|
|
![]() |
|
|
Forschung und Entwicklung
|
|||||||||||
|
direkt weiter zu .... >> Projekt ZINT, >> Projekt INSO, >> Publikationsliste Mein Forschungsschwerpunkt ist mit zwei Überschriften zu benennen: Behinderung
und Dritte Welt und Interkulturell
vergleichende Fragen der Heil- und SonderpädagogikBeide Themen sind eng miteinander verknüpft - setzen aber auch eigene Akzente. Mit
"Behinderung und Dritte Welt" lässt sich das Arbeitsgebiet
kennzeichnen, das sich Fragen der Entwicklung angepasster - gemeint
ist: den sozioökonomischen und -kulturellen Bedingungen von sog.
Entwicklungsländern entsprechende - Bildungs- und
Rehabilitationssysteme widmet. Da die Länder der Dritten Welt sich
auch durch eine Vielfalt an unterschiedlichsten kulturellen Mustern
auszeichnen, die die Sicht- und Umgehensweisen gegenüber Menschen
mit Behinderung mitbestimmen, sind in diesem Arbeitsgebiet
interkulturell vergleichende Ansätze von besonderer Bedeutung. Der
interkulturelle Zugang ist darüber hinaus aber auch für
eine lebensweltorientierte Forschung in allen gesellschaftlichen
Kontexten von Bedeutung - und damit nicht nur für Forschungen
interessant, die den wissenschaftlichen Blick auf die Regionen Asiens,
Lateinamerikas oder Afrikas richten. Gemäß dem Grundsatz
"Kultur ist überall" wird davon ausgegangen, dass jede
Lebenswelt als (sub-)kulturelles Systems begriffen werden kann, das
eigene Wertorientierungen, Überzeugungen, Welt- und
Menschenbilder, Handlungsmaxime etc. entwickelt. Diese lassen sich
über den Weg der ethnografischen Forschung rekonstruieren und
damit lassen sich auch Konsequenzen für das pädagogische
Handeln ableiten.Die Ethnografie und ihre zentrale Methode Feldforschung - ursprünglich entwickelt für das Verstehen fremder Völker - ist also ein ebenso bedeutsames Mittel für das Verstehen von Lebenswelten, mit denen es die Heilpädagogik zu tun hat, seien dies Migrationskulturen, Wohnheime für Menschen mit Behinderung, die sozialen Milieus von Förderschülern oder integrative Kindergärten. In
meiner
Liste ausgewählter Publikationen finden Sie die wichtigsten
Veröffentlichungen zu meinen Studien. Ich
nutze den Ansatz auch für kleine Lehrforschungsprojekte
mit Studenten - bspw. realisiert in Form einer formativen
Evaluationsstudie über Lebensqualität in einem Wohnheim
für Menschen mit geistiger Behinderung oder einer Studie
zum
Nutzerverhalten auf Görlitzer Spielplätzen. Aktuelle Projekte (außerhalb meines Forschungsschwerpunkts) Projekt ZINT
(Zertifikatskurs Integrativer Unterricht): ZINT
ist ein zweijähriges Fortbildungsprogramm für Lehrer/innen
aus Grund- und Mittelschulen, Gymnasien und Beruflichen Schulzentren
des Freistaats Sachsen, die im integrativen Unterricht tätig
sind. In Kooperation mit dem Sächsischen
Staatsministerium für Kultus und Sport und dem Lehrstuhl
für Lernbehindertenpädagogik der Universität Leipzig
wird in einer dreijährigen Pilotphase (2009-2011) das Programm
entwickelt und die ersten ca. 200 Lehrer/innen fortgebildet. Weitere
Informationen finden Sie hier: [bitte
klicken] Projekt INSO (Ingenieur- und
Naturwissenschaften für Schüler in der Oberlausitz):
INSO ist ein zweijähriges (2009-2010) Projekt der Berufs-
und Studienorientierung, das aus Mitteln des Europäischen
Sozialfonds (ESF) und der Bundeagentur für
Arbeit gefördert wird. Die Wahl des Berufes wirft viele
Fragen auf und ist gerade deshalb keine leichte Aufgabe.
Schülerinnen und Schüler müssen auf diesem Weg Anreize erhalten und Erfahrungen
machen, um selbstbewusst diese persönliche Entscheidung treffen zu
können. Als Hochschule begleiten wir diese Entscheidungsfindung,
indem Schüler ab der Klasse 7 Berufsfelder und
Studienangebote näher kennen lernen können. Sie
experimentieren in den modernen Laboren und Instituten der technischen-
und naturwissenschaftlichen Studiengänge, bearbeiten als
Praktikant/in Unternehmens- bzw. Forschungsaufgaben oder lernen im
Rahmen von Exkursionen "den Arbeitsplatz des
Ingenieurs/der Ingenieurin" kennen. Weitere Informationen finden Sie
hier: [bitte klicken] |
||||||||||
|
|