| Grußwort des Schulleiters OStD Dr. Stephan |
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»Alle
Menschen |
»Kinder
und Uhren darf darf man nicht ständig aufziehen;
man muss
sie auch gehen lassen.« |
Liebe
Besucherin/
Zum abendländischen Menschenbild gehört seit alters die
Vorstellung, dass der Mensch von Natur aus nach Wissen strebt – und zwar nicht
nur nach beruflich qualifizierendem, geldeswertem Fachwissen, sondern auch
nach allgemeiner »enzyklopädischer« Bildung, die ihn zur Teilhabe am Kulturganzen
befähigt.
Diesem humanistischen
Bildungsbegriff ist unser Lehrprogramm verpflichtet, das unsere jungen Leute
auf die Begegnung mit anspruchsvollen Kulturgütern und auf den Umgang mit
komplexen Regelsystemen vorbereitet und sie wissenschaftspropädeutisch zu
logischem Kombinieren, zu rationalem Argumentieren und zu lebenslangem Lernen
befähigt.Die Fächer Ethik und Religion und
die Fächer des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes fügen sich in
diesen Horizont ein, indem sie ethische Haltungen, den Bürgersinn, die
Europakompetenz und das Geschichtsbewusstsein fördern.
Allgemeinbildung schließt freilich auch die Bildung der
Herzen mit ein: Werte wie Nächstenliebe, Friedfertigkeit und
Hilfsbereitschaft, wie Weltoffenheit, Toleranz und Vorurteilslosigkeit, wie
Fairness, Aufrichtigkeit und Zivilcourage unterstützen die
Persönlichkeitsentwicklung, indem sie Orientierung schenken, und sie
ermöglichen ein demokratisch geprägtes Schul- und Lernklima, wenn alle am
Schulleben Beteiligten respektvoll miteinander umgehen und auf die
Übereinstimmung von Worten und Taten achten.
Die Bereitschaft, Konflikte im
Dialog zu lösen, sich für Fehler zu entschuldigen, »Bitte« und »Danke« zu sagen
und die Hausordnung einzuhalten, wird daher von allen Lehrenden und Lernenden
gleichermaßen gefordert. Darüber hinaus verhehlen wir uns nicht, dass die
nachhaltige Vermittlung von Werten und Normen nur durch eine enge,
kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Eltern und
Erziehungsberechtigten gelingen kann.
Lernpsychologische und neurowissenschaftliche
Untersuchungen haben gezeigt, dass angstfreies und selbst entdeckendes Lernen
nicht nur der Ichstärke, sondern zumeist auch dem Lernerfolg zugute kommt.
Dies beachtend verweisen wir
jedwede »Pädagogik der Beschämung« vor die Tore unseres Hauses und geben
induktiven (entdecken lassenden) Lehrverfahren im Allgemeinen den Vorzug,
während expositorische (deduktive) Lehrverfahren nur in begründeten Fällen zur
Anwendung kommen.
Produkt- und handlungsorientierte,
projektartige und materialgestützte offene Unterrichtsformen setzen wir in dem
Maße ein, wie curriculare Feinziele und valide Bewertungen durch sie erreichbar
sind.
Da Erfolg Partner braucht, verstehen wir uns als »offene Schule« – offen für Angehörige und Absolventen, offen für Partnerschulen und externes Knowhow, offen für Einrichtungen und Betriebe aus der Region.&xnbsp; —&xnbsp; Unseren Theatergruppen und unseren Schulchören haben wir es zu verdanken, dass unser Gymnasium über die Löbauer Stadtgrenzen hinaus auch als kulturelles Zentrum wahrgenommen und geschätzt wird.
OStD Dr. Dietmar Stephan (Schulleiter)
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»Der Mensch muss in der |
»Wer nicht von dreitausend Jahren
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