Inhalt:

Grammatikthemen
Regeln und Übungen
Lehrmaterial
Lösungen der Grammatikaufgaben
Auswertung und Ergebnisse der Kontrollarbeiten


Grammatikthemen

A) Aussagesatz
B) Fragesatz
C) Aufforderungssatz
D) Negation
E) Tempussystem der Verben
F) Aktiv - Vorgangspassiv
G) Verbalisierung - Nominalisierung
H) Objektsatz/Subjektsatz
I) Kausalsatz
J) Konsekutivsatz
K) Konzessivsatz
L) Konditionalsatz
M) Konjunktiv II
N) Finalsatz
O) Objektiver Gebrauch der Modalverben
P) Attribut I - Gerundivum
Q) Attribut II - erweitertes Attribut
R) Apposition
S) Komparation der Adjektive
T) Komparativsatz
U) Proportionalsatz
V) Instrumentalsatz
W) Adversativsatz
X) Temporalsatz
Y) Modalität
Z) Indirekte Redewiedergabe

Regeln und Übungen

A) Wortstellung im Aussagesatz

1. Der Hauptsatz - Die neutrale Satzgliedstellung

REGEL 1: Neutrale Satzstellung heißt, dass kein Satzteil (Satzglied) besonders hervorgehoben wird. Im neutralen Hauptsatz (Aussagesatz) steht das finite (gebeugte, konjugierte) Verb an der 2. Stelle (= Zweitstellung).

Der Student geht heute in die Bibliothek.

REGEL 2: Im neutralen Hauptsatz (Aussagesatz) stehen die übrigen Bestandteile des Verbs an der letzten Stelle des Satzes (= Endstellung).
Die Beziehung zwischen dem finiten Verb und den übrigen Verbbestandteilen nennt man Satzrahmen.

Der Student wird heute in die Bibliothek gehen. ® Futur I
Der Student ist heute in die Bibliothek gegangen. ® Perfekt
Mehr als 70 Sprachen werden in Europa gesprochen. ® Vorgangspassiv
Er geht heute mit seinen Freunden spazieren. ® zusammengesetztes Verb
Der Student stellt dem Professor eine Frage. ® Funktionsverbgefüge
Der Student gibt die Bücher in der Bibliothek ab. ® trennbares Verb
(Hinweis: In den Beispielen sind auch die nichtfiniten Verbbestandteile rot dargestellt, um den Satzrahmen besser zu veranschaulichen.)

REGEL 3: Das Subjekt steht im neutralen Aussagesatz an der 1. Position (Spitzen-, Erststellung).

Der Student geht heute in die Bibliothek.

REGEL 4: Das Dativobjekt steht vor dem Akkusativobjekt.

Der Student gibt seinem Kommilitonen das Buch.

REGEL 5: Das Akkusativobjekt steht vor dem präpositionalen Objekt.

Der ausländische Student fragt den Professor nach der Formel.

REGEL 6: In der Regel steht die Temporalbestimmung (Zeitbestimmung) vor der Lokalbestimmung (Ortsbestimmung).

Er fährt am Freitag nach Dresden.

Anmerkung:
Bei TKML (Temporalbestimmung - Kausalbestimmung - Modalbestimmung - Lokalbestimmung) handelt es sich lediglich um Positionstendenzen, es gibt sehr viele Ausnahmen.
2. Der Hauptsatz - Die hervorgehobene Satzgliedstellung

Bei der hervorhebenden Satzgliedstellung wird die neutrale Satzgliedstellung modifiziert/verändert mit dem Ziel, bestimmte Aussagen im Satz zu betonen.
Möglichkeiten der hervorhebenden Satzgliedstellung:

REGEL 1: Der zu betonende Teil des Satzes wird hinter den Satzrahmen gestellt. (= Ausrahmung).

neutrale Satzgliedstellung:
Mehr als 70 Sprachen werden heute in Europa gesprochen.
Ausrahmung:
Mehr als 70 Sprachen werden heute gesprochen in Europa.

REGEL 2: Die Spitzenstellung im Satz nimmt nicht das Subjekt, sondern ein anderes Satzglied ein.

neutrale Satzgliedstellung:
Der Student geht heute in die Bibliothek.
hervorgehonbene Satzgliedstellung:
Heute geht der Student in die Bibliothek.
In die Bibliothek geht der Student heute.
3. Der Hauptsatz - Die Satzgliedstellung als Mittel der Satzverflechtung

Bei der Satzgliedstellung als Mittel der Satzverflechtung wird die neutrale Satzgliedstellung modifiziert mit dem Ziel, die Aussagen mehrerer Sätze miteinander zu verbinden.

Der Student geht heute in die Bibliothek. Dort möchte er ein Buch ausleihen.
in die Bibliothek ® dort
Er geht morgen in die Bibliothek. Dann kann er das Buch bestellen.
morgen ® dann
4. Der Nebensatz

REGEL 1: Im mit einer (subordinierenden/unterordnenden) Konjunktion eingeleiteten Nebensatz steht das finite Verb am Ende. (= Endstellung)

Er weiß, dass er die Prüfung nicht bestanden hat.

REGEL 2: Im uneingeleiteten Nebensatz (ohne Konjunktion) steht das finite Verb an der ersten Position.

Hätte er die Prüfung im September bestanden, könnte er zum Wintersemester mit dem Studium beginnen.
Er könnte zum Wintersemester mit dem Studium beginnen, hätte er die Prüfung im September bestanden.

REGEL 3: Nach den Verben des Sagens, Meinens, Denkens, Glaubens kann im Nebensatz das finite Verb an der 2. Position stehen.

Er weiß, er hat die Prüfung nicht bestanden.

Übungen

B) Wortstellung im Fragesatz

1. Die Ergänzungsfrage

REGEL 1: Fragewort - Verb - weitere Satzglieder?

Wann beginnt am Montag der Unterricht?

REGEL 2: Fragewort - Verb - SubjektPronomen - weitere Satzglieder?
(Wenn das Subjekt ein Personalpronomen ist!)

Wann fährt er morgen nach Dresden?
2. Die Entscheidungsfrage

REGEL 1: Verb - weitere Satzglieder?

Fährt morgen ein Zug nach Dresden?

REGEL 2: Verb - SubjektPronomen - weitere Satzglieder?

Kommst du morgen zur Vorlesung?

Übungen

C) Wortstellung im Aufforderungssatz

REGEL 1: Verb - (Subjekt) - weitere Satzglieder./!

Lösen Sie die Aufgabe bis morgen./!
Komm am Montag zu mir./!
Benutzt eure Wörterbücher./!

REGEL 2: Beachten Sie den Satzrahmen bei trennbaren und zusammengesetzten Verben.

Geben Sie die Arbeiten jetzt ab./!
Lernen Sie die Definitionen bis morgen auswendig./!
Ruf mich mal an./!
Bringt die Tafelwerke mit./!

Übungen

D) Negatíon

1. Satznegation

Mithilfe der Satznegation wird die gesamte Aussage eines Satzes negiert.

REGEL 1: Das Negationswort nicht steht im Aussagesatz an der letzten Stelle.

Er kommt heute. ® Er kommt heute nicht.

REGEL 2: Bei folgenden Konstruktionen steht das Negationswort nicht nicht an der letzten Stelle (Satzrahmen):

- Hilfsverb + Partizip II
   Er ist heute gekommen. ® Er ist heute nicht gekommen.
- Hilfsverb + Infinitiv
   Er wird heute kommen. ® Er wird heute nicht kommen.
- trennbares Verb
   Er kommt heute an. ® Er kommt heute nicht an.
- zusammengesetztes Verb
   Wir gehen heute spazieren. ® Wir gehen heute nicht spazieren.
- Hilfsverb + Substantiv
   Er wird Lehrer. ® Er wird nicht Lehrer.
- Hilfsverb + Adjektiv
   Die Aufgabe ist schwer. ® Die Aufgabe ist nicht schwer.
2. Wortnegation

Mithilfe der Wortnegation wird nur ein Wort bzw. eine Wortgruppe eines Satzes negiert.

REGEL 1: Das Negationswort nicht steht bei der Wortnegation direkt vor dem zu negierenden Wort bzw. vor der zu negierenden Wortgruppe.

Die Vorlesung findet nicht heute statt(, sondern morgen).

REGEL 2: Das Negationswort kein wird verwendet bei:

- einem Substantiv im Singular mit unbestimmtem Artikel
   Ich leihe mir aus der Bibliothek ein Wörterbuch aus.
   ® Ich leihe mir aus der Bibliothek kein Wörterbuch, sondern eine CD-ROM aus.
- einem Substantiv im Plural, wenn im Singular ein unbestimmter Artikel verwendet wird
   Ich leihe mir aus der Bibliothek Wörterbücher aus.
   ® Ich leihe mir aus der Bibliothek keine Wörterbücher, sondern CD-ROMs aus.
- Stoffbezeichnungen
   Er trinkt Bier.
   ® Er trinkt kein Bier, sondern Milch.
- bestimmten festen Verbindungen
   Im Labor 214 trägt der Physiklehrer die Verantwortung.
   ® Im Labor 214 trägt der Physiklehrer keine Verantwortung. (Verb: Verantwortung tragen)

Übungen

E) Tempussystem der Verben

Es gibt im Deutschen folgende Möglichkeiten, Tempusformen zu bilden:
1. Grundform I (= Verbstamm + Personen-Endung)
     er macht
2. Grundform II (Verbstamm + -te- + Personen-Endung; Verbstamm + Personen-Endung)
     wir machten; wir kamen
3. haben/sein + Partizip II
     er hat gearbeitet; er hatte gearbeitet; er hat gearbeitet gehabt; er hatte gearbeitet gehabt
     sie ist gekommen; sie war gekommen
4. werden + Infinitiv
     sie werden kommen; sie werden gekommen sein

Die Verwendung der Tempusformen der Verben hängt von einer Reihe von Faktoren ab, wie z.B.:
1. Welche Zeitstufe soll bezeichnet werden? (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Zeitlosigkeit)
2. In welcher Textsorte soll das Verb verwendet werden? (z.B. Vortrag, Protokoll, E-Mail, Alltagsgespräch)
3. Wird das Verb in der gesprochenen oder in der geschriebenen Sprache verwendet?
4. Ist das Verb ein starkes oder schwaches Verb?
5. In welcher Person wird das Verb verwendet?
6. Werden weitere Temporalbestimmungen verwendet (gestern, heute, morgen, bald, vorhin usw.)?


ZEIT TEMPUS
Vergangenheit Präferenz mündlich: hat/ist + Partizip II (= Perfekt)
Präferenz schriftlich: Grundform II (= Präteritum)
Vorschrift bei Hilfs- und Modalverben, Verb "es gibt": Grundform II (= Präteritum)
Hinweis 1
Vorschrift bei betont abgeschlossener Handlung: hat/ist - Partizip II (= Perfekt)
Möglichkeit mündlich: hatte/war + Partizip II oder hat + Partizip II + gehabt (= Perfekt II)
Möglichkeit (z.B. bei Berichten, Biografien): Grundform I (= historisches Präsens)
Gegenwart Vorschrift: Grundform I (= aktuelles Präsens)
Zukunft Präferenz bei allgemeiner Handlung: Grundform I (= futurisches Präsens) (i.d.R. mit Temporalbestimmung) - werden + Infinitiv (= Futur I)
Hinweis 2
Präferenz bei betont abgeschlossener Handlung in der Zukunft: hat/ist + Partizip II (= Perfekt)
Möglichkeit bei abgeschlossener Handlung: werden + Partizip II + haben/sein (= Futur II)

immer Vorschrift: Grundform I (= generelles Präsens)

Hinweise:
1. In der mündlichen Umgangssprache wird häufig zwischen Perfekt und Präteritum hin und her gewechselt, ohne dass dafür logische Gründe vorliegen. Manchen Sprechern gefällt einfach das Perfekt besser, anderen das Präteritum.
2. Futur I und futurisches Präsenz werden mit gleicher Bedeutung verwendet. Oft wird in einem Text ständig zwischen beiden Tempusformen hin und her gewechselt. Wenn jedoch eindeutig eine Handlung in der Zukunft beschrieben wird, sollte das futurische Präsens verwendet werden.
3. Entgegen anderen Meinungen hat das Futur I keine modale Bedeutung! Die Form "werden" + Infinitiv des Verbs hat eine modale Bedeutung. "Er wird wohl krank sein." hat nichts mit dem Futur I zu tun!

Übungen

F) Aktiv - Vorgangspassiv

1. Theoretisch können alle Passivformen mithilfe grammatischer Transformationen aus dem Aktiv gebildet werden. Das Tempus im Passivsatz muss mit dem Tempus im Aktivsatz übereinstimmen.
Beispiel 1:
Aktiv: Heute sprechen ca. 350 Mio. Menschen Englisch.
Vorgangspassiv: Heute wird Englisch von ca. 350 Mio. Menschen gesprochen.
Regel:
Aktiv: SubjektNominativ - Verb - ObjektAkkusativ
Vorgangspassiv: SubjektNominativ - werden+Partizip II - Objektvon/durch
SubjektNominativ ® Objektvon/durch
ObjektAkkusativ ® SubjektNominativ
Die Präposition "vonDativ" wird in der Regel bei Personen, die Präposition "durchAkkusativ" in der Regel bei Nicht-Personen verwendet. Es gibt jedoch zahllose Ausnahmen, sodass diese Regel nur sehr allgemein gilt.

Beispiel 2:
Aktiv: Der Professor hilft dem Studenten bei einem Experiment.
Vorgangspassiv: Bei einem Experiment wird dem Studenten von dem Professor geholfen.
Regel:
Aktiv: SubjektNominativ - Verb - ObjektDativ
Vorgangspassiv: ObjektDativ - werden+Partizip II - Objektvon/durch
oder: Es wird dem Studenten bei einem Experiment durch den Professor geholfen.

Beispiel 3:
Aktiv: Die Studenten arbeiten an einem wichtigen Projekt.
Vorgangspassiv: An einem wichtigen Objekt wird von den Studenten gearbeitet.
Regel:
Aktiv: SubjektNominativ - Verb - präpositionales Objekt
Vorgangspassiv: präpositionales Objekt - werden+Partizip II - Objektvon/durch

2. Aktiv - Passiv - Transformationen sind nicht möglich, wenn
(1) reflexive Verben verwendet werden (Er wäscht sich. - *Er wird von sich gewaschen.)
(2) Modalverben verwendet werden (Er muss das Buch lesen. - *Das Buch wird von ihm gelesen gemusst.)
(3) Verben mit Infinitiv ohne "zu" verwendet werden (Er hört sie sprechen. - *Sie wird von ihm sprechen gehört.)
(4) bestimmte Verben verwendet werden (die eigentlich ein ObjektAkkusativ fordern, wie z.B. bekommen, erhalten, besitzen, haben, kosten, enthalten, es gibt - *Das Buch wird von mir besessen. )

3. Bedeutung des Vorgangspassivs
(1) Prinzipiell drückt das Vorgangspassiv den gleichen Sachverhalt aus wie das Aktiv (Er liest das Buch - Das Buch wird von ihm gelesen.).
(2) Das Passiv wird aber verwendet, wenn
- der Handelnde nicht bekannt ist (Das Buch wurde im 17. Jahrhundert veröffentlicht. - von wem, ist nicht bekannt)
- wenn der Handelnde im Vergleich zur Handlung nicht so wichtig erscheint (Die Bibliothek wurde 1764 von einem Minister feierlich eingeweiht.)

Übungen

H) Der Objektsatz/Subjektsatz

1. Der Objektsatz

Bedeutung Der Nebensatz steht für
(1) ein Akkusativobjekt,
(2) ein präpositionales Objekt,
(3a) einen direkten Ergänzungsfragesatz,
(3b) einen direkten Entscheidungsfragesatz.
(1) Viele Firmen erwarten heute von den Bewerbern die Beherrschung von Fremdsprachen.
(2) Viele Universitäten haben sich auf die Bearbeitung spezieller Forschungsgebiete spezialisiert.
(3a) Denken Sie bei Ihrem Referat daran: "Wer sind die Zuhörer?"
(3b) Fragen Sie nach Ihrem Vortrag: "Haben Sie alles verstanden?"
Struktur Hauptsatz, Nebensatz


Nebensatz, Hauptsatz
Viele Firmen erwarten heute von den Bewerbern, dass sie Fremdsprachen beherrschen.
Dass sie Fremdsprachen beherrschen, erwarten heute viele Firmen von den Bewerbern.
Konjunktionen (1) dass

(2) da(r)+Präposition

(3a) Fragepronomen
(3b) ob

Ich verstehe, dass du in Physik Probleme hast.
Der Tutor achtet darauf, dass die Termine eingehalten werden.
Er fragte, was ich dazu sagen würde.
Er wollte wissen, ob ich heute komme.
Nominalisierung Nebensatz ® nominale Wortgruppe innerhalb des Hauptsatzes;
(1) OA,
(2) Präp.Verb,
(3) (fragen) nach
(1) Ich verstehe deine Probleme in Physik.
(2) Der Tutor achtet auf die Einhaltung der Termine.
(3) Er fragte nach meiner Meinung dazu.
Frage (1) Was?
(2) Wo(r)+Präposition?
(3) Wonach?
Was verstehe ich?
Worauf achtet der Tutor?
Wonach fragte er?

Übungen

2. Der Subjektsatz

Bedeutung Der Nebensatz steht für ein Subjekt. Wer in den USA studieren möchte, muss den TOEFL-Test absolvieren.
Struktur Nebensatz, Hauptsatz

Hauptsatz, Nebensatz
Wer in den USA studieren möchte, muss den TOEFL-Test absolvieren.
Den TOEFL-Test muss absolvieren, wer in den USA studieren möchte.

Übungen

I) Der Kausalsatz

Bedeutung Der Nebensatz gibt die Ursache für eine Handlung im Hauptsatz an. Handlung: Er geht zum Arzt.
Ursache:   Er ist krank.
Struktur Hauptsatz, Nebensatz
Nebensatz, Hauptsatz
Er geht zum Arzt, weil er krank ist.
Weil er krank ist, geht er zum Arzt.
Da er krank ist, geht er zum Arzt.
Konjunktionen weil
da - v.a. schriftsprachlich u. als        Vordersatz
Er geht zum Arzt, weil er krank ist.
Da er krank ist, geht er zum Arzt.
Nominalisierung Nebensatz ® nominale Wortgruppe innerhalb des Hauptsatzes;
Präpositionen: wegen, aufgrund, infolge
Wegen seiner Krankheit geht er zum Arzt.
Aufgrund seiner Krankheit geht er zum Arzt.
Infolge seiner Krankheit musste er pensioniert werden.
Sonderformen nominaler Wortgruppen um ... willen; aus; von; vor usw. Um der Kinder willen haben sich die Eltern nicht getrennt.
Aus Angst vor dem Vater hat er nichts von dem schlechten Prüfungsergebnis gesagt.
Vom vielen Singen war die Gruppe heiser.
Vor Freude über das Geschenk ist er ihr um den Hals gefallen.
weitere sprachliche Mittel denn (+ Hauptsatz)
nämlich (+ Hauptsatz)
Wortstellung beachten!
Er geht zum Arzt, denn er ist krank.
Er geht zum Arzt, er ist nämlich krank.
Frage Warum?; Weshalb?; Wieso?; Weswegen?; Aus welchem Grund(e)? Warum geht er zum Arzt?

Übungen

J) Der Konsekutivsatz

Bedeutung Der Nebensatz gibt die Folge für eine Handlung im Hauptsatz an.
Der Nebensatz gibt die nicht eingetretene Folge für eine Handlung im Hauptsatz an.
Handlung: Thomas ist krank.
Folge:       Er geht zum Arzt.
Handlung: Er hat den ganzen Tag gesucht.
Folge:       Er hat das Buch nicht gefunden..
Struktur Hauptsatz, Nebensatz


Hauptsatz, Infinitivkonstruktion (bei nicht eingetretener Folge)
Thomas ist krank, sodass er zum Arzt geht (gehen muss).
Thomas ist so krank, dass er zum Arzt geht (gehen muss).
Er hat den ganzen Tag gesucht, ohne dass er das Buch gefunden hat.
Er hat den ganzen Tag gesucht, ohne das Buch zu finden.
Konjunktionen sodass
ohne dass
ohne zu
Thomas ist krank, sodass er zum Arzt gehen muss.
Er hat den ganzen Tag gesucht, ohne dass er das Buch gefunden hat.
Er hat den ganzen Tag gesucht, ohne das Buch zu finden.
Nominalisierung keine Nominalisierung möglich ---
Sonderformen nominaler Wortgruppen zu
v.a.: zum Ärger, zur Enttäuschung, zum Erstaunen, zur Freude, zum Vergnügen usw.
Zum Ärger der Nachbarn hörte er immer sehr laut Musik.
weitere sprachliche Mittel darum (+ Hauptsatz)
deshalb (+ Hauptsatz)
deswegen (+ Hauptsatz)
daher (+ Hauptsatz)
weshalb (+ Nebensatz)
weswegen (+ Nebensatz)
Thomas ist krank, deshalb geht er zum Arzt.



Thomas ist krank, weshalb er zum Arzt geht.
Frage kein Fragewort ---

Übungen

K) Der Konzessivsatz

Bedeutung Der Nebensatz gibt eine Ursache/einen Grund an, auf die/den im Hauptsatz aber nicht die logische Folge folgt. Ursache: Er hat sich sehr beeilt.
Folge: Er kam nicht pünktlich.
Struktur Hauptsatz, Nebensatz
Nebensatz, Hauptsatz
Er kam nicht pünktlich, obwohl er sich sehr beeilt hat.
Obwohl er sich sehr beeilt hat, kam er nicht pünktlich.
Konjunktionen
(Auswahl)
obwohl
obgleich
auch wenn
Obwohl er sich sehr beeilt hat, kam er nicht pünktlich.
Obgleich er sich sehr beeilt hat, kam er nicht pünktlich.
Ich komme heute, auch wenn ich keine Zeit habe.
Nominalisierung Nebensatz ® nominale Wortgruppe innerhalb des Hauptsatzes;
Präposition: trotz
Obwohl er fleißig gelernt hat, hat er die Prüfung nicht geschafft.
® Trotz fleißigen Lernens hat er die Prüfung nicht geschafft.
weitere sprachliche Mittel trotzdem (+ Hauptsatz)
zwar, aber
Er hat sich sehr beeilt, trotzdem kam er nicht pünktlich.
Er hat sich zwar beeilt, aber er kam nicht pünktlich.
Frage keine ---

Übungen

L) Der Konditionalsatz

Bedeutung Der Nebensatz gibt die Bedingung für eine Handlung im Hauptsatz an. Handlung: Wir gehen spazieren.
Ursache:   Das Wetter ist schön.
Struktur Hauptsatz, Nebensatz
Nebensatz, Hauptsatz
Uneingeleiteter Nebensatz, Hauptsatz
Wir gehen spazieren, wenn das Wetter schön ist.
Wenn das Wetter schön ist, (dann) gehen wir spazieren.
Ist das Wetter schön, (dann) gehen wir spazieren.
Konjunktionen wenn
falls
sofern
Wir gehen spazieren, wenn das Wetter schön ist.
Falls das Wetter schön ist, gehen wir spazieren.
Wir gehen spazieren, sofern das Wetter schön ist.
Nominalisierung Nebensatz ® nominale Wortgruppe innerhalb des Hauptsatzes;
Präpositionen: bei, ohne
Bei schönem Wetter gehen wir spazieren.
Ohne Fahrkarte dürfen Sie nicht einsteigen.
Sonderformen nominaler Wortgruppen in; mit; unter usw. Im Ausnahmefall tauschen wir die Ware um.
Mit deiner Hilfe hat er die Prüfung geschafft.
Unter Einfluss von Alkohol sollte man nicht Auto fahren.
weitere sprachliche Mittel dann (+ Hauptsatz)
Sie wollen den Dekan sprechen? Dann müssen Sie morgen wieder kommen.
= Wenn Sie den Dekan sprechen wollen, müssen Sie morgen wieder kommen.
Frage Unter welcher Bedingung? Unter welcher Bedingung kann er die Prüfung schaffen?

Übungen

N) Der Finalsatz

Bedeutung Der Nebensatz gibt Ziel, Zweck, Absicht für eine Handlung im Hauptsatz an. Handlung: Der Ausländer kommt nach Zittau.
Ziel: Er studiert BWL.
Struktur Hauptsatz, Nebensatz
Nebensatz, Hauptsatz
Hauptsatz, Infinitivkonstruktion (nur bei gleichem Subjekt in HS und NS)
Infinitivkonstruktion, Hauptsatz
Der Ausländer kommt nach Zittau,, damit er BWL studiert.
Damit er BWL studiert, kommt der Ausländer nach Zittau.
Der Ausländer kommt nach Zittau, um BWL zu studieren.
Um BWL zu studieren, kommt der Ausländer nach Zittau.
Konjunktionen damit
um ... zu
Der Lehrer spricht langsam,damit ihn die Studenten besser verstehen.
Die Studenten lernen Englisch, um später Originalliteratur lesen zu können.
Nominalisierung Nebensatz ® nominale Wortgruppe innerhalb des Hauptsatzes;
Präpositionen: zu, für, zwecks
Zum Beweis der Richtigkeit seiner These nannte der Dozent ein Beispiel.
Zwecks Überprüfung wurde der Antrag an den Dekan geschickt.
Sonderformen nominaler Wortgruppen mit dem Ziel
in der Absicht
Die Arbeit wurde mit dem Ziel geschrieben, die Regeln zu überprüfen.
weitere sprachliche Mittel dafür; dazu; hierzu; hierfür (+ Hauptsatz)
wofür; wozu (+ Nebensatz)
Der Student muss eine Belegarbeit schreiben, dafür braucht er Fachliteratur.
Der Student muss eine Belegarbeit schreiben, wofür er Fachliteratur braucht.
Frage Wozu?; Wofür?; Zu welchem Zweck?; Mit welchem Ziel? Wofür braucht er das Wörterbuch?
Zu welchem Zweck braucht er das Wörterbuch?

Übungen

O) Die Bedeutung der Modalverben (Auswahl)

MODALVERB BEDEUTUNG UMSCHREIBUNG BEISPIELE
müssen Notwendigkeit notwendig sein;
es besteht die Notwendigkeit;
haben/sein+zu+Verb (Infinitiv)
"Sie müssen in die Bibliothek gehen, wenn Sie das Wörterbuch ausleihen wollen."
Es ist notwendig, dass du an dem Tutorium teilnimmst.
Es besteht die Notwendigkeit, dass mehr Mädchen technische Fächer studieren.
"Du hast morgen zu kommen!"
Die Fenster sind zu schließen!
müssen Aufforderung Verb (Imperativ) "Du musst dir den neuen Film unbedingt ansehen!"
können Möglichkeit (jemandem) möglich sein;
es gibt die Möglichkeit;
es besteht die Möglichkeit;
sich lassen+Verb (Infinitiv)
"Nach dem Abschluss des Studienkollegs können Sie an einer Hochschule studieren."
Es ist mir nicht möglich, morgen zu dir zu kommen.
Es gibt die Möglichkeit, ein gebrauchtes Wörterbuch zu kaufen.
Es besteht die Möglichkeit, Wörterbücher in der Bibliothek auszuleihen.
Das DSH-Ergebnis lässt sich leicht errechnen.
können Fähigkeit fähig sein;
die Fähigkeit besitzen;
in der Lage sein;
vermögen
Er kann gut Auto fahren.
Er ist fähig, dreistellige Zahlen im Kopf zu multiplizieren.
Er besitzt die Fähigkeit, zwölf Sprachen zu sprechen.
Er ist in der Lage, alle Telefonnummern der Stadt zu nennen.
Ich vermag das nicht zu sagen.
können Erlaubnis/Berechtigung erlauben;
die Erlaubnis haben/bekommen
"Kann ich morgen zu Hause bleiben?"
"Erlauben Sie mir, morgen zu Hause zu bleiben?"
"Ich habe die Erlaubnis bekommen, morgen zu hause zu bleiben."
können (Konj. II) höfliche Bitte bitten "Könnten Sie mir bitte das Buch geben."
"Ich bitte Sie, mir das Buch zu geben."
wollen Wunsch/Wille/Absicht den Wunsch haben;
wünschen;
die Absicht haben;
beabsichtigen
"Ich will das Buch kaufen."
Sie hat den Wunsch, nach Dresden zu fahren.
"Ich wünsche mir ein Fahrrad."
Sie hat die Absicht, morgen nach Berlin zu fahren.
"Ich beabsichtige, mir ein neues Auto zu kaufen."
wollen Bestimmung, Aufgabe
(nur in wiss. Arbeiten)
die Aufgabe haben Der Aufsatz will nur einen kurzen Überblick geben.
Der Aufsatz hat die Aufgabe, einen kurzen Überblick über das Thema zu geben.
dürfen
dürfen (Konj. II)
Erlaubnis/Berechtigung erlauben;
die Erlaubnis haben/bekommen
"Darf ich morgen zu Hause bleiben?"
"Dürfte ich Sie etwas fragen?"
"Erlauben Sie mir, morgen zu hause zu bleiben?"
"Habe ich die Erlaubnis, morgen zu Hause zu bleiben?"
sollen Pflicht/Auftrag den Auftrag/die Pflicht haben;
verpflichtet sein;
haben+zu+Verb (Infinitiv)
"Ich soll morgen die Klausur nachschreiben(, hat der Professor gesagt)."
Er hat den Auftrag, die Studenten zu benachrichtigen.
Sie sind verpflichtet, pünktlich zum Unterricht zu kommen.
"Sie haben pünktlich zum Unterricht zu kommen!"
sollen Bestimmung, Aufgabe die Aufgabe haben Der Aufsatz soll nur einen kurzen Überblick geben.
Der Aufsatz hat die Aufgabe, einen kurzen Überblick über das Thema zu geben.
sollen (Konj. II) Empfehlung empfehlen;
den Rat geben
"Du solltest morgen zur Vorlesung gehen."
"Ich empfehle Ihnen, das Buch zu kaufen."
Ich gebe Ihnen den (guten) Rat, sich besser vorzubereiten."
sollen (Konj. II) hypothetische Bedingung/Eventualität Konditionalsatz "Solltest du morgen in die Bibliothek gehen, dann bring mir bitte das Wörterbuch mit."
"Wenn du morgen in die Bibliothek gehst, dann bring mir bitte das Wörterbuch mit."
sollen Festlegung Konjunktiv I x soll eine positive Zahl sein.
x sei positiv.
mögen Wunsch/Wille/Absicht/Lust den Wunsch/die Absicht haben "Ich möchte nach Dresden fahren."
Er hat den Wunsch, Lehrer zu werden.
Er hat die Absicht, nach Dresden zu fahren.
"Ich habe Lust, ein Bier trinken zu gehen."
mögen (Konj. II) indirekte Bitte bitten "Sagen Sie bitte den anderen, sie möchten morgen pünktlich sein."
"Ich bitte Sie, morgen pünktlich zu sein."
mögen Einräumung - "Mag sein."
"Das mag stimmen, aber ich habe auch schon andere Meinungen gehört."
brauchen negierte Notwendigkeit nicht notwendig sein "Du brauchst morgen nicht zu kommen."
"Es ist nicht notwendig, dass du morgen kommst."

Übungen

Q) Das erweiterte Attribut

1. Partizipiale Attribute zu einem Substantiv können bzw. müssen durch Wörter oder Wortgruppen erweitert werden.

der Roman "Der Zauberberg"
der geschriebene Roman "Der Zauberberg"
von wem?: von Thomas Mann
® der von Thomas Mann geschriebene Roman "Der Zauberberg"
wann?: Anfang der 20er-Jahre
® der von Thomas Mann Anfang der 20er-Jahre geschriebene Roman "Der Zauberberg"
wo?: in der Schweiz
® der von Thomas Mann Anfang der 20er-Jahre in der Schweiz geschriebene Roman "Der Zauberberg"

der Schriftsteller Christoph Müller
der reisende Schriftsteller Christoph Müller
wann?: in der nächsten Woche
® der in der nächsten Woche reisende Schriftsteller Christoph Müller
wohin?: zur Buchmesse nach Leipzig
® der in der nächsten Woche zur Buchmesse nach Leipzig reisende Schriftsteller Christoph Müller

die Wohnung in Dresden
die große (?) Wohnung in Dresden
wie groß?: fast 80 Quadratmeter
® die fast 80 Quadratmeter große (?) Wohnung in Dresden [Partizip I von "sein" wird nicht verwendet!; eigentlich: die fast 80 Quadratmeter groß seiende Wohnung in Dresden]

2. Erweiterte Attribute werden vor allem in der geschriebenen Sprache verwendet. In der gesprochenen Sprache werden sie i.d.R. in Relativsätze umgeformt.

Partizip I ® Relativsatz im Aktiv
der in der nächsten Woche zur Buchmesse nach Leipzig reisende Schriftsteller Christoph Müller ® der Schriftsteller Christoph Müller, der in der nächsten Woche zur Buchmesse nach Leipzig reist
die fast 80 Quadratmeter große Wohnung in Dresden ® die Wohnung in Dresden, die fast 80 Quadratmeter groß ist

Partizip II ® Relativsatz im Passiv
der von Thomas Mann Anfang der 20er-Jahre in der Schweiz geschriebene Roman "Der Zauberberg" ® der Roman "Der Zauberberg", der von Thomas Mann Anfang der 20er-Jahre in der Schweiz geschrieben wurde

Partizip II ® Relativsatz im Aktiv Perfekt
der in der vergangenen Woche zur Buchmesse nach Leipzig gereiste Schriftsteller Christoph Müller ® der Schriftsteller Christoph Müller, der in der vergangenen Woche zur Buchmesse nach Leipzig gereist ist

3. Weitere Attribute zu den Substantiven bleiben bei der Umformung in einen Relativsatz bei den Substantiven stehen.

der in der vergangenen Woche zur Buchmesse nach Leipzig gereiste bekannte Schriftsteller Christoph Müller ® der bekannte Schriftsteller Christoph Müller, der in der vergangenen Woche zur Buchmesse nach Leipzig gereist ist
das 1912 von Schinkel erbaute Museum in Berlin ® das Museum in Berlin, das 1912 von Schinkel erbaut wurde

Übungen

R) Die Apposition

1. Die Apposition ist ein Attribut, das wie auch das Genitivattribut oder das präpositionale Attribut rechts vom Substantiv steht (= Rechtsattribut).

2. Eine Apposition ist ein Wort bzw. eine Wortgruppe, kein Nebensatz.

3. Eine Apposition stimmt im Kasus mit dem zu erklärenden Substantiv überein.
Es gibt allerdings einige Ausnahmen:
- bei bestimmten Personenbezeichnungen: "In einem Brief an Herrn Schmidt, stellvertretender Direktor des Gymnasiums, ..."
- bei Datumsangaben: "am Montag, den 13.10.2008" oder: "am Montag, dem 13.10.2008"
- bei Richtungsangaben mit unterschiedlichen Präpositionen: "Ich fahre im Sommer nach Italien, in das Land, in dem meine Vorfahren gelebt haben."

4. Eine Apposition wird in der Regel durch ein Komma (zwei Kommas) abgetrennt.
(An der TU Dresden, der größten sächsischen Hochschule, studierten im Sommersemester 2007 ca. 35.000 Studenten.)

5. Verwendung

VERWENDUNG SPRACHLICHE MITTEL BEISPIEL
allgemeine Aussagen genauer zu erklären d.h.; nämlich; und zwar In Zittau gibt es zwei Hochschulen, nämlich die Hochschule Zittau/Görlitz und das Internationale Hochschul-Institut.
Zahlenwerte erklären d.h.; nämlich; und zwar Die Zahl der Studenten ist um 3% angestiegen, nämlich von 100 auf 103.
(unbekannte) Eigennamen (Länder, Regionen, Städte, Personen) erklären --- In Görlitz, einer Stadt im Osten Sachsens an der Grenze zu Polen, kann man u.a. Kommunikationspsychologie und Informatik studieren.
Christian Weise, ein deutscher Theologe und Lehrer, war von 1678 bis 1708 Rektor des Zittauer Gymnasiums.
(unbekannte) Abkürzungen erklären --- Der BAS, der Bundesverband Ausländischer Studierender, ist die bundesweite Interessenvertretung der ausländischen und staatenlosen Studierenden in Deutschland.
Abkürzungen für Institutionen o.Ä. angeben Abkürzung steht oft in Klammern. Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ist eine unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation.
Beispiele für allgemeine Aussagen zu geben z.B.; wie; wie z.B.; beispielsweise Die skandinavischen Sprachen, wie z.B. Schwedisch, Norwegisch und Dänisch, zählen zu den nordgermanischen Sprachen.

Übungen

S) Die Komparation der Adjektive

Mithilfe der Komparationsformen der Adjektive können Eigenschaften, Merkmale verglichen werden.
Ergebnisse dieser Vergleiche können sein:
1. eine Gleichheit der Eigenschaften/Merkmale
2. eine Ungleichheit der Eigenschaften/Merkmale

Zum Ausdruck dieser Vergleichsergebnisse stehen drei bzw. vier Grade bzw. Stufen der Adjektive zur Verfügung:
1. der Positiv (Grundstufe)
2. der Komparativ (Höherstufe/Mehrstufe)
3. der Superlativ (Höchststufe/Meiststufe)
4. der Elativ (absolute Höchststufe)

1. Positiv
Mit dem Positiv wird eine Eigenschaft, ein Merkmal einer Sache oder Erscheinung bezeichnet.
® ein schnelles Auto
® Das Wetter ist schön.

Außerdem kann mit dem Positiv ausgedrückt werden, dass zwei Sachen usw. in Bezug auf eine Eigenschaft gleich sind.
® Jan ist so groß wie Thomas.
Das bedeutet, dass Jan und Thomas in Bezug auf ihre Körpergröße gleiche Eigenschaften haben.
Als Vergleichswort wird in solchen Sätzen wie verwendet.

so kann durch Grad- oder Zahlenangaben näher bestimmt werden.
eben-, genau-, haargenau, gerade-, doppelt, dreimal
® Jan ist genauso groß wie Thomas.

Mithilfe des Positivs kann allerdings auch eine Ungleichheit ausgedrückt werden. Dabei wird die Gleichheit verneint.
® Jan ist nicht so groß wie Thomas.
Das bedeutet, dass Jan und Thomas in Bezug auf ihre Körpergröße ungleiche Eigenschaften haben (Jan < Thomas).

2. Komparativ
Mithilfe des Komparativs wird ausgedrückt, dass zwei (oder mehr) Sachen usw. in Bezug auf eine Eigenschaft oder ein Merkmal ungleich sind.
® Strecke a ist länger als Strecke b.
Das bedeutet, dass Strecke a und Strecke b in Bezug auf ihre Länge ungleich sind (a > b).
Als Vergleichswort wird in solchen Sätzen als verwendet.

Bildung des Komparativs:

Ob Komparationsformen gebildet werden können, hängt davon ab, ob die Bedeutung des Adjektivs eine Graduierung/Steigerung zulässt.
Nicht kompariert werden können:
  • Adjektive mit einer absoluten Bedeutung: tot
  • komplementäre Adjektive, d.h. deren Bedeutungen sich gegenseitig ausschließen: verheiratet
  • Adjektive, deren Bedeutung aus einem feststehenden Merkmal besteht: quadratisch
  • abgeleitete Adjektive, deren Bedeutung keine Graduierung zulässt: gestrig
  • zusammengesetzte Adjektive, bei denen eine Graduierung schon mit lexikalischen Mittel erreicht wurde: blitzschnell
  • Farbadjektive: rot, lila

  • Haben die Farbadjektive jedoch auch übertragene Bedeutungen, können sie kompariert werden: weiß in der Bedeutung "sauber"; schwarz in der Bedeutung "pessimistisch"; rot in politischer Bedeutung
    Auch in der Werbesprache sind Komparationsformen von Farbadjektiven üblich: "X wäscht so weiß, weißer geht's nicht!"

    Übungen

    T) Der Komparativsatz

    Bedeutung:
    Der Komparativsatz bezeichnet das Ergebnis eines realen oder hypothetischen Vergleichs der Eigenschaft eines Sachverhalts mit einer Erwartung/Feststellung usw.
    Variante I: Gleichheit
    Sachverhalt 1: Die Exkursion nach Leipzig war interessant.
    Sachverhalt 2: Die Studenten des 2. Semesters hatten es (= dass sie interessant ist) uns schon berichtet.
    Variante II: Ungleichheit
    Sachverhalt 1: Die Exkursion nach Leipzig war (sogar noch) interessanter.
    Sachverhalt 2: Die Studenten des 2. Semesters hatten es uns berichtet.
    Variante III: hypothetische Übereinstimmung
    Sachverhalt I: Der Student des 2. Semesters benimmt sich so (seltsam).
    Sachverhalt II: Er würde den Komparativsatz zum ersten Mal in seinem Leben sehen.

    Struktur Hauptsatz, Nebensatz

    Die Exkursion nach Leipzig war so interessant, wie es uns die Studenten des 2. Semesters schon berichtet hatten.
    Die Exkursion nach Leipzig war sogar noch interessanter, als es uns die Studenten des 2. Semesters berichtet hatten.
    Der Student des 2. Semesters benimmt sich so (seltsam), als ob er den Komparativsatz zum ersten Mal in seinem Leben sehen würde.
    oder: ..., als würde er den Komparativsatz zum ersten Mal in seinem Leben sehen. (= uneingeleiteter Nebensatz)

    Konjunktionen:
    Gleichheit: wie (+ so im Hauptsatz)
    Ungleichheit: als
    hypothetische Übereinstimmung: als ob; als (+ Konjunktiv II)

    Nominalisierung:
    1. wie; als ob ® wie
    2. als ® als

    weitere sprachliche Mittel:
    nach
    entsprechend
    gemäß
    Er hat die Dissertation nach den Vorschriften der DIN 5008 geschrieben.
    ® Er hat die Dissertation so geschrieben, wie es die DIN 5008 vorschreibt.
    Die Firma stellt die Produkte entsprechend den Wünschen der Kunden her.
    ® Die Firma stellt die Produkte so her, wie es die Kunden wünschen.
    Gemäß §3 der Prüfungsordnung finden die schriftlichen Prüfungen vor den mündlichen statt.
    ® Wie es die Prüfungsordnung vorschreibt, finden die schriftlichen Prüfungen vor den mündlichen statt.

    Frage:
    Wie?
    Wie war die Exkursion nach Leipzig?

    Übungen

    U) Der Proportionalsatz

    Bedeutung Der Proportionalsatz bezeichnet eine Abhängigkeit von 2 Sachverhalten, der zwei proportional abhängige Eigenschaften zugrunde liegen. Sachverhalt 1: Man liest viele Bücher.
    Sachverhalt 2: Man wird klug.
    Eigenschaft 1: Menge der Bücher
    Eigenschaft 2: Grad der Klugheit
    Struktur Nebensatz, Hauptsatz

    (Hauptsatz, Nebensatz)
    Je mehr Bücher man liest, desto klüger wird man.
    (Man wird umso klüger, je mehr Bücher man liest.)
    Konjunktionen je (+ Komparativ), desto (+ Komparativ)
    je (+ Komparativ), umso (+ Komparativ)
    Je mehr Bücher man liest, desto klüger wird man.
    Je mehr Bücher man liest, umso klüger wird man.
    Nominalisierung beiD Bei fleißigerem Lernen wird man umso klüger.
    Frage Wie? Wie wird man umso klüger?

    Übungen

    V) Der Instrumentalsatz

    Bedeutung Der Nebensatz gibt ein Mittel/Instrument an, mit dem eine Handlung im Hauptsatz erreicht werden kann. Handlung: Er kann die Aufgaben lösen.
    Mittel:       Er benutzt den Computer.
    Struktur Hauptsatz, Nebensatz
    Nebensatz, Hauptsatz
    Er kann die Aufgaben lösen, indem er den Computer benutzt.
    Indem er den Computer benutzt, kann er die Aufgaben lösen.
    Er kann dadurch die Aufgaben lösen, dass er den Computer benutzt.
    Dadurch, dass er den Computer benutzt, kann er die Aufgaben lösen.
    Konjunktionen indem
    dadurch, dass
    Er kann die Aufgaben lösen, indem er den Computer benutzt.
    Er kann dadurch die Aufgaben lösen, dass er den Computer benutzt.
    Nominalisierung Nebensatz ®nominale Wortgruppe innerhalb des Hauptsatzes;
    Präpositionen: durch, mit, mithilfe
    Durch die Nutzung des Computers kann er die Aufgaben lösen.
    Mit dem Computer kann er die Aufgaben lösen.
    Mithilfe des Computers kann er die Aufgaben lösen.
    Frage Wodurch?; Womit?; Wie? Wodurch kann er die Aufgaben lösen?
    Womit kann er die Aufgaben lösen?
    Wie kann er die Aufgaben lösen?

    Übungen

    W) Der Adversativsatz

    Bedeutung Der Adversativsatz stellt dar, dass zwei Eigenschaften von Dingen, Erscheinungen usw. gegenübergestellt werden, weil sie im Gegensatz zueinander stehen. 1. "Handlung": Das Studium an einer Uni dauert mindestens 5 Jahre.
    2. "Handlung": Das Studium an einer FH dauert nur 4 Jahre.
    Struktur Hauptsatz, Nebensatz


    Nebensatz, Hauptsatz


    Hauptsatz, Nebensatz
    Das Studium an einer Uni dauert mindestens 5 Jahre, während das Studium an einer FH nur 4 Jahre dauert.
    Während das Studium an einer Uni 5 Jahre dauert, dauert ein Studium an einer FH nur 4 Jahre.
    Das Studium an einer Uni dauert mindestens 5 Jahre, wohingegen das Studium an einer FH nur 4 Jahre dauert.
    Konjunktionen während


    wohingegen - selten; v.a. schriftsprachlich u. immer als Nachsatz
    Das Studium an einer Uni dauert mindestens 5 Jahre, während das Studium an einer FH nur 4 Jahre dauert.
    Das Studium an einer Uni dauert mindestens 5 Jahre, wohingegen das Studium an einer FH nur 4 Jahre dauert.
    Nominalisierung keine Nominalisierung möglich ---
    weitere sprachliche Mittel aber (+ Hauptsatz)
    dagegen (+ Hauptsatz)
    jedoch (+ Hauptsatz)
    indes (+ Hauptsatz)
    demgegenüber (+ Hauptsatz)
    zum einen, zum anderen
    einerseits, andererseits
    im Gegensatz zu
    Das Studium an einer Uni dauert mindestens 5 Jahre, das Studium an einer FH aber/dagegen/jedoch/indes/demgegenüber dauert nur 4 Jahre.
    Einerseits dauert das Studium an einer FH nur acht Semester, andererseits ist der Unterricht sehr verschult.
    Im Gegensatz zu einer Uni, wo das Studium 5 Jahre dauert, dauert es an einer FH nur 4 Jahre.
    Frage --- ---

    Übungen

    X) Der Temporalsatz

    1. Der Temporalsatz der GLEICHZEITIGKEIT

    Bedeutung Der Nebensatz nennt eine Handlung, die zur gleichen Zeit wie eine Handlung im Hauptsatz verläuft. Handlung (NS): Er studierte in Dresden.
    Handlung (HS): Er wohnte in einer WG.
    Struktur Hauptsatz, Nebensatz

    Nebensatz, Hauptsatz
    Er wohnte in einer WG, als er in Dresden studierte.
    Als er in Dresden studierte, wohnte er in einer WG.
    Konjunktionen wenn - bei einer einmaligen Handlung in der Gegenwart/Zukunft
    als - bei einer einmaligen Handlung in der Vergangenheit
    (immer) wenn - bei einer wiederholten Handlung in allen Zeiten
    während - in allen Zeiten, um die Dauer der Handlung zu betonen
    solange - in allen Zeiten, um die Dauer der Handlung zu betonen
    seit/seitdem - in Vergangenheit und Gegenwart, um Beginn einer Handlung zu betonen
    Wenn er ein Buch liest, hört er Musik.

    Als er krank war, ging es ihm schlecht.

    Immer wenn sie eine Prüfung hat, hat sie Angst.

    Während er die Zeitung gelesen hat, hat sie einen Brief geschrieben.
    Solange er nicht zu Hause ist, hat sie Ruhe, um zu lesen.

    Seit sie in Dresden studiert, kommt sie nur noch selten nach Hause.
    Nominalisierung Nebensatz ® nominale Wortgruppe innerhalb des Hauptsatzes;
    Präpositionen:
    wenn/als: bei;
    während/solange: während;
    seit/seitdem: seit
    Bei Regen können wir nicht Fußball spielen.
    Während des Studiums wohnte er in einer WG.
    Seit ihrer Immatrikulation wohnt sie in München.
    weitere sprachliche Mittel gleichzeitig;

    zur gleichen Zeit; zugleich; im gleichen Moment;

    währenddessen;

    in dieser Zeit/zu dieser Zeit
    Er liest die Zeitung, gleichzeitig passt er auf die Kinder auf.

    Er kommt in sein Zimmer, zur gleichen Zeit klingelt das Telefon.
    Ich muss noch den Text fertig schreiben, währenddessen kannst du schon den Tisch decken.
    Er lebte in Dresden. In dieser Zeit hat er promoviert.
    Frage Wann?;

    Wie lange?;
    Seit wann?
    Wann liest er ein Buch?
    Wann hat sie einen Brief geschrieben?
    Wie lange hat sie Ruhe, um zu lesen?
    Seit wann kommt sie nur noch selten nach Hause?

    Achtung:
    In der Regel werden in Hauptsatz und Nebensatz die gleichen Tempusformen verwendet.

    Übungen

    2. Der Temporalsatz der VORZEITIGKEIT

    Bedeutung Der Nebensatz nennt eine Handlung, die vor einer Handlung im Hauptsatz verläuft. Handlung (NS): Er hat sein Studium in Deutschland abgeschlossen.
    Handlung (HS): Er fährt in sein Heimatland zurück.
    Struktur Hauptsatz, Nebensatz


    Nebensatz, Hauptsatz
    Er fährt in sein Heimatland zurück, nachdem er sein Studium in Deutschland abgeschlossen hat.
    Nachdem er sein Studium in Deutschland abgeschlossen hat, fährt er in sein Heimatland zurück.
    Konjunktionen nachdem - kann bei allen Temporalsätzen der Vorzeitigkeit verwendet werden
    als - bei einer einmaligen Handlung in der Vergangenheit
    wenn - bei einer einmaligen Handlung in der Zukunft
    (immer) wenn - bei sich wiederholenden Handlungen in allen Zeiten
    sobald - Betonung einer abgeschlossenen Handlung
    Nachdem er sein Studium abgeschlossen hatte, fuhr er in sein Heimatland zurück.
    Als er sein Studium beendet hatte, fuhr er in sein Heimatland zurück.
    Wenn sie die Prüfung bestanden hat, kann sie am Kolleg studieren.
    Immer wenn sie morgens aufsteht, macht sie zehn Minuten Gymnastik.
    Sobald er das Studium beendet hat, beginnt er mit der Promotion.
    Nominalisierung Nebensatz ® nominale Wortgruppe innerhalb des Hauptsatzes;
    Präpositionen:
    nachdem/als/wenn: nach; im Anschluss an
    Nach dem Abschluss seines Studiums fuhr er in sein Heimatland zurück.
    Im Anschluss an sein Studium beginnt er eine Dissertation zu schreiben.
    weitere sprachliche Mittel dann; danach; anschließend; im Anschluss daran; daraufhin Er schließt sein Studium ab, danach fährt er in sein Heimatland zurück.
    Frage Wann? Wann fährt er in sein Heimatland zurück?
    Wann beginnt er mit der Promotion?

    Achtung:
    Achten Sie auf die Tempusfolge:
    Hauptsatz: Präsens ® Nebensatz: Perfekt
    Hauptsatz: Präteritum/Perfekt ® Nebensatz: Plusquamperfekt
    Hauptsatz: Futur I ® Nebensatz: Perfekt

    Übungen

    3. Der Temporalsatz der NACHZEITIGKEIT

    Bedeutung Der Nebensatz nennt eine Handlung, die nach einer Handlung im Hauptsatz verläuft. Handlung (NS): Er hat in Dresden promoviert.
    Handlung (HS): Er hat sein Studium in Zittau abgeschlossen.
    Struktur Hauptsatz, Nebensatz

    Nebensatz, Hauptsatz
    Er hat sein Studium in Zittau abgeschlossen, bevor er in Dresden promoviert hat.
    Bevor er in Dresden promoviert hat, hat er sein Studium in Zittau abgeschlossen.
    Konjunktionen bevor;

    ehe;

    bis
    Bevor er nach Hause geht, kauft er noch ein.
    Ehe er nach Hause geht, muss er noch einkaufen.
    Bis er die Prüfung ablegen kann, muss er noch viel lernen.
    Nominalisierung Nebensatz ® nominale Wortgruppe innerhalb des Hauptsatzes;
    Präpositionen:
    bevor/ehe: vor
    bis: bis (zu)
    Vor der Promotion in Dresden hat er in Zittau studiert.
    Bis zur Prüfung muss er noch viel lernen.
    weitere sprachliche Mittel zuvor; vorher; davor Er hat in Dresden promoviert, zuvor hatte er in Zittau studiert.
    Frage Wann?
    Bis wann?
    Wann hat er in Zittau studiert?
    Bis wann muss er noch viel lernen?

    Achtung:
    In der Regel werden in Hauptsatz und Nebensatz die gleichen Tempusformen verwendet.

    Übungen

    Y) Modalität

    1. Modalverben zur Bezeichnung einer Vermutung

    GRAD DER VERMUTUNG MODALWORT MODALVERB KONSTRUKTIONEN/
    VERBEN
    BEISPIEL
    sehr sicher, nur geringe Zweifel sicher; sicherlich; gewiss; bestimmt; zweifellos; ohne Zweifel müssen; können nur
    müssenKonj. II
    sicher sein "Wo ist Herr A. heute?" - "Er muss krank sein!" / "Er kann nur krank sein!"
    relativ sicher höchstwahrscheinlich; wahrscheinlich; voraussichtlich (nur für zukünftiges Geschehen) müssenKonj. II; dürfenKonj. II werden+VerbInfinitiv "Es dürfte jetzt gegen sechs sein."
    "Ich werde morgen voraussichtlich nach Dresden fahren."
    eher unsicher / neutral vielleicht; vermutlich; eventuell; wohl können; es mag sein, dass glauben; vermuten; annehmen; schätzen; denken; möglich sein "Wo ist er?" - "Er kann nach Dresden gefahren sein."
    unsicher möglicherweise; unter Umständen könnenKonj. II möglich seinKon.II Es könnte gestern gewesen sein.

    Sehr häufig werden auch zwei sprachliche Mittel in einer Aussage miteinander verbunden.
    Beispiele:
    Das könnte möglicherweise gestern Mittag gewesen sein.
    Er wird gestern wohl nach Hause gefahren sein.
    Ich vermute, dass er vielleicht nach Hause gefahren ist.

    2. Modalverben zur Bezeichnung einer Behauptung

    PERSON MODALVERB MODALWORT/VERB BEISPIEL BEDEUTUNG
    3. Person sollen angeblich; es heißt; angeben; zufolge; gehört haben "Wo ist er?" - "Er soll krank sein." Eine dritte Person vermutet etwas über eine Person, aber man glaubt das nicht.
    selbst wollen vorgeblich; behaupten; vorgeben "Wo war er gestern?" - "Er will gestern in der Bibliothek gewesen sein." Er behauptet über sich selbst, dass er in der Bibliothek war, aber man glaubt das nicht.

    Übungen

    Z) Indirekte Redewiedergabe

    Direkte Redewiedergabe heißt, dass eine Person/mehrere Personen (B) direkt und wortwörtlich zu einer anderen Person/anderen Personen (C) spricht oder ihr/ihnen schreibt, was vorher andere Personen (A) gesagt/geschrieben haben.

    A ® B ® (direkt) C

    In mündlicher Form wird die direkte Redewiedergabe selten verwendet. Man benutzt dann meist die Form: Ich zitiere: "..." Ende des Zitats.
    In schriftlicher Form wird direkte Rede wiedergegeben:
    Der Rektor der TU Dresden hat gesagt: "Ohne Studiengebühren haben wir einen Wettbewerbsnachteil."
    Direkte Redewiedergabe besteht also in der Regel aus:
    1. Redeeinleitung mit Doppelpunkt (Der Rektor der TU Dresden hat gesagt:)
    2. Anführungszeichen (Gänsefüßchen) am Anfang und am Ende der Rede ("...")
    3. Aussage o.Ä. mit Verb im Indikativ (haben) in Form eines vollständigen Satzes
    Beispiele für Situationen, in denen direkte Redewiedergabe verwendet wird:
    - direkte Gespräche, Vorträge, Interviews usw.
    - Brief, E-Mail usw.
    - Zitieren von Literatur in wiss. Arbeiten (Haus-, Diplomarbeit, Dissertation)

    Indirekte Redewiedergabe heißt, dass (B) das von (A) Gesagte nicht direkt, sondern indirekt (C) mitteilt.

    A ® B ® (indirekt) C

    Indirekte Rede wird in der Regel wiedergegeben in der Form:
    Der Rektor der TU Dresden hat gesagt, dass sie ohne Studiengebühren einen Wettbewerbsnachteil hätten.
    Indirekte Rede besteht also in der Regel aus:
    1. Redeeinleitung mit Komma und nachfolgendem Nebensatz (Der Rektor der TU Dresden hat gesagt, dass ...)
    2. Aussage o.Ä. in der Regel im Nebensatz mit Verb im Konjunktiv I / Konjunktiv II(..., dass sie ohne Studiengebühren einen Wettbewerbsnachteil hätten.)
    3. Wechsel der Personalpronomen (wir ® sie)
    Beispiele für Situationen, in denen indirekte Rede verwendet wird:
    - Personen können nicht anwesend sein, andere Personen geben wieder, was sie gesagt haben
    - in Zeitungen wiedergegebene Meinungen
    - sinngemäße/verkürzte Wiedergabe von Aussagen aus anderen Werken in wissenschaftlichen Arbeiten (Haus-, Diplomarbeit, Dissertation)

    1. Redeeinleitung:
    Die Redeeinleitung, v.a. das Redeverb, ist abhängig von der Situation, vom Inhalt der Aussage, von der Bewertung der Aussage usw.
  • Liste der Redeverben

  • Hinweis: Die Redeeinleitung wird bei Texten nur vor der 1. Aussage verwendet. Bei allen weiteren Sätzen entfällt sie. Bei langen Wiedergaben ist es jedoch möglich, innerhalb des Textes weitere Redeeinleitungen einzufügen.

    2. Konjunktiv I
    (1) In der Regel sollte der Konjunktiv I verwendet werden.
       Er sagte, dass er heute komme.
       Er sagte, er komme heute.
    (2) Fallen Konjunktiv I-Form und Indikativ-Form zusammen, sollte die Konjunktiv II-Form verwendet werden.
       Sie sagten, dass sie heute kommen. ® Sie sagten, dass sie heute kämen.
    (3) Bei schwachen Verben sollte die Form "würde" + Infinitiv verwendet werden.
       Sie sagten, dass sie die Aufgaben heute noch lösten. ® Sie sagten, dass sie die Aufgaben heute noch lösen würden.
    (4) In der gesprochenen Sprache wird zunehmend die Form "würde" + Infinitiv verwendet.
    (5) Im Nebensatz direkt nach der Redeeinleitung (= 1. Satz) kann die Indikativ-Form verwendet werden. In den folgenden Sätzen ohne Redeeinleitung muss die entsprechende Konjunktiv-Form verwendet werden.
       Er sagt, dass er heute kommt. Denn erst morgen fahre er zur Konferenz.
    (6) Es gibt unzählige Ausnahmen von diesen Regeln.
    Als allgemeines Prinzip muss aber gelten: Es muss immer deutlich sein, dass es sich in dem Satz/Text um Redewiedergabe handelt!
  • Algorithmus zur Verwendung der Verbformen


  • 3. Tempusformen
    (1) Präsens: Er sagt: "Ich fahre heute nach Dresden." ® Er sagt, er fahre heute nach Dresden.
    (2) Präteritum: Er sagt: "Ich fuhr gestern nach Dresden." ® Er sagt, er sei gestern nach Dresden gefahren.
    (3) Perfekt: Er sagt: "Ich bin gestern nach Dresden gefahren." ® Er sagt, er sei gestern nach Dresden gefahren.
    (4) Plusquamperfekt: Er sagt: "Ich war gestern nach Dresden gefahren." ® Er sagt, er sei gestern nach Dresden gefahren.
    (5) Futur I: Er sagt: "Ich werde morgen nach Dresden fahren." ® Er sagt, er werde morgen nach Dresden fahren.
    (6) Futur II: Er sagt: "Ich werde morgen nach Dresden gefahren sein." ® Er sagt, er werde morgen nach Dresden gefahren sein.

    4. Wechsel der Personalpronomen

    direkte Rede indirekte Rede
    ich er/sie
    du ich/(du)
    er du/er
    sie du/sie
    es es
    wir wir/sie/ihr
    ihr wir
    sie wir/ihr/sie
    Sie ich

    Hinweis: Die Verwendung der Personalpronomen hängt davon ab, wer von Sprecher (A) bezeichnet wurde.

    Übungen

    Übungen

    A) Aussagesatz
    A1) Bilden Sie mithilfe der gegebenen Wörter bzw. Wortgruppen neutrale Aussagesätze.
    1. wichtig sein für - ein intensives Selbststudium - ein erfolgreiches Studium (Tempus: Präsens)
    2. zu Hause - gründlich - die Vorlesungsmitschriften - man - durcharbeiten müssen (Tempus: Präsens)
    3. verschiedene Nachschlagewerke - die Studenten - benutzen müssen - im Selbststudium (Tempus: Präsens)
    4. zwischen dem Lernen in der Schule und an der Hochschule - es gibt - einige wesentliche Unterschiede (Tempus: Präsens)
    5. Maschinenbau - Ausländer - in Deutschland - studieren - häufig - in den vergangenen Jahren (Tempus: Perfekt)
    6. verschiedene Probleme des E-Learning - die Studenten - diskutieren - in den Seminaren (Tempus: Futur)
    7. schon einmal - Studienplatz an einer deutschen Hochschule - er - sich bewerben um (Tempus: Perfekt)
    8. nach Grundstudium in Deutschland - ohne Zusatzprüfung - können - in der Schweiz - weiterstudieren - deutsche Studenten (Tempus: Präsens)
    9. Einführungsvorlesungen - man - an seiner Universität - hören - in den ersten Wochen des neuen Semesters - können (Tempus: Präsens)
    10. Zusatzstipendium - im vorigen Jahr - Studentin - für ihre ausgezeichneten Leistungen - bekommen (Tempus: ?)

    A2) Formen Sie die hervorgehobene Satzstellung in eine neutrale Satzstellung um.
    1. Ganze Sätze soll der Computer künftig selbstständig produzieren können.
    2. Von Vortrags- und Diskussionsforen für junge Leute wird die Internationale Messe in Köln begleitet.
    3. Kurse in vielen modernen Fremdsprachen bieten Volkshochschulen seit einigen Jahren an.
    4. Eine Bezahlung kann man im Praktikum nicht beanspruchen.
    5. Ständig gestiegen sind die Teilnehmerzahlen am Einstufungstest in den letzten Jahren.
    6. Nur mit einem effektiven persönlichen Arbeits- und Lernstil kann ein erfolgreicher Studienabschluss gelingen.
    7. Für die persönliche Entscheidung zwischen Universität und FH gibt der Berufsberater den Abiturienten wertvolle Hinweise.
    8. Nach der schwierigen Anfangsphase hat ihr vor allem der Kontakt zu ihren Kommilitonen das Lernen erleichtert.
    9. Die erforderlichen Kenntnisse für E-Learning bieten Hilfsprogramme oder eine Benutzer-Hotline.
    10. Sehr wichtig können für ein Medizinstudium gute Kenntnisse der lateinischen Sprache sein.

    A3) Verändern Sie jeweils im zweiten Satz die Wortstellung, indem Sie das passende Satzglied an die erste Stelle des Satzes setzen. Beachten Sie dabei die Aussage des ersten Satzes.
    1. Der ausländische Student ist nach Zittau gefahren. Er will dort am Einstufungstest für das Studienkolleg teilnehmen.
    2. Während des Semesters finden sehr viele Lehrveranstaltungen statt und die Studenten müssen sehr oft in der Bibliothek sitzen. Für persönliche Hobbys bleibt in diesen Monaten nur wenig Zeit.
    3. Eine Bekannte hat mir den Beruf Chemikantin empfohlen. Ich habe diese Ausbildung bei der BASF in Ludwigshafen jetzt abgeschlossen.
    4. In der EU sind die Deutschen die größte Muttersprachlergruppe. Insgesamt 16 bis 17 Millionen Menschen lernen im Ausland die deutsche Sprache.
    5.
    6.
    7.
    8.
    9. Das Studium an der TU Dresden macht ihm sehr viel Spaß. Er lernt dort den Umgang mit den modernsten Informationssystemen.
    10.

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    B) Fragesatz
    B1) Erfragen Sie die in den Sätzen farbig markierten Wörter bzw. Wortgruppen.
    1. Du musst noch einen Antrag für das Akademische Auslandsamt ausfüllen.
    2. Bereits gestern hat die Studentin das Anmeldeformular ausgefüllt.
    3. Zurzeit studiert er an der Technischen Hochschule in Dresden.
    4. Aber die Prüfung in Grammatik war für ihn unmöglich zu bestehen.
    5. Beim Studium kann man sich das größtmögliche Wissen aneignen.
    6. Die Beurteilung des Professors brauche ich für die Bewerbung für das Praktikum.
    7. Er hat viele Jahre intensiv an seiner Dissertation gearbeitet.
    8. Er stellte einen Antrag auf Studienverlängerung um ein Semester wegen Krankheit.
    9. Ich möchte die Leihfrist der Bücher verlängern, weil ich zurzeit im Krankenhaus liege.
    10. Der Student möchte in den nächsten Semesterferien an einem Sprachkurs im Ausland teilnehmen.
    11. Der ausländische Student hat die Absicht, die Hochschule zu wechseln.
    12. Bisher muss man in Deutschland noch keine Studiengebühren bezahlen. (Hinweis: Achten Sie bei der Fragestellung auf das Artikelwort "keine".)
    13. Dieser Student hat die Prüfung in Mathematik bereits erfolgreich abgelegt.
    14. Bereits vor einem halben Jahr hatte er auf seine Bewerbung eine Absage erhalten.
    15. In den ersten Tagen des Studiums fühlte ich mich in der großen Stadt ganz verlassen.
    16. Alle Studenten haben sich heute bei der Durchführung der Prüfung korrekt verhalten.
    17. Zum Praktikum mussten die Studenten in verschiedene Städte fahren.
    18. Ich habe den Stoff für die Kontrollarbeit dreimal wiederholt.
    19. Fünf Studenten aus unserer Gruppe haben bis nach Mitternacht im Rechenzentrum gesurft.
    20. Die Studenten unserer Gruppe kommen aus acht verschiedenen Ländern.

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    C) Aufforderungssatz
    C1) Bilden Sie mithilfe der nominalen Wortgruppen Aufforderungssätze (Aufgabenstellungen in Lehrbüchern).
    1. Einsetzung - passende Verbformen - Lücken
    2. Antwort - Frage - vollständiger Satz
    3. Weglassen - folgender Satz - Modalverben
    4. Umformung - Sätze - entsprechende Tempusform
    5. Bestimmung - Verbformen - Person, Numerus, Tempus, Genus, Modus
    6. Verwendung - nicht: Einleitungssätze - sondern: Modalverb "mögen" bzw. "wollen"
    7. Ersatz - nominale kausale Wortgruppe - Kausalsatz - Konjunktion "weil"
    8. Zuordnung - Verben - entsprechende grammatische Kategorien in Klammern
    9. Bildung - Nebensätze - Modalverben
    10. Einfügung - folgende Sätze - Temporalbestimmungen - Folge: Bezeichnung eines zukünftigen Geschehens

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    D) Negation
    D1) Negieren Sie die gesamte Satzaussage.
    1. Sie will das Studium im nächsten Jahr fortsetzen.
    2. Im Studium und im Beruf reicht die Umgangssprache aus.
    3. Das Informatikseminar für die Studenten des ersten Semesters fällt heute aus.
    4. Er besteht die Prüfung im zweiten Versuch.
    5. Das Studentenehepaar hatte vor dem Studium geheiratet.
    6. In der Pause verlassen die Studenten den Hörsaal.
    7. Die Englischkenntnisse bei deutschen Studenten sind schlecht.
    8. Die Bewerbungsunterlagen sind an der Hochschule eingegangen.
    9. In der Bibliothek muss man vor jeder Ausleihe den Studentenausweis vorlegen.
    10. Einige Studierende protestierten gegen die große Zahl an Hausaufgaben.

    D2) Negieren Sie die unterstrichenen Wörter bzw. Wortgruppen.
    1. Ich habe wegen Krankheit eine Vorlesung versäumt.
    2. Einige Studenten müssen an diesem Examen teilnehmen.
    3. Die meisten Studenten haben Angst vor der mündlichen Mathematikprüfung.
    4. Der Lehrer führt viele Experimente mit den Studenten durch.
    5. Alle Professoren sehen nur ihre Wissenschaft.
    6. Der Student beschäftigt sich heute mit der Prüfungsvorbereitung.
    7. Ich soll bis zur nächsten Woche ein Versuchsprotokoll schreiben.
    8. Wir kommen täglich mit vielen ausländischen Studenten zusammen.
    9. Der Übergang von der Schule zur Hochschule bringt nur fachliche Herausforderungen mit sich.
    10. Im zweiten Semester haben wir einen neuen Lehrer im Fach Deutsch.

    D3) Negieren Sie die unterstrichenen Formen.
    1. Das Studentenleben ist niemals langweilig.
    2. In seinem Wohnheimzimmer lagen überall Vorlesungsmitschriften herum.
    3. Ich habe heute etwas für meine Hausarbeit im Internet gefunden.
    4. Im Selbstlernzentrum ist niemand da, der kontrolliert, ob man lernt oder nicht.
    5. Es ist jetzt schon 23 Uhr, aber ich bin noch nicht müde vom Lernen.
    6. Der schlechteste Student der Gruppe hat in der Informatik-Klausur sogar eine Drei bekommen.
    7. Gestern habe ich irgendwo mein Portmonee verloren.
    8. Der marokkanische Student hat sowohl beim Hörverstehen als auch beim Leseverstehen große Probleme.
    9. Hast du in den fünf Jahren Studium manchmal ans Aufhören gedacht?
    10. Ich komme heute erst zur zweiten Unterrichtsstunde ins Kolleg.

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    E) Tempussystem der Verben
    E1) Setzen Sie die Verben in den korrekten Tempusformen ein.
    1. Der Unterricht am Studienkolleg (erfordern) zu jeder Zeit aufmerksames Mitdenken.
    2. Am Anfang des letzten Studienjahres (besuchen) ich meine Kommilitonen häufig, später (fehlen) mir die Zeit dazu.
    3. Im nächsten Semester (fahren) ich zum Praktikum in ein englischsprachiges Land.
    4. Diese Studentin (lesen müssen) regelmäßig auch fächerübergreifende Literatur.
    5. Im Selbstlernzentrum (stehen) seit einiger Zeit auch einige Computer mit Internetzugang.
    6. Im ersten Semester (denken) er noch nicht daran, dass er später in einer Führungsposition in einem bekannten Unternehmen (arbeiten).
    7. Bei allen Fragen, die das Auslandsstudium (betreffen), (helfen) das AAA.
    8. Im kommenden Jahr (sich verändern) die Prüfungsbestimmungen für die Zwischenprüfung.
    9. Die Absolventen (zurückdenken) gern an die Abende, die sie während ihrer Studentenzeit im Studentenclub "D-Keller" (verbringen).
    10. Irgendwann (tätig sein) die ausländischen Absolventen als Manager oder in anderen Führungspositionen in einem Unternehmen ihres Heimatlandes.

    E2) Formen Sie die Grundform II in die Form haben/sein + Partizip II um, wo es möglich bzw. stilistisch besser ist.
    1. Ich kannte zu Beginn des Studiums niemanden und fühlte mich manchmal einsam. An der Hochschule brauchte ich einige Wochen, um mich zurechtzufinden. Das war nicht immer einfach.
    2. Bei den Einführungsveranstaltungen an der Universität knüpfte sie Kontakt zu Kommilitonen. Dann schloss sie sich einem Arbeitskreis an, den die Fachschaft organisierte, und arbeitete auch in einer Studenteninitiative mit.
    3. Ich begann schon einige Wochen vor Studienbeginn mit der Wohnungssuche, besorgte mir morgens die Zeitung und klapperte etwa ein Dutzend Adressen ab.
    4. Organisatoren aus Politik und Wirtschaft gründeten die Initiative "Wege ins Studium", um für ein Studium zu werben, weil die Zahl der Studierenden seit Mitte der 90er-Jahre kontinuierlich abnahm.
    5. 29 Prozent der Studienabbrecher beendeten ihre Ausbildung vorzeitig, weil sie nicht die richtige Einstellung zu ihrem Studium fanden. 9 Prozent brachen ab, weil ihnen das Studium zu lange dauerte oder sie sich auch mit einem Examen schlechte Berufschancen ausrechneten.
    6. Die Frist für die Bewerbung um einen Studienplatz in einem NC-Fach lief schon vor einem Monat ab. Anträge, die nachträglich eingingen, wurden für die Vergabe von Studienplätzen nicht mehr berücksichtigt.
    7. Rund 120.000 Abiturienten bewarben sich zum Wintersemester für ein Studium in den NC-Fächern. Damit lag die Zahl der Anträge erneut weit über der Zahl der verfügbaren Plätze. Besonders begehrt waren die Fächer Medizin, BWL und Psychologie.
    8. Rund 70.000 von 1,8 Mio. Studenten verließen 1999 die deutschen Hochschulen ohne Abschluss. Gut die Hälfte von ihnen entschied sich für ein neues Berufsziel oder den beruflichen Quereinstieg in andere Berufszweige. Das betraf v.a. Mediziner und Pädagogen.
    9. In den Semesterferien arbeitete ich bei der Firma Siemens in München. Dort verdiente ich 2.500 Euro. Dieses Geld reichte für Miete und Lehrbücher im Wintersemester. Andere Studenten haben es einfacher, sie bekommen viel Geld von ihren Eltern.
    10. In der gestrigen Deutschstunde las uns der Lehrer zuerst die Aufgabenstellungen vor. Dann gab er uns einige Minuten Zeit, die Schlüsselwörter zu erkennen. Anschließend trug der Lehrer den Hörtext in einem relativ schnellen Tempo vor. Während des Vortrags betonte er die wichtigsten Aussagen so deutlich, dass eigentlich jeder Student die Aufgaben lösen konnte. Zum Abschluss beantworteten wir alle Fragen und einige Studenten gaben ihre Lösungen dem Lehrer zur Korrektur ab.

    E3) Schreiben Sie den Text in der angegebenen Tempusform. Beachten Sie, dass diese Tempusform nicht immer möglich bzw. sinnvoll ist. Ergänzen Sie, wenn notwendig, Temporalwörter (früher, damals, später ...)
    1. Ich machte mein Praktikum bei einem Vermögensberater. Es gewährte mir zahlreiche interessante Einblicke, u.a. wie man sein Geld Gewinn bringend anlegt und sich für sein Alter eine Privatrente sichert. Mein Praktikum fand ich für mich sehr sinnvoll und ich würde es deshalb auch allen anderen weiterempfehlen. (hat/ist + Partizip II)
    2. Ich absolviere ein Praktikum in der Praxis meines Vaters. So kann ich mir einen besseren Einblick in die Tätigkeit eines Arztes verschaffen. Deshalb halte ich ein Praktikum für sehr wichtig. Ich sammle erste Erfahrungen und erst dann entscheide ich mich für einen Beruf. (werden + Infinitiv)
    3. Vor meiner Diplomprüfung musste ich ein Berufspraktikum machen. Dieses Berufspraktikum absolvierte ich bei einer Großbank. Ich lernte sehr viel über verschiedene Anlageformen und verschaffte mir einen guten Überblick über das Bankwesen. (hatte/war + Partizip II)
    4. Das Studentenleben war einerseits ziemlich locker. Coole Partys und Feten und viele interessante Veranstaltungen an der Uni haben dafür gesorgt, dass es nie langweilig wurde. Auf der anderen Seite war es aber ziemlich hart, den gesamten Stoff eines Faches für die Klausuren zu lernen. Vor den Prüfungen war totaler Stress angesagt. (Grundform I)
    5. Es ist dann niemand mehr da, der kontrolliert, ob man lernt oder nicht. Die Studenten sind auf sich selbst angewiesen und für sich selbst verantwortlich. Trotzdem ist die Studentenzeit einer der aufregendsten und lustigsten Abschnitte im Leben. (werden + Infinitiv)
    6. Unter Studentenleben stelle ich mir ein selbstbestimmtes Leben mit viel Stress vor. Ich denke, ich kann mir meinen Tagesablauf weitgehend selbst einteilen und die Vorlesungen besuchen, die mich interessieren. (hat/ist + Partizip II)
    7. Umweltschutz interessiert mich persönlich eigentlich ziemlich wenig. Ich engagiere mich hier nicht, halte aber dennoch viel von den Umweltaktivisten, die viel Zeit und Mühe in die Sache investieren. (hat/ist + Partizip II)
    8. Jan will Ingenieur werden und absolviert ein auf drei Monate angelegtes Praktikum in einem Montagebetrieb eines Autozulieferers. Die ihm zugeteilte Arbeit sagt ihm jedoch überhaupt nicht zu. Er spricht mit dem Praktikantenbetreuer und bittet ihn um eine Verkürzung seiner Praktikumszeit. Der Betreuer stimmt zu. (hat/ist + Partizip II)
    9. Die Lebenshaltung in der Kleinstadt ist billig. Die Wohnheime bieten Appartements ab 120 Euro, und auf dem freien Wohnungsmarkt findet man spätestens bei 190 Euro eine Wohnung. Das Auto spart man sich durch die kurzen Wege, und wer doch etwas weiter fahren muss, benutzt das Semesterticket, das im Semesterbeitrag von 64,30 Euro enthalten ist. (Grundform II / hat/ist + Partizip II)
    10. Der Student der Zukunft holt sich den Hörsaal mit einem Mausklick auf seinen Computerbildschirm, nimmt per Videokonferenz an Seminaren teil, lädt Lehrbücher auf die eigene Festplatte und ist online mit seinem Professor verbunden. (werden + Infinitiv)

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    F) Aktiv - Vorgangspassiv
    F1) Bilden Sie mit dem gegebenen Wortmaterial sinnvolle Sätze im Passiv.
    1. viele Europäer - ein Teil ihrer Aus- und Weiterbildung - im Ausland - absolvieren (Tempus: Präteritum)
    2. Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn - Jobs und Praktika - weltweit - vermitteln (Tempus: Präsens)
    3. in den Bibliotheken - Studenten - Daten und Hintergründe für Hausarbeiten - recherchieren können (Tempus: Präsens)
    4. Ausländerbehörde - alle Angelegenheiten, die mit dem Aufenthalt in Deutschland zusammenhängen - bearbeiten (Tempus: Präsens)
    5. deutsche Studenten - ausländische Studenten - ab nächstem Semester - bei der Vertiefung ihrer Deutschkenntnisse - unterstützen (Tempus: Futur I)
    6. nach der letzten Wahl - der Fachschaftsrat - in den Fachbereichsrat - mehrere Mitglieder - entsenden (Tempus: Präteritum)
    7. Sprachkurs im vergangenen Sommer - die Wörter und Sätze - Muttersprachler - in korrekter Betonung und Intonation - vorsprechen (Tempus: Perfekt)
    8. seit Januar 1913 - Deutsche Bücherei in Leipzig - alle deutschsprachigen Publikationen - sammeln und inventarisieren (Tempus: ?)
    9. schwieriger Hörtext - langsam und sehr deutlich - Lehrer - vorlesen (Tempus: Präteritum)
    10. beispielhaft - ausländische Studenten - in den naturwissenschaftlichen Fachrichtungen - in den vergangenen Jahren - fördern (Tempus: Perfekt)

    F2) Formen Sie den Aktivsatz ins Passiv um.
    1. Auch der Deutsche Akademische Austauschdienst, der DAAD, fördert ein solches Studium nicht.
    2. Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) vergibt für Praktika in französischen Firmen Stipendien in Höhe von 300 Euro.
    3. Studenteninitiativen organisieren Messen, Vorträge und Seminare mit Experten aus der Wirtschaft und veranstalten Exkursionen zu bestimmten Firmen der Branche.
    4. Private Jobagenturen vermitteln häufig gebührenfrei Nebenjobs, beispielsweise im Internet.
    5. Viele Eltern haben in den vergangenen Jahren die Finanzierung der Kosten eines Studienaufenthalts in Deutschland verweigert.
    6. Kunst-, Musik- und Sporthochschulen wählen ihre Studenten traditionell mithilfe von Eignungsprüfungen aus.
    7. 93 Prozent aller Jugendlichen nutzen mindestens einmal je Monat in ihrer Freizeit einen Computer.
    8. Inzwischen bieten zahlreiche Einrichtungen spezielle Studiengänge und Fortbildungen für die verschiedensten Wirtschaftsbereiche an.
    9. In Deutschland organisiert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) das Erasmus-Programm, das die EU ins Leben gerufen hat.
    10. Auf keinen Fall können Hochschul-Rankings die Qualität der Hochschullehre objektiv messen oder verlässliche Prognosen zum Studienverlauf bzw. zum späteren beruflichen Erfolg abgeben.

    F3) Formen Sie den Passivsatz ins Aktiv um.
    1. Etwa jeder siebte PC in der EU wurde von privaten Sponsoren gestiftet, in Deutschland und Österreich sogar fast jeder dritte.
    2. 75 Prozent der finanziellen Belastung während des Studiums werden durch die Familie des Studenten getragen.
    3. Der Aufenthalt eines deutschen Studenten im Gastland wird von der Europäischen Union (EU) mit Teilstipendien unterstützt.
    4. Durch das Erasmus-Programm wird die Hochschul-Zusammenarbeit in Europa auch in der Zukunft noch weiter intensiviert werden.
    5. Abschlussarbeiten von Studenten sind bisher immer von Stiftungen, Verbänden und Unternehmen gefördert worden.
    6. Von der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) wird jährlich eine Broschüre "Jobben im Ausland" herausgegeben, die bei den Arbeitsämtern erhältlich ist.
    7. Bei einem örtlichen NC werden die Bewerber nach ähnlichen Regeln wie bei der ZVS von der gewünschten Hochschule ausgewählt.
    8. In Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt wurden den Studenten der Universität Bonn sprachpraktische Intensivkurse angeboten.
    9. Von den Studenten aller Fachbereiche mussten im Verlaufe des Studiums eine Vielzahl von Leistungsnachweisen erbracht werden.
    10. Bei der Suche nach einem Praktikumsplatz wird der Student vom Prüfungsamt der Hochschule beraten, während des Praktikums dann wird er von einem Professor unterstützt.

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    G) Verbalisierung - Nominalisierung
    G1) Verbalisieren Sie die nominale Wortgruppe.
    1. finanzielle Unterstützung des Studiums über das Erasmus-Programm
    2. die dramatische Verschlechterung der studentischen Wohnsituation in den vergangenen zwölf Monaten
    3. die schnelle Integration von ausländischen Studierenden in den Studienalltag durch die Unterbringung im Wohnheim
    4. die bargeldlose Bezahlung von Gebühren mithilfe des Chips des Studentenausweises
    5. die selbstständige Gestaltung des privaten Studentenalltags durch die Studenten
    6. meine intensiven Bemühungen um einen Praktikumsplatz im Ausland innerhalb des Praxissemesters
    7. der freiwillige Zusammenschluss der örtlichen Studentenwerke zu einem Dachverband in Deutschland
    8. die grundlegende Veränderung der Einstellung der Studenten zum Inhalt des Studienfaches
    9. verschiedene Schwierigkeiten bei der effektiven Organisation des Studienalltags
    10. die kostenlose Informationssuche im Internet

    G2) Nominalisieren Sie die verbale Aussage.
    1. Er hat sich rechtzeitig für die Teilnahme am Hochschulsport eingeschrieben.
    2. Man kann sich nach einem anstrengenden Hochschultag bei sportlicher Betätigung entspannen.
    3. Die Wege zwischen den einzelnen Lehrgebäuden und den Wohnheimen sind kurz.
    4. Das Studienjahr an deutschen Hochschulen wird in zwei Semester unterteilt.
    5. Der Dekan des Fachbereichs verbessert die Studienmöglichkeiten im Studiengang und baut Kontakte zu anderen Hochschulen auf.
    6. Sie hat bei der Landeszentrale für politische Bildung drei kostenlose politische Nachschlagewerke bestellt.
    7. Der Fachschaftsrat koordiniert die gesetzlich gesicherte Mitbestimmung der Studenten an der Hochschule.
    8. Der Ausländerbeauftragte ist für die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der ausländischen Studenten zuständig.
    9. Der Dekan des Fachbereichs Maschinenbau hat einen dualen Studiengang für die Kombination einer Berufsausbildung mit einem Hochschuldiplom gegründet.
    10. Die meisten Studenten nutzen die Freizeit zwischen zwei Vorlesungen sinnvoll im Selbstlernzentrum.

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    H) Objektsatz/Subjektsatz
    H1) Verbalisieren Sie die nominalen Objekte.
    1. Die Aufgabe in der Mathematik-Abschlussprüfung bestand in der Lösung von vier leichten Gleichungen.
    2. Der Lehrer hat über die häufige Verwendung des Passivs in naturwissenschaftlichen Fachtexten gesprochen.
    3. Das Wortschatzarbeitsheft leitet die Lerner zu einer regelmäßigen Erstellung eines eigenen Wortschatzes zu bestimmten Themen an.
    4. Manche Studenten der Wirtschaftswissenschaften träumen von einer Karriere als Manager.
    5. Ein erfolgreiches Studium hängt in erster Linie von einer effektiven Zeitplanung durch die Studenten ab.
    6. Die Eltern beteiligen sich bei neun von zehn Studierenden an der Finanzierung der Ausbildung.
    7. Die Bearbeitung dieser Übungen ist Ihnen freigestellt.
    8. Die Entwicklung in Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeitswelt erfordert auch in Zukunft eine ständige Weiterbildung der Berufstätigen.
    9. Viele Bürgerrechtsgruppen kämpfen gegen die Diskriminierung der Frauen in vielen Regionen der Erde.
    10. Die Studenten des Fachbereichs fordern eine Öffnung des bis jetzt geschlossenen Selbstlernzentrums in den nächsten Wochen.

    H2) Nominalisieren Sie den Objektsatz.
    1. Die Arbeit im Selbstlernzentrum wird ihn dazu befähigen, seine Leistungen schnell zu verbessern.
    2. Der Auftrag von Fachhochschulen besteht darin, Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler auszubilden.
    3. Wer für sein Studium 1.000 Euro und mehr pro Monat bezahlt, hat natürlich Interesse daran, sein Studium möglichst schnell abzuschließen.
    4. Prüfungen verlangen, dass eine Leistung von einer Autorität, z.B. dem Lehrer, bewertet wird.
    5. Lediglich jeder fünfte Professor bestätigt, dass sich die Studenten um zusätzliche Erfahrungen durch Auslandssemester oder Praktika bemühen.
    6. Von den zukünftigen Wissenschaftlern wird erwartet, dass sie selbstständig und verantwortungsbewusst arbeiten können.
    7. Sein Doktorvater hat ihn nach Abschluss des Promotionsverfahrens dazu ermutigt, seine Dissertation bei einem Verlag zu veröffentlichen.
    8. Im Gegensatz zu den Lehrern in der Schule gehen die Professoren im Studium davon aus, dass die Studenten ausreichend motiviert sind.
    9. Der norwegische Forscher Börge Ousland hat es 1997 als erster Mensch allein und ohne Hilfsmittel geschafft, die Antarktis zu durchqueren.
    10. Notwendig ist vor allem, dass ein aktiveres Informationsverhalten der zukünftigen Studenten gefördert wird.

    H3) Formen Sie die Fragesätze bzw. die nominalen Wortgruppen in indirekte Fragesätze um. Schreiben Sie immer vollständige Sätze!
    1. Studenten an einer Uni entscheiden selbst: "Nehme ich in diesem Semester an der Prüfung teil?"
    2. sich zu Semesterbeginn informieren: "Wann muss man sich für die Teilnahme am Hochschulsport einschreiben?"
    3. die Sportlehrerin fragen: "Bin ich beim Hochschulsport auch gegen Unfälle versichert?"
    4. von älteren Kommilitonen wissen wollen: "Wie viele Studentenclubs gibt es in Zittau und Görlitz?"
    5. sich mit seiner Freundin streiten: "Gehen wir heute in den D-Keller oder besser ins Multikulturelle Zentrum?"
    6. sich in der Studentenverwaltung erkundigen: "Wie hoch ist der Semesterbeitrag an der Hochschule Zittau/Görlitz?"
    7. Ich habe in der Studentenverwaltung nach dem Raum für die Einführungsvorlesung gefragt.
    8. Die Studenten fragen den Lehrer immer wieder nach den Klausurergebnissen.
    9. Er hat sich nach zusätzlichen Übungsmöglichkeiten im Selbstlernzentrum erkundigt.
    10. Die Studenten fragen ihre Lehrerin: "Gibt es Regeln für das Umformen von Nebensätzen in präpositionale Wortgruppen?"
    11. Nach der Klausur fragt ein Student: "Bei welchem Beispiel habe ich null Punkte bekommen?"
    12. Die chinesische Studentin möchte wissen: "Was kann ich tun, um meine hohe Fehlerzahl beim Schreiben zu reduzieren?"

    H4) Bilden Sie Nebensätze bzw. Infinitivkonstruktionen, die die Funktion eines Subjekts haben.
    1. Die Herstellung von reinem Radium gelang Marie und Pierre Curie erst 1910.
    2. Erst in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Bedeutung von Konrad Zuses Erfindungen deutlich.
    3. Jemand, der ein Semester an einer ausländischen Hochschule studiert, verbessert nicht nur seine Sprachkenntnisse.
    4. Die Erstellung von Lochkarten zur Lösung einer mathematischen Aufgabe mithilfe eines Computers war vor 30 Jahren äußerst kompliziert.
    5. Es zeigte sich schnell: Dieser Text ist für die Erklärung des Passivs nicht geeignet.
    6. Jemand, der sich für Literatur interessiert, muss sich natürlich intensiv mit der deutschen Sprache beschäftigen.
    7. Es zeichnete sich schnell eine Einigung der Kontrahenten im Streitgespräch ab.
    8. Während eines Studiums in Deutschland ist die Kommunikation mit Deutschen äußerst wichtig.
    9. Ein deutscher Muttersprachler kann sich im Alltag mit einem Niederländer verständigen.
    10. Die Erklärung der Regeln der indirekten Rede sollte sich als schwierig erweisen.

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    I) Kausalsatz [® Regel]
    I1) Verbinden Sie beide Aussagen mithilfe eines Kausalsatzes. Achten Sie auch auf die Artikelverwendung!
    1. Latein vor 400 Jahren Sprache der Wissenschaften - Studienordnung für Studenten in lateinischer Sprache
    2. Für die Studenten bedeutet das hochschulinterne Auswahlverfahren zusätzlichen Stress, denn sie müssen nach dem Abitur noch eine wichtige Prüfung schaffen.
    3. Durch ein Praktikum kann man sich einen ersten Einblick in die spätere berufliche Tätigkeit verschaffen. Deshalb halten viele Studenten ein Praktikum für sehr wichtig.
    4. Das positive Image der Stadt Dresden hat sich im ganzen Bundesgebiet herumgesprochen, auch deswegen ist die TU Dresden mit fast 27.000 Studenten die größte Universität in Ostdeutschland.
    5. "An der FH arbeiten wir in kleinen Gruppen von maximal 35 Studenten. Da entsteht viel schneller ein persönlicher Kontakt zwischen den Studenten und den Professoren."
    6. Die Entscheidung für einen bestimmten Studiengang wird für Studienbewerber immer schwieriger. Die Anzahl der Studiengänge nimmt immer weiter zu und sie unterscheiden sich zunehmend von Hochschule zu Hochschule.
    7. Das Studium der Biotechnologie ist schwierig. Es gibt nämlich weder Erfahrungen von Kommilitonen aus höheren Semestern noch Klausuren zum Üben.
    8. In vielen Fächern gibt es an der Universität keine studienbegleitenden Leistungskontrollen. Oft müssen die Studenten erst in der Zwischenprüfung, also nach vier Semestern, ihren Leistungsstand nachweisen.
    9. Bei der Firma Macromedia in München werden Computer und verschiedene Studios intensiv genutzt. Im zweisemestrigen Grundstudium ist der Anteil der praktischen Arbeit nämlich sehr hoch.
    10. Es ist für das Publikum leichter, diesem Vortrag zu folgen. Ein Handout fasst das Thema des Vortrags stichpunktartig zusammen.

    I2) Verbalisieren Sie die nominale kausale Wortgruppe.
    1. Aufgrund ihrer schlechten Vorbereitung auf das Thema blieb die Diskussion der Kursteilnehmer oberflächlich.
    2. Wegen der permanenten Anspannung in der Prüfungsperiode vergaß der Student manchmal sogar das Essen.
    3. Wegen der zunehmenden Internationalisierung aller Lebensbereiche werden Sprachkenntnisse in Studium und Beruf immer wichtiger.
    4. Interessant ist das Bachelor-/Master-Modell wegen der Erleichterung eines Hochschulwechsels innerhalb Europas nach dem Bachelor vor allem für diejenigen Studierenden, die eine internationale Karriere anstreben.
    5. Aufgrund guter Testergebnisse konnten viele Studienbewerber einen Studienplatz am Studienkolleg erhalten.
    6. Infolge des starken Engagements der Studenten des 5. Semesters war das Sportfest in diesem Jahr ein voller Erfolg.
    7. Nach einem Höchststand von rund 50.000 Absolventen 1996 nahm die Zahl der diplomierten Ingenieure wegen des starken Rückgangs der Studentenzahlen von Jahr zu Jahr ab.
    8. Studenten an Fachhochschulen sind aufgrund besserer Betreuungsrelationen und straffer organisierter Curricula gegenüber Universitätsstudenten im Vorteil.
    9. Infolge meiner intensiven Beschäftigung mit diesem komplizierten Thema habe ich gelernt, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
    10. Wegen der Unübersichtlichkeit der Lehrpläne und der großen Auswahl an Spezialisierungsmöglichkeiten ist die Abbrecherquote im Fachbereich Sozialwesen am höchsten.

    I3) Nominalisieren Sie den Kausalsatz.
    1. Weil die Nachfrage nach kombinierten Ausbildungs- und Studienplätzen ansteigt, schaffen Unternehmen und Hochschulen gemeinsam neue Angebote.
    2. Da sich die meisten Studienabbrecher für einen neuen Studiengang entscheiden, bleiben sie oft der Hochschule erhalten.
    3. Seit einigen Jahren kommen Betrugsversuche deutschlandweit häufiger vor, weil der Schwierigkeitsgrad in den Prüfungen immer höher ist.
    4. Der Fachbereich Maschinenwesen hat sich für diese Studienbewerberin entschieden, weil sie sich für den theoretischen Hintergrund der Technik interessiert.
    5. Da während der Ausbildungszeit fachtheoretische und praktische Studienphasen aufeinander folgen, sammeln die jungen Menschen während ihres Studiums bereits Berufserfahrungen.
    6. Das bedeutet für die Studierenden in der Regel, dass diese Studiengänge leichter studiert werden können, weil sie besser strukturiert und die Anforderungen und die Zeitplanung klar definiert sind.
    7. Da ein Stipendium im Graduiertenkolleg auf zwei, höchstens drei Jahre begrenzt ist, ist der Zeitdruck viel größer als zum Beispiel bei einer Assistentenstelle an einer Universität.
    8. Da das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die Zuschüsse gekürzt hat, musste der Beitrag für das Studentenwerk im Sommersemester um vier Euro erhöht werden.
    9. Die Studenten konzentrieren sich zu wenig auf das Studium, weil viele andere Aktivitäten oder Nebenjobs ablenken.
    10. Da die Durchfallquote bei Studenten mit Freiversuch nicht höher ist als bei den länger studierenden Kommilitonen, wurde die durchschnittliche Studienzeit verkürzt.

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    J) Konsekutivsatz [® Regel]
    J1) Verbinden Sie beide Aussagen mithilfe eines Konsekutivsatzes. Entscheiden Sie zuerst, welche Aussage die Ursache und welche die Folge ist.
    1. effektive Planung der Lehrveranstaltungen - genug Zeit für Unterhaltung und Erholung
    2. Es gibt nach dem Studium der Biotechnologie gute berufliche Möglichkeiten für mich. Ich bin flexibel einsetzbar.
    3. Im Sprachlernprogramm werden auf CD-ROM verschiedene Lernmethoden angeboten. Deshalb muss die Studentin nicht nur stur auswendig lernen.
    4. Der Student sprach während seines Vortrags sehr leise. Schon in der zweiten Sitzreihe konnte man ihn nicht mehr verstehen.
    5. Die Studentin gab die Klausur ab. Sie kontrollierte die Orthographie nicht noch einmal.
    6. Die Studienabbrecherquote ist mit etwa 35 Prozent überdurchschnittlich hoch. Infolgedessen haben steigende Studentenzahlen nicht automatisch auch eine höhere Absolventenquote zur Folge.
    7. Ich möchte ein Studium mit stärkerem Praxisbezug absolvieren. Also kommt für mich eine Berufsakademie oder eine Fachhochschule in Frage.
    8. Ich interessiere mich sehr für Computer und neue Technologien. Deshalb habe ich in der Zukunft vor, an einer Fachhochschule Informatik zu studieren.
    9. Das zweite Auslandssemester führt im Rahmen eines Praktikums auch in ein Unternehmen im Ausland. Daher wird der Auslandsaufenthalt zu einer wichtigen Erfahrung für die zukünftige Tätigkeit in einem fremden Land.
    10. Europa rückt immer enger zusammen, folglich werden Sprachkenntnisse immer wichtiger.

    J2) Formen Sie den Kausalsatz in einen Konsekutivsatz um und umgekehrt.
    1. Weil Latein und Griechisch fester Bestandteil der Ausbildung sind, reichen gute Englischkenntnisse in einigen Studienrichtungen bei weitem nicht aus.
    2. Ich schicke meinem Freund immer E-Mails, weil Briefe viel zu lange unterwegs sind.
    3. Die Scheine in diesen Fächern habe ich schon an meiner früheren Hochschule gemacht, sodass mir hier das Grundstudium voll anerkannt wurde.
    4. Talente für Musik oder Sport spiegeln sich nicht unbedingt in der Abiturnote wider, sodass Studienbewerber für solche Fächer einen Eignungstest absolvieren müssen.
    5. Im Fachbereich Architektur an der FH München leiten die Professoren selbst die Übungen, sodass die Studenten ein gutes Verhältnis zu ihnen haben.
    6. Die Studentin hat, wie viele ihrer Kommilitonen auch, das Fach "Allgemeiner Maschinenbau" gewählt, weil sie sich nicht zu früh auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisieren wollte.
    7. Weil sich der Student systematisch auf seinen Kurzvortrag vorbereitet hatte, war er jetzt in der Lage, frei über das Thema zu sprechen.
    8. Die chinesischen Studenten haben so große phonetische Probleme, die deutschen Wörter verständlich auszusprechen, dass der Lehrer immer wieder nachfragen muss.
    9. Da die Veranstaltung für Erstsemester belegt war, konnte sie der Student erst im dritten Semester besuchen.
    10. Nicht alle Eltern haben die Möglichkeit, ihren Kindern ein Studium zu finanzieren, sodass sich viele Studenten einen Ferienjob suchen müssen.

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    K) Konzessivsatz
    K1) Verbinden Sie beide Aussagen mithilfe eines Konzessivsatzes.
    1. Zwar sind in den studentischen Unternehmensberatungen Wirtschaftswissenschaftler in der Überzahl, aber auch Ingenieure, Psychologen oder Soziologen sind in den Teams vertreten.
    2. Zwar verfügen die Professoren an Fachhochschulen nur selten über eine pädagogische Ausbildung, jedoch ist die Qualität ihrer Vorlesungen meistens hoch.
    3. Eine Promotion kann inzwischen auch nach einem FH-Studium begonnen werden. Voraussetzung hierfür sind allerdings sehr gute Studienleistungen und die Betreuung durch einen Universitätsprofessor.
    4. Ein PC kann zwar einen Lehrer nicht ersetzen, sehr wohl aber kann er das schematische Lernen unterstützen.
    5. An staatlichen Hochschulen in Deutschland werden in der Regel noch keine Studiengebühren erhoben. Dennoch ist ein Hochschulstudium mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.
    6. Der Bachelor mit einer Studiendauer von sechs bis sieben Semestern kann in über 80 Prozent aller Länder erworben werden. Trotzdem hängt seine Akzeptanz bei deutschen Arbeitgebern zu oft noch von der Unternehmensgröße und der Branche ab.
    7. Selbstlernprogramme können zwar sehr hilfreich sein, wenn die Arbeit mit einem Lehrer nicht möglich ist. Das Arbeiten mit diesen Programmen erfordert aber eine sehr große Selbstdisziplin.
    8. Studierenden an Universitäten wird zwar der Lehrstoff in Vorlesungen, Seminaren und Übungen vermittelt, aber den größten Teil des Wissens müssen sie sich im Selbststudium erarbeiten.
    9. Beim Studium werde ich mir eine eigene Wohnung suchen müssen und bald auf mich selbst gestellt sein. Ich freue mich dennoch darauf, die Verantwortung für mein Leben selbst zu übernehmen und auf eigenen Füßen zu stehen.
    10. E-Learning ist in Kombination mit Präsenzveranstaltungen eine erfolgreiche und zukunftsweisende Lernform. Traditionelle Lernformen, wie zum Beispiel Vorlesung, Seminar und Übung, bleiben jedoch weiter bestehen.

    K2) Verbalisieren Sie die nominale konzessive Wortgruppe.
    1. Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen ist es nicht möglich, diese Gefahr generell zu beseitigen.
    2. Die Mehrzahl der Frauen, die aus familiären Gründen ihr Studium abbrechen, sieht sich trotz meist guter Studienleistungen später nicht mehr in der Lage, wieder ins Studium zurückzukehren.
    3. Trotz der überragenden Bedeutung von Englisch in Diplomatie, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik verändert sich auch diese Weltsprache ständig.
    4. Trotz einer erheblichen Expansion in den 80er-Jahren ist die Universität St. Gallen auch heute noch eine der kleinsten Hochschulen Europas.
    5. In manchen Studienfächern ist trotz der Einführung von Freiversuchen die durchschnittliche Fachstudiendauer gestiegen.
    6. Trotz regelmäßiger Kontrollen und verschiedener Vorsichtsmaßnahmen kommt es beim Brandschutz immer wieder zu Problemen.
    7. Nur 19 Prozent der Studenten wollen trotz einer massiven Kritik an der Erhöhung der Essenspreise durch das Studentenwerk Dresden künftig auf das Mensa-Essen verzichten.
    8. Trotz bestehender Differenzen zwischen Universitäten und Fachhochschulen stehen gemeinsame Konzepte für die Ausbildung der Studierenden im Vordergrund.
    9. Die Studierenden müssen sich trotz der Vermittlung des Lehrstoffs in Vorlesungen, Seminaren und Übungen den größten Teil des Wissens im Selbststudium erarbeiten.
    10. Trotz eines strengen Ess- und Trinkverbots im Labor bringen immer wieder Studenten Getränke in das Labor mit.

    K3) Nominalisieren Sie den Konzessivsatz.
    1. Obwohl ihre Zensuren gut waren, gab die Studentin im dritten Semester ihr Studium auf.
    2. Obwohl ein Fachhochschulstudium durch einen festen Stundenplan strukturiert ist, lässt es der Studiengang zu, individuell unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen.
    3. Obwohl eine Vielzahl von Studenten einen zusätzlichen Aufnahmetest abgelegt hat/haben, müssen sie sich für die Zulassung zu einem Masterprogramm an britischen Hochschulen noch einmal neu bewerben.
    4. Obwohl an der FH ein zweiwöchiger Mathematik-Vorkurs angeboten wird, garantiert die Teilnahme keinesfalls den Erfolg in der ersten Mathematikprüfung.
    5. Wenn auch der Studienverlauf an der FH strenger geregelt ist als an der Universität, so ist das für mich doch ein gutes Argument für eine Entscheidung für ein Studium an einer Fachhochschule.
    6. Die Berufsaussichten für Studenten ingenieurwissenschaftlicher Fächer haben sich in den letzten Jahren wieder etwas verbessert, obwohl es zwischen den einzelnen Fachgebieten erhebliche Unterschiede gibt.
    7. Obwohl der Freiversuch von Professoren und Studenten positiv aufgenommen wird, gibt es auch eine Reihe von kritischen Stimmen.
    8. Auch wenn beim Studienabschluss keine Gebühren anfallen, ist die Finanzierung des Studiums besonders für ausländische Studenten nicht leicht. (Achten Sie auf die Negation!)
    9. Wenn auch empirische Studien über die Einkommen von Akademikern und anderen Fachkräften fehlen, sind sie doch in der Regel ohne Probleme in der Lage, das BAföG innerhalb weniger Jahre zurückzuzahlen.
    10. Obwohl die Studiendauer im Studiengang Pädagogik an der TU Chemnitz deutlich länger ist als an den Universitäten in Dresden und Leipzig, stieg dort die Zahl der Studienanfänger weiter an.
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    L) Konditionalsatz [® Regel]
    L1) Verbinden Sie beide Aussagen mithilfe eines Konditionalsatzes.
    1. Zentrale Studienberatung kann Studenten nicht helfen - dann: zu einer Fachberatung gehen
    2. Eltern können die Summe pro Semester an privaten Hochschulen nicht zahlen. - Vermittlung von Stipendien durch private Hochschule
    3. Sie haben Ihre Diplomprüfung mit einem guten Ergebnis bestanden. - Sie finden leichter einen Job in der Wirtschaft.
    4. DSH bestehen - an einer deutschen Hochschule studieren
    5. mir Ihre E-Mail-Adresse geben - Ihnen die korrigierten Hausaufgaben zurückschicken
    6. keine Unterstützung durch die Eltern - keine finanzielle Absicherung des Studiums
    7. Antworten noch einmal durchlesen - viele Fehler selbst finden
    8. mit den Kommilitonen in der Kneipe sitzen und ein Glas Bier trinken - frei sprechen und nicht an grammatische Probleme denken
    9. Meine polnischen Zimmernachbarn feiern die ganze Nacht. - Ich kann mich am nächsten Tag im Unterricht schlecht konzentrieren.
    10. Man kann schnell den Überblick verlieren. - Man arbeitet gleichzeitig an mehreren Projekten.

    L2) Bilden Sie uneingeleitete Konditionalsätze.
    1. Wenn die passende Software installiert ist, bietet auch der heimische PC eine Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen.
    2. Eine Entscheidung zwischen Berufsausbildung und Studium muss nicht getroffen werden, wenn man einen so genannten dualen Studiengang wählt.
    3. Wenn man sich eine Vorlesung im Internet ansieht, gibt der Bildschirm genau das wieder, was der Professor an der Tafel geschrieben hat.
    4. Wenn Sie eine Aufgabe nicht verstanden haben, melden Sie sich und fragen bitte sofort.
    5. Sie müssen offiziell um einen Zeitaufschub bitten, falls Sie den Abgabetermin für die Semesterarbeit nicht einhalten können.
    6. Wenn man Informationsmaterial für einen Kurzvortrag sucht, kann man im Internet recherchieren.
    7. Wenn Sie sich während der Prüfung krank fühlen sollten, müssen Sie zum Arzt gehen und dem Prüfungsausschuss einen Krankenschein vorlegen.
    8. Wenn sich zukünftige Studenten nicht für einen Hochschulort entscheiden können, empfiehlt es sich, sich den Internetauftritt der Hochschule anzusehen, Hochschulen vor Ort zu besuchen und Studierende zu befragen.
    9. Wenn Sie in diesem Fach nicht auch manchmal etwas auswendig lernen, werden Sie die schweren Klausuren am Semesterende nicht bestehen können.
    10. Wenn Studenten Nachklausuren nicht bestehen, können sie auf Antrag das entsprechende Semester wiederholen.

    L3) Verbalisieren Sie die nominale konditionale Wortgruppe.
    1. Bei einer intensiven Beschäftigung mit der deutschen Sprache kann man z.B. die englische Sprache viel leichter lernen.
    2. Bei ernsthaften Problemen mit einem Professor können Sie den Antrag stellen, die Wiederholungsprüfung bei einem anderen Professor abzulegen.
    3. Bei einer sorgfältigen Durchführung des Experiments werden die Ergebnisse mit den theoretischen Grundlagen übereinstimmen.
    4. Im Falle einer Wiederholung der Feststellungsprüfung im nächsten Januar verlieren Sie ein ganzes Jahr bis zum Studienbeginn.
    5. Bei fehlender Unterschrift muss das Formular an den Antragsteller zurückgeschickt werden.
    6. Der DAAD vermittelt bei einer rechtzeitigen Bewerbung Stipendien, Sprachkurse und Praktika.
    7. Bei der Berufung von Professoren an die Hochschule spielen die wissenschaftlichen Leistungen eine besonders große Rolle.
    8. Woran erinnern sich die Absolventen privater Hochschulen beim Rückblick auf ihre Studienzeit am liebsten?
    9. Bei einem Eintritt ins Berufsleben nach dem Studium sind praktische Erfahrungen notwendig und hilfreich.
    10. Ohne gute Grundkenntnisse in Mathematik, Biologie, Physik und Chemie kann ein Studium der Naturwissenschaften nicht erfolgreich absolviert werden.

    L4) Nominalisieren Sie den Konditionalsatz.
    1. Der erfolgreiche Abschluss des Studiums kann nur gelingen, wenn sich der Student einen effektiven persönlichen Arbeits- und Lernstil möglichst früh aneignet.
    2. Wenn Sie fleißig üben, können Sie die deutsche Sprache in kurzer Zeit lernen.
    3. Wenn Sie den Inhalt eines Textes verstanden haben, dann können Sie ihn leicht mit eigenen Worten wiedergeben.
    4. Wird das Studium kurz nach seiner Aufnahme abgebrochen, empfiehlt es sich, sich so schnell wie möglich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.
    5. Wenn sich ein Student innerhalb der Regelstudienzeit zum Staatsexamen anmeldet, dann gewähren ihm zahlreiche Prüfungsordnungen einen so genannten Freiversuch.
    6. Wenn Sie die Lehrbücher nicht rechtzeitig abgeben, müssen Sie eine Gebühr bezahlen.
    7. Wenn man nach dem Abitur eine Ausbildung abgeschlossen, Wehrdienst absolviert oder mit einem Praktikum die Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn überbrückt hat, bekommt man diese Zeit auf die Wartezeit angerechnet.
    8. Wenn man einen mit einem Spracherkennungsprogramm geschriebenen Text abschließend korrigieren möchte, genügt die Stimme nicht, sondern man muss mit Maus und Tastatur arbeiten.
    9. Wird das Praktikum vor dem Beginn des Studium absolviert, dann muss sich der Praktikant kankenversichern.
    10. In Nordrhein-Westfalen darf jeder Student seine Prüfungen im Freiversuchsverfahren ablegen, wenn er die für den Studiengang vorgesehene Regelstudienzeit einhält.

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    M) Konjunktiv II
    M1) Verbinden Sie die Aussagen mithilfe eines irrealen Konditional- oder Wunschsatzes.
    1. Thomas gestern zum Unterricht - die neuen Grammatik-Regeln lernen
    2. Ich habe mich nicht auf alle Prüfungsfragen gründlich vorbereitet. - Ich bin durch die Prüfung durchgefallen.
    3. Der Student hat nicht genug Hörtexte angehört. - Seine Probleme im Hörverstehen haben sich nicht verringert.
    4. Der Student hat seine Fragen an den Lehrer nicht klar formuliert. - Er hat keine befriedigende Antwort bekommen.
    5. Ich habe am Anfang des Semesters nichts für das Fach Deutsch gelernt.
    6. Wir haben noch nicht alle Hausaufgaben erledigt.
    7. Sie verbindet ein Universitätsstudium mit einem Praktikum, das ihrem Berufswunsch entspricht. - Sie erhöht ihre beruflichen Chancen.
    8. Der Student weiß nicht, wo seine Stärken liegen. - Er kann seine "Ressourcen" nicht erkennen und sie nicht optimal nutzen.
    9. Ich habe mich nicht systematisch auf die Prüfung vorbereitet.
    10. Ich habe mir zu wenig Hörtexte im Selbstlernzentrum angehört. - Ich bin nicht gut mit dem Vortragstempo des Lehrers zurechtgekommen.

    M2) Sagen Sie es höflicher.
    1. Benutzen Sie endlich Nachschlagewerke zur Lösung dieser Aufgabe!
    2. Lädst du mir die Aufgaben vom Internet herunter?
    3. Das Ergebnis dieser Kontrollarbeit ist dieses Mal total schlecht.
    4. Lernen Sie doch endlich wesentliche Zusammenhänge zu verstehen, damit Sie in den Seminaren besser mitarbeiten können!
    5. Stellst du mir die Themenkomplexe zusammen, die ich für die Prüfung wiederholen muss?
    6. (telefonische Frage eines Studienbewerbers:) Wann beginnt am 26. August der Einstufungstest?
    7. Deine Prüfungsvorbereitung war absolut sinnlos, denn du bist durch die Prüfung durchgefallen!
    8. (Student im Unterricht:) Erklären Sie mir die Aufgabe noch einmal!
    9. Ist es möglich, im Selbstlernzentrum E-Mails zu schicken?
    10. Schreiben Sie so, dass ich es auch lesen kann und lassen Sie rechts einen breiten Rand!

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    N) Finalsatz [® Regel]

    N1) Verbinden Sie beide Aussagen mithilfe eines Finalsatzes. Achten Sie auf die logische Reihenfolge der Aussagen.
    1. Man möchte seine Sprachkenntnisse vertiefen. Dafür kann man auf Sprachlernprogramme am PC zurückgreifen.
    2. Sprache ist Instrument - Menschen und Kulturen kennen lernen
    3. Benutzung der Mathematik in der Betriebswirtschaftslehre als Instrument - Darstellung theoretischer Zusammenhänge
    4. Prüflinge sollten immer daran denken, dass sie sich gut vorbereitet haben. Damit erreichen sie nämlich, dass sie die lästige Nervosität in der Prüfung vermindern.
    5. Jeder Student muss sein individuelles Passwort eingeben. Nur mit der Eingabe dieses Passwortes bootet der Computer.
    6. Verständnis physikalischer, chemischer u. biologischer Vorgänge - gute Kombinationsfähigkeiten
    7. Philologie-Studenten wollen die Sprache eines Landes vollständig aufnehmen und begreifen. Um diese Absicht zu realisieren, müssen sie in dem Land leben, in dem die Sprache gesprochen wird.
    8. Notwendigkeit einer effizienten Studienorganisation - Bewältigung großer Stoffmengen in den FH-Studiengängen in vergleichsweise kurzer Studienzeit
    9. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) stellt eine aktuelle Liste der Bachelor- und Masterstudiengänge, die es in Deutschland gibt, im Internet zur Verfügung. Sie tut das mit dem Ziel, den Studierenden die Orientierung zu erleichtern.
    10. Jetzt können die Prüfungsergebnisse im Internet unabhängig von den Öffnungszeiten des Prüfungsamtes rund um die Uhr abgefragt werden. - Ziel: lange Wartezeiten verkürzen, den Studenten Wege zum Aushang der Prüfungsergebnisse ersparen

    N2) Verbalisieren Sie die nominale finale Wortgruppe.
    1. Im Praktikum werden zur Demonstration der Wirkung von Naturgesetzen Versuche durchgeführt.
    2. Zur Gewährleistung der Qualität der Studiengänge hat Deutschland ein neues Verfahren zur Qualitätssicherung eingeführt.
    3. Zur Finanzierung eines Auslandsaufenthalts lohnt sich der Weg zum BaföG-Amt, weil jeder deutsche Student Anspruch auf Auslands-BaföG hat.
    4. Die Webseiten müssen zur Erfassung durch Suchmaschinen bestimmte Mindestanforderungen erfüllen.
    5. Die neuen technischen Möglichkeiten werden zur Verbreitung von jugendgefährdenden und pornographischen Informationen genutzt.
    6. Das EU-Programm ERASMUS wurde 1988 zur finanziellen und organisatorischen Unterstützung von Studenten in Brüssel gegründet.
    7. Rollenspiele eignen sich ausgezeichnet zur Erprobung geeigneter Strategien für problematische Fragestellungen in Prüfungen.
    8. Zur Optimierung ihres Angebots bitten die Betreiber der "Internet-Grammar" die Nutzer darum, drei Fragebögen auszufüllen.
    9. Das Deutsche Studentenwerk hat in Kooperation mit dem HIS eine gemeinsame Webseite zur besseren Information über die soziale Lage der Studierenden entwickelt.
    10. In den Schulen soll es frühzeitigen Fremdsprachenunterricht und zunehmend Projektarbeit zur besseren Vorbereitung der zukünftigen Studenten auf ein Hochschulstudium geben.

    N3) Nominalisieren Sie den Finalsatz.
    1. Immer mehr Hochschulen führen interne Auswahlverfahren ein, damit sie aus der Flut der Bewerber geeignete Kandidaten herausfiltern können.
    2. Welche Voraussetzungen sollten Studienanfänger erfüllen, um ein naturwissenschaftliches Studium ohne Probleme zu absolvieren?
    3. Um einen Wechsel des Studiengangs zu vereinfachen, gibt es im Internet eine Vielzahl von Studienplatz-Tauschbörsen.
    4. Um die Studierenden besser auf den Beruf vorzubereiten, ist das so genannte Referendariat reformiert worden.
    5. Neben dem Freiversuch kann gegen Gebühr nochmals an einer Prüfung teilgenommen werden, um die Noten aus der ersten Prüfung zu verbessern.
    6. Damit die Kinder den sinnvollen Computer-Umgang richtig erlernen, sind die Schulen gefordert
    7. Um Ablenkungen während des Lernens zu reduzieren, sollte der Arbeitsplatz eine nüchterne Atmosphäre ausstrahlen.
    8. In den deutschen Hochschulen wird gegenwärtig an Reformen gearbeitet, um das Niveau der Studentenausbildung zu erhöhen und den Anforderungen der modernen Industriegesellschaft anzupassen.
    9. Um finanziell unabhängig zu werden, sind die heutigen Studenten bei der Jobsuche nicht wählerisch.
    10. Um mit der Prüfungsangst besser umgehen zu können, hilft nur, Prüfungssituationen zu trainieren.

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    O) Objektiver Gebrauch der Modalverben
    O1) Ersetzen Sie das Modalverb durch eine bedeutungsgleiche Umschreibung.
    1. In Deutschland müssen sich deutlich mehr Schüler einen PC teilen als im europäischen Durchschnitt.
    2. Seit über 100 Jahren können sich auch Frauen an deutschen Universitäten für naturwissenschaftliche Studiengänge einschreiben.
    3. Bereits im Grundstudium sollten Studenten den Kontakt zu Arbeitsmarktinitiativen suchen.
    4. Wer die Bedingungen an den Hochschulen verbessern und die Absolventenzahlen erhöhen will, muss auch über eine private Kostenbeteiligung nachdenken.
    5. Für die Zeit eines Urlaubssemesters dürfen deutsche Studenten keine Leistungen nach dem BAföG beantragen.
    6. Mit der so genannten Elektronischen Tafel kann der Dozent seine Vorlesungen beliebig gestalten, illustrieren und multimedial präsentieren.
    7. Wer schon während der Ausbildung den Grundstein für eine spätere Karriere legen möchte, der kann Zusatzqualifikationen erwerben.
    8. Da wirtschaftliche Zusammenhänge innerhalb einer Gesellschaft nur durch Abstraktion dargestellt werden können, spielt die Mathematik als Hilfswissenschaft gerade in VWL eine wichtige Rolle.
    9. Seit 30 Jahren arbeiten Physiker, Mathematiker und Informatiker an einem Computer, der gesprochene Wörter aufnehmen und in Schrift umsetzen kann.
    10. Universitäten dürfen seit kurzem einen Teil ihrer Studenten in Fächern, die bisher bundesweit nur von der ZVS in Dortmund vergeben wurden, selbst auswählen.

    O2) Ersetzen Sie die entsprechende sprachliche Form durch ein bedeutungsgleiches Modalverb.
    1. Nach dem ersten oder zweiten Studienjahr sind Prüfungen zu absolvieren.
    2. Informationen, die das gewünschte Studienfach oder die Anerkennung bereits erworbener Qualifikationen betreffen, sind bei den betreffenden Universitäten anzufragen.
    3. Universitäten in Deutschland haben das Recht, Promotionsverfahren durchzuführen.
    4. Inzwischen haben Studenten in einer Reihe von Bundesländern unterschiedliche Gebühren pro Semester zu bezahlen.
    5. Es ist ratsam, einen Internationalen Studentenausweis zu beantragen und eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen.
    6. In Zeiten immer knapper werdender Ferienjobs ist für viele Studenten eine eigene Wohnung nicht mehr finanzierbar.
    7. Die Lernmotivation der Schüler lässt sich ohne moderne Medien wie den PC kaum erhöhen.
    8. Es empfiehlt sich, die vorlesungsfreie Zeit nicht nur für Urlaub, sondern auch für die zusammenhängende Wiederholung der Lehrveranstaltungen des vergangenen Semesters zu nutzen.
    9. Es besteht die Möglichkeit, dass Studenten, die die Absicht haben, ihr Englisch zu verbessern, das Internet-Programm "Grammar" kostenfrei nutzen.
    10. In BWL ist es empfehlenswert, eine außereuropäische Sprache zu erlernen.

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    P) Attribut I - Gerundivum
    P1) Bilden Sie Gerundivum-Formen.
    1. Auf dem Übungsblatt stehen nur Lückentexte, die mit den richtigen Wörtern ergänzt werden müssen.
    2. Eine Aufzeichnung der Vorlesung, die mit jedem Internet-Browser beliebig oft abgespielt werden kann, ist auf einem zentralen Server der Hochschule abgelegt.
    3. Laut Praktikumsordnung ist ein sechswöchiges Vorpraktikum vorgeschrieben, das in einem Unternehmen absolviert werden muss.
    4. Von Universität zu Universität gibt es eine Reihe von Regelungen, die beim Studienstart unbedingt zu beachten sind.
    5. Dafür müssen sich die Interessenten an der Hochschule für eine Prüfung anmelden, die sie nicht mehr als drei Monate später ablegen sollten.
    6. Bei der Arbeit mit Sprachselbstlernprogrammen können bei der geringsten Unaufmerksamkeit Fehler entstehen, die später nur schwer zu korrigieren sind.
    7. Sie hat bereits während ihres Studiums an der Entwicklung einer Lernsoftware mitgearbeitet, die am Institut eingesetzt werden kann.
    8. Die Fernuniversität hat auch eine Studentenvertretung, die telefonisch oder per E-Mail erreicht werden kann.
    9. Im gesamten sechsten Semester schreiben die Studenten an ihrer Bachelor-Arbeit, die sie im Juli mündlich verteidigen müssen.
    10. Ein weiterer Nachteil eines Medizinstudiums sind die teuren Arbeitsmittel, die die Studierenden selbst erwerben müssen.

    P2) Formen Sie die Gerundivum-Formen in Nebensätze um.
    1. Das Studium beginnt mit einem von allen Studienbewerbern zu belegenden Intensivkurs.
    2. Es ist notwendig, dass die Studenten für ein Urlaubssemester einen schriftlich zu begründenden Antrag beim Zulassungsamt einreichen.
    3. Neben den inzwischen kaum noch zu überblickenden Kursen kommerzieller Weiterbildungsinstitute sind seit einigen Jahren auch Hochschulen als Anbieter von Fortbildungsangeboten aktiv.
    4. Entscheidend für die Auswahl sind nicht nur die von den Studenten vorzulegenden Leistungen, sondern auch praktische Erfahrungen und Sprachkenntnisse.
    5. Voraussetzungen für eine Teilnahme am Erasmus-Programm sind ausreichende Kenntnisse der Sprache, in der die zu besuchenden Lehrveranstaltungen gehalten werden.
    6. Im viersemestrigen Grundstudium besuchen alle Studierenden i.d.R. die gleichen Lehrveranstaltungen, unabhängig von der später zu wählenden Studienrichtung.
    7. Je nach Bundesland unterschiedlich sind die pro Semester zu bezahlenden Gebühren.
    8. Auf die in diesem Semester zu bewältigenden Prüfungen in fünf verschiedenen Fächern haben sich die Studenten in Arbeitsgruppen vorbereitet.
    9. Manche Studenten müssen sich in vielen Semestern später in der Praxis nicht einzusetzendes akademisches Wissen erarbeiten.
    10. Die beiden sowohl nach dem zweiten als auch nach dem vierten Semester abzulegenden Vordiplome sind Voraussetzung für ein Studium in einer Schweizer Lizenziatsstufe.

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    Q) Attribut II - erweitertes Attribut
    Q1) Erweitern Sie die einfachen Attribute durch die in Klammern stehenden Informationen.
    1. Otto Hahn studierte nach dem Abitur an den Universitäten Marburg und München Chemie. (Otto Hahn: am 8. März 1879 geboren; in Frankfurt geboren - Abitur: mit Auszeichnung abgelegt)
    2. Außerdem ist die Universitätsbibliothek die zentrale Sammelstelle für Dissertationen. (die UB liegt im Zentrum der Stadt Leipzig - die Dissertationen wurden an der Leipziger Universität verfasst).
    3. In verschiedenen deutschen Bundesländern entstanden in den letzten Jahren viele Privat-Hochschulen. (Privat-Hochschulen: sind meistens staatlich anerkannt; werden zumindest teilweise staatlich finanziert)
    4. Noch vor wenigen Jahren gab es an der Universität in Frankfurt am Main Vorlesungen und Seminare in mehr als 130 Gebäuden. (Gebäude: über die gesamte Stadt verteilt)
    5. Innerhalb des Hauptstudiums liegt ein obligatorisches Praxissemester. (wird von der Hochschule durchgeführt; ist 20 Wochen lang)
    6. Eine weitere Informationsmöglichkeit sind das so genannte Schnupperstudium sowie Sommeruniversitäten. (Angebot vor allem in naturwissenschaftlichen Fachgebieten)
    7. Die Schlagworte "Praxisorientierung" und "internationale Orientierung" entstanden aufgrund langjähriger Lehr- und Praxiserfahrungen der Dozenten. (Diese Schlagworte werden in den Hochschulen sehr oft verwendet.)
    8. Den Abschluss "Bachelor" streben zwei Matrikel mit je 30 Studenten an. (Diese Studenten erwerben in Zittau biotechnologische Kenntnisse.)
    9. Vor einigen Monaten nahm sie an einem Seminar teil. (Dieses Seminar wurde von einem Professor aus den USA auf Englisch gehalten.)
    10. Als gesetzliche Grundlage eines Studiums in Zittau dient das Sächsische Hochschulgesetz (SächHG). (Dieses Gesetz trat am 1. Juli 1999 in Kraft.)

    Q2) Formen Sie das erweiterte Attribut in einen Relativsatz um.
    1. Für die internationale Beratung an den Hochschulen ist das zu jeder Hochschule gehörende Akademische Auslandsamt (AAA) zuständig.
    2. Spanisch zählt zu den nach Englisch wichtigsten und am häufigsten genutzten Geschäftssprachen in der Welt.
    3. In Deutschland lebende und an einer deutschen Hochschule studierende ausländische Studenten können sich mit allen mit ihrem Studium in Verbindung stehenden Fragen an das AAA wenden.
    4. Von der in den letzten Jahrzehnten ständig gestiegenen Freizeit wird nur ein Teil zur Nutzung der verschiedenen Medien aufgewendet.
    5. Zurzeit haben die Studenten aufgrund von Bauarbeiten nicht gerade ideale Studienbedingungen in der Bibliothek.
    6. In den ersten beiden Studienjahren ist es ausreichend, nur die im Seminar behandelte bzw. die zu Beginn des Semesters vom Professor empfohlene Fachliteratur durchzuarbeiten.
    7. Die dem Ranking zugrunde liegende Methodik muss für die Leser transparent und nachvollziehbar sein.
    8. Welche Kurse für wen in welchen Ländern in Frage kommen, zeigt der vom DAAD jedes Jahr neu herausgegebene Ratgeber "Sprachkurse an Hochschulen in Europa" auf.
    9. Die an der Universität zu Leipzig gesammelten Bücher waren damals v.a. theologische und philosophische Werke.
    10. Ausländische Studienbewerber, die an einer deutschen Hochschule studieren wollen, benötigen ein dem deutschen Abitur als gleichwertig anerkanntes Abschlusszeugnis.

    Q3) Bilden Sie aus dem Relativsatz ein erweitertes Attribut.
    1. Außerdem gibt es die Europäischen Berufsberatungszentren (EBZ), die Ihnen bei speziellen Fragen weiterhelfen.
    2. An der Hochschule Zittau/Görlitz gibt es seit 1997 den Studiengang Übersetzen Englisch/Tschechisch, der in Deutschland einmalig ist.
    3. Die jungen Menschen, die in studentischen Unternehmensberatungen tätig sind, gehen sehr engagiert an einen Auftrag heran.
    4. Junge Menschen sollten bei ihrer Entscheidung für ein Studium vor allem die Studiengänge wählen, die auf dem Arbeitsmarkt flexible Möglichkeiten bieten.
    5. Nähe zur Wirtschaft schaffen die Universitäten beispielsweise durch obligatorische Praktikumssemester, die sonst nur an Fachhochschulen üblich sind.
    6. Die Privat-Hochschulen machen den staatlichen Hochschulen vor allem in den Studiengängen Konkurrenz, die finanziell attraktiv sind, nämlich Wirtschaftswissenschaften und Informatik.
    7. Jeder zehnte immatrikulierte Student an der Hochschule Zittau/Görlitz kommt aus dem Ausland, und es gibt keinen Kontinent der Erde, der nicht an dieser Hochschule vertreten ist.
    8. An der Privat-Universität Witten, die bei den anfallenden Kosten im Vergleich zu anderen privaten Einrichtungen im unteren Bereich liegt, kostet ein Vollstudium mit neun Semestern rund 15.000 Euro.
    9. Zahlreiche Hochschulen veranstalten Sprachkurse, die sich häufig nicht nur an Studierende richten, sondern auch an Berufstätige und andere Interessierte.
    10. Bei diesem Studiengang handelt es sich um einen interdisziplinären Studiengang, der Wirtschaftswissenschaften, besonders BWL, und Informatik miteinander verbindet.

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    R) Apposition
    R1) Formen Sie den jeweils 2. Satz in eine Apposition innerhalb des 1. Satzes um.
    1. Vor allem für Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften vermittelt die AIESEC Auslandspraktika in 86 Ländern. Die AIESEC ist eine internationale Austauschorganisation.
    2. Die Palette beim E-Learning reicht vom Lernen mit CD-ROM beim CBT bis hin zur Wissensvermittlung über das Internet beim WBT. E-Learning bedeutet elektronisch gestützten Lernens.
    3. Geplant sind auch so genannte Selbstlernzentren. Selbstlernzentren sind Räume, in denen sich die Studenten eigenständig mit alten und neuen Lernmedien auf bestimmte Themen vorbereiten können.
    4. Ein klassisches Informationsangebot ist der so genannte "Dies Academicus". So heißt an den Hochschulen der Tag der Offenen Tür, an dem Studenten und Professoren ihre Fachbereiche vorstellen.
    5. Beim "Workshop Zukunft" erwerben Schüler mithilfe des Internets zentrale Schlüsselqualifikationen für das spätere Berufsleben. "Workshop Zukunft" ist ein Bildungsprojekt des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB.
    6. In der Schweiz gibt es zehn staatliche Universitäten - eine davon ist die Universität St. Gallen. Die Universität St. Gallen ist eine Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften.
    7. Die privaten Hochschulen in Deutschland bieten zum Teil neu konzipierte Studiengänge an. Eine dieser privaten Hochschulen ist z.B. die International University Bremen.
    8. Referate, Hausarbeiten und Klausuren sind Möglichkeiten, den Leistungsnachweis für ein bestimmtes Fach zu bekommen. Unter Studierenden wird der Leisungsnachweis nur "Schein" genannt.
    9. Die Zeitschrift abi befragte Herrn Prof. Klieber nach den Modalitäten für eine Aufnahmeprüfung im Fach Kunst. Prof. Klieber ist Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Fakultät Kunst an der Hochschule für Kunst und Design Halle.
    10. Die ausländischen Studenten haben die gesetzlichen deutschen Feiertage dafür genutzt, den Stoff der Vorlesungen vor- bzw. nachzuarbeiten. Gesetzliche deutsche Feiertage sind z.B. Karfreitag, Ostermontag, Himmelfahrt und Pfingstmontag.

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    S) Komparation der Adjektive
    S1) Entscheiden Sie, welche Komparationsform des Adjektivs (Positiv, Komparativ, Superlativ) in den folgenden Sätzen eingesetzt werden muss.
    1. Die Anforderungen des TestDaF für ausländische Studienbewerber sind (hoch).
    2. Mit mehr als 600 Neuimmatrikulierten an der TU Dresden ist China noch vor Polen und Bulgarien das (stark) vertretene Land.
    3. Die Freie Universität Berlin ist mit etwa 43.000 Studierenden und über 1.000 Studiengängen eine (groß) Universitäten Deutschlands.
    4. Die Universitäten in Ostdeutschland sind im Vergleich zu den Unis im Westen (neu) und technisch (gut) ausgestattet.
    5. Die deutsche Orthografie hat (viel) Tücken und (kompliziert) Regeln. [die Tücke = nicht sofort sichtbare Schwierigkeiten, Probleme]
    6. Die kleineren Fachhochschulen schneiden im Urteil der Studierenden meist (gut) ab als die großen Universitäten.
    7. Die 1994 wiedergegründete Universität zu Erfurt ist die (jung) staatliche Universität Deutschlands und gleichzeitig eine der (alt) Hochschulen mit der ersten Erwähnung im Jahre 1392.
    8. Durch die Orthografiereform von 1998 ist vieles (einfach) geworden - vorausgesetzt man kennt die Regeln.
    9. Die erst vor drei Jahren eröffnete Universitätsbibliothek gilt als (modern) Hochschulbibliothek Deutschlands.
    10. Leben und Studieren in Berlin hat viele Vorteile, aber (schnell) und (effizient) studiert man vielleicht doch an einer (klein) Hochschule.

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    T) Komparativsatz
    T1) Verbinden Sie die Aussagen mithilfe eines Komparativsatzes.
    1. Ich fühlte mich nach der Kontrollarbeit müde. - Ich habe fünf Stunden Schwerstarbeit geleistet.
    2. Die Exkursion führte in diesem Semester nicht weit weg von Zittau. - Die Studenten hatten angenommen, dass die Exkursion in diesem Semester weiter weg führt.
    3. Er spricht gut Polnisch. - Könnte es seine Muttersprache sein?
    4. Die Prüfungsanforderungen an einem Studienkolleg sind hoch. - Das hatte uns unser Deutschlehrer in der Heimat schon gesagt.
    5. Du bist aufgeregt. - Hast du vielleicht Angst vor der Prüfung?
    6. Dieser Student weiß gut über Deutschland Bescheid. - Ist er in Deutschland geboren?
    7. Ich habe den Hörtext nicht schlecht verstanden. - Das hatte ich eigentlich befürchtet.
    8. Ihr Studium an der Universität verlief ganz anders. - So hatte sie es sich nicht vorgestellt.
    9. an der Universität in den ersten Semestern wenig Freizeit - allgemein angenommen
    10. Der Student antwortet auf die Prüfungsfragen. - Er hat noch nie etwas von dieser Problematik gehört.

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    U) Proportionalsatz
    U1) Verbinden Sie die Aussagen mithilfe von Proportionalsätzen.
    1. gute Qualität der Internet-Datenbanken - viel Geld für die Arbeit mit der Datenbank bezahlen
    2. Die Massen-Universitäten in Leipzig und Dresden werden immer unübersichtlicher und überfüllter. - Die Studienanfänger zieht es mehr in die kleinen Hochschulen.
    3. Die Studenten fahren früh in die neue Universitätsstadt. - Sie lernen die Stadt gut kennen.
    4. Junge Menschen nutzen die Chance zeitig, berufliche Erfahrungen in anderen Ländern zu sammeln. - Ihre Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsplatzes ist später groß.
    5. Die Abiturienten informieren sich vor Beginn eines Studiums bei der Agentur für Arbeit ausführlich. - Die Wahrscheinlichkeit, dass sie später das Studienfach wechseln müssen, ist gering.
    6. Die Studenten erkennen durch Übungen und Prüfungen früh, ob sie für ein Studium geeignet sind. - Das ist gut für sie und sie brechen dann später selten ihr Studium ab.
    7. Eine Hochschule hat viele Studenten. - Die Argumente gegen Mittelkürzungen und Personalabbau sind gut.
    8. Der Klausurtermin kam näher. - Die Studentin der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen wurde unsicher, ob sie die vielen offenen Fragen noch klären kann.
    9. Die Praxissemester sind gut in das Studium integriert. - Die Ausbildung kann schnell abgeschlossen werden.
    10. Es werden viele Institutionen zusammengefasst. - Das Bildungsniveau der Schüler in allen Bundesländern würde stark sinken.

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    V) Instrumentalsatz
    V1) Verbinden Sie die Aussagen mithilfe eines Instrumentalsatzes. Entscheiden Sie zuerst, was die Handlung und was das Mittel ist.
    1. Verbinden Sie beide Sätze. - Bilden Sie Appositionen.
    2. Beantworten Sie die folgenden Fragen. - Verwenden Sie Ihre Stichpunkte aus dem Lesetext.
    3. Die Kunststudentin hat das Latinum nachgeholt. - Sie besuchte zweimal in der Woche abends Lateinunterricht.
    4. Machen Sie sich mit verschiedenen Testarten vertraut. - Besorgen Sie sich in der Bibliothek einige Test-Trainingsbücher.
    5. Viele Abiturienten nutzen die Zeit zwischen Abitur und dem Beginn eines Studiums sinnvoll. - Sie arbeiten bei einer Zeitfirma oder sammeln erste Erfahrungen im Ausland.
    6. systematische Gliederung des Lernstoffs in einem individuellen Arbeitsplan - Lernstoff wird überschaubarer
    7. Studenten können schon im Hauptstudium selbst an Forschungsprojekten teilnehmen. - Anfertigung von Referaten über diese Forschungsthemen
    8. Die Studenten können das Problem der Anonymität an einer Universität lösen. - Sie suchen im studentischen Umfeld Personen, die ihnen sympathisch sind.
    9. Der Student versucht die Diskussion zu ordnen. - Er spricht die richtigen Themen an und stellt gezielt Fragen.
    10. Erlerntes praktisch einsetzen - seinen Kommilitonen nach der Lehrveranstaltung Stoff eines Seminars erklären

    V2) Verbalisieren Sie die nominale instrumentale Wortgruppe.
    1. Durch den weltweiten Informationsaustausch wächst unser Wissen täglich immer schneller an.
    2. Ein Studienabbruch könnte durch frühzeitige und bessere Information über Studienfach und Studienorganisation vermieden werden.
    3. Durch konzentrierte Arbeitsweise erreichen die meisten australischen Studenten ihren Abschluss nach drei Jahren.
    4. Die Studenten sollten sich das Wissen mithilfe von Fragen erschließen.
    5. Ein großer Teil der potenziellen Studienabbrecher kann durch Verbesserung der organisatorischen Rahmenbedingungen, z.B. in der Kinderbetreuung, zu einem erfolgreichen Studienabschluss geführt werden.
    6. Durch ein Gespräch mit Studenten höherer Semester kann man viele praktische Hinweise bekommen.
    7. Falsche Lösungen sind durch die Zusammenarbeit mehrerer Personen meistens leichter zu erkennen.
    8. Diese positive Einschätzung kommt vor allem durch die Betrachtung der langfristigen Entwicklung des Arbeitsmarktes für Akademiker zustande.
    9. Durch die Berücksichtigung von Kontrollphasen im individuellen Arbeitsplan kann kontrolliert werden, ob und wie man die Lerninhalte beherrscht.
    10. Die Studiengänge an den Fachhochschulen unterscheiden sich von denen an den Universitäten durch eine stärkere Anwendungs- und Praxisbezogenheit.

    V3) Nominalisieren Sie den Instrumentalsatz.
    1. Neue Erzeugnisse können dadurch bedeutend schneller und billiger entwickelt werden, dass auch in kleinen Firmen Computer eingesetzt werden.
    2. Viele Banken verlieren ihre Lehrlinge dadurch, dass diese nach ihrem Lehrabschluss ein Studium aufnehmen.
    3. Wissenslücken in Englisch lassen sich dadurch vom eigenen Schreibtisch aus aufdecken und beheben, dass das Programm "Internet-Grammar" kostenfrei genutzt werden kann.
    4. Man kann gegen den Stress kämpfen, indem man die belastenden Anforderungen verringert und die eigene Einstellung verändert.
    5. Bei diesem Computerprogramm kann der Nutzer seinen Weg zum Ziel selbst bestimmen, indem er einzelne Kapitel auswählt und individuell zusammenstellt.
    6. Dadurch, dass der Studienablauf und der Stundenplan an einer FH festgelegt sind, hat man im Vergleich zu einer Universität weniger Möglichkeiten, Fächer nach eigenen Interessen auszuwählen.
    7. Indem man sich wechselseitig in die Rolle des Prüfers und des Geprüften versetzt, kann man die eigene Reaktion in der Prüfung testen.
    8. Junge Menschen können sich den Start ins Studium erheblich erleichtern, indem sie sich frühzeitig darauf vorbereiten.
    9. Sie wollten ihre Enttäuschung über die zu theoretische Ausbildung an der Universität kompensieren, indem sie einen Wirtschaftskongress organisierten.
    10. Immer mehr Firmen sorgen mittlerweile selbst für die Ausbildung ihrer Fachkräfte, indem sie mit Hochschulen kooperieren und sich an der Konzeption von Studiengängen beteiligen.

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    W) Adversativsatz
    W1) Verbinden Sie die Aussagen mithilfe eines Adversativsatzes.
    1. Zentrale Studienberatung: Hilfe bei allgemeinen Problemen der Studenten - Fachliche Beratung: Informationen über Studieninhalte u. Prüfungen
    2. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden nehmen etwa 2 Prozent der Studienanfänger aus den alten Bundesländern ein Studium in Ostdeutschland auf. In die umgekehrte Richtung "wandern" 11 Prozent.
    3. Künftige Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler sowie Ingenieure schätzen die Aussicht auf viel Geld im späteren Berufsleben. Für Mediziner und Lehrer ist es besonders wichtig, Menschen helfen zu können.
    4. Nach Einführung der Studiengebühren in Baden-Württemberg hat sich die Zahl der Langzeitstudenten verringert, die Zahl der Neuimmatrikulationen ist jedoch konstant geblieben.
    5. Die Tafel im Unterrichtsraum zeigt nur, was der Lehrer geschrieben oder gezeichnet hat. Die elektronische Tafel kann auch fremde Inhalte abbilden, z.B. Fotos, Grafiken und Filme aus dem Internet.
    6. Dänemark: 83% der Lehrer nutzen das Internet im Unterricht - Deutschland: 29%
    7. Naturwissenschaften Physik, Chemie, Astronomie, Geologie untersuchen unbelebte Natur - belebte Natur ist Gegenstand der Biologie
    8. Vor allem älteren Menschen geht die Entwicklung im Informationszeitalter viel zu schnell. Die jüngere Generation hat kaum Probleme mit Computer, Internet oder Handy.
    9. An der Hochschule für Wirtschaft und Technik Dresden sind nach jedem Semester Prüfungen abzulegen. An der TU Dresden schreiben die Studenten nur wenige, dafür aber umfangreiche Klausuren.
    10. Die höchste Abbruchquote wird in den Geistes-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften mit über einem Drittel erreicht, die niedrigste mit weniger als 10 Prozent in der Medizin.

    W2) Verbalisieren Sie die nominale adversative Wortgruppe.
    1. Im Gegensatz zu deutschen Universitäten, an denen innerhalb eines Semesters viele verschiedene Themenschwerpunkte behandelt werden, ist es an australischen Universitäten üblich, nur drei bis fünf verschiedene Schwerpunkte pro Semester zu bearbeiten.
    2. Im Gegensatz zu Dänemark und Luxemburg, wo sich nur drei Schüler einen PC teilen müssen, sind es in Deutschland 20.
    3. Im Gegensatz zum Studentenjob, wo man oft lernt, im Team zu arbeiten, ist im Studium fast ausschließlich die individuelle Leistung gefragt.
    4. In der ostdeutschen Kleinstadt Ilmenau muss im Gegensatz zu Köln, wo 40 Prozent der Lebenshaltungskosten für das Wohnen aufgewendet werden müssen, nur knapp ein Viertel der Kosten dafür ausgegeben werden.
    5. Im Gegensatz zum Beginn des Semesters, als einige der ausländischen Studenten noch Probleme hatten, die Dozenten zu verstehen, ist das inzwischen kein Problem mehr.
    6. Im Gegensatz zur klassischen Linguistik, bei der es z.B. um die Grammatik einer Sprache geht, beschäftigt sich die Computerlinguistik mit der automatischen Analyse eines Satzes auf der Grundlage grammatischer Erkenntnisse.
    7. Texte im Internet können im Gegensatz zu Printmedien, wie z.B. Zeitung oder Buch, die nach ihrem Druck nicht mehr verändert werden können, schnell aktualisiert werden.
    8. Im Gegensatz zur Universität, wo in den Vorlesungen oft mehrere Hundert Zuhörer sitzen, gibt es an den Fachhochschulen kleine Gruppen mit maximal 40 bis 50 Studenten.
    9. Im Gegensatz zum Fachstudium, wo man sich ausschließlich mit den Inhalten seines Studienfaches befasst, ist das Studium fundamentale eine gute Gelegenheit, über den Tellerrand seines Studienfaches hinauszuschauen.
    10. Im Gegensatz zum Grundstudium, in dem das Verhältnis zu den Professoren bei einer Gruppengröße von 50 bis 80 Studenten sehr distanziert ist, besteht im Hauptstudium mit maximal zehn Teilnehmern pro Seminar ein enger Kontakt.

    W3) Nominalisieren Sie den Adversativsatz.
    1. Während die Zahlen der arbeitslosen Facharbeiter in den vergangenen 25 Jahren deutlich angestiegen sind, blieb die Arbeitslosenquote bei den Akademikern relativ konstant.
    2. Während deutsche Dozenten häufiger als ihre europäischen Kollegen die Möglichkeit nutzen, an einer ausländischen Hochschule zu lehren, ist diese Mobilität deutscher Studenten deutlich schwächer ausgeprägt als bei ihren Kommilitonen aus den EU-Ländern.
    3. Während das Grundstudium im Studiengang "Informatik und Multimedia" eine solide Grundlage in Informatik, Mathematik und den Naturwissenschaften verschafft, bildet die Vertiefung der informationstechnischen Fächer den Schwerpunkt des Hauptstudiums.
    4. Während es früher üblich war, große Studienabschnitte zu prüfen, gibt es heutzutage vor allem in den Bachelor-Studiengängen eine regelmäßige Kontrolle der Leistungen.
    5. Während der künftige Bachelor in die Grundlagen der Wissenschaften eingeführt wird, vertiefen die angehenden Master ihr Wissen bzw. sie spezialisieren sich.
    6. FH-Studenten bekommen in der Regel einen detaillierten Stundenplan vorgelegt, während die Universitäten davon ausgehen, dass ein Student in der Lage ist, sich selbst einen Stundenplan zusammenzustellen.
    7. Die Fachhochschule bereitet stärker auf die berufliche Praxis vor, während der Schwerpunkt bei einem Universitätsstudium vorrangig im Erlernen wissenschaftlicher Arbeitsmethoden liegt.
    8. In den ersten beiden Semestern werden Grundlagen vermittelt, die im dritten und vierten Semester vertieft werden, während im fünften und sechsten Semester des Studiums Spezialisierungen angeboten werden.
    9. Stark analytisch geprägte Menschen lernen in der Regel besser mithilfe des grammatikalischen Regelwerks, während andere ihre Sprachkenntnisse durch Beobachtung und Nachahmung von Gesprächssituationen aufnehmen.
    10. Vermutlich liegen die Studentenzahlen an den Universitäten in Leipzig und Dresden deutlich unter jeweils 20.000 Studenten, wohingegen offiziell jeweils über 27.000 angegeben werden.

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    X) Temporalsatz
    I. Gleichzeitigkeit
    X1) Verbinden Sie die Aussagen mithilfe eines Temporalsatzes der Gleichzeitigkeit.
    1. Ich bereite heute Abend in der Bibliothek noch ein Referat vor. Die Mitbewohner meiner WG essen zu dieser Zeit schon Abendbrot.
    2. Ein chinesischer Student hat zwei Stunden an unserer Veranstalung teilgenommen. In dieser Zeit haben wir nur Deutsch gesprochen, danach wieder Englisch.
    3. Studenten haben obligatorische Praktika zu absolvieren. In dieser Zeit können sie ihr erlerntes Wissen bereits anwenden, vertiefen und erweitern.
    4. Ich kenne den polnischen Studenten schon vier Semester. Er geht jeden Mittwoch zum Training ins Fitness-Studio.
    5. Die beiden Amerikaner Steven P. Jobs und Stephan G. Wozniak bauten 1977 in einer Garage den ersten Apple-Computer zusammen. Damals wog ein Computer noch so viel wie ein Lkw und brauchte auch so viel Platz.
    6. Ich schlafe nicht mehr jeden Nachmittag. Ich habe mehr Zeit, um mich auf die Lehrveranstaltungen vorzubereiten.
    7. Die Lehrerin bereitet in jedem Semester Texte für die schriftliche Prüfung vor. Sie achtet vor allem auf eine übersichtliche Textstruktur und Möglichkeiten für Nominalisierungen.
    8. Nach der Zwischenprüfung kam ich ins Hauptstudium. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass ein Ferienjob auch schon wertvolle berufliche Erfahrungen bringen kann.
    9. Die Studenten haben am vergangenen Montag eine Kontrollarbeit geschrieben. In dieser Zeit hat der Lehrer an seinem Tisch gesessen und die Tageszeitung gelesen.
    10. Das Selbstlernzentrum ist mit modernen und leistungsfähigen Computern ausgestattet. Seit dieser Zeit verbringen die Studenten des 2. Semesters viele Stunden damit, im Internet zu surfen.

    X2) Verbalisieren Sie die nominale temporale Wortgruppe der Gleichzeitigkeit.
    1. Bei der Durchführung eines komplizierten physikalischen Experiments herrschte im Hörsaal angespannte Stille.
    2. Günstige Möglichkeiten zur Übernachtung gibt es während der Wohnungssuche der Studenten am Studienort in Jugendherbergen oder preiswerten Pensionen.
    3. FH-Studenten kostet der Lebensunterhalt bis zum Abschluss des Hauptstudiums durchschnittlich 3.000 Euro pro Semester.
    4. Schon während der Prüfungsvorbereitung wird den meisten Studenten klar, dass sie durch langfristige Arbeit Prüfungsstress vermeiden können.
    5. Bei jeder angekündigten Leistungskontrolle fehlten eine Reihe von Studenten.
    6. Zu Beginn des Semesters hatten einige der ausländischen Studenten noch Schwierigkeiten, die Dozenten zu verstehen.
    7. Seit der gerechten Verteilung der Aufgaben im gemeinsamen Haushalt gibt es zwischen den WG-Bewohnern keine Differenzen mehr.
    8. Schon bei der Gründung der Universitäten wurde das Recht auf Selbstverwaltung und Selbstbestimmung in Wissenschaft und Lehre verbrieft. (verbriefen = garantieren)
    9. Seit der Renovierung der Wohnheime A,B und C fühlen sich die Studenten wieder wohl in ihren Zimmern.
    10. Bei der Zulassung zum Studium an einer FH erhält man nicht mehr automatisch eine Unterkunft in einem Studentenwohnheim.

    X3) Nominalisieren Sie den Temporalsatz der Gleichzeitigkeit.
    1. Als die Studenten vor einer Woche die Mathematikaufgaben gelöst haben, durften sie den programmierbaren Taschenrechner nicht benutzen.
    2. Während die Studenten streikten, fielen die Lehrveranstaltungen an allen sächsischen Hochschulen aus.
    3. Die Indianer haben im Jahre 1626 24 Dollar bekommen, als sie die Insel Manhattan verkauft haben.
    4. Seitdem mein Bruder an einer spanischen Universität studiert, muss er monatlich eine Reihe von Gebühren bezahlen.
    5. Bis die erste virtuelle globale Universität entsteht, werden wahrscheinlich noch gut 15 Jahre vergehen.
    6. Seitdem 1919 US-Präsident Wilson das Englische als zweite Vertragssprache für den Versailler Vertrag durchgesetzt hat, ist der Vormarsch der englischen Sprache unaufhaltsam.
    7. Als der 30-jährige Ingenieur sein Studium begann, gab es nur den akademischen Grad "Diplom".
    8. Der Student stieß auf eine interessante Analyse, als er nach einem Thema für seine Diplomarbeit suchte.
    9. Seitdem die Freiversuchsregelung besteht, gehen viele Studenten schlecht vorbereitet in die Vordiplomprüfungen.
    10. Bis man eine Position in der Forschungslandschaft erreicht hat, können viele Jahre vergehen.

    II. Vorzeitigkeit
    X1) Verbinden Sie die Aussagen mithilfe eines Temporalsatzes der Vorzeitigkeit.
    1. Der Student ging ins Selbstlernzentrum und surfte mehrere Stunden im Internet. Anschließend ging er ins Wohnheim zurück. [® Tempus]
    2. Die Studenten hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen. Im Anschluss daran mussten sie neuartige Testaufgaben lösen. [® Tempus]
    3. Während der Kontrollarbeit saß er lange vor einem leeren Blatt Papier. Dann kam ihm endlich der entscheidende Gedanke. [® Tempus]
    4. Im vierten Semester wählen die Studierenden die Schwerpunkte für das Hauptstudium aus. Im Anschluss daran gehen sie für einige Monate zu einem Praktikum ins Ausland. [® Tempus]
    5. Zuerst wird die 1996 gegründete private Fachhochschule kurz beschrieben. Anschließend werden die Studiengänge aufgezählt, die man dort studieren kann. [® Tempus]
    6. Die Studenten müssen die Feststellungsprüfung bestehen. Anschließend können sie ihr Fachstudium beginnen. [® Tempus]
    7. Sie machten zuerst gemeinsam ihr Wohnheimzimmer sauber. Danach gingen sie in eine Kneipe, um ein Bier zu trinken. [® Tempus]
    8. Die Studenten lösten 100 Testaufgaben. Dann mussten die Lehrer die Lösungen noch am gleichen Tag korrigieren. [® Tempus]
    9. Der zukünftige Student führte ein langes Gespräch mit einem Professor. Nach diesem Gespräch stand für ihn fest, dass er im Wintersemester ein Studium der Wirtschaftsinformatik beginnen würde. [® Tempus]
    10. Die Studenten hatten am Abend noch das Seminar für den nächsten Tag vorzubereiten. Sie waren erst um 18 Uhr von einer Exkursion aus Dresden zurückgekehrt. [® Tempus]

    X2) Verbalisieren Sie die nominale temporale Wortgruppe der Vorzeitigkeit.
    1. Der optimale Zeitpunkt für einen Auslandsaufenthalt ist nach Abschluss des Grundstudiums oder Vordiploms. [® Tempus]
    2. Universitätsabsolventen müssen in der Lage sein, berufliche Aufgaben nach ihrem Hochschulstudium auch im Ausland zu erfüllen. [® Tempus]
    3. Nach der Studienplatzverteilung im begonnenen Studienjahr registriert der Verein für studentische Belange, der den deutschlandweiten Studienplatztausch organisiert, bis zu 200 Anfragen zum Studienplatzwechsel pro Tag. [® Tempus]
    4. Das Wissen wird nach der Durcharbeitung jedes Abschnitts durch verschiedene Aufgabenstellungen überprüft. [® Tempus]
    5. Innerhalb der ersten Woche nach dem Umzug in das Studentenwohnheim müssen sich die Studenten beim Einwohnermeldeamt der Hochschulstadt anmelden. [® Tempus]
    6. Nach der Absolvierung einer Regelstudienzeit von acht Semestern kann das FH-Diplom entgegengenommen werden. [® Tempus]
    7. Nach einem eintägigen Besuch der FH am "Tag der offenen Tür" stand mein Entschluss fest, wenn möglich hier zu studieren. [® Tempus]
    8. Nach einer ausführlichen Internet-Recherche begann der Student mit der Vorbereitung seines Vortrags. [® Tempus]
    9. Nach der Erledigung seiner Selbststudienaufgaben nutzte der Student die restliche Zeit, um am Computer zu spielen. [® Tempus]
    10. Sie ging nach dem Mittagessen in der Mensa ins Selbstlernzentrum, um im Internet zu surfen. [® Tempus]

    X3) Nominalisieren Sie den Temporalsatz der Vorzeitigkeit.
    1. Nachdem der Studienaufenthalt im Ausland abgeschlossen ist, soll außerdem ein Praktikum absolviert werden, das einen eindeutigen Bezug zum gewählten Studienfach aufweist.
    2. Nachdem in Baden-Württemberg Studiengebühren eingeführt worden waren, hat sich die Zahl der Langzeitstudenten verringert, die Zahl der Neuimmatrikulationen jedoch ist konstant geblieben.
    3. Nachdem Sie einen oder mehrere Artikel erarbeitet haben, kontrollieren Sie, ob Sie alles behalten haben.
    4. Nachdem alle Studenten ihre Lösungsblätter abgegeben hatten, verließen sie laut diskutierend den Seminarraum.
    5. Die meisten Studenten in Dresden nutzten, nachdem sie sich ein Fahrrad gekauft hatten, nur noch selten Bus oder S-Bahn.
    6. Nachdem sich die Studentin bei den anderen Bewohnern der WG vorgestellt hatte, durfte sie sofort einziehen.
    7. Als alle Prüfungsaufgaben ausgegeben worden waren, hatten die Studenten 90 Minuten Zeit zur Lösung der Aufgaben.
    8. Bei den Verantwortlichen an Sachsens Hochschulen machte sich Angst breit, als ein Dresdner TU-Student mit einer Klage gegen die Durchführung einer Prüfungsklausur im Multiple-choice-Verfahren Erfolg hatte.
    9. Beginnen Sie mit der Beantwortung der Fragen erst, wenn Sie sie gründlich durchgelesen haben.
    10. Als der Professor, der die Prüfung durchführte, die Studenten begrüßt hatte, teilte er die Prüfungsfragen aus.

    III. Nachzeitigkeit
    X1) Verbinden Sie die Aussagen mithilfe eines Temporalsatzes der Nachzeitigkeit.
    1. Sie können sich innerhalb einer bestimmten Einschreibefrist direkt an der Uni immatrikulieren. Rufen Sie zuvor im Studentensekretariat an und fragen Sie nach den Terminen.
    2. Auch Ausländer können in St. Gallen in der Schweiz studieren, vorher allerdings müssen sie eine Zulassungsprüfung für die Universität bestehen.
    3. Ich habe mich für den Test am Studienkolleg in Zittau angemeldet. Vorher habe ich mit zwei Absolventen des Studienkollegs aus meiner Heimatstadt gesprochen.
    4. Der zukünftige Fachinformatiker arbeitete ein halbes Jahr im Ausland. Davor hatte er gemeinsam mit anderen Studenten ein intensives Englisch-Training absolviert.
    5. Jeder Student hat die Möglichkeit seine tägliche Freizeit sehr individuell zu gestalten. Zuvor sollte er aber seine Selbststudienaufgaben lösen.
    6. Der Student beginnt mit der Lösung der Testaufgaben. Vorher muss er die Aufgabenstellungen sehr gründlich durchdenken.
    7. Man bewirbt sich bei einer lukrativen Firma. Zuvor sollte man testen, ob man in das zukünftige Team passt oder nicht.
    8. In den Seminaren werden Referate gehalten. Diese Referate müssen vorher zu Hause gründlich vorbereitet werden.
    9. Der Absolvent ist auf der Suche nach dem "richtigen" Job für sich. Zuvor sollte er seine Stärken und Schwächen genau analysieren.
    10. Die heutige IT-Spezialistin schloss ihr Diplom in Wirtschaftsinformatik ab. Vorher studierte sie Geowissenschaften, ein naturwissenschaftliches Fach, das ihr Abstraktionsvermögen und logisches Denken geschult hat.

    X2) Verbalisieren Sie die nominale temporale Wortgruppe der Nachzeitigkeit.
    1. Sie hatte vor ihrem Studium in Dresden einen Computerlehrgang in ihrem Heimatort besucht.
    2. Vor ihrer Nutzung sollte man bestimmte Entspannungstechniken am besten in stressfreien Phasen erlernen.
    3. Die Studentin hat ihre Mitbewohner vor ihrem Einzug in die WG nicht gekannt.
    4. Schon vor dem Ablegen ihrer mündlichen Abiturprüfungen bekam sie die Zusage für einen Studienplatz an der privaten Hochschule in Oestrich-Winkel.
    5. Vor der Zeugnisübergabe durch den Dekan des Fachbereichs haben die Studenten des Studienkollegs noch einige Prüfungen zu absolvieren.
    6. Vor der Aufnahme eines Universitätsstudiums sollte man sich sehr genau über die Studienanforderungen informieren.
    7. Vor dem Beginn eines Studiums an einer deutschen Fachhochschule muss ein dreimonatiges Praktikum in einem Unternehmen absolviert werden.
    8. Man sollte den Unterrichtsstoff vor einer systematischen Wiederholung in kleinere Einheiten teilen.
    9. Vor dem vorzeitigen Abbruch des Studiums sollte man sich über berufliche Alternativen informieren.
    10. Die Studentin informierte sich vor der Bewerbung bei der Praktikumsfirma im Internet detailliert über die Geschichte des Unternehmens.

    X3) Nominalisieren Sie den Temporalsatz der Nachzeitigkeit.
    1. Ich halte ein Praktikum für sehr wichtig, da man erst Erfahrungen sammeln sollte, bevor man sich dann für einen Beruf entscheidet.
    2. Bevor eine Prüfung durchgeführt wird, müssen Prüfungsverfahren, -inhalte und -anforderungen exakt bekannt sein.
    3. Ehe eine solche neue Studienordnung durch das Wissenschaftsministerium bestätigt wird, können erfahrungsgemäß zwei bis drei Jahre vergehen.
    4. Was muss passieren, bevor der gesprochene Text in Schriftform auf dem Bildschirm erscheint?
    5. Bevor man an einem Fernsprachkurs teilnimmt, sollte man sich eine Probelektion zuschicken lassen.
    6. Ein Student muss die in der Studienordnung geforderte Anzahl an Scheinen nachweisen, bevor er sich zur Abschlussprüfung anmelden kann.
    7. Bevor der Student seine Spezialisierungsrichtung im Hauptstudium wählte, absolvierte er ein zweites Mal ein Praktikum.
    8. Bevor die zukünftigen Studenten am "Tag der Hochschule" verabschiedet werden, haben sie die Möglichkeit, den Professoren Fragen zu stellen.
    9. Die Studenten bereiteten die Blätter für ihre Mitschrift vor, bevor der Lehrer mit dem Vortrag des Hörtextes begann.
    10. Durchschnittlich 50.000 Euro hat ein deutscher Student im Laufe seines Studiums für seine Lebenshaltung ausgegeben, ehe er seine berufliche Karriere beginnt.

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    Y) Modalität
    Y1) Vermuten Sie. Verwenden Sie Modalverben.
    1. Das Studium erfordert vielleicht einen Umzug in eine fremde Stadt.
    2. Voraussichtlich kommen viele Umstellungen auf die neuen Studenten zu.
    3. Ich werde mir in den Semesterferien wahrscheinlich einen Studentenjob suchen.
    4. Es wird bestimmt schwer, sich an der Universität zurechtzufinden und vollkommen selbstständig zu arbeiten.
    5. Es heißt, dass sich Multimedia zu einem der wichtigsten Präsentations-Bereiche entwickeln wird.
    6. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben wir diesen Mathematiklehrer noch einmal im nächsten Semester.
    7. Möglicherweise wird der Student später einmal ein berühmter und anerkannter Wissenschaftler.
    8. Ich habe gehört, dass das Studium an einer Fachhochschule leichter ist als das an einer Universität.
    9. Es ist ganz sicher, dass die marokkanischen Studenten in ihrem Heimatland über ihr zukünftiges Studium in Deutschland informiert wurden.
    10. Die Studentin gibt vor, zum Prüfungstermin krank gewesen zu sein.

    Y2) Vermuten Sie mithilfe von "werden+Infinitiv" und Modalwörtern.
    1. Es kann sein, dass zu den schriftlichen Prüfungen noch zwei oder drei mündliche Prüfungen dazukommen.
    2. Ich glaube, dass mir die Umstellung von der Schule auf den Hochschulalltag sehr schwer fällt.
    3. Ich vermute, dass die Berufschancen nach einem Wirtschaftsinformatik-Studium, egal ob an einer Universität oder einer FH, sehr gut sind.
    4. Da sich immer mehr Hochschulen für eine konsequente Umstellung auf die neue Studienstruktur entscheiden, dürfte der durchschnittliche Anteil der Bachelor-Studenten bei den Studienanfängern in den nächsten Jahren erheblich steigen.
    5. Ich bin sicher, dass ich in Zukunft Probleme haben werde, mit anderen Studenten in einem Team Studienaufgaben zu lösen.
    6. Er ist davon überzeugt, dass er während seines Studiums viele tolle Feten erleben wird, denn das Feiern gehört zum Studentenleben dazu.
    7. Es ist möglich, dass ich ein Wohnheim als eine preisgünstige Alternative einer eigenen Wohnung vorziehe.
    8. Ich habe gehört, dass in einer Studentenbude kein Platz für eine Waschmaschine ist, also muss ich meine Wäsche zur Reinigung bringen.
    9. Ich studiere nach der FSP nicht sofort, sondern schnupper voraussichtlich erst als Praktikant in einem Unternehmen Praxisluft.
    10. Ich nehme an, dass außer guten fachlichen Kenntnissen auch perfekte Fremdsprachenkenntnisse eine wichtige Voraussetzung für einen Praktikumsplatz in einem ausländischen Unternehmen sind.

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    Z) Indirekte Redewiedergabe
    Z1) Formen Sie die Zitate in indirekte Rede um.
    1. Yvonne Zander (6. Semester Pädagogik):
    "Wenn ich mich auf Klausuren vorbereite, arbeite ich gerne mit visuellen Hilfsmitteln. Tabellen, Schaubilder und Eselsbrücken prägen sich bei mir besser ein. In der Vorbereitung fällt es mir oft schwer, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Das Definieren und Verstehen von Begriffen sind in meinem Studium sehr wichtig."
    2. Sören Riedel (4. Semester Soziologie):
    "Für mich ist das Internet in den letzten Semestern zu einem wichtigen Arbeitsinstrument geworden. Der Vorteil dabei ist, dass man auch Zugriff auf aktuelle Daten hat, und das wird in meinem Fach immer wichtiger. Das Problem beim Arbeiten mit dem Internet ist, dass man nicht allen Quellen trauen kann."
    3. Mario Reis (Student):
    "Mit einer Ausbildung im Ausland kann ich sowohl eine neue Landessprache erlernen, als auch mit verschiedenen Mentalitäten vertraut werden. Außerdem bekomme ich dort eine andere Art von Arbeitsmoral vermittelt, die sich auf meine weitere berufliche Laufbahn positiv auswirkt."
    4. Christian Glenz (Student):
    "Eine Ausbildung im Ausland ist eine gute Möglichkeit, Länder auf eine andere Weise kennen zu lernen. Man bekommt Einblicke in die Arbeitswelt und die Arbeitsweise im Ausland. Auslandserfahrungen zu machen ist auch im Hinblick auf den immer größer werdenden internationalen Wettbewerb wichtig."
    5. Frage: "Was erwarten Sie in der Zukunft von Ihrer Arbeit?"
    Kathrin Pill (Studentin):
    "Mein zukünftiger Beruf soll abwechslungsreich sein und mich herausfordern. Natürlich wünsche ich mir auch nette Kollegen. Außerdem hoffe ich, dass ich im Berufsleben viel dazulernen kann."
    6. Paul Pohlmann, Sozialberater des Studentenwerks Bonn:
    "Die Studenten scheuen den Papierkrieg beim BaföG-Antrag, wenn sie sowieso nur knapp 50 Euro bekommen. Da gehen sie lieber gleich jobben. Sogar Erstsemester wollen ihren Eltern heute nicht mehr auf der Tasche liegen."
    7. Elke Ickenstein, Mitarbeiterin für Unternehmenskommunikation/Personal, Bayer AG, Leverkusen:
    "Hauptsächlich stellt Bayer Hochschulabsolventen ein, die sehr gute Examensergebnisse und eine möglichst kurze Studiendauer vorweisen können. Bewerber, die ihr Studium abgebrochen haben, besitzen deshalb wenig Chancen. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. Sollte jemand bereits nach einem oder zwei Semestern das Studium abgebrochen, sich für eine andere Fachrichtung entschieden und diese zügig absolviert haben, bestehen durchaus Einstiegschancen."
    8. Vanessa Merkel, Studentin:
    "Durch mein Praktikum in der Grundschule habe ich mir einen guten Einblick in die beruflichen Aufgaben eines Grundschullehrers verschaffen können. Dadurch wurde mein Berufswunsch, den ich schon lange verfolge, nochmals bestätigt, da ich nun die Vor- und Nachteile dieses Berufs persönlich einschätzen kann."
    9. Stefan Eicker, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Essen:
    "Die Studenten absolvieren Praktika in Unternehmen, Vorlesungen werden als Projekte mit Praxisbezug durchgeführt und etwa zwei Drittel aller Diplomarbeiten wurden bisher in Unternehmen geschrieben."
    10. Frage: "Wo sehen Sie Entwicklungsmöglichkeiten für die Studentenklubs?"
    Hannelore Webel, Abteilungsleiterin beim Studentenwerk Dresden: "Die Klubs müssen alle mehr oder weniger um ihre Existenz kämpfen. Es gibt viel Konkurrenz durch Kneipen oder Diskotheken. Trotzdem bin ich optimistisch, denn dort, wo sich ein Klub ein eigenes Profil geschaffen und neue Trends aufgriffen hat, und wo die Ausstattung modern und zeitgemäß ist, kommen auch die studentischen Gäste."

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    Lehrmaterial

  • Unterrichtslektionen für das 1. Semester

  • Lösungen der Grammatikaufgaben

    A1) 1. Ein intensives Selbststudium ist für ein erfolgreiches Studium wichtig.
    A1) 2. Man muss die Vorlesungsmitschriften zu Hause gründlich durcharbeiten.
    A1) 3. Die Studenten müssen im Selbststudium verschiedene Nachschlagewerke benutzen.
    A1) 4. Es gibt einige wesentliche Unterschiede zwischen dem Lernen in der Schule und an der Hochschule.
    A1) 5. Ausländer haben in den vergangenen Jahren in Deutschland häufig Maschinenbau studiert.
    A1) 6. Die Studenten werden in den Seminaren verschiedene Probleme des E-Learning diskutieren.
    A1) 7. Er hat sich schon einmal um einen Studienplatz an einer deutschen Hochschule beworben.
    A1) 8. Deutsche Studenten können nach dem/einem Grundstudium in Deutschland ohne Zusatzprüfung in der Schweiz weiterstudieren.
    A1) 9. Man kann in den ersten Wochen des neuen Semesters Einführungsvorlesungen an seiner Universität hören.
    A1) 10. Die Studentin hat im vorigen Jahr für ihre ausgezeichneten Leistungen ein Zusatzstipendium bekommen.

    A2) 1. Der Computer soll künftig selbstständig ganze Sätze produzieren können.
    A2) 2. Die Internationale Messe in Köln wird von Vortrags- und Diskussionsforen für junge Leute begleitet.
    A2) 3. Volkshochschulen bieten seit einigen Jahren Kurse in vielen modernen Fremdsprachen an.
    A2) 4. Man kann eine Bezahlung im Praktikum nicht beanspruchen.
    A2) 5. Die Teilnehmerzahlen am Einstufungstest sind in den letzten Jahren ständig gestiegen.
    A2) 6. Ein erfolgreicher Studienabschluss kann nur mit einem effektiven persönlichen Arbeits- und Lernstil gelingen.
    A2) 7. Der Berufsberater gibt den Abiturienten wertvolle Hinweise für die persönliche Entscheidung zwischen Universität und FH.
    A2) 8. Vor allem der Kontakt zu ihren Kommilitonen hat ihr nach der schwierigen Anfangsphase das Lernen erleichtert.
    A2) 9. Hilfsprogramme oder eine Benutzer-Hotline bieten die erforderlichen Kenntnisse für E-Learning.
    A2) 10. Gute Kenntnisse der lateinischen Sprache können für ein Medizinstudium sehr wichtig sein.

    A3) 1. Der ausländische Student ist nach Zittau gefahren. Dort will er am Einstufungstest für das Studienkolleg teilnehmen.
    A3) 2. Während des Semesters finden sehr viele Lehrveranstaltungen statt und die Studenten müssen sehr oft in der Bibliothek sitzen. In diesen Monaten bleibt für persönliche Hobbys nur wenig Zeit.
    A3) 3. Eine Bekannte hat mir den Beruf Chemikantin empfohlen. Diese Ausbildung habe ich bei der BASF in Ludwigshafen jetzt abgeschlossen.
    A3) 4. In der EU sind die Deutschen die größte Muttersprachlergruppe. Im Ausland lernen insgesamt 16 bis 17 Millionen Menschen die deutsche Sprache.
    A3) 5.
    A3) 6.
    A3) 7.
    A3) 8.
    A3) 9. Das Studium an der TU Dresden macht ihm sehr viel Spaß. Dort lernt er den Umgang mit den modernsten Informationssystemen.
    A3) 10.

    B1) 1. Wer muss noch einen Antrag für das Akademische Auslandsamt ausfüllen?
    B1) 2. Wann hat die Studentin das Anmeldeformular ausgefüllt?
    B1) 3. Wo studiert er zurzeit?
    B1) 4. (Aber) Was war für ihn unmöglich zu bestehen?
    B1) 5. Was kann man sich beim Studium aneignen?
    B1) 6. Wofür brauchst du die Beurteilung des Professors?
    B1) 7. Wie hat er viele Jahre an seiner Dissertation gearbeitet?
    B1) 8. Warum stellte er einen Antrag auf Studienverlängerung um ein Semester?
    B1) 9. Welche Leihfrist möchtest du verlängern, weil du zurzeit im Krankenhaus liegst?
    B1) 10. Woran möchte der Student in den nächsten Semesterferien teilnehmen?
    B1) 11. Welche Absicht hat der ausländische Student?
    B1) 12. Was muss man bisher in Deutschland noch nicht bezahlen?
    B1) 13. Welche Prüfung hat dieser Student bereits erfolgreich abgelegt?
    B1) 14. Wann hatte er auf seine Bewerbung eine Absage erhalten?
    B1) 15. Wie fühltest du dich in den ersten Tagen des Studiums in der großen Stadt?
    B1) 16. Wobei haben sich heute alle Studenten korrekt verhalten?
    B1) 17. Wohin mussten die Studenten zum Praktikum fahren?
    B1) 18. Wie oft hast du den Stoff für die Kontrollarbeit wiederholt?
    B1) 19. Wie lange haben fünf Studenten aus unserer Gruppe im Rechenzentrum gesurft?
    B1) 20. Woher kommen die Studenten unserer Gruppe?

    C1) 1. Setzen Sie die passende Verbformen in die Lücken ein.
    C1) 2. Antworten Sie auf die Frage in einem vollständigen Satz.
    C1) 3. Lassen Sie im folgenden Satz die Modalverben weg.
    C1) 4. Formen Sie die Sätze in die entsprechende Tempusform um.
    C1) 5. Bestimmen Sie die Verbformen nach Person, Numerus, Tempus, Genus und Modus.
    C1) 6. Verwenden Sie keine Einleitungssätze, sondern das Modalverb "mögen" bzw. "wollen".
    C1) 7. Ersetzen Sie die nominale kausale Wortgruppe durch einen Kausalsatz mit der Konjunktion "weil".
    C1) 8. Ordnen Sie den Verben die entsprechenden grammatischen Kategorien in den Klammern zu.
    C1) 9. Bilden Sie Nebensätze mit Modalverben.
    C1) 10. Fügen Sie in die folgenden Sätze Temporalbestimmungen ein, sodass sie ein zukünftige Geschehen bezeichnen.

    D1) 1. Sie will das Studium im nächsten Jahr nicht fortsetzen.
    D1) 2. Im Studium und im Beruf reicht die Umgangssprache nicht aus.
    D1) 3. Das Informatikseminar für die Studenten des ersten Semesters fällt heute nicht aus.
    D1) 4. Er besteht die Prüfung im zweiten Versuch nicht.
    D1) 5. Das Studentenehepaar hatte vor dem Studium nicht geheiratet.
    D1) 6. In der Pause verlassen die Studenten den Hörsaal nicht.
    D1) 7. Die Englischkenntnisse bei deutschen Studenten sind nicht schlecht.
    D1) 8. Die Bewerbungsunterlagen sind an der Hochschule nicht eingegangen.
    D1) 9. In der Bibliothek muss man vor jeder Ausleihe den Studentenausweis nicht vorlegen.
    D1) 10. Einige Studierende protestierten nicht gegen die große Zahl an Hausaufgaben. / Einige Studierende protestierten gegen die große Zahl an Hausaufgaben nicht.

    D2) 1. Ich habe wegen Krankheit keine Vorlesung versäumt.
    D2) 2. Einige Studenten müssen nicht an diesem Examen teilnehmen.
    D2) 3. Die meisten Studenten haben keine Angst vor der mündlichen Mathematikprüfung.
    D2) 4. Der Lehrer führt nicht viele Experimente mit den Studenten durch.
    D2) 5. Nicht alle Professoren sehen nur ihre Wissenschaft.
    D2) 6. Der Student beschäftigt sich nicht heute mit der Prüfungsvorbereitung.
    D2) 7. Nicht ich soll bis zur nächsten Woche ein Versuchsprotokoll schreiben (, sondern ...).
    D2) 8. Wir kommen nicht täglich mit vielen ausländischen Studenten zusammen.
    D2) 9. Der Übergang von der Schule zur Hochschule bringt nicht nur fachliche Herausforderungen mit sich.
    D2) 10. Im zweiten Semester haben wir keinen neuen Lehrer im Fach Deutsch.

    D3) 1. Das Studentenleben ist immer langweilig.
    D3) 2. In seinem Wohnheimzimmer lagen nirgends Vorlesungsmitschriften herum.
    D3) 3. Ich habe heute nichts für meine Hausarbeit im Internet gefunden.
    D3) 4. Im Selbstlernzentrum ist jemand da, der kontrolliert, ob man lernt oder nicht.
    D3) 5. Es ist jetzt noch nicht 23 Uhr, aber ich bin schon müde vom Lernen.
    D3) 6. Der schlechteste Student der Gruppe hat in der Informatik-Klausur nicht einmal eine Drei bekommen.
    D3) 7. Gestern habe ich nirgends mein Portmonee verloren.
    D3) 8. Der marokkanische Student hat weder beim Hörverstehen noch beim Leseverstehen große Probleme.
    D3) 9. Hast du in den fünf Jahren Studium oft ans Aufhören gedacht?
    D3) 10. Ich komme heute schon zur zweiten Unterrichtsstunde ins Kolleg.

    E1) 1. Der Unterricht am Studienkolleg erfordert zu jeder Zeit aufmerksames Mitdenken.
    E1) 2. Am Anfang des letzten Studienjahres besuchte ich meine Kommilitonen häufig, später fehlte mir die Zeit dazu.
    E1) 3. Im nächsten Semester werde ich zum Praktikum in ein englischsprachiges Land fahren.
    E1) 4. Diese Studentin muss regelmäßig auch fächerübergreifende Literatur lesen.
    E1) 5. Im Selbstlernzentrum stehen seit einiger Zeit auch einige Computer mit Internetzugang.
    E1) 6. Im ersten Semester dachte er noch nicht daran, dass er später in einer Führungsposition in einem bekannten Unternehmen arbeiten wird.
    E1) 7. Bei allen Fragen, die das Auslandsstudium betreffen, hilft das AAA.
    E1) 8. Im kommenden Jahr werden sich die Prüfungsbestimmungen für die Zwischenprüfung verändern.
    E1) 9. Die Absolventen denken gern an die Abende zurück, die sie während ihrer Studentenzeit im Studentenclub "D-Keller" verbrachten.
    E1) 10. Irgendwann werden die ausländischen Absolventen als Manager oder in anderen Führungspositionen in einem Unternehmen ihres Heimatlandes tätig sein.

    E2) 1. Ich habe zu Beginn des Studiums niemanden gekannt und habe mich manchmal einsam gefühlt. An der Hochschule habe ich einige Wochen gebraucht, um mich zurechtzufinden. Das war nicht immer einfach.
    E2) 2. Bei den Einführungsveranstaltungen an der Universität hat sie Kontakt zu Kommilitonen geknüpft. Dann hat sie sich einem Arbeitskreis angeschlossen, den die Fachschaft organisiert hat, und sie hat auch in einer Studenteninitiative mitgearbeitet.
    E2) 3. Ich habe schon einige Wochen vor Studienbeginn mit der Wohnungssuche begonnen, habe mir morgens die Zeitung besorgt und etwa ein Dutzend Adressen abgeklappert.
    E2) 4. Organisatoren aus Politik und Wirtschaft haben die Initiative "Wege ins Studium" gegründet, um für ein Studium zu werben, weil die Zahl der Studierenden seit Mitte der 90er-Jahre kontinuierlich abgenommen hat.
    E2) 5. 29 Prozent der Studienabbrecher haben ihre Ausbildung vorzeitig beendet, weil sie nicht die richtige Einstellung zu ihrem Studium gefunden haben. 9 Prozent haben abgebrochen, weil ihnen das Studium zu lange gedauert hat oder sie sich auch mit einem Examen schlechte Berufschancen ausgerechnet haben.
    E2) 6. Die Frist für die Bewerbung um einen Studienplatz in einem NC-Fach ist schon vor einem Monat abgelaufen. Anträge, die nachträglich eingegangen sind, sind für die Vergabe von Studienplätzen nicht mehr berücksichtigt worden.
    E2) 7. Rund 120.000 Abiturienten haben sich zum Wintersemester für ein Studium in den NC-Fächern beworben. Damit hat die Zahl der Anträge erneut weit über der Zahl der verfügbaren Plätze gelegen. Besonders begehrt waren die Fächer Medizin, BWL und Psychologie.
    E2) 8. Rund 70.000 von 1,8 Mio. Studenten haben 1999 die deutschen Hochschulen ohne Abschluss verlassen. Gut die Hälfte von ihnen hat sich für ein neues Berufsziel oder den beruflichen Quereinstieg in andere Berufszweige entschieden. Das hat v.a. Mediziner und Pädagogen betroffen.
    E2) 9. In den Semesterferien habe ich bei der Firma Siemens in München gearbeitet. Dort habe ich 2.500 Euro verdient. Dieses Geld hat für Miete und Lehrbücher im Wintersemester gereicht. Andere Studenten haben es einfacher, sie bekommen viel Geld von ihren Eltern.
    E2) 10. In der gestrigen Deutschstunde hat uns der Lehrer zuerst die Aufgabenstellungen vorgelesen. Dann hat er uns einige Minuten Zeit gegeben, die Schlüsselwörter zu erkennen. Anschließend hat der Lehrer den Hörtext in einem relativ schnellen Tempo vorgetragen. Während des Vortrags hat er die wichtigsten Aussagen so deutlich betont, dass eigentlich jeder Student die Aufgaben lösen konnte. Zum Abschluss haben wir alle Fragen beantwortet und einige Studenten haben ihre Lösungen dem Lehrer zur Korrektur abgegeben.

    E3) 1. Ich habe mein Praktikum bei einem Vermögensberater gemacht. Es hat mir zahlreiche interessante Einblicke gewährt, u.a. wie man sein Geld Gewinn bringend anlegt und sich für sein Alter eine Privatrente sichert. Mein Praktikum fand ich für mich sehr sinnvoll und ich würde es deshalb auch allen anderen weiterempfehlen.
    E3) 2. Ich werde ein Praktikum in der Praxis meines Vaters absolvieren. So kann ich mir einen besseren Einblick in die Tätigkeit eines Arztes verschaffen. Deshalb halte ich ein Praktikum für sehr wichtig. Ich werde erste Erfahrungen sammeln und erst dann werde ich mich für einen Beruf entscheiden.
    E3) 3. Vor meiner Diplomprüfung musste ich ein Berufspraktikum machen. Dieses Berufspraktikum hatte ich bei einer Großbank absolviert. Ich hatte sehr viel über verschiedene Anlageformen gelernt und hatte mir einen guten Überblick über das Bankwesen verschafft.
    E3) 4. Das Studentenleben ist einerseits ziemlich locker. Coole Partys und Feten und viele interessante Veranstaltungen an der Uni sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Auf der anderen Seite ist es aber ziemlich hart, den gesamten Stoff eines Faches für die Klausuren zu lernen. Vor den Prüfungen ist totaler Stress angesagt.
    E3) 5. Es wird dann niemand mehr da sein, der kontrolliert/kontrollieren wird, ob man lernt oder nicht. Die Studenten werden auf sich selbst angewiesen und für sich selbst verantwortlich sein. Trotzdem ist die Studentenzeit einer der aufregendsten und lustigsten Abschnitte im Leben. [= generelles Präsens]
    E3) 6. Unter Studentenleben habe ich mir ein selbstbestimmtes Leben mit viel Stress vorgestellt. Ich habe gedacht, ich kann mir meinen Tagesablauf weitgehend selbst einteilen und die Vorlesungen besuchen, die mich interessieren.
    E3) 7. Umweltschutz hat mich persönlich eigentlich ziemlich wenig interessiert. Ich habe mich hier nicht engagiert, habe aber dennoch viel von den Umweltaktivisten gehalten, die viel Zeit und Mühe in die Sache investieren/investiert haben.
    E3) 8. Jan wollte [= Modalverb] Ingenieur werden und hat ein auf drei Monate angelegtes Praktikum in einem Montagebetrieb eines Autozulieferers absolviert. Die ihm zugeteilte Arbeit hat ihm jedoch überhaupt nicht zugesagt. Er hat mit dem Praktikantenbetreuer gesprochen und ihn um eine Verkürzung seiner Praktikumszeit gebeten. Der Betreuer hat zugestimmt.
    E3) 9. Die Lebenshaltung in der Kleinstadt war billig. Die Wohnheime boten Appartements ab 120 Euro, und auf dem freien Wohnungsmarkt fand man spätestens bei 190 Euro eine Wohnung. Das Auto sparte man sich durch die kurzen Wege, und wer doch etwas weiter fahren musste, benutzte das Semesterticket, das im Semesterbeitrag von 64,30 Euro enthalten ist/war.
    E3) 10. Der Student der Zukunft wird sich den Hörsaal mit einem Mausklick auf seinen Computerbildschirm holen, (wird) per Videokonferenz an Seminaren teilnehmen, (wird) Lehrbücher auf die eigene Festplatte laden und (er) wird online mit seinem Professor verbunden sein.

    F1) 1. Ein Teil ihrer Aus- und Weiterbildung wurde von vielen Europäern im Ausland absolviert.
    F1) 2. Jobs und Praktika werden durch die / von der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn weltweit vermittelt.
    F1) 3. In den Bibliotheken können Daten und Hintergründe für Hausarbeiten durch die / von den Studenten recherchiert werden.
    F1) 4. Alle Angelegenheiten, die mit dem Aufenthalt in Deutschland zusammenhängen, werden durch die / von der Ausländerbehörde bearbeitet.
    F1) 5. Ausländische Studenten werden ab nächstem Semester von deutschen Studenten bei der Vertiefung ihrer Deutschkenntnisse unterstützt (werden).
    F1) 6. Nach der letzten Wahl wurden durch den Fachschaftsrat mehrere Mitglieder in den Fachbereichsrat entsandt.
    F1) 7. Im Sprachkurs im vergangenen Sommer sind die Wörter und Sätze von einem Muttersprachler in korrekter Betonung und Intonation vorgesprochen worden.
    F1) 8. Seit Januar 1913 werden durch die Deutsche Bücherei in Leipzig alle deutschsprachigen Publikationen gesammelt und inventarisiert.
    F1) 9. Der schwierige Hörtext wurde vom Lehrer langsam und sehr deutlich vorgelesen.
    F1) 10. Die ausländischen Studenten sind in den vergangenen Jahren in den naturwissenschaftlichen Fachrichtungen beispielhaft gefördert worden.

    F2) 1. Ein solches Studium wird auch vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, dem DAAD, nicht gefördert.
    F2) 2. Stipendien in Höhe von 300 Euro werden vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) für Praktika in französischen Firmen vergeben.
    F2) 3. Von Studenteninitiativen werden Messen, Vorträge und Seminare mit Experten aus der Wirtschaft organisiert und Exkursionen zu bestimmten Firmen der Branche veranstaltet.
    F2) 4. Nebenjobs, beispielsweise im Internet, werden von privaten Jobagenturen häufig gebührenfrei vermittelt.
    F2) 5. Die Finanzierung der Kosten eines Studienaufenthalts in Deutschland ist von vielen Eltern in den vergangenen Jahren verweigert worden.
    F2) 6. Von Kunst-, Musik- und Sporthochschulen werden die Studenten traditionell mithilfe von Eignungsprüfungen ausgewählt.
    F2) 7. Ein Computer wird von 93 Prozent aller Jugendlichen mindestens einmal je Monat in ihrer Freizeit genutzt.
    F2) 8. Spezielle Studiengänge und Fortbildungen für die verschiedensten Wirtschaftsbereiche werden inzwischen von zahlreichen Einrichtungen angeboten.
    F2) 9. Das Erasmus-Programm, das die EU ins Leben gerufen hat, wird in Deutschland vom / durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisiert.
    F2) 10. Auf keinen Fall können durch Hochschul-Rankings die Qualität der Hochschullehre objektiv gemessen oder verlässliche Prognosen zum Studienverlauf bzw. zum späteren beruflichen Erfolg abgegeben werden.

    F3) 1. Private Sponsoren stifteten in der EU etwa jeden siebten PC, in Deutschland und Österreich sogar fast jeden dritten.
    F3) 2. Die Familie des Studenten trägt 75 Prozent der finanziellen Belastung während des Studiums.
    F3) 3. Die Europäische Union (EU) unterstützt den Aufenthalt eines deutschen Studenten im Gastland mit Teilstipendien.
    F3) 4. Das Erasmus-Programm wird die Hochschul-Zusammenarbeit in Europa auch in der Zukunft noch weiter intensivieren.
    F3) 5. Bisher haben Stiftungen, Verbände und Unternehmen immer Abschlussarbeiten von Studenten gefördert.
    F3) 6. Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) gibt jährlich eine Broschüre "Jobben im Ausland" heraus, die bei den Arbeitsämtern erhältlich ist.
    F3) 7. Die gewünschte Hochschule wählt bei einem örtlichen NC die Bewerber nach ähnlichen Regeln wie bei der ZVS aus.
    F3) 8. In Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt bot man den Studenten der Universität Bonn sprachpraktische Intensivkurse an.
    F3) 9. Die Studenten aller Fachbereiche mussten im Verlaufe des Studiums eine Vielzahl von Leistungsnachweisen erbringen.
    F3) 10. Das Prüfungsamt der Hochschule berät den Studenten bei der Suche nach einem Praktikumsplatz, während des Praktikums dann unterstützt ihn ein Professor.

    G1) 1. Das Studium wird über das Erasmus-Programm finanziell unterstützt. / Das Studium kann ... finanziell unterstützt werden.
    G1) 2. Die studentische Wohnsituation hat sich in den vergangenen zwölf Monaten dramatisch verschlechtert.
    G1) 3. Ausländische Studierende werden durch die Unterbringung im Wohnhheim schnell in den Studienalltag integriert. / Ausländische Studierende können durch die ...
    G1) 4. Gebühren werden mithilfe des Chips des Studentenausweises bargeldlos bezahlt. / oder: können bezahlt werden
    G1) 5. Die Studenten gestalten den privaten Studentenalltag selbstständig. / oder: Passiv
    G1) 6. Ich habe mich innerhalb des Praxissemesters intensiv um einen Praktikumsplatz im Ausland bemüht.
    G1) 7. Die örtlichen Studentenwerke haben sich freiwillig zu einem Dachverband in Deutschland zusammengeschlossen.
    G1) 8. Die Einstellung der Studenten zum Inhalt des Studienfaches hat sich grundlegend verändert.
    G1) 9. Es gibt verschiedene Schwierigkeiten bei der effektiven Organisation des Studienalltags. / Es gibt verschiedene Schwierigkeiten, den Studienalltag effektiv zu organisieren.
    G1) 10. Die Informationssuche im Internet ist kostenlos. / Man kann die Informationen im Internet kostenlos suchen.

    G2) 1. seine rechtzeitige Einschreibung für die Teilnahme am Hochschulsport
    G2) 2. die Entspannung nach einem anstrengenden Hochschultag bei sportlicher Betätigung
    G2) 3. die kurzen Wege zwischen den einzelnen Lehrgebäuden und den Wohnheimen
    G2) 4. die Unterteilung des Studienjahres an deutschen Hochschulen in zwei Semester
    G2) 5. die Verbesserung der Studienmöglichkeiten im Studiengang und der Aufbau von Kontakten zu anderen Hochschulen durch den Dekan des Fachbereichs
    G2) 6. ihre Bestellung von drei kostenlosen politischen Nachschlagewerken bei der Landeszentrale für politische Bildung
    G2) 7. die Koordination/Koordinierung der gesetzlich gesicherten Mitbestimmung der Studenten an der Hochschule durch den Fachschaftsrat
    G2) 8. die Zuständigkeit des Ausländerbeauftragten für die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der ausländischen Studenten
    G2) 9. die Gründung eines dualen Studiengangs für die Kombination einer Berufsausbildung mit einem Hochschuldiplom durch den Dekan des Fachbereichs Maschinenbau
    G2) 10. die sinnvolle Nutzung der Freizeit zwischen zwei Vorlesungen im Selbstlernzentrum durch die meisten Studenten

    H1) 1. Die Aufgabe in der Mathematik-Abschlussprüfung bestand darin, vier leichte Gleichungen zu lösen.
    H1) 2. Der Lehrer hat darüber gesprochen, dass das Passiv in naturwissenschaftlichen Fachtexten häufig verwendet wird.
    H1) 3. Das Wortschatzarbeitsheft leitet die Lerner dazu an, (sich) regelmäßig einen eigenen Wortschatz zu bestimmten Themen zu erstellen.
    H1) 4. Manche Studenten der Wirtschaftswissenschaften träumen davon, Karriere als Manager zu machen.
    H1) 5. Ein erfolgreiches Studium hängt in erster Linie davon ab, dass die Studenten ihre Zeit effektiv planen.
    H1) 6. Die Eltern beteiligen sich bei neun von zehn Studierenden daran, die Ausbildung zu finanzieren.
    H1) 7. Es ist Ihnen freigestellt, diese Übungen zu bearbeiten.
    H1) 8. Die Entwicklung in Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeitswelt erfordert auch in Zukunft, dass sich die Berufstätigen ständig weiterbilden.
    H1) 9. Viele Bürgerrechtsgruppen kämpfen dagegen, dass die Frauen in vielen Regionen der Erde diskriminiert werden.
    H1) 10. Die Studenten des Fachbereichs fordern, dass das bis jetzt geschlossene Selbstlernzentrum in den nächsten Wochen geöffnet wird.

    H2) 1. Die Arbeit im Selbstlernzentrum wird ihn zur schnellen Verbesserung seiner Leistungen befähigen.
    H2) 2. Der Auftrag von Fachhochschulen besteht in der Ausbildung von Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern.
    H2) 3. Wer für sein Studium 1.000 Euro und mehr pro Monat bezahlt, hat natürlich Interesse an einem möglichst schnellen Abschluss seines Studiums.
    H2) 4. Prüfungen verlangen die Bewertung einer Leistung von einer Autorität, z.B. dem Lehrer.
    H2) 5. Lediglich jeder fünfte Professor bestätigt die Bemühungen der Studenten um zusätzliche Erfahrungen durch Auslandssemester oder Praktika.
    H2) 6. Von den zukünftigen Wissenschaftlern wird eine selbstständige und verantwortungsbewusste Arbeit erwartet.
    H2) 7. Sein Doktorvater hat ihn nach Abschluss des Promotionsverfahrens zur Veröffentlichung seiner Dissertation bei einem Verlag ermutigt.
    H2) 8. Im Gegensatz zu den Lehrern in der Schule gehen die Professoren im Studium von einer ausreichenden Motivation der Studenten aus.
    H2) 9. Der norwegische Forscher Börge Ousland hat 1997 als erster Mensch allein und ohne Hilfsmittel die Durchquerung der Antarktis geschafft.
    H2) 10. Notwendig ist vor allem die Förderung eines aktiveren Informationsverhaltens der zukünftigen Studenten.

    H3) 1. Die Studenten an einer Uni müssen selbst entscheiden, ob sie in diesem Semester an der Prüfung teilnehmen.
    H3) 2. Man muss sich zu Semesterbeginn darüber informieren, wann man sich für die Teilnahme am Hochschulsport einschreiben muss.
    H3) 3. Ich habe die Sportlehrerin gefragt, ob ich beim Hochschulsport auch gegen Unfälle versichert bin.
    H3) 4. Ich wollte von älteren Kommilitonen wissen, wie viele Studentenclubs es in Zittau und Görlitz gibt.
    H3) 5. Ich habe mich mit meiner Freundin darüber gestritten, ob wir heute in den D-Keller oder besser ins Multikulturelle Zentrum gehen.
    H3) 6. Man kann sich in der Studentenverwaltung danach erkundigen, wie hoch der Semesterbeitrag an der Hochschule Zittau/Görlitz ist.
    H3) 7. Ich habe in der Studentenverwaltung danach gefragt, in welchem Raum die Einführungsvorlesung stattfindet.
    H3) 8. Die Studenten fragen den Lehrer immer wieder danach, welche Ergebnisse sie in der Klausur erreicht haben.
    H3) 9. Er hat sich danach erkundigt, welche zusätzlichen Übungsmöglichkeiten es im Selbstlernzentrum gibt.
    H3) 10. Die Studenten fragen ihre Lehrerin, ob es Regeln für das Umformen von Nebensätzen in präpositionale Wortgruppen gibt.
    H3) 11. Nach der Klausur fragt ein Student, bei welchem Beispiel er null Punkte bekommen hat/habe.
    H3) 12. Die chinesische Studentin möchte wissen, was sie tun kann/könne, um ihre hohe Fehlerzahl beim Schreiben zu reduzieren.

    1. Reines Radium herzustellen, gelang Marie und Pierre Curie erst 1910. / Es gelang Pierre und Marie Curie erst 1910, reines Radium herzustellen.
    2. Welche Bedeutung Konrad Zuses Erfindungen hatten, wurde erst in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts deutlich. / Es wurde erst in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts deutlich, welche Bedeutung Konrad Zuses Erfindungen hatten.
    3. Wer ein Semester an einer ausländischen Hochschule studiert, verbessert nicht nur seine Sprachkenntnisse.
    4. Lochkarten zur Lösung einer mathematischen Aufgabe mithilfe eines Computers zu erstellen, war vor 30 Jahren äußerst kompliziert. / Es war vor 30 Jahren äußerst kompliziert, Lochkarten zur Lösung einer mathematischen Aufgabe mithilfe eines Computers zu erstellen.
    5. Dass dieser Text für die Erklärung des Passivs nicht geeignet ist, zeigte sich schnell. / Es zeigte sich schnell, dass dieser Text für die Erklärung des Passivs nicht geeignet ist.
    6. Wer sich für Literatur interessiert, muss sich natürlich intensiv mit der deutschen Sprache beschäftigen.
    7. Dass sich die Kontrahenten im Streitgespräch einigen/einigen würden, zeichnete sich schnell ab. / Es zeichnete sich schnell ab, dass sich die Kontrahenten im Streitgespräch einigen/einigen würden. / Es zeichnete sich schnell ab, dass es zu einer Einigung der Kontrahenten im Streitgespräch kommen würde.
    8. Mit Deutschen zu kommunizieren, ist während eines Studiums in Deutschland äußerst wichtig. / Während eines Studiums in Deutschland ist es äußerst wichtig, mit Deutschen zu kommunizieren.
    9. Wer Deutsch als Muttersprache spricht, kann sich im Alltag mit einem Niederländer verständigen.
    10. Die Regeln der indirekten Rede zu erklären, sollte sich als schwierig erweisen. / Es sollte sich als schwierig erweisen, die Regeln der indirekten Rede zu erklären.

    I1) 1. Weil Latein vor 400 Jahren die Sprache der Wissenschaften war, erschien eine Studienordnung für Studenten in lateinischer Sprache.
    I1) 2. Für die Studenten bedeutet das hochschulinterne Auswahlverfahren zusätzlichen Stress, weil sie nach dem Abitur noch eine wichtige Prüfung schaffen müssen.
    I1) 3. Weil man sich durch ein Praktikum einen ersten Einblick in die spätere berufliche Tätigkeit verschaffen kann, halten viele Studenten ein Praktikum für sehr wichtig.
    I1) 4. Auch weil sich das positive Image der Stadt Dresden im ganzen Bundesgebiet herumgesprochen hat, ist die TU Dresden mit fast 27.000 Studenten die größte Universität in Ostdeutschland.
    I1) 5. "Weil wir an der FH in kleinen Gruppen von maximal 35 Studenten arbeiten, entsteht viel schneller ein persönlicher Kontakt zwischen den Studenten und den Professoren."
    I1) 6. Da die Anzahl der Studiengänge immer weiter zunimmt und sie sich zunehmend von Hochschule zu Hochschule unterscheiden, wird die Entscheidung für einen bestimmten Studiengang für Studienbewerber immer schwieriger.
    I1) 7. Weil es weder Erfahrungen von Kommilitonen aus höheren Semestern noch Klausuren zum Üben gibt, ist das Studium der Biotechnologie schwierig.
    I1) 8. Weil es in vielen Fächern an der Universität keine studienbegleitenden Leistungskontrollen gibt, müssen die Studenten oft erst in der Zwischenprüfung, also nach vier Semestern, ihren Leistungsstand nachweisen.
    I1) 9. Bei der Firma Macromedia in München werden Computer und verschiedene Studios intensiv genutzt, weil der Anteil der praktischen Arbeit im zweisemestrigen Grundstudium sehr hoch ist.
    I1) 10. Es ist für das Publikum leichter, diesem Vortrag zu folgen, weil ein Handout das Thema des Vortrags stichpunktartig zusammenfasst.

    I2) 1. Weil sie sich schlecht auf das Thema vorbereitet hatten, blieb die Diskussion der Kursteilnehmer oberflächlich.
    I2) 2. Da er in der Prüfungsperiode permanent angespannt war, vergaß der Student manchmal sogar das Essen.
    I2) 3. Weil alle Lebensbereiche zunehmend internationalisiert werden, werden Sprachkenntnisse in Studium und Beruf immer wichtiger.
    I2) 4. Interessant ist das Bachelor-/Master-Modell vor allem für diejenigen Studierenden, die eine internationale Karriere anstreben, weil ein Hochschulwechsel innerhalb Europas nach dem Bachelor erleichtert wird.
    I2) 5. Weil die Testergebnisse gut waren, konnten viele Studienbewerber einen Studienplatz am Studienkolleg erhalten.
    I2) 6. Weil sich die Studenten des 5. Semesters stark engagiert hatten, war das Sportfest in diesem Jahr ein voller Erfolg.
    I2) 7. Nach einem Höchststand von rund 50.000 Absolventen 1996 nahm die Zahl der diplomierten Ingenieure von Jahr zu Jahr ab, weil die Studentenzahlen stark zurückgingen.
    I2) 8. Studenten an Fachhochschulen sind gegenüber Universitätsstudenten im Vorteil, weil die Betreuungsrelationen besser und die Curricula straffer organisiert sind.
    I2) 9. Da ich mich mit diesem komplizierten Thema intensiv beschäftigt habe, habe ich gelernt, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
    I2) 10. Weil die Lehrpläne unübersichtlich sind und die Auswahl an Spezialisierungsmöglichkeiten groß ist, ist die Abbrecherquote im Fachbereich Sozialwesen am höchsten.

    I3) 1. Wegen des Anstiegs der Nachfrage nach kombinierten Ausbildungs- und Studienplätzen schaffen Unternehmen und Hochschulen gemeinsam neue Angebote.
    I3) 2. Wegen der Entscheidung der meisten Studienabbrecher für einen neuen Studiengang bleiben sie oft der Hochschule erhalten.
    I3) 3. Seit einigen Jahren kommen Betrugsversuche wegen des immer höheren Schwierigkeitsgrades in den Prüfungen deutschlandweit häufiger vor.
    I3) 4. Der Fachbereich Maschinenwesen hat sich für diese Studienbewerberin aufgrund ihres Interesses für den theoretischen Hintergrund der Technik entschieden.
    I3) 5. Wegen der Aufeinanderfolge fachtheoretischer und praktischer Studienphasen während der Ausbildungszeit sammeln die jungen Menschen während ihres Studiums bereits Berufserfahrungen.
    I3) 6. Das bedeutet für die Studierenden in der Regel, dass diese Studiengänge wegen ihrer besseren Strukturiertheit/Strukturierung/(Struktur) und der klaren Definition der Anforderungen und der Zeitplanung leichter studiert werden können.
    I3) 7. Wegen der Begrenzung/Begrenztheit eines Stipendiums im Graduiertenkolleg auf zwei, höchstens drei Jahre ist der Zeitdruck viel größer als zum Beispiel bei einer Assistentenstelle an einer Universität.
    I3) 8. Wegen der Kürzung der Zuschüsse durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst musste der Beitrag für das Studentenwerk im Sommersemester um vier Euro erhöht werden.
    I3) 9. Wegen der Ablenkung durch viele andere Aktivitäten oder Nebenjobs konzentrieren sich die Studenten zu wenig auf das Studium.
    I3) 10. Wegen der nicht höheren Durchfallquote bei Studenten mit Freiversuch als bei den länger studierenden Kommilitonen wurde die durchschnittliche Studienzeit verkürzt.

    J1) 1. Man sollte die Lehrveranstaltungen so effektiv planen, dass genug Zeit für Unterhaltung und Erholung bleibt.
    J1) 2. Ich bin so flexibel einsetzbar, dass es nach dem Studium der Biotechnologie gute berufliche Möglichkeiten für mich gibt.
    J1) 3. Im Sprachlernprogramm werden auf CD-ROM verschiedene Lernmethoden angeboten, sodass die Studentin nicht nur stur auswendig lernen muss.
    J1) 4. Der Student sprach während seines Vortrags so leise, dass man ihn schon in der zweiten Sitzreihe nicht mehr verstehen konnte.
    J1) 5. Die Studentin gab die Klausur ab, ohne die Orthographie noch einmal zu kontrollieren.
    J1) 6. Die Studienabbrecherquote ist mit etwa 35 Prozent überdurchschnittlich hoch, sodass steigende Studentenzahlen nicht automatisch auch eine höhere Absolventenquote zur Folge haben.
    J1) 7. Ich möchte ein Studium mit stärkerem Praxisbezug absolvieren, sodass für mich eine Berufsakademie oder eine Fachhochschule in Frage kommt.
    J1) 8. Ich interessiere mich sehr für Computer und neue Technologien, sodass ich in der Zukunft vorhabe, an einer Fachhochschule Informatik zu studieren.
    J1) 9. Das zweite Auslandssemester führt im Rahmen eines Praktikums auch in ein Unternehmen im Ausland, sodass der Auslandsaufenthalt zu einer wichtigen Erfahrung für die zukünftige Tätigkeit in einem fremden Land wird.
    J1) 10. Europa rückt immer enger zusammen, sodass Sprachkenntnisse immer wichtiger werden.

    J2) 1. Latein und Griechisch sind fester Bestandteil der Ausbildung, sodass gute Englischkenntnisse in einigen Studienrichtungen bei weitem nicht ausreichen.
    J2) 2. Briefe sind viel zu lange unterwegs, sodass ich meinem Freund immer E-Mails schicke.
    J2) 3. Weil ich die Scheine in diesen Fächern schon an meiner früheren Hochschule gemacht habe, wurde mir hier das Grundstudium voll anerkannt.
    J2) 4. Weil sich Talente für Musik oder Sport nicht unbedingt in der Abiturnote widerspiegeln, müssen Studienbewerber für solche Fächer einen Eignungstest absolvieren.
    J2) 5. Weil im Fachbereich Architektur an der FH München die Professoren selbst die Übungen leiten, haben die Studenten ein gutes Verhältnis zu ihnen.
    J2) 6. Die Studentin wollte sich nicht zu früh auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisieren, sodass sie, wie viele ihrer Kommilitonen auch, das Fach "Allgemeiner Maschinenbau" gewählt hat.
    J2) 7. Der Student hatte sich so systematisch auf seinen Kurzvortrag vorbereitet, dass er jetzt in der Lage war, frei über das Thema zu sprechen.
    J2) 8. Weil die chinesischen Studenten große phonetische Probleme haben, die deutschen Wörter verständlich auszusprechen, muss der Lehrer immer wieder nachfragen.
    J2) 9. Die Veranstaltung für Erstsemester war belegt, sodass sie der Student erst im dritten Semester besuchen konnte.
    J2) 10. Weil nicht alle Eltern die Möglichkeit haben, ihren Kindern ein Studium zu finanzieren, müssen sich viele Studenten einen Ferienjob suchen.

    K1) 1. Obwohl in den studentischen Unternehmensberatungen Wirtschaftswissenschaftler in der Überzahl sind, sind auch Ingenieure, Psychologen oder Soziologen in den Teams vertreten.
    K1) 2. Obwohl die Professoren an Fachhochschulen nur selten über eine pädagogische Ausbildung verfügen, ist die Qualität ihrer Vorlesungen meistens hoch.
    K1) 3. Obwohl eine Promotion inzwischen auch nach einem FH-Studium begonnen werden kann, sind eine Voraussetzung hierfür allerdings sehr gute Studienleistungen und die Betreuung durch einen Universitätsprofessor.
    K1) 4. Obwohl ein PC einen Lehrer nicht ersetzen kann, kann er sehr wohl das schematische Lernen unterstützen.
    K1) 5. Obwohl an staatlichen Hochschulen in Deutschland in der Regel noch keine Studiengebühren erhoben werden, ist ein Hochschulstudium mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.
    K1) 6. Obwohl der Bachelor mit einer Studiendauer von sechs bis sieben Semestern in über 80 Prozent aller Länder erworben werden kann, hängt seine Akzeptanz bei deutschen Arbeitgebern zu oft noch von der Unternehmensgröße und der Branche ab.
    K1) 7. Obwohl das Arbeiten mit Selbstlernrogrammen eine sehr große Selbstdisziplin erfordert, können diese Programme sehr hilfreich sein, wenn die Arbeit mit einem Lehrer nicht möglich ist.
    K1) 8. Obwohl Studierenden an Universitäten der Lehrstoff in Vorlesungen, Seminaren und Übungen vermittelt wird, müssen sie sich den größten Teil des Wissens im Selbststudium erarbeiten.
    K1) 9. Obwohl ich mir beim Studium eine eigene Wohnung suchen muss und bald auf mich selbst gestellt sein werde, freue ich mich darauf, die Verantwortung für mein Leben selbst zu übernehmen und auf eigenen Füßen zu stehen.
    K1) 10. Obwohl E-Learning in Kombination mit Präsenzveranstaltungen eine erfolgreiche und zukunftsweisende Lernform ist, bleiben traditionelle Lernformen, wie zum Beispiel Vorlesung, Seminar und Übung, weiter bestehen.

    K2) 1. Obwohl sofort Maßnahmen eingeleitet werden, ist es nicht möglich, diese Gefahr generell zu beseitigen.
    K2) 2. Die Mehrzahl der Frauen, die aus familiären Gründen ihr Studium abbrechen, sieht sich später nicht mehr in der Lage, wieder ins Studium zurückzukehren, obwohl sie meist gute Studienleistungen zeigen/haben.
    K2) 3. Obwohl Englisch in Diplomatie, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik eine überragende Bedeutung hat, verändert sich auch diese Weltsprache ständig.
    K2) 4. Obwohl sie in den 80er-Jahren erheblich expandierte, ist die Universität St. Gallen auch heute noch eine der kleinsten Hochschulen Europas.
    K2) 5. In manchen Studienfächern ist die durchschnittliche Fachstudiendauer gestiegen, obwohl Freiversuche eingeführt wurden.
    K2) 6. Obwohl regelmäßige Kontrollen und verschiedene Vorsichtsmaßnahmen durchgeführt werden, kommt es beim Brandschutz immer wieder zu Problemen.
    K2) 7. Nur 19 Prozent der Studenten wollen künftig auf das Mensa-Essen verzichten, obwohl die Erhöhung der Essenspreise durch das Studentenwerk Dresden massiv kritisiert wurde.
    K2) 8. Obwohl Differenzen zwischen Universitäten und Fachhochschulen bestehen, stehen gemeinsame Konzepte für die Ausbildung der Studierenden im Vordergrund.
    K2) 9. Die Studierenden müssen sich den größten Teil des Wissens im Selbststudium erarbeiten, obwohl der Lehrstoff in Vorlesungen, Seminaren und Übungen vermittelt wird.
    K2) 10. Obwohl essen und trinken im Labor streng verboten ist, bringen immer wieder Studenten Getränke in das Labor mit.

    K3) 1. Trotz ihrer guten Zensuren gab die Studentin im dritten Semester ihr Studium auf.
    K3) 2. Trotz der Strukturierung eines Fachhochschulstudiums durch einen festen Stundenplan lässt es der Studiengang zu, individuell unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen.
    K3) 3. Trotz der Ablegung eines zusätzlichen Aufnahmetests muss sich eine Vielzahl von Studenten für die Zulassung zu einem Masterprogramm an britischen Hochschulen noch einmal neu bewerben.
    K3) 4. Trotz eines Angebots eines zweiwöchigen Mathematik-Vorkurses an der FH garantiert die Teilnahme keinesfalls den Erfolg in der ersten Mathematikprüfung.
    K3) 5. Trotz der strengeren Regelung des Studienverlaufs an der FH als an der Universität ist das für mich doch ein gutes Argument für eine Entscheidung für ein Studium an einer Fachhochschule.
    K3) 6. Die Berufsaussichten für Studenten ingenieurwissenschaftlicher Fächer haben sich in den letzten Jahren trotz erheblicher Unterschiede zwischen den einzelnen Fachgebieten wieder etwas verbessert.
    K3) 7. Trotz der positiven Aufnahme des Freiversuchs durch Professoren und Studenten gibt es auch eine Reihe von kritischen Stimmen.
    K3) 8. Trotz nicht anfallender Gebühren beim Studienabschluss ist die Finanzierung des Studiums besonders für ausländische Studenten nicht leicht.
    K3) 9. Trotz fehlender empirischer Studien über die Einkommen von Akademikern und anderen Fachkräften sind sie doch in der Regel ohne Probleme in der Lage, das BAföG innerhalb weniger Jahre zurückzuzahlen.
    K3) 10. Trotz deutlich längerer Studiendauer im Studiengang Pädagogik an der TU Chemnitz als an den Universitäten in Dresden und Leipzig stieg dort die Zahl der Studienanfänger weiter an.

    L1) 1. Wenn/Falls die Zentrale Studienberatung den Studenten nicht helfen kann, müssen sie zu einer Fachberatung gehen.
    L1) 2. Wenn/Falls die Eltern die Summe pro Semester an privaten Hochschulen nicht zahlen können, können Stipendien durch private Hochschulen vermittelt werden.
    L1) 3. Wenn Sie Ihre Diplomprüfung mit einem guten Ergebnis bestanden haben, finden Sie leichter einen Job in der Wirtschaft.
    L1) 4. Wenn Sie die DSH bestanden haben, können Sie an einer deutschen Hochschule studieren.
    L1) 5. Wenn Sie mir Ihre E-Mail-Adresse geben, kann ich Ihnen die korrigierten Hausaufgaben zurückschicken.
    L1) 6. Wenn Sie keine Unterstützung durch ihre Eltern erhalten, ist Ihr Studium finanziell nicht abgesichert.
    L1) 7. Wenn Sie Ihre Antworten noch einmal durchlesen, werden Sie viele Fehler selbst finden.
    L1) 8. Wenn Sie mit den Kommilitonen in der Kneipe sitzen und ein Glas Bier trinken, sprechen Sie frei und denken nicht an grammatische Probleme.
    L1) 9. Wenn meine polnischen Zimmernachbarn die ganze Nacht feiern, kann ich mich am nächsten Tag im Unterricht schlecht konzentrieren.
    L1) 10. Wenn man gleichzeitig an mehreren Projekten arbeitet, kann man schnell den Überblick verlieren.

    L2) 1. Ist die passende Software installiert, bietet auch der heimische PC eine Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen.
    L2) 2. Wählt man einen so genannten dualen Studiengang, muss eine Entscheidung zwischen Berufsausbildung und Studium nicht getroffen werden.
    L2) 3. Sieht man sich eine Vorlesung im Internet an, gibt der Bildschirm genau das wieder, was der Professor an der Tafel geschrieben hat.
    L2) 4. Haben Sie eine Aufgabe nicht verstanden, melden Sie sich und fragen bitte sofort.
    L2) 5. Können Sie den Abgabetermin für die Semesterarbeit nicht einhalten, müssen Sie offiziell um einen Zeitaufschub bitten.
    L2) 6. Sucht man Informationsmaterial für einen Kurzvortrag, kann man im Internet recherchieren.
    L2) 7. Sollten Sie sich während der Prüfung krank fühlen, müssen Sie zum Arzt gehen und dem Prüfungsausschuss einen Krankenschein vorlegen.
    L2) 8. Können sich zukünftige Studenten nicht für einen Hochschulort entscheiden, empfiehlt es sich, sich den Internetauftritt der Hochschule anzusehen, Hochschulen vor Ort zu besuchen und Studierende zu befragen.
    L2) 9. Lernen Sie in diesem Fach nicht auch manchmal etwas auswendig, werden Sie die schweren Klausuren am Semesterende nicht bestehen können.
    L2) 10. Bestehen Studenten Nachklausuren nicht, können sie auf Antrag das entsprechende Semester wiederholen.

    L3) 1. Wenn man sich intensiv mit der deutschen Sprache beschäftigt, kann man z.B. die englische Sprache viel leichter lernen.
    L3) 2. Wenn Sie ernsthafte Probleme mit einem Professor haben, können Sie den Antrag stellen, die Wiederholungsprüfung bei einem anderen Professor abzulegen.
    L3) 3. Wenn/Sofern das Experiment sorgfältig durchgeführt wird, werden die Ergebnisse mit den theoretischen Grundlagen übereinstimmen.
    L3) 4. Wenn Sie die Feststellungsprüfung im nächsten Januar wiederholen, verlieren Sie ein ganzes Jahr bis zum Studienbeginn.
    L3) 5. Wenn die Unterschrift fehlt, muss das Formular an den Antragsteller zurückgeschickt werden.
    L3) 6. Wenn man sich rechtzeitig bewirbt, vermittelt der DAAD Stipendien, Sprachkurse und Praktika.
    L3) 7. Wenn Professoren an die Hochschule berufen werden, spielen die wissenschaftlichen Leistungen eine besonders große Rolle.
    L3) 8. Woran erinnern sich die Absolventen privater Hochschulen am liebsten, wenn sie auf ihre Studienzeit zurückblicken?
    L3) 9. Wenn man nach dem Studium ins Berufsleben eintritt, sind praktische Erfahrungen notwendig und hilfreich.
    L3) 10. Wenn man keine guten Grundkenntnisse in Mathematik, Biologie, Physik und Chemie hat, kann ein Studium der Naturwissenschaften nicht erfolgreich absolviert werden.

    L4) 1. Der erfolgreiche Abschluss des Studiums kann nur bei einer möglichst frühen Aneignung eines effektiven persönlichen Arbeits- und Lernstil durch den Studenten gelingen.
    L4) 2. Bei fleißigem Üben können Sie die deutsche Sprache in kurzer Zeit lernen.
    L4) 3. Beim Verständnis des Inhalts eines Textes können Sie ihn leicht mit eigenen Worten wiedergeben.
    L4) 4. Bei einem Abbruch des Studiums kurz nach seiner Aufnahme empfiehlt es sich, sich so schnell wie möglich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.
    L4) 5. Bei der Anmeldung eines Studenten zum Staatsexamen innerhalb der Regelstudienzeit gewähren ihm zahlreiche Prüfungsordnungen einen so genannten Freiversuch.
    L4) 6. Bei nicht rechtzeitiger Abgabe der Lehrbücher müssen Sie eine Gebühr bezahlen.
    L4) 7. Beim Abschluss einer Ausbildung nach dem Abitur, der Absolvierung des Wehrdienstes oder der Überbrückung der Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn mit einem Praktikum bekommt man diese Zeit auf die Wartezeit angerechnet.
    L4) 8. Bei der abschließenden Korrektur eines mit einem Spracherkennungsprogramm geschriebenen Textes genügt die Stimme nicht, sondern man muss mit Maus und Tastatur arbeiten.
    L4) 9. Bei der Absolvierung des Praktikums vor (dem) Beginn des Studium muss sich der Praktikant kankenversichern.
    L4) 10. Bei der Einhaltung der für den Studiengang vorgesehenen Regelstudienzeit darf in Nordrhein-Westfalen jeder Student seine Prüfungen im Freiversuchsverfahren ablegen

    M1) 1. Wenn Thomas gestern zum Unterricht gekommen wäre, hätte er die neuen Grammatik-Regeln gelernt. / Wäre Thomas gestern ...
    M1) 2. Wenn ich mich auf alle Prüfungsfragen gründlich vorbereitet hätte, wäre ich nicht durch die Prüfung durchgefallen. / Hätte ich mich auf alle ...
    M1) 3. Wenn der Student genug Hörtexte angehört hätte, hätten sich seine Probleme im Hörverstehen verringert. / Hätte der Student genug ...
    M1) 4. Wenn der Student seine Fragen an den Lehrer klar formuliert hätte, hätte er eine befriedigende Antwort bekommen. / Hätte der Student ...
    M1) 5. Hätte ich doch am Anfang des Semesters etwas/mehr für das Fach Deutsch gelernt!
    M1) 6. Hätten wir doch schon alle Hausaufgaben erledigt!
    M1) 7. Wenn sie ein Universitätsstudium mit einem Praktikum, das ihrem Berufswunsch entspricht, verbinden würde, würde sie ihre beruflichen Chancen erhöhen.
    M1) 8. Wenn der Student wüsste, wo seine Stärken liegen, könnte er seine "Ressourcen" erkennen und sie optimal nutzen.
    M1) 9. Hätte ich mich doch systematisch auf die Prüfung vorbereitet!
    M1) 10. Wenn ich mir mehr Hörtexte im Selbstlernzentrum angehört hätte, wäre ich besser mit dem Vortragstempo des Lehrers zurechtgekommen. / Hätte ich mir mehr ...

    M2) 1. Es wäre schön, wenn Sie Nachschlagewerke zur Lösung dieser Aufgabe benutzen würden.
    M2) 2. Würdest du mir (bitte) die Aufgaben vom Internet herunterladen.
    M2) 3. Ich würde sagen, dass das Ergebnis dieser Kontrollarbeit dieses Mal nicht besonders gut war.
    M2) 4. Es wäre schön, wenn Sie lernen würden, wesentliche Zusammenhänge zu verstehen, damit Sie in den Seminaren besser mitarbeiten können.
    M2) 5. Würdest du mir die Themenkomplexe zusammenstellen, die ich für die Prüfung wiederholen muss?
    M2) 6. Könnten Sie mir (bitte) sagen, wann am 26. August der Einstufungstest beginnt?
    M2) 7. Ich würde sagen, dass deine Prüfungsvorbereitung nicht sehr sinnvoll war, denn du bist durch die Prüfung durchgefallen.
    M2) 8. Könnten Sie mir bitte die Aufgabe noch einmal erklären.
    M2) 9. Könnten Sie mir bitte sagen, ob es möglich ist, im Selbstlernzentrum E-Mails zu schicken?
    M2) 10. Würden Sie bitte so schreiben, dass ich es auch lesen kann, und würden Sie bitte rechts einen breiten Rand lassen.

    N1) 1. Man kann auf Sprachlernprogramme am PC zurückgreifen, um seine Sprachkenntnisse zu vertiefen.
    N1) 2. Die Sprache ist ein Instrument, um Menschen und Kulturen kennen zu lernen.
    N1) 3. Die Mathematik wird in der Betriebswirtschaftslehre als Instrument benutzt, um theoretische Zusammenhänge darzustellen.
    N1) 4. Die Prüflinge sollten immer daran denken, dass sie sich gut vorbereitet haben, um zu erreichen, dass sie die lästige Nervosität in der Prüfung vermindern.
    N1) 5. Jeder Student muss sein individuelles Passwort eingeben, um den Computer zu booten.
    N1) 6. Man muss gute Kombinationsfähigkeiten haben, um physikalische, chemische und biologische Vorgänge zu verstehen / verstehen zu können.
    N1) 7. Philologie-Studenten müssen in dem Land leben, in dem die Sprache gesprochen wird, um die Sprache eines Landes vollständig aufnehmen und begreifen zu können.
    N1) 8. Es ist notwendig, ein Studium effizient zu organisieren, um große Stoffmengen in den FH-Studiengängen in vergleichsweise kurzer Studienzeit zu bewältigen.
    N1) 9. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) stellt eine aktuelle Liste der Bachelor- und Masterstudiengänge, die es in Deutschland gibt, im Internet zur Verfügung, um den Studierenden die Orientierung zu erleichtern.
    N1) 10. Jetzt können die Prüfungsergebnisse im Internet unabhängig von den Öffnungszeiten des Prüfungsamtes rund um die Uhr abgefragt werden, um lange Wartezeiten zu verkürzen und den Studenten die Wege zum Aushang der Prüfungsergebnisse zu ersparen.

    N2) 1. Im Praktikum werden Versuche durchgeführt, um die Wirkung von Naturgesetzen zu demonstrieren.
    N2) 2. Deutschland hat ein neues Verfahren zur Qualitätssicherung eingeführt, um die Qualität der Studiengänge zu gewährleisten.
    N2) 3. Der Weg zum BaföG-Amt lohnt sich, um einen Auslandsaufenthalt zu finanzieren, weil jeder deutsche Student Anspruch auf Auslands-BaföG hat.
    N2) 4. Die Webseiten müssen bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, um durch Suchmaschinen erfasst zu werden / erfasst werden zu können.
    N2) 5. Die neuen technischen Möglichkeiten werden genutzt, um jugendgefährdende und pornographische Informationen zu verbreiten.
    N2) 6. Das EU-Programm ERASMUS wurde 1988 in Brüssel gegründet, um Studenten finanziell und organisatorisch zu unterstützen.
    N2) 7. Rollenspiele eignen sich ausgezeichnet, um geeignete Strategien für problematische Fragestellungen in Prüfungen zu erproben.
    N2) 8. Um ihr Angebot optimieren zu können, bitten die Betreiber der "Internet-Grammar" die Nutzer darum, drei Fragebögen auszufüllen.
    N2) 9. Das Deutsche Studentenwerk hat in Kooperation mit dem HIS eine gemeinsame Webseite entwickelt, um besser über die soziale Lage der Studierenden informieren zu können.
    N2) 10. In den Schulen soll es frühzeitigen Fremdsprachenunterricht und zunehmend Projektarbeit geben, um die zukünftigen Studenten besser auf ein Hochschulstudium vorbereiten zu können.

    N3) 1. Immer mehr Hochschulen führen zur Herausfilterung geeigneter Kandidaten aus der Flut der Bewerber interne Auswahlverfahren ein.
    N3) 2. Welche Voraussetzungen sollten Studienanfänger zur problemlosen Absolvierung eines naturwissenschaftlichen Studiums erfüllen?
    N3) 3. Zur Vereinfachung eines Wechsels des Studiengangs / Studiengangwechsels gibt es im Internet eine Vielzahl von Studienplatz-Tauschbörsen.
    N3) 4. Zur besseren Vorbereitung der Studierenden auf den Beruf ist das so genannte Referendariat reformiert worden.
    N3) 5. Neben dem Freiversuch kann zur Verbesserung der Noten aus der ersten Prüfung gegen Gebühr nochmals an einer Prüfung teilgenommen werden.
    N3) 6. Zum richtigen Erlernen des sinnvollen Computer-Umgangs durch Kinder sind die Schulen gefordert.
    N3) 7. Zur Reduzierung der Ablenkungen während des Lernens sollte der Arbeitsplatz eine nüchterne Atmosphäre ausstrahlen.
    N3) 8. Zur Erhöhung des Niveaus der Studentenausbildung und zur Anpassung an die Anforderungen der modernen Industriegesellschaft wird in den deutschen Hochschulen gegenwärtig an Reformen gearbeitet.
    N3) 9. Zur Erreichung einer finanziellen Unabhängigkeit sind die heutigen Studenten bei der Jobsuche nicht wählerisch.
    N3) 10. Zum besseren Umgang mit der Prüfungsangst hilft nur, Prüfungssituationen zu trainieren.

    O1) 1. In Deutschland haben sich deutlich mehr Schüler einen PC zu teilen als im europäischen Durchschnitt.
    O1) 2. Seit über 100 Jahren besteht auch für Frauen die Möglichkeit / haben auch Frauen die Möglichkeit, sich an deutschen Universitäten für naturwissenschaftliche Studiengänge einzuschreiben. / Seit über 100 Jahren ist es auch für Frauen möglich, sich an deutschen Universitäten für naturwissenschaftliche Studiengänge einzuschreiben.
    O1) 3. Den Studenten wird empfohlen, bereits im Grundstudium den Kontakt zu Arbeitsmarktinitiativen zu suchen. / Es ist ratsam, dass die Studenten bereits im Grundstudium den Kontakt zu Arbeitsmarktinitiativen suchen.
    O1) 4. Wer die Absicht hat, die Bedingungen an den Hochschulen zu verbessern und die Absolventenzahlen zu erhöhen, hat auch über eine private Kostenbeteiligung nachzudenken.
    O1) 5. Für die Zeit eines Urlaubssemesters ist es deutschen Studenten nicht erlaubt, Leistungen nach dem BAföG zu beantragen.
    O1) 6. Mit der so genannten Elektronischen Tafel hat der Dozent die Möglichkeit, seine Vorlesungen beliebig zu gestalten, zu illustrieren und multimedial zu präsentieren. / Die so genannte Elektronische Tafel ermöglicht (es) dem Dozenten, seine Vorlesungen beliebig zu gestalten, zu illustrieren und multimedial zu präsentieren.
    O1) 7. Wer den Wunsch hat / die Absicht hat, schon während der Ausbildung den Grundstein für eine spätere Karriere zu legen, der hat die Möglichkeit, Zusatzqualifikationen zu erwerben.
    O1) 8. Da wirtschaftliche Zusammenhänge innerhalb einer Gesellschaft nur durch Abstraktion darzustellen sind / darstellbar sind, spielt die Mathematik als Hilfswissenschaft gerade in VWL eine wichtige Rolle.
    O1) 9. Seit 30 Jahren arbeiten Physiker, Mathematiker und Informatiker an einem Computer, der in der Lage ist, gesprochene Wörter aufzunehmen und in Schrift umzusetzen.
    O1) 10. Universitäten haben seit kurzem das Recht, einen Teil ihrer Studenten in Fächern, die bisher bundesweit nur von der ZVS in Dortmund vergeben wurden, selbst auszuwählen.

    O2) 1. Nach dem ersten oder zweiten Studienjahr müssen Prüfungen absolviert werden.
    O2) 2. Informationen, die das gewünschte Studienfach oder die Anerkennung bereits erworbener Qualifikationen betreffen, können bei den betreffenden Universitäten angefragt werden. / Informationen, die das gewünschte Studienfach oder die Anerkennung bereits erworbener Qualifikationen betreffen, müssen bei den betreffenden Universitäten angefragt werden.
    O2) 3. Universitäten in Deutschland dürfen Promotionsverfahren durchführen.
    O2) 4. Inzwischen müssen Studenten in einer Reihe von Bundesländern unterschiedliche Gebühren pro Semester bezahlen.
    O2) 5. Man sollte einen Internationalen Studentenausweis beantragen und eine Auslandskrankenversicherung abschließen.
    O2) 6. In Zeiten immer knapper werdender Ferienjobs können viele Studenten eine eigene Wohnung nicht mehr finanzieren.
    O2) 7. Die Lernmotivation der Schüler kann ohne moderne Medien wie den PC kaum erhöht werden.
    O2) 8. Man sollte die vorlesungsfreie Zeit nicht nur für Urlaub, sondern auch für die zusammenhängende Wiederholung der Lehrveranstaltungen des vergangenen Semesters nutzen.
    O2) 9. Studenten, die ihr Englisch verbessern wollen, können das Internet-Programm "Grammar" kostenfrei nutzen.
    O2) 10. In BWL sollte man eine außereuropäische Sprache erlernen.

    P1) 1. Auf dem Übungsblatt stehen nur mit den richtigen Wörtern zu ergänzende Lückentexte.
    P1) 2. Eine mit jedem Internet-Browser beliebig oft abzuspielende Aufzeichnung der Vorlesung ist auf einem zentralen Server der Hochschule abgelegt.
    P1) 3. Laut Praktikumsordnung ist ein in einem Unternehmen zu absolvierendes sechswöchiges Vorpraktikum vorgeschrieben.
    P1) 4. Von Universität zu Universität gibt es eine Reihe von beim Studienstart unbedingt zu beachtenden Regelungen.
    P1) 5. Dafür müssen sich die Interessenten an der Hochschule für eine nicht mehr als drei Monate später abzulegende Prüfung anmelden.
    P1) 6. Bei der Arbeit mit Sprachselbstlernprogrammen können bei der geringsten Unaufmerksamkeit später nur schwer zu korrigierende Fehler entstehen.
    P1) 7. Sie hat bereits während ihres Studiums an der Entwicklung einer am Institut einzusetzenden Lernsoftware mitgearbeitet.
    P1) 8. Die Fernuniversität hat auch eine telefonisch oder per E-Mail zu erreichende Studentenvertretung.
    P1) 9. Im gesamten sechsten Semester schreiben die Studenten an ihrer im Juli mündlich zu verteidigenden Bachelor-Arbeit.
    P1) 10. Ein weiterer Nachteil eines Medizinstudiums sind die teuren, von den Studierenden selbst zu erwerbenden Arbeitsmittel.

    P2) 1. Das Studium beginnt mit einem Intensivkurs, der von allen Studienbewerbern belegt werden muss.
    P2) 2. Es ist notwendig, dass die Studenten für ein Urlaubssemester einen Antrag beim Zulassungsamt einreichen, der schriftlich begründet werden muss.
    P2) 3. Neben den Kursen kommerzieller Weiterbildungsinstitute, die inzwischen kaum noch überblickt werden können, sind seit einigen Jahren auch Hochschulen als Anbieter von Fortbildungsangeboten aktiv.
    P2) 4. Entscheidend für die Auswahl sind nicht nur die Leistungen, die von den Studenten vorgelegt werden müssen, sondern auch praktische Erfahrungen und Sprachkenntnisse.
    P2) 5. Voraussetzungen für eine Teilnahme am Erasmus-Programm sind ausreichende Kenntnisse der Sprache, in der die Lehrveranstaltungen, die besucht werden sollen/müssen, gehalten werden.
    P2) 6. Im viersemestrigen Grundstudium besuchen alle Studierenden i.d.R. die gleichen Lehrveranstaltungen, unabhängig von der Studienrichtung, die später gewählt werden kann.
    P2) 7. Je nach Bundesland unterschiedlich sind die Gebühren, die pro Semester bezahlt werden müssen.
    P2) 8. Auf die Prüfungen in fünf verschiedenen Fächern, die in diesem Semester bewältigt werden müssen, haben sich die Studenten in Arbeitsgruppen vorbereitet.
    P2) 9. Manche Studenten müssen sich in vielen Semestern akademisches Wissen erarbeiten, das später in der Praxis nicht eingesetzt werden kann.
    P2) 10. Die beiden Vordiplome, die sowohl nach dem zweiten als auch nach dem vierten Semester abgelegt werden müssen, sind Voraussetzung für ein Studium in einer Schweizer Lizenziatsstufe.

    Q1) 1. Der am 8. März 1879 in Frankfurt geborene Otto Hahn studierte nach dem mit Auszeichnung abgelegten Abitur an den Universitäten Marburg und München Chemie.
    Q1) 2. Außerdem ist die im Zentrum der Stadt Leipzig gelegene Universitätsbibliothek die zentrale Sammelstelle für an der Leipziger Universität verfasste Dissertationen.
    Q1) 3. In verschiedenen deutschen Bundesländern entstanden in den letzten Jahren viele meistens staatlich anerkannte und zumindest teilweise staatlich finanzierte Privat-Hochschulen.
    Q1) 4. Noch vor wenigen Jahren gab es an der Universität in Frankfurt am Main Vorlesungen und Seminare in mehr als 130 über die gesamte Stadt verteilten Gebäuden.
    Q1) 5. Innerhalb des Hauptstudiums liegt ein von der Hochschule durchgeführtes und 20 Wochen langes obligatorisches Praxissemester.
    Q1) 6. Eine weitere Informationsmöglichkeit sind das so genannte, vor allem in naturwissenschaftlichen Fachgebieten angebotene Schnupperstudium sowie Sommeruniversitäten.
    Q1) 7. Die in den Hochschulen sehr oft verwendeten Schlagworte "Praxisorientierung" und "internationale Orientierung" entstanden aufgrund langjähriger Lehr- und Praxiserfahrungen der Dozenten.
    Q1) 8. Den Abschluss "Bachelor" streben zwei Matrikel mit je 30 in Zittau biotechnologische Kenntnisse erwerbenden Studenten an.
    Q1) 9. Vor einigen Monaten nahm sie an einem von einem Professor aus den USA auf Englisch gehaltenen Seminar teil.
    Q1) 10. Als gesetzliche Grundlage eines Studiums in Zittau dient das am 1. Juli 1999 in Kraft getretene Sächsische Hochschulgesetz (SächHG).

    Q2) 1. Für die internationale Beratung an den Hochschulen ist das Akademische Auslandsamt (AAA), das zu jeder Hochschule gehört, zuständig.
    Q2) 2. Spanisch zählt zu den Geschäftssprachen in der Welt, die nach Englisch am wichtigsten sind und am häufigsten genutzt werden.
    Q2) 3. Ausländische Studenten, die in Deutschland leben und an einer deutschen Hochschule studieren, können sich mit allen Fragen, die mit ihrem Studium in Verbindung stehen, an das AAA wenden.
    Q2) 4. Von der Freizeit, die in den letzten Jahrzehnten ständig gestiegen ist, wird nur ein Teil zur Nutzung der verschiedenen Medien aufgewendet.
    Q2) 5. Zurzeit haben die Studenten aufgrund von Bauarbeiten Studienbedingungen in der Bibliothek, die nicht gerade ideal sind.
    Q2) 6. In den ersten beiden Studienjahren ist es ausreichend, nur die Fachliteratur durchzuarbeiten, die im Seminar behandelt (wird/wurde) bzw. (die) zu Beginn des Semesters vom Professor empfohlen wird/wurde.
    Q2) 7. Die Methodik, die dem Ranking zugrunde liegt, muss für die Leser transparent und nachvollziehbar sein.
    Q2) 8. Welche Kurse für wen in welchen Ländern in Frage kommen, zeigt der Ratgeber "Sprachkurse an Hochschulen in Europa" auf, der vom DAAD jedes Jahr neu herausgegeben wird.
    Q2) 9. Die Bücher, die an der Universität zu Leipzig gesammelt wurden, waren damals v.a. theologische und philosophische Werke.
    Q2) 10. Ausländische Studienbewerber, die an einer deutschen Hochschule studieren wollen, benötigen ein Abschlusszeugnis, das dem deutschen Abitur als gleichwertig anerkannt ist.

    Q3) 1. Außerdem gibt es die Ihnen bei speziellen Fragen weiterhelfenden Europäischen Berufsberatungszentren (EBZ).
    Q3) 2. An der Hochschule Zittau/Görlitz gibt es seit 1997 den in Deutschland einmaligen Studiengang Übersetzen Englisch/Tschechisch.
    Q3) 3. Die in studentischen Unternehmensberatungen tätigen jungen Menschen gehen sehr engagiert an einen Auftrag heran.
    Q3) 4. Junge Menschen sollten bei ihrer Entscheidung für ein Studium vor allem die auf dem Arbeitsmarkt flexible Möglichkeiten bietenden Studiengänge wählen.
    Q3) 5. Nähe zur Wirtschaft schaffen die Universitäten beispielsweise durch sonst nur an Fachhochschulen übliche obligatorische Praktikumssemester.
    Q3) 6. Die Privat-Hochschulen machen den staatlichen Hochschulen vor allem in den finanziell attraktiven Studiengängen Konkurrenz, nämlich Wirtschaftswissenschaften und Informatik.
    Q3) 7. Jeder zehnte immatrikulierte Student an der Hochschule Zittau/Görlitz kommt aus dem Ausland, und es gibt keinen nicht an dieser Hochschule vertretenen Kontinent der Erde.
    Q3) 8. An der bei den anfallenden Kosten im Vergleich zu anderen privaten Einrichtungen im unteren Bereich liegenden Privat-Universität Witten kostet ein Vollstudium mit neun Semestern rund 15.000 Euro.
    Q3) 9. Zahlreiche Hochschulen veranstalten sich häufig nicht nur an Studierende, sondern auch an Berufstätige und andere Interessierte richtende Sprachkurse.
    Q3) 10. Bei diesem Studiengang handelt es sich um einen die Wirtschaftswissenschaften, besonders BWL, und Informatik miteinander verbindenden interdisziplinären Studiengang.

    R1) 1. Vor allem für Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften vermittelt die AIESEC, eine internationale Austauschorganisation, Auslandspraktika in 86 Ländern.
    R1) 2. Die Palette beim E-Learning, dem elektronisch gestützten Lernen, reicht vom Lernen mit CD-ROM beim CBT bis hin zur Wissensvermittlung über das Internet beim WBT.
    R1) 3. Geplant sind auch so genannte Selbstlernzentren, d.h. Räume, in denen sich die Studenten eigenständig mit alten und neuen Lernmedien auf bestimmte Themen vorbereiten können.
    R1) 4. Ein klassisches Informationsangebot ist der so genannte "Dies Academicus", der Tag der Offenen Tür an den Hochschulen, an dem Studenten und Professoren ihre Fachbereiche vorstellen.
    R1) 5. Beim "Workshop Zukunft", einem Bildungsprojekt des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB, erwerben Schüler mithilfe des Internets zentrale Schlüsselqualifikationen für das spätere Berufsleben.
    R1) 6. In der Schweiz gibt es zehn staatliche Universitäten - eine davon ist die Universität St. Gallen, eine Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften.
    R1) 7. Die privaten Hochschulen in Deutschland, z.B. die International University Bremen, bieten zum Teil neu konzipierte Studiengänge an.
    R1) 8. Referate, Hausarbeiten und Klausuren sind Möglichkeiten, den Leistungsnachweis für ein bestimmtes Fach, unter Studierenden nur "Schein" genannt, zu bekommen.
    R1) 9. Die Zeitschrift abi befragte Herrn Prof. Klieber, den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses der Fakultät Kunst an der Hochschule für Kunst und Design Halle, nach den Modalitäten für eine Aufnahmeprüfung im Fach Kunst.
    R1) 10. Die ausländischen Studenten haben die gesetzlichen deutschen Feiertage, z.B. Karfreitag, Ostermontag, Himmelfahrt und Pfingstmontag, dafür genutzt, den Stoff der Vorlesungen vor- bzw. nachzuarbeiten.

    S1) 1. Die Anforderungen des TestDaF für ausländische Studienbewerber sind hoch.
    S1) 2. Mit mehr als 600 Neuimmatrikulierten an der TU Dresden ist China noch vor Polen und Bulgarien das am stärksten vertretene Land.
    S1) 3. Die Freie Universität Berlin ist mit etwa 43.000 Studierenden und über 1.000 Studiengängen eine der größten Universitäten Deutschlands.
    S1) 4. Die Universitäten in Ostdeutschland sind im Vergleich zu den Unis im Westen neuer und technisch besser ausgestattet.
    S1) 5. Die deutsche Orthografie hat viele Tücken und komplizierte Regeln.
    S1) 6. Die kleineren Fachhochschulen schneiden im Urteil der Studierenden meist besser ab als die großen Universitäten.
    S1) 7. Die 1994 wiedergegründete Universität zu Erfurt ist die jüngste staatliche Universität Deutschlands und gleichzeitig eine der ältesten Hochschulen mit der ersten Erwähnung im Jahre 1392.
    S1) 8. Durch die Orthografiereform von 1998 ist vieles einfacher geworden - vorausgesetzt man kennt die Regeln.
    S1) 9. Die erst vor drei Jahren eröffnete Universitätsbibliothek gilt als (die) modernste Hochschulbibliothek Deutschlands.
    S1) 10. Leben und Studieren in Berlin hat viele Vorteile, aber schneller und effizienter studiert man vielleicht doch an einer kleinen/kleineren Hochschule.

    T1) 1. Ich fühlte mich nach der Kontrollarbeit so müde, als ob ich fünf Stunden Schwerstarbeit geleistet hätte. / Ich fühlte mich nach der Kontrollarbeit so müde, als hätte ich fünf Stunden Schwerstarbeit geleistet.
    T1) 2. Die Exkursion führte in diesem Semester nicht so weit weg von Zittau, wie die Studenten angenommen hatten.
    T1) 3. Er spricht so gut Polnisch, als ob es seine Muttersprache wäre. / Er spricht so gut Polnisch, als wäre es seine Muttersprache.
    T1) 4. Die Prüfungsanforderungen an einem Studienkolleg sind so hoch, wie es uns unser Deutschlehrer in der Heimat schon gesagt hatte.
    T1) 5. Du bist so aufgeregt, als ob du Angst vor der Prüfung hättest. / Du bist so aufgeregt, als hättest du Angst vor der Prüfung.
    T1) 6. Dieser Student weiß so gut über Deutschland Bescheid, als ob er in Deutschland geboren wäre. / Dieser Student weiß so gut über Deutschland Bescheid, als wäre er in Deutschland geboren.
    T1) 7. Ich habe den Hörtext nicht so schlecht verstanden, wie ich (es) eigentlich befürchtet hatte.
    T1) 8. Ihr Studium an der Universität verlief anders, als sie (es) sich vorgestellt hatte.
    T1) 9. An der Universität haben wir in den ersten Semestern (noch) weniger Freizeit, als allgemein angenommen wird.
    T1) 10. Der Student antwortet auf die Prüfungsfragen, als ob er noch nie etwas von dieser Problematik gehört hätte. / Der Student antwortet auf die Prüfungsfragen, als hätte er noch nie etwas von dieser Problematik gehört.

    U1) 1. Je besser die Qualität der Internet-Datenbanken ist, desto mehr Geld muss man für die Arbeit mit der Datenbank bezahlen.
    U1) 2. Je unübersichtlicher und überfüllter die Massen-Universitäten in Leipzig und Dresden werden, desto mehr zieht es die Studienanfänger in die kleinen Hochschulen.
    U1) 3. Je früher die Studenten in die neue Universitätsstadt fahren, umso besser lernen sie die Stadt kennen.
    U1) 4. Je zeitiger junge Menschen die Chance nutzen, berufliche Erfahrungen in anderen Ländern zu sammeln, desto größer ist später ihre Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsplatzes.
    U1) 5. Je ausführlicher sich die Abiturienten vor Beginn eines Studiums bei der Agentur für Arbeit informieren, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie später das Studienfach wechseln müssen.
    U1) 6. Je früher die Studenten durch Übungen und Prüfungen erkennen, ob sie für ein Studium geeignet sind, umso besser ist das für sie und umso seltener brechen sie dann später ihr Studium ab.
    U1) 7. Je mehr Studenten eine Hochschule hat, desto besser sind die Argumente gegen Mittelkürzungen und Personalabbau.
    U1) 8. Je näher der Klausurtermin kam, desto unsicherer wurde die Studentin der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen, ob sie die vielen offenen Fragen noch klären kann.
    U1) 9. Je besser die Praxissemester in das Studium integriert sind, umso schneller kann die Ausbildung abgeschlossen werden.
    U1) 10. Je mehr Institutionen zusammengefasst werden, desto stärker würde das Bildungsniveau der Schüler in allen Bundesländern sinken.

    V1) 1. Verbinden Sie beide Sätze, indem Sie Appositionen bilden.
    V1) 2. Beantworten Sie die folgenden Fragen, indem Sie Ihre Stichpunkte aus dem Lesetext verwenden.
    V1) 3. Die Kunststudentin hat das Latinum nachgeholt, indem Sie zweimal in der Woche abends Lateinunterricht besuchte.
    V1) 4. Machen Sie sich mit verschiedenen Testarten vertraut, indem Sie sich in der Bibliothek einige Test-Trainingsbücher besorgen.
    V1) 5. Viele Abiturienten nutzen die Zeit zwischen Abitur und dem Beginn eines Studiums sinnvoll, indem sie bei einer Zeitfirma arbeiten oder erste Erfahrungen im Ausland sammeln.
    V1) 6. Der Lernstoff wird überschaubarer, indem man ihn in einem individuellen Arbeitsplan systematisch gliedert.
    V1) 7. Studenten können schon im Hauptstudium selbst an Forschungsprojekten teilnehmen, indem sie Referate über diese Forschungsthemen anfertigen.
    V1) 8. Die Studenten können das Problem der Anonymität an einer Universität dadurch lösen, dass sie im studentischen Umfeld Personen suchen, die ihnen sympathisch sind.
    V1) 9. Der Student versucht die Diskussion dadurch zu ordnen, dass er die richtigen Themen anspricht und gezielt Fragen stellt.
    V1) 10. Man kann Erlerntes praktisch einsetzen, indem man seinen Kommilitonen nach der Lehrveranstaltung den Stoff eines Seminars erklärt.

    V2) 1. Dadurch, dass Informationen weltweit ausgetauscht werden, wächst unser Wissen täglich immer schneller an.
    V2) 2. Ein Studienabbruch könnte dadurch vermieden werden, dass frühzeitig und besser über Studienfach und Studienorganisation informiert wird.
    V2) 3. Indem sie konzentriert arbeiten, erreichen die meisten australischen Studenten ihren Abschluss nach drei Jahren.
    V2) 4. Die Studenten sollten sich das Wissen erschließen, indem sie Fragen stellen.
    V2) 5. Ein großer Teil der potenziellen Studienabbrecher kann dadurch zu einem erfolgreichen Studienabschluss geführt werden, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen, z.B. in der Kinderbetreuung, verbessert werden.
    V2) 6. Indem man mit Studenten höherer Semester spricht, kann man viele praktische Hinweise bekommen.
    V2) 7. Falsche Lösungen sind meistens leichter zu erkennen, indem mehrere Personen zusammenarbeiten.
    V2) 8. Diese positive Einschätzung kommt vor allem dadurch zustande, dass die langfristigen Entwicklung des Arbeitsmarktes für Akademiker betrachtet wurde.
    V2) 9. Indem man Kontrollphasen im individuellen Arbeitsplan berücksichtigt, kann kontrolliert werden, ob und wie man die Lerninhalte beherrscht.
    V2) 10. Die Studiengänge an den Fachhochschulen unterscheiden sich dadurch von denen an den Universitäten, dass sie stärker anwendungs- und praxisbezogen sind.

    V3) 1. Neue Erzeugnisse können durch den Einsatz von Computern auch in kleinen Firmen bedeutend schneller und billiger entwickelt werden.
    V3) 2. Viele Banken verlieren ihre Lehrlinge durch die Aufnahme eines Studiums nach ihrem Lehrabschluss.
    V3) 3. Wissenslücken in Englisch lassen sich durch eine kostenfreie Nutzung des Programms "Internet-Grammar" vom eigenen Schreibtisch aus aufdecken und beheben.
    V3) 4. Man kann gegen den Stress durch eine Verringerung der belastenden Anforderungen und durch eine Veränderung der eigenen Einstellung kämpfen.
    V3) 5. Bei diesem Computerprogramm kann der Nutzer seinen Weg zum Ziel durch die Auswahl und die individuelle Zusammenstellung einzelner Kapitel selbst bestimmen.
    V3) 6. Durch die Festlegung des Studienablaufs und des Stundenplans an einer FH hat man im Vergleich zu einer Universität weniger Möglichkeiten, Fächer nach eigenen Interessen auszuwählen.
    V3) 7. Durch die wechselseitige Versetzung in die Rolle des Prüfers und des Geprüften kann man die eigene Reaktion in der Prüfung testen.
    V3) 8. Junge Menschen können sich den Start ins Studium durch eine frühzeitige Vorbereitung erheblich erleichtern.
    V3) 9. Sie wollten ihre Enttäuschung über die zu theoretische Ausbildung an der Universität durch die Organisation eines Wirtschaftskongresses kompensieren.
    V3) 10. Immer mehr Firmen sorgen mittlerweile durch die Kooperation mit Hochschulen und die Beteiligung an der Konzeption von Studiengängen selbst für die Ausbildung ihrer Fachkräfte.

    W1) 1. Während die Zentrale Studienberatung bei allgemeinen Problemen der Studenten hilft, informiert die Fachliche Beratung über Studieninhalte und Prüfungen.
    W1) 2. Während nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden (nur) etwa 2 Prozent der Studienanfänger aus den alten Bundesländern ein Studium in Ostdeutschland aufnehmen, "wandern" in die umgekehrte Richtung 11 Prozent.
    W1) 3. Künftige Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler sowie Ingenieure schätzen die Aussicht auf viel Geld im späteren Berufsleben, während es für Mediziner und Lehrer besonders wichtig ist, Menschen helfen zu können.
    W1) 4. Während sich nach Einführung der Studiengebühren in Baden-Württemberg die Zahl der Langzeitstudenten verringert hat, ist die Zahl der Neuimmatrikulationen konstant geblieben.
    W1) 5. Die Tafel im Unterrichtsraum zeigt nur, was der Lehrer geschrieben oder gezeichnet hat, während die elektronische Tafel auch fremde Inhalte abbilden kann, z.B. Fotos, Grafiken und Filme aus dem Internet.
    W1) 6. In Dänemark nutzen 83% der Lehrer das Internet im Unterricht, während es in Deutschland nur 29% sind.
    W1) 7. Während die Naturwissenschaften Physik, Chemie, Astronomie und Geologie die unbelebte Natur untersuchen, ist die belebte Natur (der) Gegenstand der Biologie.
    W1) 8. Während vor allem älteren Menschen die Entwicklung im Informationszeitalter viel zu schnell geht, hat die jüngere Generation kaum Probleme mit Computer, Internet oder Handy.
    W1) 9. Während an der Hochschule für Wirtschaft und Technik Dresden nach jedem Semester Prüfungen abzulegen sind, schreiben an der TU Dresden die Studenten nur wenige, dafür aber umfangreiche Klausuren.
    W1) 10. Die höchste Abbruchquote wird in den Geistes-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften mit über einem Drittel erreicht, während die niedrigste mit weniger als 10 Prozent in der Medizin zu finden ist.

    W2) 1. Während an deutschen Universitäten innerhalb eines Semesters viele verschiedene Themenschwerpunkte behandelt werden, ist es an australischen Universitäten üblich, nur drei bis fünf verschiedene Schwerpunkte pro Semester zu bearbeiten.
    W2) 2. In Dänemark und Luxemburg müssen sich nur drei Schüler einen PC teilen, während es in Deutschland 20 sind.
    W2) 3. Während man im Studentenjob oft lernt, im Team zu arbeiten, ist im Studium fast ausschließlich die individuelle Leistung gefragt.
    W2) 4. In der ostdeutschen Kleinstadt Ilmenau muss nur knapp ein Viertel der Lebenshaltungskosten für das Wohnen ausgegeben werden, während in Köln 40 Prozent der Kosten dafür aufgewendet werden müssen.
    W2) 5. Während zu Beginn des Semesters einige der ausländischen Studenten noch Probleme hatten, die Dozenten zu verstehen, ist das inzwischen kein Problem mehr.
    W2) 6. Bei der klassischen Linguistik geht es z.B. um die Grammatik einer Sprache, während sich die Computerlinguistik mit der automatischen Analyse eines Satzes auf der Grundlage grammatischer Erkenntnisse beschäftigt.
    W2) 7. Während Texte im Internet schnell aktualisiert werden können, können Printmedien, wie z.B. Zeitung oder Buch, nach ihrem Druck nicht mehr verändert werden.
    W2) 8. An der Universität sitzen in den Vorlesungen oft mehrere Hundert Zuhörer, während es an den Fachhochschulen kleine Gruppen mit maximal 40 bis 50 Studenten gibt.
    W2) 9. Während man sich im Fachstudium ausschließlich mit den Inhalten seines Studienfaches befasst, ist das Studium fundamentale eine gute Gelegenheit, über den Tellerrand seines Studienfaches hinauszuschauen.
    W2) 10. Im Grundstudium ist das Verhältnis zu den Professoren bei einer Gruppengröße von 50 bis 80 Studenten sehr distanziert, während im Hauptstudium mit maximal zehn Teilnehmern pro Seminar ein enger Kontakt besteht.

    W3) 1. Im Gegensatz zu den Zahlen der arbeitslosen Facharbeiter, die in den vergangenen 25 Jahren deutlich angestiegen sind, blieb die Arbeitslosenquote bei den Akademikern relativ konstant.
    W3) 2. Im Gegensatz zu deutschen Dozenten, die häufiger als ihre europäischen Kollegen die Möglichkeit nutzen, an einer ausländischen Hochschule zu lehren, ist diese Mobilität deutscher Studenten deutlich schwächer ausgeprägt als bei ihren Kommilitonen aus den EU-Ländern.
    W3) 3. Im Gegensatz zum Grundstudium im Studiengang "Informatik und Multimedia", das eine solide Grundlage in Informatik, Mathematik und den Naturwissenschaften verschafft, bildet den Schwerpunkt des Hauptstudiums die Vertiefung der informationstechnischen Fächer.
    W3) 4. Im Gegensatz zu früher, als es üblich war, große Studienabschnitte zu prüfen, gibt es heutzutage vor allem in den Bachelor-Studiengängen eine regelmäßige Kontrolle der Leistungen.
    W3) 5. Im Gegensatz zum künftigen Bachelor, bei dem in die Grundlagen der Wissenschaften eingeführt wird, vertiefen die angehenden Master ihr Wissen bzw. sie spezialisieren sich.
    W3) 6. Im Gegensatz zu FH-Studenten, die in der Regel einen detaillierten Stundenplan vorgelegt bekommen, gehen die Universitäten davon aus, dass ein Student in der Lage ist, sich selbst einen Stundenplan zusammenzustellen.
    W3) 7. Im Gegensatz zur Fachhochschule, die stärker auf die berufliche Praxis vorbereitet, liegt der Schwerpunkt bei einem Universitätsstudium vorrangig im Erlernen wissenschaftlicher Arbeitsmethoden.
    W3) 8. Im Gegensatz zu den ersten beiden Semestern, in denen Grundlagen vermittelt werden, die im dritten und vierten Semester vertieft werden, werden im fünften und sechsten Semester des Studiums Spezialisierungen angeboten.
    W3) 9. Im Gegensatz zu stark analytisch geprägten Menschen, die in der Regel besser mithilfe des grammatikalischen Regelwerks lernen, nehmen andere ihre Sprachkenntnisse durch Beobachtung und Nachahmung von Gesprächssituationen auf.
    W3) 10. Im Gegensatz zu den vermuteten Studentenzahlen an den Universitäten in Leipzig und Dresden, die deutlich unter jeweils 20.000 Studenten liegen, werden die offiziellen Zahlen mit jeweils über 27.000 angegeben.

    X1) 1. Während ich heute Abend in der Bibliothek noch ein Referat vorbereite, essen die Mitbewohner meiner WG schon Abendbrot.
    X1) 2. Während/Solange ein chinesischer Student an unserer Veranstalung teilgenommen hat, haben wir nur Deutsch gesprochen, danach wieder Englisch.
    X1) 3. Wenn Studenten obligatorische Praktika zu absolvieren haben, können sie ihr erlerntes Wissen bereits anwenden, vertiefen und erweitern.
    X1) 4. Seit/Solange ich den polnischen Studenten kenne, geht er jeden Mittwoch zum Training ins Fitness-Studio.
    X1) 5. Als die beiden Amerikaner Steven P. Jobs und Stephan G. Wozniak 1977 in einer Garage den ersten Apple-Computer zusammenbauten, wog ein Computer noch so viel wie ein Lkw und brauchte auch so viel Platz.
    X1) 6. Seit/Seitdem ich nicht mehr jeden Nachmittag schlafe, habe ich mehr Zeit, um mich auf die Lehrveranstaltungen vorzubereiten.
    X1) 7. Wenn/Während die Lehrerin in jedem Semester Texte für die schriftliche Prüfung vorbereitet, achtet sie vor allem auf eine übersichtliche Textstruktur und Möglichkeiten für Nominalisierungen.
    X1) 8. Als ich nach der Zwischenprüfung ins Hauptstudium kam, wurde ich mir bewusst, dass ein Ferienjob auch schon wertvolle berufliche Erfahrungen bringen kann.
    X1) 9. Während/Als die Studenten am vergangenen Montag eine Kontrollarbeit geschrieben haben, hat der Lehrer an seinem Tisch gesessen und die Tageszeitung gelesen.
    X1) 10. Seit/Seitdem das Selbstlernzentrum mit modernen und leistungsfähigen Computern ausgestattet ist, verbringen die Studenten des 2. Semesters viele Stunden damit, im Internet zu surfen.

    X2) 1. Als ein kompliziertes physikalisches Experiment durchgeführt wurde, herrschte im Hörsaal angespannte Stille.
    X2) 2. Günstige Möglichkeiten zur Übernachtung gibt es in Jugendherbergen oder preiswerten Pensionen, während die Studenten am Studienort eine Wohnung suchen.
    X2) 3. FH-Studenten kostet der Lebensunterhalt durchschnittlich 3.000 Euro pro Semester, bis sie das Hauptstudium abgeschlossen haben.
    X2) 4. Schon während sie sich auf die Prüfung vorbereiten, wird den meisten Studenten klar, dass sie durch langfristige Arbeit Prüfungsstress vermeiden können.
    X2) 5. Immer wenn eine angekündigte Leistungskontrolle geschrieben wurde, fehlten eine Reihe von Studenten.
    X2) 6. Als das Semester begann, hatten einige der ausländischen Studenten noch Schwierigkeiten, die Dozenten zu verstehen.
    X2) 7. Seitdem/Seit die Aufgaben im gemeinsamen Haushalt gerecht verteilt sind/werden, gibt es zwischen den WG-Bewohnern keine Differenzen mehr.
    X2) 8. Schon als die Universitäten gegründet wurden, wurde das Recht auf Selbstverwaltung und Selbstbestimmung in Wissenschaft und Lehre verbrieft.
    X2) 9. Seit/Seitdem die Wohnheime A,B und C renoviert (worden) sind, fühlen sich die Studenten wieder wohl in ihren Zimmern.
    X2) 10. Wenn man zum Studium an einer FH zugelassen wird, erhält man nicht mehr automatisch eine Unterkunft in einem Studentenwohnheim.

    X3) 1. Bei der Lösung der Mathematikaufgaben durch die Studenten vor einer Woche durften sie den programmierbaren Taschenrechner nicht benutzen.
    X3) 2. Während des Streiks der Studenten fielen die Lehrveranstaltungen an allen sächsischen Hochschulen aus.
    X3) 3. Die Indianer haben im Jahre 1626 beim Verkauf der Insel Manhattan 24 Dollar bekommen.
    X3) 4. Seit dem Studium meines Bruders an einer spanischen Universität muss er monatlich eine Reihe von Gebühren bezahlen.
    X3) 5. Bis zur Entstehung der ersten virtuellen globalen Universität werden wahrscheinlich noch gut 15 Jahre vergehen.
    X3) 6. Seit der Durchsetzung des Englischen als zweite Vertragssprache für den Versailler Vertrag 1919 durch US-Präsident Wilson ist der Vormarsch der englischen Sprache unaufhaltsam.
    X3) 7. Zu Beginn des Studiums des 30-jährigen Ingenieurs gab es nur den akademischen Grad "Diplom".
    X3) 8. Der Student stieß bei der Suche nach einem Thema für seine Diplomarbeit auf eine interessante Analyse.
    X3) 9. Seit dem Bestehen der Freiversuchsregelung gehen viele Studenten schlecht vorbereitet in die Vordiplomprüfungen.
    X3) 10. Bis zum Erreichen einer Position in der Forschungslandschaft können viele Jahre vergehen.

    X1) 1. Nachdem der Student ins Selbstlernzentrum gegangen war und mehrere Stunden im Internet gesurft hatte, ging er ins Wohnheim zurück.
    X1) 2. Nachdem die Studenten Gelegenheit gehabt hatten/hatten, Fragen zu stellen, mussten sie neuartige Testaufgaben lösen.
    X1) 3. Nachdem er während der Kontrollarbeit lange vor einem leeren Blatt Papier gesessen hatte, kam ihm endlich der entscheidende Gedanke.
    X1) 4. Nachdem die Studierenden im vierten Semester die Schwerpunkte für das Hauptstudium ausgewählt haben, gehen sie für einige Monate zu einem Praktikum ins Ausland.
    X1) 5. Nachdem die 1996 gegründete private Fachhochschule kurz beschrieben worden ist/wurde, werden die Studiengänge aufgezählt, die man dort studieren kann.
    X1) 6. Die Studenten können ihr Fachstudium beginnen, nachdem sie die Feststellungsprüfung bestanden haben.
    X1) 7. Nachdem/Als sie gemeinsam ihr Wohnheimzimmer sauber gemacht hatten, gingen sie in eine Kneipe, um ein Bier zu trinken.
    X1) 8. Nachdem die Studenten 100 Testaufgaben gelöst hatten, mussten die Lehrer die Lösungen noch am gleichen Tag korrigieren.
    X1) 9. Nachdem der zukünftige Student ein langes Gespräch mit einem Professor geführt hatte, stand für ihn fest, dass er im Wintersemester ein Studium der Wirtschaftsinformatik beginnen würde.
    X1) 10. Die Studenten hatten am Abend noch das Seminar für den nächsten Tag vorzubereiten, nachdem sie erst um 18 Uhr von einer Exkursion aus Dresden zurückgekehrt waren.

    X2) 1. Der optimale Zeitpunkt für einen Auslandsaufenthalt ist, wenn man das Grundstudium oder Vordiplom abgeschlossen hat.
    X2) 2. Universitätsabsolventen müssen in der Lage sein, berufliche Aufgaben auch im Ausland zu erfüllen, wenn sie ihr Hochschulstudium abgeschlossen haben.
    X2) 3. Nachdem die Studienplätze im begonnenen Studienjahr verteilt worden sind, registriert der Verein für studentische Belange, der den deutschlandweiten Studienplatztausch organisiert, bis zu 200 Anfragen zum Studienplatzwechsel pro Tag.
    X2) 4. Das Wissen wird durch verschiedene Aufgabenstellungen überprüft, nachdem jeder Abschnitt durchgearbeitet worden ist/(wurde).
    X2) 5. Innerhalb der ersten Woche, nachdem die Studenten in das Studentenwohnheim umgezogen sind, müssen sie sich beim Einwohnermeldeamt der Hochschulstadt anmelden.
    X2) 6. Nachdem eine Regelstudienzeit von acht Semestern absolviert worden ist/(wurde), kann das FH-Diplom entgegengenommen werden.
    X2) 7. Nachdem ich die FH am "Tag der offenen Tür" einen Tag lang besucht hatte, stand mein Entschluss fest, wenn möglich hier zu studieren.
    X2) 8. Nachdem er ausführlich im Internet recherchiert hatte, begann der Student mit der Vorbereitung seines Vortrags.
    X2) 9. Nachdem er seine Selbststudienaufgaben erledigt hatte, nutzte der Student die restliche Zeit, um am Computer zu spielen.
    X2) 10. Sie ging, nachdem sie in der Mensa Mittag gegessen hatte, ins Selbstlernzentrum, um im Internet zu surfen.

    X3) 1. Nach dem Abschluss des Studienaufenthalts im Ausland soll außerdem ein Praktikum absolviert werden, das einen eindeutigen Bezug zum gewählten Studienfach aufweist.
    X3) 2. Nach der Einführung von Studiengebühren in Baden-Württemberg hat sich die Zahl der Langzeitstudenten verringert, die Zahl der Neuimmatrikulationen jedoch ist konstant geblieben.
    X3) 3. Nach der Erarbeitung eines oder mehrerer Artikel kontrollieren Sie, ob Sie alles behalten haben.
    X3) 4. Nach der Abgabe ihrer Lösungsblätter verließen alle Studenten laut diskutierend den Seminarraum.
    X3) 5. Die meisten Studenten in Dresden nutzten nach dem Kauf eines Fahrrad nur noch selten Bus oder S-Bahn.
    X3) 6. Nach der Vorstellung der Studentin bei den anderen Bewohnern der WG durfte sie sofort einziehen.
    X3) 7. Nach der Ausgabe aller Prüfungsaufgaben hatten die Studenten 90 Minuten Zeit zur Lösung der Aufgaben.
    X3) 8. Bei den Verantwortlichen an Sachsens Hochschulen machte sich nach dem Erfolg eines Dresdner TU-Studenten mit einer Klage gegen die Durchführung einer Prüfungsklausur im Multiple-choice-Verfahren Angst breit, .
    X3) 9. Beginnen Sie mit der Beantwortung der Fragen erst nach dem gründlichen Durchlesen.
    X3) 10. Nach der Begrüßung der Studenten durch den Professor, der die Prüfung durchführte, teilte er die Prüfungsfragen aus.

    X1) 1. Bevor Sie sich innerhalb einer bestimmten Einschreibefrist direkt an der Uni immatrikulieren (können), rufen Sie im Studentensekretariat an und fragen Sie nach den Terminen.
    X1) 2. Bevor auch Ausländer in St. Gallen in der Schweiz studieren können, müssen sie allerdings eine Zulassungsprüfung für die Universität bestehen.
    X1) 3. Bevor ich mich für den Test am Studienkolleg in Zittau angemeldet habe, habe ich mit zwei Absolventen des Studienkollegs aus meiner Heimatstadt gesprochen.
    X1) 4. Bevor der zukünftige Fachinformatiker ein halbes Jahr im Ausland arbeitete, absolvierte er gemeinsam mit anderen Studenten ein intensives Englisch-Training.
    X1) 5. Bevor jeder Student seine tägliche Freizeit sehr individuell gestaltet, sollte er aber seine Selbststudienaufgaben lösen.
    X1) 6. Bevor der Student mit der Lösung der Testaufgaben beginnt, muss er die Aufgabenstellungen sehr gründlich durchdenken.
    X1) 7. Bevor man sich bei einer lukrativen Firma bewirbt, sollte man testen, ob man in das zukünftige Team passt oder nicht.
    X1) 8. Bevor in den Seminaren Referate gehalten werden, müssen sie zu Hause gründlich vorbereitet werden.
    X1) 9. Bevor der Absolvent auf der Suche nach dem "richtigen" Job für sich ist, sollte er seine Stärken und Schwächen genau analysieren.
    X1) 10. Bevor die heutige IT-Spezialistin ihr Diplom in Wirtschaftsinformatik abschloss, studierte sie Geowissenschaften, ein naturwissenschaftliches Fach, das ihr Abstraktionsvermögen und logisches Denken geschult hat.

    X2) 1. Bevor sie in Dresden studierte, hat sie einen Computerlehrgang in ihrem Heimatort besucht.
    X2) 2. Bevor man sie nutzt, sollte man bestimmte Entspannungstechniken am besten in stressfreien Phasen erlernen.
    X2) 3. Die Studentin hat ihre Mitbewohner nicht gekannt, bevor sie in die WG eingezogen ist.
    X2) 4. Schon bevor sie ihre mündlichen Abiturprüfungen ablegte, bekam sie die Zusage für einen Studienplatz an der privaten Hochschule in Oestrich-Winkel.
    X2) 5. Bevor die Zeugnissee durch den Dekan des Fachbereichs übergeben werden, haben die Studenten des Studienkollegs noch einige Prüfungen zu absolvieren.
    X2) 6. Bevor man ein Universitätsstudium aufnimmt, sollte man sich sehr genau über die Studienanforderungen informieren.
    X2) 7. Bevor man ein Studium an einer deutschen Fachhochschule beginnt, muss ein dreimonatiges Praktikum in einem Unternehmen absolviert werden.
    X2) 8. Man sollte den Unterrichtsstoff in kleinere Einheiten teilen, bevor man ihn systematisch wiederholt.
    X2) 9. Bevor man das Studium vorzeitig abbricht, sollte man sich über berufliche Alternativen informieren.
    X2) 10. Die Studentin informierte sich im Internet detailliert über die Geschichte des Unternehmens, bevor sie sich bei der Praktikumsfirma beworben hat/bewarb.

    X3) 1. Ich halte ein Praktikum für sehr wichtig, da man vor der Entscheidung für einen Beruf erst Erfahrungen sammeln sollte.
    X3) 2. Vor der Durchführung einer Prüfung müssen Prüfungsverfahren, -inhalte und -anforderungen exakt bekannt sein.
    X3) 3. Vor der Bestätigung einer solchen neuen Studienordnung durch das Wissenschaftsministerium können erfahrungsgemäß zwei bis drei Jahre vergehen.
    X3) 4. Was muss vor dem Erscheinen des gesprochenen Textes in Schriftform auf dem Bildschirm passieren?
    X3) 5. Vor der Teilnahme an einem Fernsprachkurs sollte man sich eine Probelektion zuschicken lassen.
    X3) 6. Ein Student muss vor der Anmeldung zur Abschlussprüfung die in der Studienordnung geforderte Anzahl an Scheinen nachweisen.
    X3) 7. Vor der Wahl seiner Spezialisierungsrichtung im Hauptstudium durch den Studenten absolvierte er ein zweites Mal ein Praktikum.
    X3) 8. Vor der Verabschiedung der zukünftigen Studenten am "Tag der Hochschule" haben sie die Möglichkeit, den Professoren Fragen zu stellen.
    X3) 9. Die Studenten bereiteten vor dem Beginn des Vortrags durch den Lehrer die Blätter für ihre Mitschrift vor.
    X3) 10. Durchschnittlich 50.000 Euro hat ein deutscher Student vor dem Beginn seiner beruflichen Karriere im Laufe seines Studiums für seine Lebenshaltung ausgegeben.

    Y1) 1. Das Studium kann einen Umzug in eine fremde Stadt erfordern.
    Y1) 2. Es dürften viele Umstellungen auf die neuen Studenten zukommen.
    Y1) 3. Ich müsste mir in den Semesterferien einen Studentenjob suchen.
    Y1) 4. Es dürfte schwer werden, sich an der Universität zurechtzufinden und vollkommen selbstständig zu arbeiten.
    Y1) 5. Multimedia soll sich zu einem der wichtigsten Präsentations-Bereiche entwickeln.
    Y1) 6. Wir müssten diesen Mathematiklehrer noch einmal im nächsten Semester haben.
    Y1) 7. Der Student könnte später einmal ein berühmter und anerkannter Wissenschaftler werden.
    Y1) 8. Das Studium an einer Fachhochschule soll leichter sein als das an einer Universität.
    Y1) 9. Die marokkanischen Studenten müssen in ihrem Heimatland über ihr zukünftiges Studium in Deutschland informiert worden sein.
    Y1) 10. Die Studentin will zum Prüfungstermin krank gewesen sein.

    Y2) 1. Zu den schriftlichen Prüfungen werden wohl noch zwei oder drei mündliche Prüfungen dazukommen.
    Y2) 2. Die Umstellung von der Schule auf den Hochschulalltag wird mir wahrscheinlich sehr schwer fallen.
    Y2) 3. Die Berufschancen nach einem Wirtschaftsinformatik-Studium, egal ob an einer Universität oder einer FH, werden wahrscheinlich sehr gut sein.
    Y2) 4. Da sich immer mehr Hochschulen für eine konsequente Umstellung auf die neue Studienstruktur entscheiden, wird der durchschnittliche Anteil der Bachelor-Studenten bei den Studienanfängern in den nächsten Jahren voraussichtlich erheblich steigen.
    Y2) 5. Ich werde in Zukunft sicherlich Probleme haben, mit anderen Studenten in einem Team Studienaufgaben zu lösen.
    Y2) 6. Während seines Studiums wird er sicherlich viele tolle Feten erleben, denn das Feiern gehört zum Studentenleben dazu.
    Y2) 7. Ich werde wohl ein Wohnheim als eine preisgünstige Alternative einer eigenen Wohnung vorziehen.
    Y2) 8. In einer Studentenbude wird wohl kein Platz für eine Waschmaschine sein, also muss ich meine Wäsche zur Reinigung bringen.
    Y2) 9. Ich werde wahrscheinlich nach der FSP nicht sofort studieren, sondern voraussichtlich erst als Praktikant in einem Unternehmen Praxisluft schnuppern.
    Y2) 10. Außer guten fachlichen Kenntnissen werden bestimmt auch perfekte Fremdsprachenkenntnisse eine wichtige Voraussetzung für einen Praktikumsplatz in einem ausländischen Unternehmen sein.

    Z1) 1. Yvonne Zander, die im 6. Semester Pädagogik studiert, meint, wenn sie sich auf Klausuren vorbereite, arbeite sie gerne mit visuellen Hilfsmitteln. Tabellen, Schaubilder und Eselsbrücken würden sich bei ihr besser einprägen. In der Vorbereitung falle es ihr oft schwer, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Das Definieren und Verstehen von Begriffen seien in ihrem Studium sehr wichtig.
    Z1) 2. Sören Riedel, der im 4. Semester Soziologie studiert, ist der Meinung, dass für ihn das Internet in den letzten Semestern zu einem wichtigen Arbeitsinstrument geworden sei. Der Vorteil dabei sei, dass man auch Zugriff auf aktuelle Daten habe, und das werde in seinem Fach immer wichtiger. Das Problem beim Arbeiten mit dem Internet sei, dass man nicht allen Quellen trauen könne.
    Z1) 3. Der Student Mario Reis sagt, dass er mit einer Ausbildung im Ausland sowohl eine neue Landessprache erlernen, als auch mit verschiedenen Mentalitäten vertraut werden könne. Außerdem bekomme er dort eine andere Art von Arbeitsmoral vermittelt, die sich auf seine weitere berufliche Laufbahn positiv auswirke.
    Z1) 4. Der Student Christian Glenz stellt fest, dass eine Ausbildung im Ausland eine gute Möglichkeit sei, Länder auf eine andere Weise kennen zu lernen. Man bekomme Einblicke in die Arbeitswelt und die Arbeitsweise im Ausland. Auslandserfahrungen zu machen sei auch im Hinblick auf den immer größer werdenden internationalen Wettbewerb wichtig.
    Z1) 5. Auf die Frage, was sie in der Zukunft von ihrer Arbeit erwarte, antwortete die Studentin Kathrin Pill, dass ihr zukünftiger Beruf abwechslungsreich sein und sie herausfordern solle. Natürlich wünsche sie sich auch nette Kollegen. Außerdem hoffe sie, dass sie im Berufsleben viel dazulernen könne.
    Z1) 6. Paul Pohlmann, Sozialberater des Studentenwerks Bonn, vertritt die Meinung, dass die Studenten den Papierkrieg beim BaföG-Antrag scheuen würden, wenn sie sowieso nur knapp 50 Euro bekämen/bekommen würden. Da würden sie lieber gleich jobben gehen. Sogar Erstsemester wollten ihren Eltern heute nicht mehr auf der Tasche liegen.
    Z1) 7. Elke Ickenstein, Mitarbeiterin für Unternehmenskommunikation/Personal, Bayer AG, Leverkusen, sagt, dass Bayer hauptsächlich Hochschulabsolventen einstelle, die sehr gute Examensergebnisse und eine möglichst kurze Studiendauer vorweisen könnten. Bewerber, die ihr Studium abgebrochen hätten, würden deshalb wenig Chancen besitzen. Ausnahmen würden jedoch die Regel bestätigen. Sollte jemand bereits nach einem oder zwei Semestern das Studium abgebrochen, sich für eine andere Fachrichtung entschieden und diese zügig absolviert haben, würden durchaus Einstiegschancen bestehen.
    Z1) 8. Die Studentin Vanessa Merkel meint, dass sie sich durch ihr Praktikum in der Grundschule einen guten Einblick in die beruflichen Aufgaben eines Grundschullehrers habe verschaffen können. Dadurch sei ihr Berufswunsch, den sie schon lange verfolge, nochmals bestätigt worden, da sie nun die Vor- und Nachteile dieses Berufs persönlich einschätzen könne.
    Z1) 9. Stefan Eicker, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Essen, stellt dar, dass die Studenten Praktika in Unternehmen absolvieren würden, Vorlesungen als Projekte mit Praxisbezug durchgeführt würden und etwa zwei Drittel aller Diplomarbeiten bisher in Unternehmen geschrieben worden seien.
    Z1) 10. Auf die Frage, wo sie Entwicklungsmöglichkeiten für die Studentenklubs sehe, antwortet Hannelore Webel, Abteilungsleiterin beim Studentenwerk Dresden, dass die Klubs alle mehr oder weniger um ihre Existenz kämpfen müssten. Es gebe viel Konkurrenz durch Kneipen oder Diskotheken. Trotzdem sei sie optimistisch, denn dort, wo sich ein Klub ein eigenes Profil geschaffen und neue Trends aufgegriffen habe, und wo die Ausstattung modern und zeitgemäß sei, würden auch die studentischen Gäste kommen.

    Auswertung der Kontrollarbeiten


    Abschlusskontrolle Grammatik - DSH-Kurs - Lehrmaterial Teil I - 28.04.2010

    1. Er konnte in der vergangenen Woche nicht zum Unterricht kommen.

    2. Es ist möglich, dass auch Grundkenntnisse in der lateinischen Sprache sehr wichtig sind.

    3. Die Studenten der Gruppe können in drei große Gruppen eingeteilt werden.

    4. Peter studiert in Dresden Maschinenbau, um später in einer internationalen Firma arbeiten zu können.

    5. Ich kann Ihnen die Arbeit erst morgen abgeben, weil ich in der vergangenen Woche krank war.

    6. Du solltest dein Handy in der Mensa nicht auf dem Tisch liegen lassen.
    Ich empfehle/rate dir, dein Handy in der Mensa nicht auf dem Tisch liegen zu lassen.

    7. Wären doch schon Semesterferien!

    8. Der Student führt sich auf, als ob er der Rektor dieser Hochschule wäre.

    9. Wenn ich in der FSP mehr als 50 Prozent erreiche, habe ich die Prüfung bestanden.

    10. Thomas beschäftigt sich in seiner Freizeit gerne damit, Tiere in der Natur zu beobachten.

    11. Ein Studium an einer privaten FH kostet etwa 2.000 Euro pro Semester, sodass es für die meisten Studenten nicht möglich ist, dort zu studieren.

    12. POL ist zurzeit noch eine freiwillige Arbeitsform, die normale Seminare nur begleitet und sie nicht ersetzt.

    13. Informationen für einen Vortrag kann man sehr leicht recherchieren, indem man gründlich im Internet sucht.

    14. Während Hochschulen in der Regel nur fachsprachliche Kurse anbieten, werden an Volkshochschulen vor allem allgemeinsprachliche Kurse durchgeführt.

    15. Der polnische Student soll die Prüfung schon voriges Jahr an einer polnischen Hochschule abgelegt haben.

    16. Wer begann im Wintersemester 2003/2004 ein Studium?

    17. Zwischen der Karls-Universität Prag und deutschen Universitäten, z.B. den Universitäten Berlin, Dresden und Hamburg, gibt es schon einige Austauschprogramme.

    18. Nach seiner Ankunft in Leipzig auf dem Bahnhof fuhr er mit einem Taxi zur Universität.

    19. Das Studium beginnt mit einem von allen Studienbewerbern zu absolvierenden zweiwöchigen Intensivkurs.

    20. Der Lehrer kann uns keine Auskunft geben, ob die Prüfung morgen oder übermorgen stattfindet.

    Insgesamt: 40 Punkte