruktur geregelt ist.

  • Seniorenkolleg - S: das;-s;-s - Zus.: Kolleg - Sy: Seniorenstudium - Bed.: eine Veranstaltungsreihe an Hochschulen, die sich vor allem an ältere Menschen (Seniorinnen und Senioren) wendet - Bsp.: Wissenschaftliche Vorträge, Diskussionsrunden, Seminare und Exkursionen stehen im Mittelpunkt des Seniorenkollegs, welches sich nicht nur an interessierte ältere Bürger aus Görlitz, Zittau und Umgebung wendet.

  • Session - S: die;-;-en - Bed.: die Beratung einer Arbeitsgruppe während einer Konferenz - Bsp.: Die Session 2 beschäftigt sich mit Globalisierung und Wissensorganisation.

  • SHK - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu studentische Hilfskraft - Bsp.: Die Beschäftigung als SHK kann bis zu einer Dauer von sechs Jahren erfolgen.

  • Shuttle-Prinzip - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Prinzip - Bed.: ein Prinzip, das eine Hochschulausbildung mit einer dem Studiengang angepassten Berufsausbildung verbindet - Bsp.: Das Bildungsangebot KIA folgt dem Shuttle-Prinzip.

  • Signatur - S: die;-;-en - Bed.: die Registriernummer eines Buches o.Ä. in einer Bibliothek - Bsp.: Eine Signatur besteht zumeist aus der Notation, welche die systematische Einordnung ins Fachgebiet darstellt, und einer Nummer für die einzelnen Exemplare des gleichen Werkes.

  • Simultanstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: ein gleichzeitiges Studium von Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften - Bsp.: Die Vorteile des Simultanstudiums liegen in der Möglichkeit einer stärkeren fachlichen Integration von Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften.

  • sine tempore - Abk.: s.t. - A: cum tempore - Bed.: ein Hinweis, dass eine Lehrveranstaltung genau zur angegebenen Zeit, also ohne akademisches Viertel, beginnt; {Herkunft - latein: ohne Zeit} - Bsp.: Wenn eine Lehrveranstaltung mit "sine tempore" (s.t.) gekennzeichnet ist, so beginnt sie pünktlich zu diesem Zeitpunkt.

  • Sitzschein - S: der;-s;-e - Zus.: Schein - Sy: Teilnahmeschein - A: Leistungsschein - Bed.: Bezeichnung für einen Schein, den Studenten nur für ihre körperliche Anwesenheit in einer Lehrveranstaltung bekommen - Bsp.: "Was haltet ihr davon, wenn man nur 100%ig in der Mathe-Vorlesung anwesend sein muss, um am Ende des Semesters einen Sitzschein statt eines Leistungsscheins zu bekommen?" (Aus einem Forum für Erstsemester)

  • SK - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Studienkolleg - Bsp.: Soweit Unterrichtsmaterialien vom SK Coburg nicht bereitgestellt werden, sind sie von den Studenten auf eigene Kosten zu beschaffen.

  • Skript - S: das;-s;-en/-s - Bed.: Kurzwort zu Vorlesungsskript; ein aufgeschriebener Vorlesungstext - Bsp.: An den meisten Hochschulen ist es inzwischen Standard, Lehrmaterialien wie Skripte oder Folien online zur Verfügung zu stellen.

  • SMD - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Studentenmission in Deutschland - Bsp.: Heute möchte die SMD Menschen aller Altersgruppen zu einem glaubwürdigen Christsein motivieren.

  • Soft Skill - WG; die;meistens Plural - A: Hard Skill - Bed.: Fähigkeiten, Eigenschaften, die ein Absolvent neben seinem Fachwissen besitzen muss, um in einem bestimmten Beruf erfolgreich arbeiten zu können; dazu gehören u.a. Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit usw. {Herkunft: engl.: weiche Fähigkeit} - Bsp.: Die Soft Skill Mobilität ist für den Karrieresprung in Führungspositionen häufig Grundvoraussetzung.

  • SOKRATES - Kunstwort - Bed.: bis 2007 Aktionsprogramm der Europäischen Union für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen der allgemeinen Bildung; SOKRATES - Bsp.: Das SOKRATES-Programm richtete sich an alle Einrichtungen im Bereich des Bildungswesens von der Vorschule bis zur Erwachsenenbildung und umfasste acht Aktionsbereiche.

  • Sommersemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Abk.: SS, SoSe - A: Wintersemester - Bed.: der Zeitraum von Anfang März bis Ende August (auch Anfang April bis Ende September) innerhalb eines akademischen Jahres - Bsp.: Die Vorlesungszeit des Sommersemesters beginnt in der Regel in der zweiten Aprilwoche.

  • Sommeruniversität - S: die;-;-en - Bed.: wissenschaftliche Veranstaltungen einer Hochschule, die in der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem Sommer- und dem Wintersemester (nicht nur für Studenten) stattfinden - Bsp.: Die Sommeruniversität der TU Dresden ermöglicht Schülerinnen und Schülern der 10. bis 13. Klasse das Studentenleben an einer Universität kennenzulernen und einen ersten Eindruck vom Studienstandort Dresden zu bekommen.

  • SoSe - Abk.; das - A: WiSe - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Sommersemester - Bsp.: Wer im SoSe 2007 sein Studium beginnen will, sein Abitur schon seit dem 15.07.2006 oder früher in der Tasche hat, der sollte sich bald bei der ZVS bewerben.

  • Speed Reading - WG; das - Bed.: eine Lerntechnik zum möglichst schnellen Lesen (Überfliegen) eines Textes - Bsp.: Eine wichtige Methode beim Speed Reading besteht darin, mehrere Zeilen gleichzeitig zu lesen.

  • Spektabilität - S: die;-;-en - Bed.: heute nur noch selten genutzte offizielle Anrede der Dekane an einer Hochschule; {Herkunft - lat.: spectabilitas: erhaben} - Bsp.: "Spektabilität, sehr verehrte Damen und Herren Professoren, liebe Doktores, meine sehr geehrten Damen und Herren, ..."

  • Spezialvorlesung - S: die;-;-en - Zus.: Vorlesung - Bed.: eine Vorlesung, in der kein allgemeines Thema oder die Einführung in ein Thema behandelt wird, sondern ein ganz bestimmtes Teilgebiet eines Fachs; auch Spezialseminar - Bsp.: Zusätzlich zu den aktuellen Lehrveranstaltungen wird eine Spezialvorlesung in Kooperation mit der Universität Potsdam und SAP-Research Palo Alto zum Thema "Concurrency in Enterprise Systems" angeboten.

  • spicken - V: spickte/gespickt haben - S: Spicker - Bed.: bei einer Prüfung o.Ä. von einem Spickzettel abschreiben - Bsp.: "Ich habe öfter mal in Mathe gespickt, weil ich mir manche Formeln nicht merken konnte."

  • Spicker - S: der;-s;- - V: spicken - Bed.: umgangssprachliches Kurzwort zu Spickzettel - Bsp.: Den Spicker benutzt man, wenn man verschlafen hat, rechtzeitig zu lernen oder weil etwas wirklich nicht in den Kopf will.

  • Spickzettel - S: der;-s;- - Zus.: Zettel - Kurzwort: Spicker - Bed.: ein kleiner Zettel, der in einer Prüfung verwendet wird, um abzuschreiben; unerlaubtes Hilfsmittel in Prüfungen - Bsp.: Beliebt ist es, auf der Toilette Bücher oder Spickzettel zu verstecken oder sich per Handy Informationen zu beschaffen.

  • Spitzenuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Sy: Top-Universität - A: Massenuniversität, Provinzuniversität - Bed.: eine Universität, die auf einem der ersten Plätze in einer Rangfolge der Universitäten steht, v.a. was die Qualität der Ausbildung und das Ansehen in der Welt betrifft - Bsp.: "Unser Ziel ist, die Universität Wien auf möglichst vielen Gebieten als die Spitzenuniversität in Österreich und unter den besten in Europa zu positionieren."

  • Sprachenzentrum - S: das;-s;-tren - Zus.: Zentrum - Bed.: eine Einrichtung an Hochschulen, in der Sprachkurse angeboten werden - Bsp.: Die vorrangige Aufgabe eines Sprachenzentrums an einer Hochschule besteht in der praktischen Fremdsprachenvermittlung durch Sprachkurse.

  • Sprachführer - S: der;-s;- - Zus.: Führer - Bed.: ein Buch mit Wörtern und festen Wendungen in einer Fremdsprache, die für bestimmte Situationen wichtig sind - Bsp.: "In den "Marco Polo" Sprachführern finden Sie für jede Situation den richtigen Ausdruck."

  • Sprachlabor - S: das;-s;-e - Zus.: Labor - Bed.: ein Raum, in dem man mithilfe technischer Anlagen (PC, Headset) Sprachen lernen kann - Bsp.: Im Sprachenzentrum der Universität Augsburg wird das Sprachlabor sehr intensiv in den Übungen zu Aussprache und Intonation genutzt.

  • Sprachreise - S: die;-;-n - Zus.: Reise - Bed.: eine Reise in ein fremdes Land mit dem Ziel, dort an Sprachkursen teilzunehmen, um die Sprache zu lernen, sich über Kultur usw. zu informieren - Bsp.: Sprachreisen sind eine hervorragende Möglichkeit, Sprachenlernen und Urlaub miteinander zu verbinden.

  • Sprachschule - S: die;-;-n - Zus.: Schule - Bed.: eine (private) Schule, an der man in verschiedenen Kursen Sprachen lernen kann - Bsp.: In der Sprachschule XYZ werden sie ausschließlich von gut ausgebildeten Muttersprachlern unterrichtet.

  • Sprachzertifikat - S: das;-s;-e - Zus.: Zertifikat - Bed.: eine offizielle Bestätigung über ein erreichtes Niveau der Sprachbeherrschung - Bsp.: Um ihre Sprachfähigkeiten einschätzen zu können, benötigen wir ein von Ihrer Schule oder Universität ausgefülltes Sprachzertifikat.

  • SQ3R-Methode - S: die;-;-n - Zus.: Methode - Bed.: eine besonders effektive Lesemethode; die Abkürzungen bedeuten die Schritte der Methode Survey, Questions, Read, Recite und Review - Bsp.: Die von F. Robinson entwickelte SQ3R-Methode erleichtert das Lesen und Behalten wissenschaftlicher Texte, ist jedoch sehr zeitintensiv.

  • SS - Abk. - A: WS - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Sommersemester - Bsp.: Das Vorlesungsverzeichnis für das SS 2010 finden Sie unter ... im Internet.

  • s.t. - Bed.: allgemeine Abkürzung zu sine tempore, vor allem in Stundenplänen - A: c.t. - Bsp.: Wiederholungsprüfung Anatomie - Termin: Freitag, den 30.01.2009, 14.00 Uhr s.t.

  • Staatliche Prüfung - WG; die - Sy: Staatsexamen, Staatsprüfung - A: Hochschulprüfung - Bed.: eine Prüfung, die an Universitäten von staatlichen Prüfungskommissionen abgenommen wird - Bsp.: Staatliche Prüfungen werden an Universitäten in den Studiengängen Medizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, Pharmazie, Lebensmittelchemie, Jura und in allen Lehrämtern abgelegt.

  • Staatsexamen - S: das;-s;-examina - Zus.: Examen - Sy: Staatsprüfung, staatliche Prüfung - Bed.: Studienabschluss an einer Hochschule für Lehrer, Juristen, Mediziner, Pharmazeuten und Lebensmittelchemiker; das Staatsexamen wird von einer staatlichen Prüfungskommission abgenommen, nicht von einer Prüfungskommission der Hochschule - Bsp.: Werden Studiengänge mit einem Staatsexamen abgeschlossen, so bedeutet dies, dass in diesen Fällen der Staat Verfahren, Inhalt und Anforderungen der Prüfungen vorgibt.

  • Stammtisch - S: der;-s;-e - Bed.: regelmäßiger Treff (in einer Kneipe, in einem Studentenclub), um über Themen zu diskutieren oder um sich in einer Fremdsprache mit Muttersprachlern zu unterhalten - Bsp.: Eine andere Variante des Sprachenlernens sind so genannte Stammtische, an denen sich ausländische Studenten mit Deutschen treffen und diskutieren.

  • Stellenportal - S: das;-s;-e - Zus.: Portal - Sy: Jobportal - Bed.: ein Internetdienst, der den Kontakt zwischen Arbeitsuchenden und Arbeitgebern herstellen soll - Bsp.: Das allgemeine Stellenportal der Bundesagentur für Arbeit ist die deutschlandweit am häufigsten genutzte Jobbörse.

  • Stiftung - S: die;-;-en - Bed.: eine Organisation, die Geld sammelt, das für einen bestimmten sozialen Zweck vergeben wird (z.B. die Unterstützung von Studierenden); Übersicht über Stiftungen in Deutschland - Bsp.: Die finanzielle Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung kann je nach BAföG-Anspruch bis zu 597 Euro pro Monat betragen.

  • Stiftungsprofessur - S: die;-;-en - Zus.: Professur - Bed.: eine Professur, die nicht oder nicht ausschließlich aus dem Haushalt einer Hochschule bezahlt wird, sondern ganz oder teilweise von einem Geldgeber, z.B. einem Unternehmen, finanziert wird - Bsp.: Die Commerzbank AG hat zur Unterhaltung einer Stiftungsprofessur in Monetärer Ökonomie, Bankwirtschaft, öffentlicher und privater Finanzierung an der TU Chemnitz für die Dauer von 3 Jahren 22.000 Euro gestiftet.

  • Stiftungsuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: eine Universität, die durch eine öffentlich-rechtliche oder eine private Stiftung getragen wird - Bsp.: Die Freie Universität Berlin soll zu einer internationalen Stiftungsuniversität nach dem Vorbild amerikanischer Eliteuniversitäten umgewandelt werden.

  • Stip - S: das;-s;-s - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu Stipendium - Bsp.: Das Buch kann ich mir erst kaufen, wenn ich mein Stip bekommen habe.

  • Stipendiat - S: der;-en;-en - S: Stipendium - Bed.: ein Studierender, der ein Stipendium erhält - Bsp.: Die Stipendiaten wurden von einer Gruppe von Hochschullehrern ausgewählt, die sich mit den Bewerbungen befasste.

  • Stipendium - S: das;-s;-dien - Kurzwort: Stip - S: Stipendiat - Bed.: finanzielle Förderung von Studierenden, die z.B. von Stiftungen angeboten wird (z.B. Studienstiftung des deutschen Volkes); vgl. Wikipedia-Definition - Bsp.: Jedes Semester vergibt die GFPS e.V. Stipendien an polnische, tschechische und belarussische Studierende und Doktoranden für einen Studienaufenthalt an einer deutschen Hochschule.

  • Streubewerbung - S: die;-;-en - Zus.: Bewerbung - Sy: Blindbewerbung - Bed.: Bewerbungsunterlagen, die an viele Unternehmen gleichzeitig geschickt werden - Bsp.: Allgemeine Streubewerbungen signalisieren den Personalverantwortlichen der Unternehmen, dass es eigentlich kein besonderes Interesse an einem bestimmten Unternehmen gibt.

  • STUBE - Abk. - Bed.: Abkürzung zu Studienbegleitprogramm; ein Programm, das sich an Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa richtet, die zurzeit in Deutschland studieren, mit dem Ziel, die Situation als Studierender besser zu verstehen, Informationen zu vermitteln und Motivation und Orientierung für das Studium und den Berufseinstieg zu geben; STUBE Sachsen - Bsp.: STUBE Sachsen wird finanziert durch das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland, das katholische Hilfswerk Misereor, die Stiftung Nord-Süd-Brücken, den Freistaat Sachsen und die Landeskirche Sachsen.

  • Student - S: der;-en;-en - V: studieren - Adj.: studentisch - Bed.: geschlechtsneutrale (!) Bezeichnung für eine Person, die an einer Hochschule immatrikuliert ist - Bsp.: Die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse ist eine notwendige Voraussetzung, um sich an einer Universität/Hochschule als Student einzuschreiben.

  • Studentenabo - S: das;-s;-s - Zus.: Abo (Kurzwort für selten verwendetes Abonnement) - Bed.: umgangssprachlich für ein Zeitungs- bzw. Zeitschriften-Abonnement zu besonders günstigen Bedingungen speziell für Studenten - Bsp.: Das Studentenabo der SZ für 7,10 Euro pro Monat [= Annonce in einer Studentenzeitschrift]

  • Studentenausweis - S: der;-es;-e - Zus.: Ausweis - Bed.: ein Ausweis, den Studenten nach der Immatrikulation bekommen; ist in der Regel für ein Semester gültig und muss jeweils um ein weiteres Semester verlängert werden; dient zur Legitimation in allen Einrichtungen der Hochschule und dazu, bestimmte Rabatte in Anspruch zu nehmen - Bsp.: Den Studentenausweis - der an der Universität Leipzig UniCard heißt - erhalten Sie nach Eingang des Semesterbeitrags auf dem Konto der Universität Leipzig.

  • Studentenbewegung - S: die;-;-en - Zus.: Bewegung - Bed.: eine politische Bewegung, die von Studenten aus Universitäten kommt - Bsp.: Die Proteste der 68er Studentenbewegung richteten sich gegen das verstaubte Hochschulwesen, die große Koalition, den Vietnamkrieg und die fehlende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit.

  • Studentenbrigade - S: die;-;-n - Zus.: Brigade - Bed.: HIST; DDR; ein von der FDJ organisiertes zeitweiliges Arbeitskollektiv von Studenten, das in der Volkswirtschaft bei der Lösung ökonomischer Aufgaben mitarbeitete - Bsp.: Eine Studentenbrigade von 30 Studenten fuhr zum Bau der Baikal-Amur-Magistrale.

  • Studentenbude - S: die;-;-n - Zus.: Bude - Bed.: eine (kleine) Wohnung oder ein Zimmer für einen Studenten; in der Regel möbliert - Bsp.: Eine durchschnittliche Studentenbude kostet in München zurzeit etwa 280 Euro pro Monat.

  • Studentenermäßigung - S: die;-;-en - Zus.: Ermäßigung - Bed.: ein geringerer Preis für Studenten - Bsp.: Im CinemaxX am Potsdamer Platz zum Beispiel beträgt die Studentenermäßigung am Wochenende 1,50 Euro.

  • studentenfreundlich (Preis) - Adj./Adv. - Bed.: vorteilhaft für Studenten - Bsp.: Die Eintrittspreise sind wie immer studentenfreundlich, sie liegen zwischen 2 und 7 Euro pro Veranstaltung.

  • Studentenfutter - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Futter - Bed.: eine Mischung aus Rosinen, Cashewkernen, Erdnüssen, Paranüssen, Walnüssen, Haselnüssen und/oder Mandeln - Bsp.: Studentenfutter ist eine Möglichkeit, während der Pausen einen Teil der Nährstoffe aufzunehmen, die der Körper braucht.

  • Studentengemeinde - S: die;-;-n - Zus.: Gemeinde - Bed.: kirchliche (v.a. evangelische und katholische) Studentengemeinschaft; ESG, KSG, ÖSG - Bsp.: Die größten Studentengemeinden sind die Evangelische Studentengemeinde, Invalidenstraße 4, 10115 Berlin, und die Katholische Studentengemeinde "Maria Sedes Sapientiae", Hildegard-Jadamowitz-Straße 25, 10243 Berlin.

  • Studentenheim - S: das;-s;-e - Zus.: Heim - Sy: Studentenwohnheim, Wohnheim, Internat - Bed.: eine Unterkunft für Studenten, in Deutschland in der Regel von den Studentenwerken betrieben - Bsp.: Wer nicht gerade drei Zimmer plus Küche für sich alleine sucht, der kann auch im Studentenheim glücklich werden.

  • Studentenklub (auch: Studentenclub) - S: der;-s;-s - Zus.: Klub - Bed.: ein Klub (oft in den Räumen eines Studentenwohnheims) für Studenten - Bsp.: Vom Wohnheim aus führt eine Treppe in den Studentenklub, "Bierkeller" genannt.

  • Studentenkredit - S: der;-s;-e - Zus.: Kredit - Sy: Studienkredit - Bed.: ein Kredit zur Finanzierung eines Erststudiums unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern - Bsp.: Studienkredite können für die Studiengebühren, aber ebenso für den Lebensunterhalt verwendet werden.

  • Studentenmission in Deutschland - WG; die - Abk.: SMD - Bed.: Netzwerk aus Christen in Schule, Hochschule und Beruf, die christliches Leben propagieren; Hochschul-SMD Dresden - Bsp.: Studentenmission in Deutschland ist eine christliche Studentenbewegung mit Hochschulgruppen an fast allen Unis und FHs in ganz Deutschland.

  • Studentenpfarrer - S: der;-s;- - Zus.: Pfarrer - Bed.: ein Pfarrer der evangelischen oder katholischen Studentengemeinde - Bsp.: In Potsdam verfolgt Studentenpfarrer Stephan Michalsky die Situation der 13.000 Studierenden aufmerksam.

  • Studentenportal - S: das;-s;-e - Zus.: Portal - Sy: Studi-Portal - Bed.: eine Einrichtung (auf der Webseite von Hochschulen), von wo aus Informationen abgerufen werden können (bildhaft: "die Tür zu Informationen") - Bsp.: Dieses Studentenportal soll Studierenden einen gebündelten Zugang zu Informationen, zu Intranetdiensten und zu studentischen Gremien bieten.

  • Studentenquote - S: die;-;-n - Zus.: Quote - Bed.: der Anteil der (zukünftigen) Studenten an einer bestimmten Personengruppe, z.B. an der Gesamtzahl der Schulabgänger - Bsp.: Während in Island eine Quote von 50% an AkademikerInnen pro Jahrgang festgestellt wurde, liegt Deutschland knapp vor Österreich unter 20 Prozent.

  • Studentenrat - S: der;-s;-räte - Zus.: Rat - Abk.: StuRa - Bed.: Vertretung aller Studenten, die sich aus den Fachschaftsräten der Fachbereiche bildet; Beispiel; vgl. ASTA, USTA - Bsp.:

  • Studentenschaft - S: die;-;-en (Plural unüblich) - Bed.: alle immatrikulierten Studierenden an einer Hochschule - Bsp.: Die Studentenschaft an der Freien Universität Bozen ist international.

  • Studentenschwemme - S: die;-;-n (Plural unüblich) - Zus.: Schwemme - Bed.: eine sehr große Zahl von Studenten, die an die Hochschulen kommen - Bsp.: Die Hochschulen stehen vor einer Studentenschwemme, bis 2013 steigen die Zahlen um 15 Prozent.

  • Studentensommer - S: der;-s;- - Zus.: Sommer - Bed.: HIST; DDR; ein Arbeitseinsatz von Studenten während der Sommerpause - Bsp.: Die Leiter von 40 sowjetischen, polnischen, tschechoslowakischen, bulgarischen und ungarischen Studentenbrigaden, die zur Zeit am Studentensommer in der DDR teilnehmen, kamen am Dienstag auf Einladung des Zentralrates der FDJ in Berlin zusammen.

  • Studententage - S: die;-;nur im Plural - Zus.: Tage - Bed.: ein Kulturfest, das von Studenten nicht nur für Studenten durchgeführt wird - Bsp.: Jedes Jahr im Sommersemester organisiert das Studentenwerk Dresden in Zusammenarbeit mit den Dresdner Studentenclubs, künstlerischen Gruppen der Hochschulen und studentischen Initiativen ein großes Kulturfest - die Dresdner Studententage.

  • Studententarif - S: der;-s;-e - Zus.: Tarif - Bed.: ein besonders günstiger Tarif, der nur für Studenten gilt - Bsp.: Mit Vollendung des 30. Lebensjahrs verlieren Studenten den Anspruch auf den Studententarif der Krankenkassen.

  • Studentenverbindung - S: die;-;-en - Zus.: Verbindung - Sy: Studentenkorporation - Bed.: ein Verband von aktiven und ehemaligen Studenten einer Hochschule, der Brauchtum und gewachsene Traditionen pflegt - Bsp.: Jede Studentenverbindung pflegt eigene Traditionen, die über viele Jahrzehnte entstanden sind.

  • Studentenversion - S: die;-;-en - Zus.: Version - Bed.: eine Version (v.a. von Computer-Software), die an Studenten kostenlos oder zu einem Studententarif abgegeben werden - Bsp.: "tucan series" gibt es als kostenfreie Studentenversion in Deutsch und Englisch.

  • Studentenvollversammlung - S: die;-;-en - Zus.: Vollversammlung - Bed.: die Versammlung aller eingeschriebener Studenten einer Hochschule, das oberste Organ der Studentenschaft - Bsp.: Die Studentenvollversammlung berät allgemeine Fragen, die die Studentenschaft betreffen.

  • Studentenwerk - S: das;-s;-e - Bed.: eine Anstalt des öffentlichen Rechts oder ein eingetragener Verein, der die Studenten sozial unterstützt; unterhält z.B. die Wohnheime, die Mensen, betreibt psychotherapeutische Beratung, Kinderbetreuung, Wohnungs- und Arbeitsvermittlung und verwaltet Stipendien und Darlehen; Deutsches Studentenwerk in Berlin - Bsp.: Studentenwerke sind von den Hochschulen unabhängige, rechtlich selbstständige Einrichtungen, die sich aus staatliche Zuschüssen, aus Sozialbeiträgen, die alle Studierenden bezahlen müssen und aus Umsätzen, z. B. Einnahmen in der Mensa oder Mietbeträge finanzieren.

  • Studentenwohnheim - S: das;-s;-e - Zus.: Wohnheim - Sy: Studentenheim, Wohnheim, Internat - Bed.: eine Unterkunft für Studenten, in Deutschland in der Regel von den Studentenwerken betrieben - Bsp.: Das Studentenwerk Dresden, Außenstelle Zittau, betreibt an den Standorten Zittau und Görlitz eine Reihe von Studentenwohnheimen.

  • studentisch (Vertretung) - Adj./Adv. - S: Student - Bed.: Studenten betreffend - Bsp.: Die studentische Unternehmensberatung aus Hamburg bietet eine exzellente Beratungsleistung vor allem auf dem Gebiet der Existenzgründung.

  • studentische Hilfskraft - WG; die - Abk.: SHK - Bed.: Studierende; die in Teilzeit an der Hochschule arbeiten, z.B. als Hilfskraft bei einem Professor, in der Studienberatung - Bsp.: Studentische Hilfskräfte werden an der Universität zu Köln mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von maximal 19 Wochenstunden beschäftigt.

  • studentische Selbstverwaltung - WG; die - Bed.: die Organisation der Studierenden in Gremien, wie z.B. dem Studentenrat - Bsp.: Die Studierenden bestimmen im Rahmen der studentischen Selbstverwaltung eigene Vertreter, insbesondere für das Studierendenparlament, den AStA und als Fachschaftsvertreter.

  • Studi - S: der;-s;-s - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu Student - Bsp.: Das Studi-Essen in der Mensa wechselt täglich.

  • Studienabbrecher - S: der;-s;- - Zus.: Abbrecher - S: Studienabbruch - Bed.: ein Student, der sein Erststudium meistens schon nach wenigen Semestern ohne Abschluss beendet; vgl. auch Abbrecherquote - Bsp.: Die Stellenbörse studienabbrecher.de richtet sich gezielt an Studienabbrecher, Firmen bieten hier speziell Stellen für Studienabbrecher an.

  • Studienabbruch - S: der;-s;-brüche - Zus.: Abbruch - S: Studienabbrecher - Bed.: vorzeitige Beendigung des Studiums ohne Abschluss; zu Ursachen des Studienabbruchs: Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF - Bsp.: Die meisten Studienabbrüche erfolgen gleich zu Beginn des Studiums.

  • Studienabschluss - S: der;-es;-schlüsse - Zus.: Abschluss - Bed.: der Abschluss eines Hochschulstudiums - Bsp.: Der erfolgreiche Studienabschluss wird durch ein Zeugnis bescheinigt, wenn alle Anforderungen nach Maßgabe der Prüfungsordnung erfüllt sind.

  • Studienabschlussdarlehen - S: das;-s;- - Zus.: Darlehen - Bed.: ein Darlehen, das z.B. vom Studentenwerk bei finanziellen Problemen in den letzten Studiensemestern vergeben wird, um einen erfolgreichen Studienabschluss zu ermöglichen - Bsp.: Die Studentische Darlehnskasse e.V. bietet ein Studienabschlussdarlehen in Höhe von bis zu 670 €/Monat für bis zu 12 Monate an.

  • Studienakademie - S: die;-;-n - Zus.: Akademie - Sy: Berufsakademie - Bsp.: Zugangsvoraussetzung für das Studium an der Studienakademie Bautzen ist die allgemeine oder fachbezogene Hochschulreife (Abitur) sowie ein Studien- und Ausbildungsvertrag.

  • Studienanfang - S: der;-s;kein Plural - Zus.: Anfang - S: Studienanfänger - Sy: Studienbeginn - Bsp.: Im Folgenden haben wie ein paar nützliche Informationen rund um das Thema Einschreibung und Studienanfang zusammengestellt.

  • Studienanfänger - S: der;-s;- - Zus.: Anfänger - S: Studienanfang - Sy: Erstsemester - Bed.: ein Studierender, der mit einem Studium an einer Hochschule begonnen hat - Bsp.: In der ersten Woche stehen Lehrende und Studierende höherer Semester für die wichtigsten Fragen der Studienanfänger rund um das Studium zur Verfügung, sie geben Informationen zum Studienverlauf und helfen beim Erstellen des Stundenplanes.

  • Studienanfängerquote - S: die;-;-n - Zus.: Quote - Bed.: der Anteil der Studienanfänger an der gleichaltrigen Gesamtbevölkerung - Bsp.: Die relativ geringe Studienanfängerquote der Schweiz gegenüber Finnland, den USA oder den Niederlanden ist darauf zurückzuführen, dass in diesen Ländern fast die gesamte höhere berufliche Ausbildung in das Hochschulsystem integriert ist.

  • Studienangebot - S: das;-s;-e - Zus.: Angebot - Bed.: die Gesamtheit der Studienfächer, die an einer Hochschule studiert werden können - Bsp.: Das Studienangebot der Universität Jena ist grundsätzlich (soweit nicht anders angegeben) im Vollzeitstudium zu absolvieren.

  • Studienbedingung - S: die;-;-en (vor allem im Plural) - Zus.: Bedingung - Bed.: die äußeren Bedingungen für ein Studium - Bsp.: Der neue Hochschulcampus in Zittau bildet nun ein Zentrum der Lehre und Forschung und bietet beste Studienbedingungen.

  • Studienbeginn - S: der;-s;kein Plural - Zus.: Beginn - Sy: Studienanfang - Bed.: der Beginn des Studiums - Bsp.: Als Einstiegserleichterung bieten die Fakultäten und Institute ab 1. Oktober fachbezogene Orientierungsveranstaltungen für den Studienbeginn an.

  • Studienbeihilfe - S: die;-;-n - Zus.: Beihilfe - Bed.: eine finanzielle Unterstützung von bedürftigen Studierenden; vgl. Studienbeihilfe in Österreich - Bsp.: Um begabten, aber finanziell schlechter gestellten Studienwilligen das Studium zu ermöglichen, gibt es Studienbeihilfen und Stipendien. Ihre Höhe hängt von finanzieller Bedürftigkeit und Studienerfolg ab.

  • Studienbeitrag - S: der;-s;-träge (meistens im Plural)- Zus.: Beitrag - Sy: Studiengebühr, Campus-Maut - Bed.: verhüllende Umschreibung für Studiengebühr - Bsp.: Von Studiengebühren ist nirgendwo die Rede - aber nur, weil sie Studienbeiträge genannt werden.

  • Studienbeitragsdarlehen - S: das;-s;- - Zus.: Darlehen - Bed.: ein Darlehen zur Finanzierung von Studienbeiträgen - Bsp.: Die Zinsen für das Studienbeitragsdarlehen sollen in Baden-Württemberg aktuell 7,2% betragen - so viel wie nirgendwo sonst.

  • Studienberater - S: der;-s;- - Zus.: Berater - S: Studienberatung - Bed.: ein Mitarbeiter an einer Hochschule, der eine individuelle Beratung für Studenten anbietet - Bsp.: Bitte wenden Sie sich mit allen allgemeinen Fragen zum Studium der Philosophie in Jena an den für Sie zuständigen Studienberater.

  • Studienberatung - S: die;-;-en - Zus.: Beratung - S: Studienberater - Bed.: Einrichtung an Hochschulen zur persönlichen Beratung und zur Orientierung bei der Studienfachwahl - Bsp.: Die Studienberatung informiert und berät deutsche Studienbewerber sowie Studierende der Hochschule München, sie bietet Hilfe bei der Studienwahl und bei Schwierigkeiten/Krisen im Studienverlauf an.

  • Studienberechtigte - S: der;-n;-n - Zus.: Berechtigte - S: Studienberechtigung - Bed.: eine Person, die aufgrund seiner Zeugnisse und Berufsabschlüsse zu einem Studium an einer Hochschule berechtigt ist - Bsp.: Im jahr 2010 ist die Zahl der Studienberechtigten auf 456.600 geklettert.

  • Studienberechtigung - S: die;-;-en - Zus.: Berechtigung - S: Studienberechtigte - Bed.: das Recht zur Aufnahme eines Studiums, i.d.R. durch das Abitur - Bsp.: Die Grundlage für die Prognose der steigenden Studierendenzahlen bis 2020 sind die zu erwartenden Schulabsolventen mit Studienberechtigung.

  • Studienberuf - S: der;-s;-e - Zus.: Beruf - A: Ausbildungsberuf - Bed.: ein Beruf, für den ein Studium notwendig ist - Bsp.: Eine Ausbildung im Bereich Elektrotechnik technische Informatik gibt es nicht, da es sich um einen Studienberuf handelt.

  • Studienbescheinigung - S: die;-;-en - Zus.: Bescheinigung - Sy: Immatrikulationsbescheinigung - Bed.: - Bsp.: Studienbescheinigungen können Sie sich online von jedem beliebigen Computer in beliebiger Anzahl ausdrucken, Sie müssen dazu lediglich rückgemeldet sein.

  • Studienbewerber - S: der;-s;- Zus.: Bewerber - Bed.: eine Person, die sich um die Aufnahme an einer Hochschule bewirbt - Bsp.: Viele Studienbewerber haben ihre Zusagen von der Uni Hamburg erst Mitte September bekommen - einen Monat später als an anderen Hochschulen.

  • Studienbrief - S: der;-s;-e - Zus.: Brief - Bed.: Lernunterlagen (für das Fernstudium), meist in schriftlicher Form, die den Studierenden ausgegeben werden (früher wurden sie per Post verschickt) - Bsp.: Jeden Monat erhalten Sie einen der 18 Studienbriefe, die Ihnen einen umfassenden Überblick über die Themen des Marketing verschaffen.

  • Studienbuch - S: das;-s;-bücher - Zus.: Buch - Bed.: an einigen Hochschulen bekommen die Studierenden Studienbücher, in die sie selbst alle besuchten Lehrveranstaltungen einschreiben müssen; das Studienbuch muss zur Prüfung vorgelegt werden; auch Hist. DDR - Bsp.: Zur Immatrikulation erhält jeder Studierende ein Studienbuch. Dieses Studienbuch ist während der gesamten Studiendauer zu führen: Es ist bei jeder Prüfungsbeantragung vorzulegen. Es dient der Aufbewahrung der Studienbuchblätter für Studierende der Medizin zum Nachweis der Studiendauer, für Studierende der Zahnmedizin zum Nachweis der Studiendauer sowie zum Nachweis der belegten Vorlesungen. Es dient der Aufbewahrung der Scheine, die der Nachweis sind für den regelmäßigen und erfolgreichen Besuch von Praktika, Kursen oder Seminaren.

  • Studiendarlehen - S: das;-s;- - Zus.: Darlehen - Bed.: Synonym zu Studienkredit, Studentenkredit - Bsp.: Wer die Studiengebühren selbst nicht aufbringen kann, soll mit einem Studiendarlehen die Möglichkeit erhalten, sie vorzufinanzieren.

  • Studiendauer - S: die;-;kein Plural - Zus.: Dauer - Bed.: die Zeit von Studienbeginn bis zum Ende des Studiums, wird in Semester oder Jahre angegeben - Bsp.: So betrug die Studiendauer der Absolventen des Jahrgangs 2002 an deutschen Universitäten durchschnittlich 6,8 Jahre und an den Fachhochschulen 5,4 Jahre.

  • Studiendekan - S: der;-s;-e - Zus.: Dekan - Bed.: gehört in der Regel zum Fachbereichsrat und ist für die Lehre und die Prüfungen im Fachbereich verantwortlich - Bsp.: Der Studiendekan ist Ansprechpartner für organisatorische, klausurtechnische und praktische Probleme, die während des Studiums entstehen.

  • Studiendokument - S: das;-s;-e (v.a. im Plural) - Zus.: Dokument - Bed.: alle Dokumente, die für ein Studienfach vorliegen (Studienordnungen, Prüfungsordnungen, Praktikumsordnungen, Modulhandbücher) - Bsp.: Die Studiendokumente beinhalten alle Informationen rund um die Studienfächer.

  • Studieneinführungswoche - S: die;-;-n - Zus.: Einführungswoche - Bed.: eine Einführungswoche in das Studium vor allem für Erstsemester, in der für das Studium relevante Informationen vermittelt werden - Bsp.: Zur Vorbereitung auf das Studium bietet die JLU Gießen in der Woche vor Vorlesungsbeginn Anfang Oktober 2009 die Studieneinführungswoche an, in der studentische Mentoren Ihnen alles Nötige zeigen, um gut vorbereitet in das erste Semester starten zu können.

  • Studienergebnis - S: das;-sses;-sse - Zus.: Ergebnis - Bed.: das Ergebnis eines Studiums; in der Regel als Note oder Prädikat angegeben - Bsp.: "Wir suchen Absolventen mit einem sehr guten Studienergebnis und der fließenden Beherrschung mindestens einer Fremdsprache."

  • Studienfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - Bed.: ein abgegrenztes wissenschaftliches Gebiet, das an einer Hochschule studiert werden kann - Bsp.: Absolventen des Studienfachs Mathematik haben in der Regel ausgezeichnete Berufschancen.

  • Studienfachwechsler - S: der;-s;- - Bed.: ein Student, der sein Studienfach wechselt - Bsp.: Potenzielle Studienfachwechsler sollten sich über die Anerkennung von bereits erbrachten Leistungen und die Anrechnung von Fachsemestern des bisher besuchten Studiengangs informieren.

  • Studienfinanzierung - S: die;-;-en - Zus.: Finanzierung - Bed.: die Finanzierung aller Bereiche, die mit dem Studium verbunden sind - Bsp.: Eine Studienfinanzierung kann eine Finanzierung nur der Studiengebühren oder eine Finanzierung der gesamten monatlichen Lebenshaltungskosten im In- oder Ausland umfassen.

  • Studienführer - S: der;-s;- - Zus.: Führer - Sy: Vorlesungsverzeichnis - Bed.: eine Informationsbroschüre/Webseite, die allgemeine Informationen über Hochschulen oder detaillierte Informationen über Fachbereiche und Studiengänge (Prüfungen, Praktika usw.) enthält - Bsp.: Mit dem Studienführer Informatik kann man sich über Studiengänge in Deutschland informieren. Wo gibt es welche Studiengänge? Wie ist die Studienatmosphäre? Ist die Hochschule groß oder klein? Wie ist die inhaltliche Ausrichung?

  • Studiengang - S: der;-s;-gänge - Bed.: das Studium eines Studienfaches, das durch eine Studienordnung geregelt wird und auf einen bestimmten Abschluss ausgerichtet ist - Bsp.: Der Studiengang "Betriebswirtschaftslehre", zu dem erstmals zum Wintersemester 2006/2007 Studierende zugelassen wurden und der mit dem akademischen Grad "Bachelor of Science" abschließt, bereitet auf die Herausforderungen der Berufswelt oder einen weiterführenden Master-Studiengang vor.

  • studiengangbezogene Eignung - WG; die - Bed.: der Nachweis v.a. von künstlerischen, musikalischen, sportlichen Fähigkeiten für besondere Studiengänge (z.B. Modedesign, Architektur, Sportwissenschaften) - Bsp.: In dem Feststellungsverfahren sollen die Studienbewerber nachweisen, dass sie die studiengangbezogene Eignung besitzen, die das Erreichen der Studienziele erwarten lässt.

  • Studiengebühr - S: die;-;-en (meistens im Plural) - Zus.: Gebühr - Sy: Studienbeitrag, Campus-Maut - Bed.: eine Geldsumme, die für ein Studium bezahlt werden muss - Bsp.: Zum Sommersemester 2007 wurden in Baden-Württemberg allgemeine Studiengebühren eingeführt.

  • Studieninhalt - S: der;-s;-e - Zus.: Inhalt - Bed.: die Fächer eines Studiengangs - Bsp.: Die Studieninhalte sind anwendungsbezogen und umfassen Bereiche des Managements und der Organisation, des Umgangs mit Technik, Ressourcen und Medien, der nationalen und internationalen Umwelt- und Wirtschaftspolitik sowie des deutschen und europäischen Umweltrechts.

  • Studienjahr - S: das;-s;-e - Zus.: Jahr - Sy: Akademisches Jahr - Bed.: seltenere Bezeichnung für die gesamte Zeit des Wintersemesters und des Sommersemesters bzw. der Trimester - Bsp.: Im ersten Studienjahr stehen betriebswirtschaftliche Grundlagenfächer und allgemeinbildende Fächer aus dem beruflichen Kontext im Vordergrund.

  • Studienkolleg - das;-s;-s - Zus.: Kolleg - Abk.: SK - Bed.: in der Regel staatliche Bildungseinrichtung, an der ausländische Studienbewerber ohne anerkannte Hochschulzugangsberechtigung auf ein Hochschulstudium in Deutschland vorbereitet werden - Bsp.: Die Studierenden an einem Studienkolleg legen nach dem in der Regel zweisemestrigen Studium die Feststellungsprüfung ab.

  • Studienkommission - S: die;-;-en - Zus.: Kommission - Bed.: ein gewähltes Gremium, das sich mit allen Fragen von Studium und Prüfungen in (verwandten) Fächern einer Fakultät beschäftigt - Bsp.: Der Fakultätsrat bestellt für jeden Studiengang eine Studienkommission, der paritätisch Lehrende der Fakultät und Studenten angehören.

  • Studienkonto - S: das;-s;-ten - Zus.: Konto - Bed.: ein Zeitkonto; die Universität stellt dem Studenten ein Zeitguthaben für sein Studium zur Verfügung (z.B. 18 Semester), wer länger studiert, muss diese zusätzlichen Semester bezahlen - Bsp.: Ab dem WS 2004/05 erhalten grundsätzlich alle Studierenden der TU Kaiserslautern ein Studienkonto.

  • Studienkosten - S: die;-s;nur Plural - Zus.: Kosten - Bed.: die finanziellen Ausgaben für ein Studium - Bsp.: Die Studienkosten sind vorwiegend davon abhängig, ob Sie bei den Eltern wohnen oder einen eigenen Haushalt führen.

  • Studienkredit - S: der;-s;-e - Zus.: Kredit - Sy: Studentenkredit, Studiendarlehen - Bed.: ein Kredit, der den Lebensunterhalt während des Studiums und/oder evt. weitere Kosten (z.B. Studiengebühren) finanzieren soll; Studienkredit der KfW Förderbank - Bsp.: Studienkredite sind nicht unbedingt zur Finanzierung eines kompletten Studiums gedacht.

  • Studienleistung - S: die;-;-en - Zus.: Leistung - Bed.: eine Leistung, die im Studium erreicht wurde bzw. die im Studium erbracht werden muss - Bsp.: Studienleistungen, die an einer Universität im Ausland erbracht werden, können im Fach Informatik angerechnet werden, sofern sie vom zuständigen Prüfer als adäquate Studienleistung anerkannt werden.

  • Studienordnung - S: die;-;-en - Zus.: Ordnung - Bed.: eine Ordnung, die den Inhalt und den Aufbau eines Studiums regelt, d.h. die Einteilung in Wahl- und Pflichtveranstaltungen, Praktika, Nebenfächer usw. - Bsp.: Die Studienordnung soll dem Studenten helfen, sein Studium eigenverantwortlich zu planen, durchzuführen und innerhalb der Regelstudienzeit abzuschließen.

  • Studienorganisation - S: die;-;-en - Zus.: Organisation - Bed.: die Organisation eines Studiums - Bsp.: Auf der Homepage der Hochschule finden Sie Informationen rund um die Studienorganisation, beginnend bei der Einteilung des Studienjahres und der Zulassung zum Studium bis hin zu elektronischen Services.

  • Studienort - S: der;-s;-e - Zus.: Ort - Bed.: die Stadt, in der sich die Hochschule befindet, an der man studiert - Bsp.: Beispiele für Studienrichtungen am Studienort Zittau sind Chemie, Elektrotechnik, Informatik, Architektur und Wirtschaftsingenieurwesen.

  • Studienortwechsel - S: der;-s;- - Zus.: Wechsel - Bed.: der Wechsel von einer Hochschule an einem Studienort an eine andere Hochschule an einem anderen Studienort - Bsp.: Bei einem Studienortwechsel an die Technische Universität München müssen Sie sich an die üblichen Fristen für die Bewerbung halten.

  • Studienplan - S: der;-s;-pläne - Zus.: Plan - Bed.: die Planung der Lehrveranstaltungen und Leistungsnachweise für ein Studium - Bsp.: Dieser Studienplan ist auf einen Studienbeginn im Wintersemester ausgerichtet, in ihm sind als fachwissenschaftliches Mindestprogramm die Lehrveranstaltungen des Pflichtfachstudiums aufgeführt, in denen Leistungskontrollen mit der Vergabe von Leistungspunkten durchgeführt werden.

  • Studienplatz - S: der;-es;-plätze - Zus.: Platz - Bed.: eine Studienstelle an einer Hochschule - Bsp.: Studienplätze an ausländische Bewerber vergibt das Akademische Auslandsamt der Hochschule.

  • Studienplatzbörse - S: die;-;-n - Zus.: Börse - Bed.: eine Möglichkeit, um an Hochschulen Studienangebote zu suchen, in denen es wenige Wochen vor Semesterbeginn noch freie Studienplätze gibt - Bsp.: Seit dem 1. März 2010 können Sie in der bundesweiten Studienplatzbörse wieder nach Studiengängen mit freien Kapazitäten suchen.

  • Studienplatzklage - S: die;-;-n - Zus.: Klage - Bed.: Widerspruch bzw. Klage (bei allen amtlichen Bescheiden möglich) gegen den Ablehnungsbescheid bezüglich des Studienplatzwunsches - Bsp.: Die Studienplatzklage bietet die Möglichkeit, bereits parallel zu dem offiziellen Bewerbungsverfahren einen Studienplatz zu bekommen, dadurch können mit geringem Aufwand die Kosten für mehrere Wartesemester gespart werden.

  • Studienplatztausch - S: der;-s;kein Plural - Zus.: Tausch - Bed.: Tausch eines Studienplatzes an einer Hochschule mit einem Studienplatz an einer anderen Hochschule; Voraussetzung ist, einen Tauschpartner mit gleichem Fach im gleichen Semester zu finden; www.studienplatztausch.de - Studienplatztausch-Service von StudentInnenschaften aus ganz Deutschland - Bsp.: Vor einem Studienplatztausch sollte man sich viel Zeit nehmen, um sich ausführlich über die möglichen Hochschulen zu informieren.

  • Studienrichtung - S: die;-;-en - Zus.: Richtung - Sy: Fachrichtung - Bed.: eine Spezialisierung des Studiums (z.B. Architektur, Automatisierungstechnik) innerhalb eines Fachgebiets (z.B. Technik- und Ingenieurwissenschaften) - Bsp.: An den deutschen Hochschulen gibt es über 5.000 verschiedene Studiengänge.

  • Studiensemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Sy: Fachsemester - A: Urlaubssemester - Bed.: alle Semester an einer Hochschule ohne Urlaubssemester - Bsp.: Bei einem Studiensemester an einer europäischen ERASMUS-Partnerhochschule fallen in der Regel keine Studiengebühren an.

  • Studienstiftung - S: die;-;-en - Zus.: Stiftung - Bed.: eine Stiftung, die hochqualifizierte Studenten und Doktoranden fördert; Studienstiftung des deutschen Volkes - Bsp.: 10.000 Euro wurden als Gründungskapital für die von Studierenden initiierte Studienstiftung Universität Hamburg bereitgestellt.

  • Studiensystem - S: das;-s;-e - Zus.: System - Bed.: Aufbau und Organisation des Studiums in einem Land - Bsp.: Im traditionellen Studiensystem konnten die Studierenden relativ frei ihre Lehrveranstaltungen auswählen.

  • Studientechnik - S: die;-;-en - Zus.: Technik - Sy: Lerntechnik - Bed.: eine Methode, um bestimmte Anforderungen im Studium zu bewältigen, z.B. Fachtexte lesen und konspektieren bzw. exzerpieren, Vorlesungen hören und mitschreiben, Referate schreiben usw. - Bsp.: Mit Studientechniken sind v.a. fachspezifische Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens gemeint, wie z.B. Experimente, Befragungen oder Quellenstudium.

  • Studienunterbrecher - S: der;-s;- - Zus.: Unterbrecher - Bed.: ein Student, der sein Studium abbricht und nach einer bestimmten Zeit im gleichen Studiengang fortsetzt - Bsp.: Sie sind Studienunterbrecher, wenn Sie in dem Studiengang mit der Fächerkombination, für den die erneute Zulassung beantragt wird, bereits an einer Hochschule immatrikuliert waren.

  • Studienverlauf - S: der;-s;-verläufe - Zus.: Verlauf - Bed.: der zeitliche Ablauf des Studiums - Bsp.: Der Verlauf jedes Studiengangs ist durch eine Prüfungsordnung, zum Teil auch durch eine Studienordnung beschrieben.

  • Studienwillige - S: der;-n;-n - Bed.: eine Person, die den Wunsch hat zu studieren - Bsp.: An der Fachhochschule Köln bewarben sich 830 Studienwillige für 190 Informatik-Plätze.

  • Studienwunsch - S: der;-es;-wünsche - Zus.: Wunsch - Bed.: das Fach, für das man sich interessiert und das man studieren möchte - Bsp.: 64% der Jungen geben als Studienwunsch eine ingenieurwissenschaftliche Fachrichtung an.

  • Studienzeitanrechnung - S: die;-;-en - Zus.: Anrechnung - Bed.: - Bsp.: Eine Studienzeitanrechnung für die im Ausland verbrachten Semester ist nicht immer möglich.

  • studieren - V: studierte/studiert haben - S: Studium; Student; Studierende - Bed.: an einer Hochschule eine Ausbildung absolvieren; {Herkunft - latein.: studeo=sich wissenschaftlich betätigen}
       (1) Was? - ein Fach; Mathematik, Sprachen usw. studieren
       (2) Was? - auf einen Abschluss hin; auf Lehramt studieren; auf Magister studieren
       (3) Wo? - an einer Hochschule; Er studiert an der Universität Leipzig
       (4) Wo? - in einem Ort; Er studiert seit zwei Jahren in Leipzig.
       (5) Wie lange? - Er studiert seit zwei Semestern Germanistik. Ich habe sechs Semester Jura studiert
       (6) Bei wem? - bei einem (berühmten) Professor; Ich habe Medizin bei Professor Klein in München studiert.
       Außerdem:
       (7) Was? - etwas genau beobachten und untersuchen, um Informationen darüber zu erhalten; das Leben der Eskimos studieren
       (8) Was? - etwas genau/intensiv lesen; einen wissenschaftlichen Artikel studieren

  • Studierende - S: der;-n;-n (meistens im Plural) - V: studieren - S: Studium - Bed.: offizielle, geschlechtsneutrale Bezeichnung für Studenten - Bsp.: Das Online-Magazin des DAAD informiert über Studienmöglichkeiten im Ausland und aktuelle Angebote für ausländische Studierende in Deutschland.

  • Studieren ohne Abitur - WG - Bed.: offizielle Bezeichnung: Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung - Bsp.: "Sie möchten an unserer Hochschule studieren, haben aber kein Abitur? Mit "Studieren ohne Abitur" ist das kein Problem!

  • Studierfähigkeitstest - S: der;-s;-s - Zus.: Test - Bed.: ein Test, der die Studierfähigkeit in Bezug auf bestimmte Fächer überprüft - Bsp.: Die Universität Mainz berücksichtigt im Bewerbungsverfahren den Studierfähigkeitstest TestAS als Bonus für ausländische Studienbewerber.

  • Studierte - S: der;-n;-n - V: studieren - Bed.: ironische Bezeichnung für jemanden, der studiert hat, im Gegensatz zu jemanden, der einen handwerklichen Beruf hat - Bsp.: Peter hatte es nicht leicht mit den Stammgästen. Um sich das Studium zu verdienen, servierte er im Keller des "Mimösli" während der unzähligen Vorstellungen. Die Gäste, welche vor oder nachher in den Keller kamen, waren kein Problem, aber eben die Stammgäste, die jeden Abend ihre drei, vier Bierchen tranken. Besonders Pauli, der Eisenleger, hatte es auf Peter abgesehen. "Hör mal, kann so ein Studierter überhaupt Bier einschenken?", war noch einer der nettesten Sprüche. Wer sein Geld nicht mit der Hände harter Arbeit verdiente, war für den Pauli halt nur ein halber Mensch.

  • Studierwillige - S: der;-n;-n - Bed.: eine Person, die den Wunsch hat zu studieren und über die Voraussetzungen dafür verfügt - Bsp.: Eine Studie des Hochschulinformationsystems (HIS) zeigt, dass Studiengebühren Studierwillige abschrecken.

  • Studilotse - S: der;-n;-n - Zus.: Lotse - Bed.: studentensprachliche Bezeichnung für virtuelle Bildungsberater, die Studienbewerbern oder Studenten bei allen möglichen Fragen rund um das Thema Studium weiterhelfen - Bsp.: Bei den Studilotsen kann man nützliche Tipps erhalten und damit auf der Suche nach Informationen weiterkommen.

  • Studiosus - S: der;-;-si - Bed.: scherzhafte Bezeichnung für Student - Bsp.: "Ein Studiosus, der den Kommers mehr liebte als das Auditorium, kam mit der vom Herrn Papa geschickten Unterstützung nicht aus." (Einleitung zu einer Rätselaufgabe)

  • Studi-Portal - S: das;-s;-e - Zus.: Portal - Bed.: studentensprachliche Bezeichnung für Studentenportal - Bsp.: Neues Studi-Portal für Mediziner: Das Studenten-Portal der Medizinischen Fakultät der Uni-Göttingen hat seinen Betrieb aufgenommen, die über 3.000 Studierenden können auf Klausurergebnisse, detaillierte Leistungsstände, Lehrmaterialien und persönliche Daten zugreifen.

  • Studium - S: das;-s;kein Plural - V: studieren - S: Student, Studierende - Bed.: die Ausbildung an einer Hochschule - Bsp.: Ich habe vor wenigen Tagen mein Studium abgeschlossen und bin zurzeit auf Jobsuche.

  • Studium Feminale - WG; das - Bed.: ein Schnupperkurs für Frauen an einer Hochschule, um sie mit natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studienrichtungen bekannt zu machen - Bsp.: Ziele des Projektes Studium feminale: Studentinnen aus naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen informieren Schülerinnen der Mittel- und Oberstufen von Gymnasien im Landkreis Löbau/Zittau über ihre eigenen Erfahrungen bei der Studienwahl und beim Studium.

  • Studium Fundamentale - WG; das - Abk.: StuFu - Sy: Studium Generale, Studium Universale, Studium Integrale - Bed.: führt allgemeinbildende und fachübergreifende Lehrveranstaltungen für alle Studierenden der Hochschule durch, um Einführungen in fachgebietsfremde Wissenschaftsgebiete zu geben - Bsp.: Das Studium fundamentale an der TU Dortmund ist ein interdisziplinäres Studienangebot in Modulform.

  • Studium Generale - WG; das - Sy zu Studium Fundamentale - Bsp.: Bei den Reihen, Vorlesungen, Seminaren usw. des Studium Generale stehen die interdisziplinären Bezüge, der einführende, grundlagen- oder methodenorientierte Charakter der Lehrveranstaltung im Vordergrund.

  • Studium Integrale - WG; das - Sy zu Studium Fundamentale - Bsp.: Ziel des Studium Integrale ist die Vermittlung von fächerübergreifenden Kenntnissen und Fähigkeiten.

  • Studium Universale - WG; das - Sy zu Studium Fundamentale - Bsp.: Die Universität Bonn bietet im Rahmen ihres Studium Universale regelmäßig einer breiten Öffentlichkeit Lehrveranstaltungen, Vortragsreihen, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen und Führungen, die über das fachspezifische Studienangebot hinausgehen, an.

  • StudiVZ - Abk.; das - Bed.: Kurzwort zu Studi-Verzeichnis; im Oktober 2005 gegründetes Online-Netzwerk für Studierende - Bsp.: Zielgruppe von studiVZ sind hauptsächlich junge Studenten.

  • StuFu - Abk.; das - Bed.: studentensprachliches Kurzwort zu Studium fundamentale - Bsp.: Sollten Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage finden, können Sie sich gern per Email, telefonisch oder persönlich an das Büro des StuFu wenden.

  • StuRa - Abk.; der - Bed.: auch Stura; studentensprachliche Abkürzung zu Studentenrat - Bsp.: Der Studentenrat bietet gesonderte Öffnungszeiten an: StuRa-Büro in Zittau (Haus III, Zi. 33) ...

  • Stützkurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Bed.: ein Kurs, der zusätzlich angeboten wird, in dem (ohne festes Programm) Stoff nachgearbeitet wird und der v.a. auf Prüfungen vorbereiten soll - Bsp.: Der Biologie-Stützkurs dient der Unterstützung bei ausgewählten Themen der Praktika und bei der Vorbereitung schriftlicher Prüfungen.

  • summa cum laude - Bed.: offizielle Bezeichnung für die beste Note bei der Bewertung einer Doktorprüfung; {Herkunft - latein: mit höchstem Lob}; Rangfolge: summa cum laude; magna cum laude; cum laude; rite - Bsp.: Die Gesamtnote "summa cum laude" (mit Auszeichnung) setzt voraus, daß die Dissertation das gleiche Prädikat hat.

  • Summer Session - WG; die - Bed.: ein Kurs, der den Lehrstoff eines ganzen Semesters in Kompaktseminare von 3 bis 10 Wochen Dauer komprimiert {engl.: Sommerkurs} - Bsp.: Die Summer Sessions an der UC Berkeley ermöglichen ein Auslandssemester, ohne dass das Studium unterbrochen werden muss.

  • Survival-Kurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Bed.: ein Sprachkurs für Personen mit geringen bis keinen Fremdsprachenkenntnissen, die sich in einfachen Alltagssituationen (z.B. in den Ferien) verständigen möchten - Bsp.: Da die Finnen sehr gut Englisch sprechen, ist nur ein Survival Kurs Finnisch nötig.

  • SWS - Abk.; die - Bed.: v.a. schriftsprachliche Abkürzung zu Semesterwochenstunde - Bsp.: Im 4. Semester finden 2 SWS Statistik II statt.

  • Symposium - S: das;-s;-sien - Sy: wissenschaftliche Tagung, Kongress - Bed.: eine Versammlung von Fachleuten, die über ein spezielles Fachthema diskutieren; {Herkunft - grch.: sympinein=zusammen trinken} - Bsp.: Internationales IQWiG Herbst-Symposium vom 18.11.-19.11.2005. Wir freuen uns, dass Sie am Symposium teilnehmen möchten! Hier finden Sie das ausführliche Programm sowie das Anmeldeformular für die Tagungs- und Hotelbuchung.

  • Tag der offenen Tür - WG; der - Bed.: ein Tag, an dem eine Schule o.Ä. für alle geöffnet ist und an dem sie besichtigt werden kann - Bsp.: Am 31. März 2011 findet an der Ruhr-Universität der Tag der offenen Tür statt, an dem Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die vielen Facetten eines Studiums in Bochum gewinnen können.

  • Tagung - S: die;-;-en - Bed.: ein Treffen von Fachleuten, bei dem Informationen ausgetauscht werden und über fachliche Themen diskutiert wird - Bsp.: Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet gemeinsam mit dem Verein "Demokratie und Hochschule" eine Tagung zum Thema "Hochschule und Arbeitsmarkt".

  • Talar - S: der;-s;-e - Bed.: ein Kleidungsstück, das von Akademikern (bes. von Professoren) zu besonderen festlichen Anlässen getragen wird; {Herkunft - lat.: lat. talaris=bis an die Knöchel reichend} - Bsp.: Das Tragen von Talaren ist heute meist nur noch bei offiziellen Abschlussfeiern oder Verleihungszeremonien üblich.

  • Tandem-Kurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Bed.: ein Sprachkurs mithilfe eines Partners (z.B. per Internet) - Bsp.: Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation GFPS Polska veranstalten wir zum elften Mal einen Tandemsprachkurs, bei dem 18 Polinnen und Polen und 18 Deutsche die jeweils andere Sprache lernen.

  • Teamwork - S: das;-s;-s - Bed.: zeitlich begrenzte Gruppenarbeit zur Erledigung z.B. eines Projektes - Bsp.: Teamarbeit oder Teamarbeit an der Uni ist auch eine hervorragende Vorbereitung für die berufliche Zukunft.

  • Technische Hochschule - WG; die - Abk.: TH - Bed.: eine Hochschule, bei der der Schwerpunkt des Fächerangebots auf den ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen (Maschinenbau, Architektur, Elektrotechnik, usw.) und den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern Mathematik, Physik, Chemie liegt; es können auch wirtschaftswissenschaftliche, geisteswissenschaftliche u.a. Fächer angeboten werden - Bsp.: Zehn Jahre nach Einführung der Bachelor-Studiengänge kehren die neun führenden Technischen Hochschulen in den Ingenieurfächern zum Diplom-Abschluss zurück.

  • Technische Universität - WG; die - Abk.: TU - Bed.: häufig auch Technische Hochschule; eine Universität mit einem breiten Angebot an Ingenieurfächern und naturwissenschaftlichen Fächern, außerdem werden weitere Fächer angeboten - Bsp.: Die Technischen Universitäten sind bei ausländischen Studierenden besonders beliebt.

  • Teilnahmeschein - S: der;-s;-e - Zus.: Schein - Sy: Sitzschein - A: Leistungsschein - Bed.: ein Schein, den Studenten im Gegensatz zum Leistungsschein für ihre körperliche Anwesenheit in einer Lehrveranstaltung bekommen - Bsp.: Zur Erlangung eines Teilnahmescheins darf keine Prüfungsleistung gefordert werden, aber ein aktives Mitwirken in der Lehrveranstaltung.

  • Teilstipendium - S: das;-s;-ien - Zus.: Stipendium - A: Vollstipendium - Bed.: ein Stipendium, das nur Zuschüsse zu den Lebenshaltungskosten, Reisekosten, Studiengebühren usw. zahlt - Bsp.: Das Teilstipendium des DAAD für Studierende deckt ausschließlich die auslandsbedingten Mehrkosten.

  • Teilzeit-Studium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - A: Vollzeit-Studium - Bed.: eine Form des Studiums, bei der das Studium mit einer beruflichen Teilzeit-Tätigkeit kombiniert ist oder bei der Studium und Berufstätigkeit einander abwechseln - Bsp.: Vor allem für Erwerbstätige oder Eltern von kleineren Kindern sowie für chronisch Kranke und Behinderte bietet ein Teilzeit-Studium wesentliche Vorteile.

  • telc - Abk. - Bed.: Abkürzung zu The European Language Certificates; ein System von aufeinander abgestimmten Sprachprüfungen; telc - Bsp.: telc-Prüfungen können in Deutschland an fast allen Volkshochschulen abgelegt werden.

  • Telekolleg - S: das;-s;-s - Zus.: Kolleg - Bed.: 1968 begründete Studienform, bei der per Fernsehen und Internet (u.a. E-Mail-Newsletter, Chats) studiert wird, außerdem gibt es so genannte Kollegtage an Samstagen, an denen Unterricht stattfindet; Ziel: mittlere Reife, Fachhochschulreife (4 Trimester), persönliche Weiterbildung; Telekolleg

  • Teletutor - S: der;-s;-en - Zus.: Tutor - Bed.: Mitarbeiter einer virtuellen Bildungseinrichtung (z.B. einer virtuellen Hochschule), der die Lernenden in den virtuellen Gruppen über das Internet betreut - Bsp.: Teletutoren sind die Dozenten der Online-Generation, denn ihr Einsatzgebiet sind virtuelle Klassenräume.

  • Terminologie - S: die;-;-n - Bed.: Gesamtheit der Termini einer Fachsprache - Bsp.: Die Studierenden sollen Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie befähigen, im Verlauf ihrer Ausbildung die medizinische Terminologie selbstständig zu erlernen, sodass sie ihre ärztliche Berufstätigkeit korrekt, präzise und situationsgemäß ausüben können.

  • Terminus - S: der;-;-ni - Sy: Fachterminus, Fachausdruck - Bed.: ein Wort, das innerhalb eines Fachgebietes exakt definiert ist und das vor allem zur Kommunikation innerhalb dieses Fachgebiets dient - Bsp.: In der Technik ist es üblich, den Terminus "Wärmeenergie" zu verwenden, in der Physik dagegen ist dieser Terminus nicht zweckmäßig.

  • Test - S: der;-s;-s - V: testen - Bed.: Überprüfung und Bewertung bestimmter Leistungen eines Studierenden ohne Einfluss auf den Studienverlauf - Bsp.:

  • TestAS - S: der;-;kein Plural - Bed.: Kurzwort zu Test für ausländische Studierende; ein Test für ausländische Studienbewerber, der die kognitiven Fähigkeiten misst, die für ein Studium an einer deutschen Hochschule benötigt werden - Bsp.: Wichtigstes Ziel des TestAS ist die Auswahl ausländischer Studierender für grundständige Studiengänge.

  • Testat - S: das;-s;-e - Bed.: Bescheinigung; schriftliche Bestätigung über den (erfolgreichen) Besuch einer Vorlesung bzw. eines Seminars - Bsp.:

  • TestDaF - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Test für Deutsch als Fremdsprache; ein zentraler, weltweit durchgeführter Test zur Feststellung des Sprachniveaus im Hör- und Leseverstehen, Schreiben und Sprechen; TestDaF - Bsp.: Der TestDaF ist als sprachliche Zulassungsprüfung für ausländische Studierende an deutschen Hochschulen offiziell anerkannt.

  • Testeritis - S: die;-;kein Plural - Bed.: ständiges Testen von Schülern/Studierenden - Bsp.: Die Welle der Testeritis führt dazu, dass in den Schulen fast nur noch für den nächsten Test gepaukt wird.

  • TH - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Technische Hochschule - Bsp.: Nach Ihrem erfolgreich abgeschlossenen Ingenieurstudium an einer TH bzw. FH haben Sie sich auf CAD-Konstruktion spezialisiert.

  • Themenseminar - S: das;-s;-e - Zus.: Seminar - Bed.: in der Regel eintägiges Seminar zu einem bestimmten Thema - Bsp.: Das Themenseminar "Behindert sein oder behindert werden?" richtet sich an Interessierte und bereits Erfahrene im Umgang mit Menschen mit Behinderung.

  • Theologische Hochschule - WG; die - Bed.: eine Hochschule in kirchlicher Trägerschaft, an der vor allem philosophisch-theologische Studiengänge studiert werden können - Bsp.: Die Theologische Hochschule in Oberursel vertritt in Forschung und Lehre die klassischen Fächer der Theologie.

  • theoretische Wissenschaft - WG; die - A: angewandte Wissenschaft - Bed.: eine Wissenschaft, die sich mit der Aufstellung, Nachprüfung und Diskussion von Prinzipien beschäftigt (z.B. Mathematik, Physik, Psychologie, Linguistik) - Bsp.: Bei den Universitätsstudienfächern Allgemeine Linguistik und Indogermanistik handelt es sich um theoretische Wissenschaften, die die Grundlagen der Sprache erforschen.

  • Thesenpapier - S: das;-s;-e - Zus.: Papier - Bed.: ein (in der Regel 1-2 Seiten umfassendes) Dokument, das zur Unterstützung eines (wissenschaftlichen) Vortrags, eines Referats oder einer Präsentation dient und das den Zuhörern ausgehändigt wird - Bsp.: Ein Referat wird in der Regel durch ein Thesenpapier begleitet, welches den Zuhörern als Hilfe zum Verständnis des Referates dient.

  • Thesis - S: die;-;-sen - Bed.: selbstständig zu verfassende Abschlussarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor bzw. Master - Bsp.: Im Rahmen der Thesis soll der zukünftige Master unter Beweis stellen, dass er dazu in der Lage ist, das theoretische Wissen und die Modelle, die er im Studium vermittelt bekommen hat, auf ein konkretes Problem anzuwenden.

  • Titularprofessor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - Bed.: in der Schweiz gebräuchliche, in Deutschland veraltete Bezeichnung für außerordentlicher Professor - Bsp.: Zum Titularprofessor kann ernannt werden, wer sich als Privatdozent durch mehrjährige erfolgreiche Lehrtätigkeit an der Universität und durch wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet hat.

  • TOEFL-Test - S: der;-s;-s - Zus.: Test - Bed.: Abkürzung zu Test of English as a Foreign Language; ein standardisierter Test, in dem die Kenntnis der englischen Sprache von Nicht-Muttersprachlern überprüft wird und der von vielen Universitäten, v.a. in den USA, als Zulassungsvoraussetzung gefordert wird - Bsp.: Der TOEFL-Test kann beliebig oft wiederholt werden, allerdings beträgt die Testgebühr 130 US-Dollar pro Test.

  • Toleranzsemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Bed.: in Österreich für Zusatzsemester - Bsp.: Studierende in einem Bachelorstudium ab 2006/07 müssen den Studienbeitrag ebenfalls ab dem 9. Semester bezahlen (6 Semester vorgesehene Studienzeit plus 2 Toleranzsemester).

  • Top-Universität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Sy: Spitzenuniversität - Bsp.: Die Saar-Universität intensiviert ihre Kooperation mit einer Top-Universität in China und vereinbart Doppelabschlüsse im Bereich Informatik.

  • (sich) totprüfen - V: ungebräuchlich/totgeprüft haben - Bed.: einen Studenten (mit Absicht) durch die letztmögliche Prüfung durchfallen lassen (sodass er danach exmatrikuliert werden muss) - Bsp.: Heute werden Prüfungen vom Computer ausgewertet, da kann ein Professor Studenten nicht mehr totprüfen.

  • Traditionsuniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: eine bekannte Universität mit einer langen Geschichte - Bsp.: Die Traditionsuniversität wurde im vorderösterreichischen Freiburg von Erzherzog Albrecht VI. 1457 gegründet und war damit nach Wien die zweite habsburgische Universität.

  • Trainee - S: der;-s;-s - Bed.: ein Absolvent einer Hochschule (bzw. eine Person mit abgeschlossener Berufsausbildung), der in der Regel 12 Monate in einem Unternehmen arbeitet, um sich "on-the-job" auf einen eventuellen Berufseinstieg in dem Unternehmen vorzubereiten; Trainee-Programme sind für Unternehmen ideale Möglichkeiten der Rekrutierung von zukünftigen Mitarbeitern - Bsp.: Trainee-Programme eignen sich v.a. für Berufseinsteiger, die nach dem Studium ihre spezifischen Stärken noch nicht kennen.

  • Traumstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: - Bsp.: "Psychologie ist schon immer mein Traumstudium gewesen, da einem so überaus viele berufliche Perspektiven und Möglichkeiten eröffnet werden."

  • Trimester - S: das;-s;- - Bed.: dritter Teil eines Studienjahres, Zeitraum von 4 Monaten; vgl. auch: Semester {Herkunft - latein: dreimonatig} - Bsp.: Der Unterricht an Fernuniversitäten ist oft in Trimester statt in Semester unterteilt, das hat den Vorteil, dass man variabler mit dem Studium beginnen kann.

  • Trunkierungszeichen - S: das;-s;- - Zus.: Zeichen - Bed.: wird bei der OPAC-Suche als Ersatz für einzelne oder mehrere Buchstaben verwendet, z.B. "?" für ein einzelnes Zeichen und "*" für eine beliebige Anzahl von Zeichen - Bsp.: Die Eingabe "techni*" sucht auch die Begriffe "technisch", "technische", "Technik", "Techniker" usw.

  • TU - Abk.; die - Bed.: allgemein verwendete Abkürzung zu Technische Universität, vor allem in Eigennamen - Bsp.: Mit rund 35.000 Studierenden und rund 4.200 fest angestellten Mitarbeitern ist die TU Dresden heute die größte Universität Sachsens.

  • TU9 - Abk.; die - Bed.: allgemein verwendete Abkürzung für das Netzwerk der führenden neun Technischen Hochschulen Deutschlands; TU9 - Bsp.: Derzeit sind knapp 200.000 Studierende an den Hochschulen der TU9 eingeschrieben.

  • Turbo-Studium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - A: Bummelstudium - Bed.: ein Studium, das in einer besonders kurzen Zeit absolviert wird, indem z.B. auch in der eigentlich lehrveranstaltungsfreien Zeit Blockveranstaltungen durchgeführt werden - Bsp.: Der Durchschnittsstudent verkürzt in einem Turbo-Studium die Ausbildung im Bachelor und Master jeweils um ein Semester.

  • Tutor - S: der;-s;-en - S: Tutorium, Tutoriat, Tutorat - Adj.: tutoriell - Bed.: eine Person, z.B. ein Student eines höheren Semesters, der mit Studienanfängern Stoff wiederholt und mithilfe von Beispielaufgaben vertieft; {Herkunft - latein: Vormund}; Wikipedia-Definition - Bsp.: Tutoren nennen wir Studierende in Münster, die selbst schon im Ausland waren und vielleicht sogar auch am ERASMUS-Programm teilgenommen haben.

  • Tutorat - S: das;-s;-e - S: Tutor - Adj.: tutoriell - Sy: Tutorium, Tutoriat - Bed.: vor allem in Südwestdeutschland und in der Schweiz gebräuchliche Bezeichnung für Tutorium - Bsp.: In diesem Tutorat können Sie alle Fragen bezüglich des Faches stellen und zusammen mit deutschen Studierenden die in den Vorlesungen gelernten Fälle durcharbeiten.

  • Tutoriat - S: das;-s;-e - S: Tutor - Adj.: tutoriell - Sy: Tutorium, Tutorat - Bed.: eine Veranstaltung vor allem in den ersten Semestern, in der mit einem Tutor der Stoff des Semesters wiederholt und mit Hilfe von Beispielaufgaben vertieft wird - Bsp.: Im Mathe-Tutoriat können Studierende Materialien für den Unterricht kennen lernen und ausleihen.

  • tutoriell - Adj./Adv. - S: Tutor, Tutorium, Tutoriat, Tutorat - Bed.: durch einen Tutor - Bsp.: Die Kursteilnehmer werden tutoriell betreut.

  • Tutorium - S: das;-s;-rien - S: Tutor - Adj.: tutoriell - Sy: Tutoriat, Tutorat - Bed.: eine Veranstaltung vor allem in den ersten Semestern, in der mit einem Tutor der Stoff des Semesters wiederholt und mithilfe von Beispielaufgaben vertieft wird - Bsp.: So kann ein Tutorium zur Prüfungsvorbereitung in mittleren und Abschlussphasen des Studiums genutzt werden, es kann aber auch semesterbegleitend eingesetzt werden.

  • UB - Abk.; die - Sy: HSB - Bed.: Abkürzung zu Universitätsbibliothek; Hochschulbibliothek - Bsp.: Die Benutzung der UB und die Bestellung und Ausleihe von Literatur sind gebührenfrei.

  • Übung - S: die;-;-en - Bed.: eine Lehrveranstaltung, in der die vermittelten theoretischen Kenntnisse unter Anleitung von wissenschaftlichen Mitarbeitern der Hochschule auf praktische Problemstellungen angewendet werden - Bsp.: Die Lehrveranstaltung besteht aus einer 2-stündigen Vorlesung mit zeitlich unmittelbar anschließender Übung.

  • UE - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Unterrichtseinheit - Bsp.: Teilnehmende, die in der Sprachprüfung das B1-Niveau nicht erreichen konnten, können den Aufbausprachkurs mit 300 UE wiederholen.

  • Umweltbeauftragte - S: der;-n;-n - Zus.: Beauftragte - Bed.: ein Mitarbeiter einer Hochschule, der sich dafür einsetzt, dass die Hochschule ihre staatlichen Aufgaben in Fragen des Umweltschutzes erfüllt - Bsp.: Die Umweltschutzbeauftragten der Abteilungen haben u.a. dafür zu sorgen, dass die Sammelbehältnisse für Restmüll und Papierabfälle von den Bediensteten richtig und effizient benutzt werden.

  • Uni - S: die;-;-s - Bed.: vor allem in der mündlichen Sprache verwendetes Kurzwort zu Universität - Bsp.: Nicht alle Abiturienten wollen sofort an die Uni, auch eine Berufsausbildung kann gute Perspektiven bieten.

  • UNIcert® - Eigenname; das - Bed.: ein Anfang der 90er-Jahre entwickeltes System zur Ausbildung, Überprüfung und Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen; UNIcert gibt es in vier aufeinander aufbauenden Leistungsstufen für 17 Sprachen - Bsp.: Das Zertifikatssystem UNIcert beruht auf einer Vereinbarung führender deutscher Universitäten und Hochschulen.

  • Unicum - Eigenname; die - Bed.: Name einer Studentenzeitschrift - Bsp.: Neben aktuellen Jobangeboten bietet das Karrierezentrum von UNICUM wichtige Informationen zu Bewerbung, Berufseinstieg und Arbeitsmarkt.

  • universitär (Studium) - Adj./Adv. - S: Universität - Bed.: - auf ein Studium an einer Universität bezogen - Bsp.: Im universitären Bereich fanden 25 Kurse mit insgesamt 623 Teilnehmern aus 75 Ländern statt.

  • Universität - S: die;-;-en - Kurzwort: Uni - Adj.: universitär - Bed.: eine Hochschule; höchste staatliche oder private Einrichtung für wissenschaftliche Forschung und Lehre auf einer Vielzahl von wissenschaftlichen Gebieten - Bsp.:

  • Universitätsprofessor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - Abk.: Univ.-Prof. - Bed.: ein Professor an einer Universität im Unterschied zu einem FH-Professor - Bsp.: An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine/einen Universitätsprofessorin/Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre zu besetzen.

  • Univ.-Prof. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Universitäts-Professor; wird vor allem im Titel von Personen zur Abgrenzung vom FH-Professor verwendet - Bsp.: Herr Univ.-Prof. Dr. Albert Löhr, Rektor

  • Unterricht - S: der;-s;kein Plural - V: unterrichten - Bed.: Vermittlung des Wissens eines bestimmten Faches - Bsp.: Die Ausbildung an der Dualen Hochschule besteht aus 50% Unterricht an der Hochschule und 50% Praxisphase in der Ausbildungsfirma.

  • unterrichten - V: unterrichtete/unterrichtet haben - S: Unterricht - Sy: lehren - Bed.: Wissen/Fertigkeiten in einem bestimmten Fach vermitteln - Bsp.: Wer Deutsch im Ausland unterrichten möchte, sollte natürlich auch die Landessprache beherrschen.

  • Unterrichtseinheit - S: die;-;-en - Zus.: Einheit - Abk.: UE - Bed.: ein abgeschlossenes thematisches Gebiet, das in einer oder mehrerer Lehrveranstaltungen behandelt wird - Bsp.: Eine Unterrichtseinheit zum Thema "Jugendsprache" ist für einen Kurs der Oberstufe angelegt.

  • Unterschleif - S: der;-s;-e - Bed.: in der Alltagssprache veraltete Bezeichnung zu Betrug; wird vor allem noch in der Rechtssprache verwendet - Bsp.: Insbesondere die Abgabe eines Plagiats als Seminararbeit kann als schwerer Fall des Unterschleifs gewertet werden.

  • Urlaubssemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - A: Fachsemester, Studiensemester - Bed.: ein Hochschulsemester, aber mit einer Beurlaubung vom Studium, z.B. bei Mütterurlaub, in der Regel bis maximal 2 Semester; Urlaubssemester sind keine Fachsemester - Bsp.: Während eines Urlaubssemesters kann kein BAföG bezogen werden.

  • USP - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Unique Selling Proposition, dt.: Alleinstellungsmerkmal - Bsp.: Das USP meint das Alleinstellungsmerkmal eines Arbeitnehmers, das ihn von der ähnlich qualifizierten Konkurrenz abhebt – und für den Arbeitgeber einzigartig, im Idealfall genau passend für ein Unternehmen macht.

  • USTA - Abk.; der - Bed.: Abkürzung zu Unabhängiger Studierendenausschuss; vgl. ASTA - Bsp.:

  • Verbundstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Sy: Duales Studium - Bsp.: Sie möchten studieren und gleichzeitig einen Berufsabschluss erlangen? Dann entscheiden Sie sich für das Verbundstudium.

  • Verlaufsprotokoll - S: das;-s;-e - Zus.: Protokoll - A: Ergebnisprotokoll - Bed.: ein Protokoll, in dem Aufgabe der Verlauf und die Ergebnisse z.B. einer Seminarsitzung festgehalten werden - Bsp.: Bei einem Verlaufsprotokoll werden die einzelnen Schritte einer Diskussion festgehalten.

  • Verschulung - S: die;-;-en - V: verschulen (selten verwendet) - Adj.: verschult - Bed.: abwertende Bezeichnung für die Anwendung schulischer Methoden auf Bereiche außerhalb der Schule, z.B. die Hochschule - Bsp.: Die Anwesenheitslisten sind Teil einer Verschulung an der Uni.

  • Vertiefungsmodul - S: das;-s;-e - Zus.: Modul - Bed.: - Bsp.: Im Vertiefungsmodul erlangen die Studierenden die Fähigkeit des eigenständigen wissenschaftlichen Arbeitens.

  • Vertiefungsstudium - S: das;-s;-kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: Teil des Hauptstudiums, in dem in einem Fach oder einer Fachrichtung besonders intensive Kenntnisse und Fähigkeiten erworben werden müssen; auch: Vertiefungsveranstaltung - Bsp.: Das Vertiefungsstudium enthält einige für alle Studierende verpflichtende Veranstaltungen, wie z.B. Projektmanagement, sowie Vertiefungsveranstaltungen, die an eine Vertiefungsrichtung gekoppelt sind, die der Student zu wählen hat.

  • Verwaltungsfachhochschule - S: die;-;-n - Zus.: Fachhochschule - Bed.: eine Fachhochschule, die nur Angehörige des öffentlichen Dienstes für den gehobenen Verwaltungsdienst ausbildet - Bsp.: An der Verwaltungsfachhochschule Meißen findet ein Auswahlverfahren mit schriftlichem Auswahltest statt.

  • VHS - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Volkshochschule - Bsp.: Die Homepage der VHS Dresden informiert über die Fachbereiche und das komplette Kursprogramm.

  • Videokonferenz - S: die;-;-en - Zus.: Konferenz - Bed.: eine Konferenz über das Internet mittels Webcam und Bildschirm in Echtzeit mit direktem Kontakt der Gesprächspartner - Bsp.: Mit Videokonferenzen können z.B. Fremdsprachen-Kurse an räumlich getrennten Standorten organisiert, Kontakt zu Kollegen aufgenommen, externe Experten einbezogen oder auch Prüfungs- und Bewerbungsgespräche geführt werden.

  • Virtual Classroom - WG; der - Bed.: englische Bezeichnung für virtuelles Klassenzimmer - Bsp.: Der Virtual Classroom kombiniert die Möglichkeiten von Audio- und Videokonferenzen mit multimedialen Elementen und erweitert so die herkömmlichen Methoden der Wissensvermittlung.

  • Virtuelle Hochschule - WG; die - A: Präsenzhochschule - Bed.: eine Hochschule, an der der Unterricht v.a. über das Internet stattfindet; ein Überblick über virtuelle Studienangebote im Netz - Bsp.: Die Virtuelle Hochschule ist die interaktive Plattform im Web und unterstützt und vereinfacht das Fernstudium.

  • Virtuelle Klassenzimmer - WG; das - Bed.: Online-Unterricht per Internet bzw. Intranet zwischen Lehrern und Studenten/Schülern zu einer bestimmten Zeit; auch virtueller Hörsaal - Bsp.: Spezielle Software ermöglicht im Virtuellen Klassenzimmer Vorträge, Präsentationen und Diskussionen wie in einem richtigen Klassenraum.

  • Volkshochschule - S: die;-;-n - Zus.: Hochschule - Abk.: VHS - Bed.: eine öffentliche Einrichtung zur Erwachsenenbildung und Weiterbildung - Bsp.: Die Volkshochschule Dresden führt für Firmen und sonstige Einrichtungen nach vertraglicher Vereinbarung Kurse zur beruflichen Weiterbildung der Mitarbeiter durch.

  • Volksschule - S: die;-;-n - Zus.: Schule - Bed.: HIST; in der Bundesrepublik Deutschland bis ca. 1968 eine Schulform, in der man in der Regel nach acht Schuljahren den so genannten Volksschulabschluss erwarb; in Österreich Bezeichnung für Grundschule - Bsp.: In Österreich gibt es die vierjährige Volksschule, die von jedem unterrichtspflichtigen Kind besucht werden muss.

  • Vollstipendium - S: das;-s;-ien - Zus.: Stipendium - A: Teilstipendium - Bed.: ein Stipendium, das alle Ausgaben für das Studium abdeckt. - Bsp.: Durch das Vollstipendium entfallen die kompletten Studiengebühren, die sich über die sieben Semester auf rund 17.000 Euro summieren.

  • Volluniversität - S: die;-;-en - Zus.: Universität - Bed.: eine Universität mit dem vollen Angebot an Studienfächern, also mit Geisteswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Technik, Medizin, Rechtswissenschaften usw. - Bsp.:

  • Vollzeitstudierende - S: der;-n;-n - Zus.: Studierende - S: Vollzeitstudium - Bed.: ein Studierender, der im Studium keiner anderen Beschäftigung nachgeht - Bsp.:

  • Vollzeitstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - S: Vollzeitstudierende - A: Teilzeit-Studium - Bed.: eine Form des Studiums an einer Hochschule, bei der die Studierenden keiner anderen Beschäftigung nachgehen - Bsp.: Die Regelstudienzeit im Masterstudiengang beträgt drei Semester inklusive Anfertigung der Masterarbeit bei einem Vollzeitstudium.

  • Volontär - S: der;-s;-e - S: Volontariat - Bed.: eine Person, die ein Volontariat absolviert; {Herkunft - frz. volontair = freiwillig; lat. voluntarius = Freiwilliger} - Bsp.: Von einem Volontär erwarten wir Grundwissen aus dem Bereich der Informatik und ein erkennbares schreiberisches und journalistisches Talent.

  • Volontariat - S: das;-s;-e - S: Volontär - Bed.: die (unentgeltliche) Arbeit in einem Unternehmen (v.a. in einem Verlag oder bei einer Zeitung) mit dem Zweck der Weiterbildung - Bsp.: Das zweijährige Volontariat beim XYZ-Verlag beinhaltet die praxisnahe journalistische Ausbildung innerhalb der täglichen redaktionellen Arbeit sowie interne und externe Schulungen.

  • Vorabquote - S: die;-;-n - Zus.: Quote - Bed.: eine Quote, durch die einige besondere Bewerbergruppen (z.B. Ausländer, Härtefälle, Zweitstudienbewerber, Sanitätsoffiziere der Bundeswehr, Bewerber mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung) zugelassen werden - Bsp.: Von den Zulassungszahlen werden 20% vorweg im Rahmen der Vorabquote abgezogen und für bestimmte Bewerber zur Verfügung gestellt.

  • Vorauswahl - S: die;-;-en - Bed.: eine Auswahl von Studienbewerbern nach bestimmten Kriterien vor der bundesweiten Studienplatzvergabe durch hochschulSTART - Bsp.: Einige Hochschulen begrenzen die Zahl der Bewerber und führen eine Vorauswahl durch.

  • Vordiplom - S: das;-s;-e - Bed.: eine Prüfung, die nach einer bestimmten Studienzeit (v.a. Grundstudium) den gesamten Stoff eines Studienfaches abfragt; ist Voraussetzung zur Zulassung in das Hauptstudium - Bsp.: Mit dem Vordiplom hat man alle nötigen Grundkenntnisse erworben und Grundlagen geschaffen, um sich im anschließenden Hauptstudium spezialisieren zu können.

  • Vorkurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Sy: Vorsemesterkurs - Bsp.: Der Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Münster führt jährlich im September Vorkurse für Studienanfänger durch.

  • Vorlesung - S: die;-;-en - Bed.: eine Lehrveranstaltung in Form eines Vortrags (eines Professors) in einem Hörsaal, bei der in der Regel keine Fragen gestellt werden können - Bsp.: Die Vorlesung findet freitags von 09:45 - 11:15 im Hörsaal 3.01 statt.

  • Vorlesungsbetrieb - S: der;-s;kein Plural - Zus.: Betrieb - Bed.: die Durchführung von Vorlesungen im Semester - Bsp.: Der Vorlesungsbetrieb wird im Wintersemester durch die Feiertage zum Jahreswechsel unterbrochen.

  • vorlesungsfreie Zeit - WG; die - A: Vorlesungszeit - Bed.: die Zeit zwischen zwei Semestern, in der in der Regel keine Lehrveranstaltungen stattfinden - Bsp.: In der vorlesungsfreien Zeit müssen z.T. Prüfungen abgelegt, Blockveranstaltungen oder Praktika belegt werden.

  • Vorlesungsreihe - S: die;-;-n - Zus.: Reihe - Bed.: Vorlesungen zu einem bestimmten Themengebiet, die von unterschiedlichen Dozenten in der Regel am gleichen Wochentag zur gleichen Zeit im gleichen Hörsaal stattfinden - Bsp.: Die Vorlesungsreihe "Unternehmensgründung aus der Universität" findet im Wintersemester 2008/09 jeweils dienstags von 18:15 - 19:45 Uhr im Hörsaal C 2 statt.

  • Vorlesungsverzeichnis - S: das;-ses;-se - Zus.: Verzeichnis - Bed.: eine Publikation einer Hochschule, enthält alle Lehrveranstaltungen, die Namen der Lehrenden, Termine für die Einschreibung, Rückmeldung usw.; kann für große Hochschulen im Buchladen gekauft werden - Bsp.:

  • Vorlesungszeit - S: die;-;-en - Zus.: Zeit - A: vorlesungsfreie Zeit - Bed.: die Zeit innerhalb eines Semesters, in der Lehrveranstaltungen stattfinden - Bsp.: An den Universitäten neigt sich die Vorlesungszeit dem Ende zu, was aber oft bedeutet, dass Prüfungen und Klasuren anstehen.

  • Vornote - S: die;-;-n - Zus.: Note - Sy: Vorzensur - Bed.: eine Note, mit der ein Schüler/Student in euine Prüfung geht und die bei der Berechnung der Gesamtprüfungsnote berücksichtigt wird - Bsp.: Für Studienbewerber, die das Studienkolleg besucht haben, gilt die Benotung der Leistung des zweiten Semesters als Vornote für das jeweilige Fach.

  • Vorpraktikum - S: das;-s;-ka - Zus.: Praktikum - Bed.: ein Praktikum, das vor der Aufnahme eines Studiums in bestimmten Studiengängen vor allem an Fachhochschulen absolviert werden muss - Bsp.: Studienbewerber mit Abitur in der Ausbildungsrichtung Sozialwesen müssen vor Beginn des Studiums ein sechswöchiges Vorpraktikum ableisten.

  • Vorprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine Fachprüfung, durch die die Studierenden nachweisen, dass sie die inhaltlichen Grundlagen des Studienfaches, ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung erworben haben - Bsp.:

  • Vorsemesterkurs - S: der;-es;-e - Zus.: Kurs - Sy: Propädeutikum, Vorkurs - Bed.: Lehrveranstaltungen vor dem 1. Semester eines Studiums, sie dienen der Vermittlung von Vorkenntnissen, die für eine Studiengang von Anfang an gebraucht werden, z.B. Sprach-, Mathematikkenntnisse; am Studienkolleg ein Sprachkurs, der bei knapp nicht bestandenem Aufnahmetest auf die Wiederholung des Tests vorbereitet - Bsp.: Während der letzten beiden Wochen der vorlesungsfreien Zeit wird erneut der Vorsemesterkurs "Französische Grammatik I" angeboten; um Lücken zu schließen und Kenntnisse aufzufrischen wird dieser Kurs besonders Studienanfängern empfohlen.

  • vorsingen - V: sang vor/vorgesungen haben - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für die Probevorlesung, die ein Bewerber für ein Professorenamt halten muss - Bsp.: Einmal erreichte Dr. K. sogar die nächste Bewerbungsrunde: Er wurde zu einer Probevorlesung eingeladen und durfte "vorsingen".

  • Vorstellungsgespräch - S: das;-s;-e - Zus.: Gespräch - Bed.: ein Gespräch zwischen einem Mitglied der Personalabteilung eines Unternehmens und einem Stellenbewerber innerhalb eines Bewerbungsverfahrens - Bsp.: Der Personalchef möchte im Vorstellunsgespräch etwas über die Motivation für die Bewerbung, das Interesse an der Firma und Ihren persönlichen Hintergrund erfahren.

  • Vorstudium - S: das;-s;-kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: ein Studium, das vor einem Masterstudium absolviert werden muss - Bsp.: Nach 3 Semestern wird der akademische Grad des "master of Engeneering" verliehen, zusammen mit dem Vorstudium ergibt sich eine kumulierte Regelstudienzeit von 10 Semestern.

  • Vortrag - S: der;-s;-träge - Sy: Referat - Bed.: eine Rede vor einem Publikum zu einem bestimmten Thema - Bsp.: Ein Vortrag sollte sich im Wesentlichen an Stichpunkten orientieren und kein Vorlesen einer schriftlichen Ausarbeitung sein.

  • einen Vortrag halten - WG - Bed.: vor einem Publikum zu einem bestimmten Thema sprechen - Bsp.: "Ich muss morgen im Seminar einen Vortrag zum Thema 'Solarenergie' halten."

  • Vorzensur - S: die;-;-en - Zus.: Zensur - Sy: selten für Vornote - Bsp.: Alle Schüler erhalten vor ihrem Abschluss eine Vorzensur in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

  • W2-Professor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - Bed.: ein Professor (ohne eigenen Lehrstuhl), der nach der Besoldungsgruppe W2 bezahlt wird - Bsp.: Es gibt drei Stufen innerhalb der W-Besoldungsgruppe: ein W2-Professor erhält 3.890,03 € monatlich.

  • W2-Professur - S: die;-;-en - Zus.: Professur - Bed.: eine Professur nach der Besoldungsgruppe W2 für Hochschullehrer - Bsp.: Im Wintersemester 2008/2009 wurde beschlossen, eine W2-Professur aus Studiengebühren am Fachbereich Sozialwissenschaften einzurichten.

  • W3-Professor - S: der;-s;-en - Zus.: Professor - Bed.: ein Professor, der nach der Besoldungsgruppe W3 bezahlt wird - Bsp.: Je nach Bundesland liegt das Grundgehalt eines W3-Professors zwischen 4.700 und 5.100 Euro.

  • W3-Professur - S: die;-;-en - Zus.: Professur - Bed.: eine Professur nach der Besoldungsgruppe W3 für Hochschullehrer - Bsp.: Bei einer W3-Professur liegt das Grundgehalt zwischen 4.400 und 4.700 Euro brutto.

  • Wahlfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Fach - Bed.: ein Fach, das laut Studienordnung aus einem Angebot von Fächern ausgewählt werden kann - Bsp.: Das physikalische Wahlfach setzt sich in der Regel aus Veranstaltungen zusammen, die von Dozenten des physikalischen Institutes angeboten werden.

  • Wahlpflichtfach - S: das;-s;-fächer - Zus.: Pflichtfach - Bed.: ein Fach, das laut Studienordnung aus einem Katalog von Fächern ausgewählt werden muss - Bsp.: Der Bereich Chemiedidaktik ist als Wahlpflichtfach wählbar.

  • Wälzer - S: der;-s;- - Sy: Schinken, Schwarte - Bed.: umgangssprachliche Bezeichnung für ein sehr dickes Buch - Bsp.: Und das Beste ist: Der Wälzer kostet nur 19,95 Euro.

  • Wartesemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Bed.: ein Semester, das ein Studienbewerber nach dem Abitur warten muss, wenn er nicht sofort einen Studienplatz erhält (z.B. bei einem NC-Fach); auch: Wartezeit - Bsp.: Alle Semester, in denen man seit dem Abitur an keiner deutschen Hochschule eingeschrieben war, werden als Wartesemester angerechnet.

  • Wartezeit - S: die;-;-en - Zus.: Zeit - Bed.: die Zeit, die ein Studienbewerber nach dem Abitur warten muss, wenn er nicht sofort einen Studienplatz erhält (z.B. bei einem NC-Fach); auch: Wartesemester - Bsp.: Wer die Wartezeit sinnvoll nutzen will, bildet sich weiter, fährt ins Ausland, schnuppert durch Praktika ins Arbeitsleben oder absolviert vielleicht sogar eine Ausbildung.

  • Wartezeitquote - S: die;-;-n - Zus.: Quote - A: Abiturbestenquote - Bed.: die Quote der Studienbewerber, die nach der Wartezeit zu einem bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengang zugelassen werden - Bsp.: Die Wartezeitquote richtet sich nach der Anzahl an Wartesemestern, die ein Bewerber bereits gesammelt hat.

  • WBT - Abk.; das - Bed.: Web Based Training [netzgestütztes Lernen]; kooperatives Lernen mehrerer Studenten mit Hilfe eines Computerprogramms über das Internet oder ein Intranet - Bsp.: Die jederzeit mögliche Interaktion mit anderen Lernenden und Tutoren beim WBT erlaubt weiterhin eine ständige Selbstkontrolle und das sofortige Klären von Fragen.

  • Weiterbildung - S: die;-;-en - Bed.: nach dem Studium eine zusätzliche Ausbildung machen, vor allem um sein berufliches Wissen zu erweitern und zu aktualisieren - Bsp.: Jährlich werden in Deutschland rund 40 Milliarden Euro für berufliche Weiterbildung ausgegeben.

  • Weiterbildungsstudiengang - S: der;-s;-gänge - Zus.: Studiengang - Bed.: ein Studiengang im Rahmen eines Berufsbegleitendem Studium - Bsp.: Der Weiterbildungsstudiengang "Multimedia-Didaktik" richtet sich an der beruflichen Praxis aus, verknüpft theoretische und praktische Studienmodule und bietet Möglichkeiten, in praxisbezogenen Übungen sowie Projekten die Studieninhalte unmittelbar auf einen beruflichen Anwendungsbereich umzusetzen.

  • weiterführende Studium - WG; das - Bed.: ein postgraduales Studium, mit dem man ein bereits studiertes Fach vertiefen oder zusätzliche Qualifikationen erwerben kann - Bsp.: Biological Sciences an der Universität Konstanz ist ein weiterführendes Studium, das einen ersten Hochschulabschluss voraussetzt.

  • Werk(s)student - S: der;-en;-en - Zus.: Student - Bed.: Studierende, die von einem Unternehmen ein monatliches Einkommen erhalten und dafür während des Semesters und in den Ferien im Unternehmen arbeiten - Bsp.: Ein Werkstudent ist in der Regel ein ordentlich eingeschriebener Student, der neben dem Studium maximal 20 Stunden pro Woche arbeitet und dabei ein Gehalt bezieht.

  • WG - Abk.; die - Bed.: allgemeine Abkürzung zu Wohngemeinschaft - Bsp.: "Suche Mitbewohner oder Mitbewohnerin in einer 8-Mann-/Frau-WG in Lüneburg."

  • Whiteboard - S: das;-s;-s - Bed.: aus weißem Kunststoff bestehende Tafel, die nur mit bestimmten Stiften beschrieben werden kann; interaktives Whiteboard: ein berührungsempfindlicher Bildschirm als multimediataugliche Tafel im Unterricht {engl.: weiße Tafel} - Bsp.: Whiteboards erlauben in der Regel die Darstellung von Anwendungsprogrammen, freies Schreiben und Zeichnen und das Einblenden von Grafiken.

  • WHK - Abk.; die - Bed.: Abkürzung für Wissenschaftliche Hilfskraft - Bsp.: Für wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre können an der Universität zu Köln wissenschaftliche Hilfskräfte (WHK) beschäftigt werden.

  • WHU - Abk.; die - Bed.: häufig verwendete Abkürzung für die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung - Otto Beisheim School of Management in Vallendar; WHU - Bsp.: Die WHU belegt mit ihren Studienprogrammen in einer Reihe nationaler und internationaler Rankings Spitzenpositionen.

  • Wichs - S: der;-;-e - Bed.: besondere studentische Kleidung, die von Mitgliedern einer Studentenverbindung zu besonderen Anlässen getragen wird - Bsp.: Seit Mitte des 19. Jahrhunderts tragen die Verbindungen nur mehr bei festlichen Anlässen Wichs.

  • Wiederholungsprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Abk.: WP - Bed.: eine Prüfung, die laut Prüfungsordnung abgelegt werden kann, wenn man eine Hochschul- oder Staatsprüfung nicht bestanden hat - Bsp.: Die erste Wiederholungsprüfung muss spätestens ein Jahr nach dem ersten Versuch geschrieben und bestanden werden.

  • Wiki - S: das;-s;-s - Bed.: ein Internet-Portal, bei dem die Nutzer die Inhalte nicht nur lesen, sondern selbst Material ins Netz stellen, verändern, ergänzen oder kommentieren können, z.B. Lehr- und Übungsmaterial zu bestimmten Themen (z.B. Sprachen lernen) {Herkunft: Hawaiisch: schnell} - Bsp.: Das Wiki-Portal "Weltliteratur" ist ein Projekt zum Aufbau einer umfangreichen Materialsammlung über wichtige Autoren und Werke der Weltliteratur zur Nutzung im Bildungsbereich.

  • Wintersemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Abk.: WS, WiSe - A: Sommersemester - Bed.: der Zeitraum von Anfang September eines Jahres bis Ende Februar des folgenden Jahres - Bsp.: Um sich für das Wintersemester 2011/2012 zurückzumelden, überweisen Sie bitte den vollständigen Semesterbeitrag bis spätestens zum 31. August.

  • WiSe - Abk.; das - A: SoSe - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Wintersemester - Bsp.: Die Angaben für die Lehrveranstaltungen im WiSe 2010/11 werden aus dem Veranstaltungsverzeichnis "Campusnet - JOGU-StINe" dargestellt.

  • wissenschaftliche Hilfskraft - WG; die - Abk.: WHK - Bed.: ein Beschäftigter an einer Hochschule mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium, der unter der Verantwortung eines Professors Aufgaben in Forschung und Lehre erfüllt - Bsp.: Die Rechtswissenschaftliche Fakultät Münster sucht eine wissenschaftliche Hilfskraft zur Unterstützung in Forschung und Lehre vor allem im Bereich des Sozialrechts.

  • Wohngemeinschaft - S: die;-;-en - Zus.: Gemeinschaft - Abk.: WG - Bed.: das Zusammenleben einer Gruppe von Studenten in einer Wohnung mit gemeinsamem Haushalt, aber in der Regel mit eigenem Zimmer - Bsp.: Das Zusammenleben mit Kommilitonen in einer Wohngemeinschaft ist bei Studenten an deutschen Hochschulen die beliebteste Wohnform.

  • Wohnheim - S: das;-s;-e - Sy: Internat, Studentenwohnheim, Studentenheim - Bed.: Kurzwort zu Studentenwohnheim - Bsp.: Das Wohnheim besitzt Räume zum Wäschewaschen und Trocknen, eine Werkstatt, einen Zeitungsraum, einen Tischtennisraum, einen Fernsehraum, einen Fahrradraum, ein Musikzimmer und eine Teeküche.

  • Workcamp - S: das;-s;-s - Zus.: Camp - Bed.: ein Ort, wo junge Menschen (zwischen 2 und 4 Wochen, vor allem im Sommer) zusammen leben und arbeiten; Workcamp-Datenbank - Bsp.: Bei einem Workcamp kommen 10-20 Studenten aus aller Welt zusammen, um gemeinsam an einem gemeinnützigen Projekt zu arbeiten.

  • Workload - S: das;-s;-s - Bed.: zeitlicher Arbeitsaufwand, den Studierende für ein Modul aufbringen müssen - Bsp.: Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen studentischen Workload von 25 bis maximal 30 Stunden.

  • Workshop - S: der;-s;-s - Bed.: ein Treffen, bei dem die Teilnehmer Ideen zu einem Thema sammeln - Bsp.: Am 3. Oktober findet ein Workshop von Studenten für Studenten zum Thema "Gesundheit und Gesundheitsverhalten" statt.

  • Wörterbuch - S: das;-s;-bücher - Zus.: Buch - Bed.: ein Buch, in dem die Wörter einer Sprache alphabetisch aufgeführt und entweder einsprachig erklärt oder in eine andere Sprache übersetzt sind - Bsp.: Bei Langenscheidts Großwörterbuch "Deutsch als Fremdsprache" handelt es sich um ein einsprachiges Wörterbuch.

  • WP - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Wiederholungsprüfung - Bsp.: "Ich habe heute erfahren, dass ich meine 2. WP (6. Semester Bachelor) nicht bestanden habe."

  • WS - Abk.; das - A: SS - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Wintersemester - Bsp.: Seit dem WS 2004/05 haben wir auf den siebensemestrigen Bachelor-Studiengang Wirtschaftssprachen Asien und Management umgestellt.

  • Zensur - S: die;-;-en - Sy: seltener für Note - Bsp.: In welchem Verhältnis diese beiden Zensuren die Gesamtnote zusammensetzen, ist je nach Hochschule und auch Fächerkombination verschieden.

  • Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen - WG; die - Abk.: ZVS - Bed.: HIST.; bis 30.04.2010 eine Verwaltungseinrichtung in Dortmund, die die Studienplätze für alle bundesweiten NC-Fächer (z.B. Medizin, Jura) vergeben hat; seit 01.05.2010 Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de) - Bsp.: ADie Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen war eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Dortmund.

  • Zertifikat - S: das;-s;-e - V: zertifizieren - Bed.: eine Bescheinigung, Bestätigung über die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung; {Herkunft - 18. Jh. aus mittellatein.: certificatum=Beglaubigung} - Bsp.: Das Fremdsprachenzentrum bietet Interessenten die Möglichkeit, ein von den italienischen Universitäten offiziell anerkanntes Zertifikat der eigenen Italienischkenntnisse zu erlangen.

  • Zertifikatsstudium - S: das;-s;-ien - Zus.: Studium - Bed.: ein Bildungs- und Qualifikationsangebot für Personen in der (nach-) beruflichen und (nach-) familiären Lebensphase, die universitäre Lehre und aktives Handeln miteinander verbinden wollen (Uni Paderborn) - Bsp.: Das Zertifikatsstudium dauert zwei bis vier Semester, im Laufe dieser Zeit müssen Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 30 Semesterwochenstunden (SWS) besucht werden.

  • Zeugnis - S: das;-sses;-sse - Bed.: eine offizielle Urkunde, auf der die Leistungen eines Studierenden/Schülers nach Abschluss des Studiums/der Schule stehen - Bsp.: Studienbewerber, die sich mit ausländischen Zeugnissen an deutschen Hochschulen bewerben möchten, müssen Ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland zunächst prüfen lassen.

  • ZFUW - Abk.; das - Bed.: Abkürzung zu Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung; Einrichtung der Universität Kaiserslautern, die sich mit Fernstudium und Weiterbildung beschäftigt; Themen-Angebot: Lehren und Lernen mit neuen Bildungsmedien, E-Commerce and -Business, Medizin-Physik-Technik usw.; ZFUW - Bsp.: Das ZFUW entwickelt und präsentiert in Kooperation mit den Fachbereichen Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung, postgraduale Studiengänge und Fernstudienangebote.

  • Zielhochschule - S: die;-;-n - Zus.: Hochschule - Sy: Gasthochschule - A: Heimathochschule - Bed.: hier: eine Hochschule, an der man ein Auslandsstudium absolvieren möchte - Bsp.: Wenn Sie im Ausland studieren wollen, informieren Sie sich vorab bitte über mögliche Zielhochschulen.

  • Zitat - S: das;-s;-e - V: zitieren - Bed.: in einer Arbeit (Semester-, Diplom-, Doktorarbeit) wortwörtlich angeführte Stelle aus einem anderen Werk; {Herkunft - 18. Jh. aus lat.: citatum=das Angeführte, das Erwähnte} - Bsp.: Wörtliche Zitate werden ohne jede Änderung aus der Informationsquelle übernommen und stehen in Anführungszeichen.

  • Zitation - S: die;-;-en - Bed.: ein Verweis auf eine Publikation in einer wissenschaftlichen Arbeit - Bsp.: Bei einer Zitation im Text empfiehlt sich ebenfalls die Angabe von Autor und Jahreszahl.

  • zitieren - V: zitierte/zitiert haben - S: Zitat - Bed.: etwas wortwörtlich aus einem anderem Text übernehmen; dabei sind Zitierregeln zu beachten - Bsp.: Wörtlich zitieren sollte man nur wichtige Stellen aus Texten wie Definitionen oder zu diskutierende Thesen.

  • Zitierregel - S: die;-;-n - Zus.: Regel - Bed.: Regeln für die Kennzeichnung von Zitaten in wissenschaftlichen Arbeiten - Bsp.: In der Regel hat jede Wissenschaftsdisziplin ihre eigenen Zitierregeln.

  • Zivilklausel - S: die;-;-n - Zus.: Klausel - Bed.: eine in den Grundordnungen von Hochschulen festgeschriebene Festlegung, nicht militärisch zu forschen - Bsp.: Seit 1986 hat die Universität Bremen eine Zivilklausel, die besagt, dass jede Beteiligung von Wissenschaft und Forschung mit militärischer Nutzung bzw. Zielsetzung vom Akademischen Senat abgelehnt wird.

  • Zs. - Abk. - Bed.: schriftsprachliche Abkürzung zu Zeitschrift; wird im Zusammenhang mit Literaturangaben verwendet - Bsp.: Gebräuchliche Abkürzungen, wie Zs. für Zeitschrift, können in Literaturverzeichnissen verwendet werden.

  • ZSB - Abk.; die - Bed.: Abkürzung zu Zentrale Studienberatung; die allgemeine Studienberatung an Hochschulen - Bsp.: Die ZSB bietet Informationen und Beratung bei allen Fragen zum Studium.

  • zugangsbeschränkt (Studiengang) - Adj./Adv. - S: Zugangsbeschränkung - Sy: v.a. in Österreich für zulassungsbeschränkt - A: zulassungsfrei - Bsp.: Die Schließung bundesweit zugangsbeschränkter NC-Fächer wie Zahnmedizin kann dazu führen, dass sich Studenten einklagen.

  • Zugangsbeschränkung - S: die;-;-en - Zus.: Beschränkung - Adj.: zugangsbeschränkt - Sy: v.a. in Österreich für Zulassungsbeschränkung - Bsp.: Die Zugangsbeschränkung soll für das Bachelor-Studium "Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" gelten, begründet wird sie mit dem starken Anstieg der Anfängerzahlen in diesem Studium.

  • Zulassungsamt - S: das;-s;-ämter - Zus.: Amt - Bed.: eine Einrichtung der Hochschule, die entscheidet, ob ein Studienbewerber zu einem bestimmten Studium zugelassen werden kann; der Studienbewerber erhält dann einen Zulassungsbescheid - Bsp.: Das Zulassungsamt ist zuständig für die Beratung der Studienbewerber in allen Fragen, die mit der Zulassung zu einem Studium zu tun haben.

  • Zulassungsbescheid - S: der;-s;-e - Zus.: Bescheid - A: Ablehnungsbescheid - Bed.: eine schriftliche Benachrichtung für Studienbewerber durch das Zulassungsamt, dass sie zum Studium in einem bestimmten Studiengang zugelassen sind - Bsp.: Mit dem Zulassungsbescheid erhalten Sie eine Reihe von Informationen, die für die Immatrikulation und das Studium an der Universität Mainz wichtig sind.

  • zulassungsbeschränkt (Studiengang) - Adj./Adv. - S: Zulassungsbeschränkung - Sy: zugangsbeschränkt - A: zulassungsfrei - Bed.: die Zahl der Studienbewerber deutlich höher als die Zahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze - Bsp.: Der Anteil der zulassungsbeschränkten Master-Studiengänge reicht von "nur" 10,8 % in Mecklenburg- Vorpommern bis hin zu 67,0 % in Berlin.

  • Zulassungsbeschränkung - S: die;-;-en - Zus.: Beschränkung - Adj.: zulassungsbeschränkt - Sy: Zugangsbeschränkung - Bed.: in bestimmten Studiengängen ist die Zahl der Studienbewerber deutlich höher als die Zahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze - Bsp.: Wird ein Studiengang stark nachgefragt oder gibt es nur eine begrenzte Zahl an Studienplätzen, dann belegen Universitäten ihn nicht selten mit einer örtlichen Zulassungsbeschränkung.

  • zulassungsfrei (Studiengang) - Adj./Adv. - A: zulassungsbeschränkt, zugangsbeschränkt - Bed.: ohne Beschränkung bei der Zulassung zu einem Studium - Bsp.: In zulassungsfreien Studienfächern erhalten Sie bei einer frist- und formgemäßen Bewerbung auf jeden Fall einen Studienplatz.

  • Zusatzqualifikation - S: die;-;-en - Zus.: Qualifikation - Bed.: Kenntnisse und Fähigkeiten, die über die normalen Studieninhalte hinausgehen - Bsp.: Die Hochschule Darmstadt bietet ihren Studierenden die Möglichkeit parallel zum Studium Zusatzqualifikationen und zusätzliche Zertifikate zu erwerben.

  • Zusatzsemester - S: das;-s;- - Zus.: Semester - Bed.: Studiensemester über die Regelstudienzeit hinaus; in Österreich Toleranzsemester - Bsp.: "Ihr BaföG-Anspruch endet im Februar, das zustehende Zusatzsemester für die Kindeserziehung ist schon eingerechnet."

  • ZVS - Abk.; die - Bed.: HIST.; Abkürzung zu Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen; seit 01.05.2010 Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de) - Bsp.: Nach der Umwandlung der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in die Stiftung für Hochschulzulassung übernimmt hochschulstart.de die Aufgaben von zvs-online.

  • Zwangsexmatrikulation - S: die;-;-en - Zus.: Exmatrikulation - V: zwangsexmatrikulieren - Bed.: die zwangsweise, unfreiwillige Exmatrikulation von Studenten - Bsp.: Wer das zweite Mal bei einem Plagiat erwischt wird, dem droht die Zwangsexmatrikulation.

  • zwangsexmatrikulieren - V: zwangsexmatrikulierte (selten)/zwangsexmatrikuliert haben (vor allem im Passiv) - S: Zwangsexmatrikulation - Bed.: einen Studenten exmatrikulieren, ohne dass er das will - Bsp.: "Ich habe meine Semestergebühren zu spät bezahlt und bin nun von der Uni zwangsexmatrikuliert worden.

  • Zweithörer - S: der;-s;- - Zus.: Hörer - Bed.: ein Studierender, der an einer Hochschule immatrikuliert ist und an einer anderen Hochschule gleichzeitig Lehrveranstaltungen besucht - Bsp.: Als Studierender einer anderen Hochschule können Sie auf Antrag als Zweithörer mit der Berechtigung zum Besuch von Lehrveranstaltungen und zur Ablegung studienbegleitender Prüfungen zugelassen werden.

  • Zweitstudium - S: das;-s;kein Plural - Zus.: Studium - Bed.: im Unterschied zum Doppelstudium ein zweites Studium nach einem bereits erfolgreich abgeschlossenen Hochschulstudium (Erststudium); ein Zweitstudium ist im Allgemeinen gebührenpflichtig - Bsp.: In den meisten zulassungsbeschränkten Fächern stehen für ein Zweitstudium lediglich 3% der Studienplätze zur Verfügung.

  • Zweitwohnungssteuer - S: die;-;-n - Zus.: Steuer - Bed.: eine Steuer, die man in manchen Städten (z.B. in Dresden) für eine Nebenwohnung bezahlen muss - Bsp.: Ab Januar 2006 erhebt die Stadt Dresden eine Zweitwohnungssteuer in Höhe von 10% der jährlichen Nettokaltmiete, die alle Personen zu entrichten haben, die in Dresden eine Nebenwohnung beziehen.

  • Zwischenprüfung - S: die;-;-en - Zus.: Prüfung - Bed.: eine Prüfung, die während des Studiums abgelegt wird und in der der Studierende nachzuweisen hat, dass die für eine erfolgreiche Weiterführung des Studiums notwendigen fachlichen und methodischen Grundlagen sowie die ggf. erforderlichen Sprachkenntnisse erworben wurden - Bsp.: Die Zwischenprüfung als Abschluss des Grundstudiums ist von den Studierenden einschließlich aller Wiederholungen spätestens bis zum Vorlesungsbeginn des 7. Fachsemesters abzuschließen.